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Nordrhein-Westfalen · Nordeifel

Nationalpark Eifel

Buchenwald, Stauseen und ein Nachthimmel ohne Lichtglocke. Ein Nationalpark, den du ohne Auto erreichst.

Originalquellen17Amtliche Seiten und Betreiberangaben
Verortete Orte10Zugänge und Ausgangspunkte mit Koordinaten
BundeslandNordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen · Nordeifel
QuellenstandJede Angabe führt zur amtlichen Quelle. Preise und Zeiten vor der Fahrt dort gegenprüfen.Zuletzt geprüft: 18.09.2026

Der Nationalpark Eifel: Landschaft und Entstehung

Was den Park ausmacht — belegt aus den Angaben der Parkverwaltung.

Ein Nationalpark, der noch keiner sein darf: Die Eifel schützt rund 110 Quadratkilometer Buchenwald, Bachtäler und eine ehemalige Truppenübungsfläche — und hat dreißig Jahre Zeit, daraus Wildnis werden zu lassen.

Der Nationalpark Eifel liegt in der Nordeifel in Nordrhein-Westfalen und umfasst ungefähr 11.000 Hektar, also 110 Quadratkilometer. Getragen wird er von der Nationalparkverwaltung Eifel, die zum Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW gehört. Gegründet wurde er 2004 — als bislang einziger Nationalpark des bevölkerungsreichsten Bundeslands.

Er ist ein Entwicklungs-Nationalpark. Das heißt: Die Wildnis ist hier nicht der Ausgangszustand, sondern das Ziel. Dreißig Jahre hat der Park Zeit, mindestens drei Viertel seiner Fläche der Natur zu überlassen. Bis dahin wird dort eingegriffen, wo standortfremde Fichten den heimischen Laubwald verdrängen würden. Wer das weiß, liest den Wald anders: Kahle Flächen sind hier oft kein Schaden, sondern ein Rückbau.

Die Landschaft verbindet Buchen-Mischwälder mit Grünland, Bächen, Stillgewässern, Talsperren, Mooren und Felsen. Über ein Drittel aller heimischen Farn- und Blütenpflanzen kommt allein im Grünland vor, und etwa die Hälfte der Parkfläche steht zusätzlich unter FFH- oder Vogelschutz.

Die Dreiborner Hochfläche im Süden war bis Ende 2005 Truppenübungsplatz Vogelsang. Sie ist heute eine der offensten Flächen des Parks — und die einzige, auf der das Wegegebot nicht nur dem Naturschutz dient, sondern der Sicherheit: Abseits der Wege besteht Gefahr durch Munitionsreste.

Über der Urfttalsperre liegt Vogelsang, die frühere NS-Ordensburg. Dort sitzt heute das Nationalpark-Zentrum mit der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“. Ein Besuch führt damit unvermeidlich durch zwei Schichten: die des Naturschutzes und die der deutschen Geschichte.

Lebensräume im Nationalpark ↗

Den Besuch im Nationalpark Eifel planen

Drei Entscheidungen vor der Fahrt. Der Park kostet nichts — die Ausstellung im Zentrum schon.

1

Ein Nationalparktor als Einstieg wählen

Die Verwaltung nennt fünf empfohlene Startpunkte: das Nationalpark-Zentrum in Vogelsang, das Nationalparktor Heimbach sowie die Infopunkte in Schleiden-Gemünd, Einruhr und Kall. Jeder hat eine eigene Haltestelle.

Anreise und Unterkunft ↗
2

Eintritt trennen: Park und Ausstellung

Für den Nationalpark selbst wird kein Eintritt erhoben, und er hat keine Öffnungszeiten. Bezahlt wird nur die Erlebnisausstellung im Nationalpark-Zentrum und gebuchte Veranstaltungen.

Häufige Fragen der Parkverwaltung ↗
3

Auf den Wegen bleiben

Im ganzen Park gilt das Wegegebot. Auf der Dreiborner Hochfläche gilt es zusätzlich aus Sicherheitsgründen: Die Fläche war bis Ende 2005 Truppenübungsplatz, abseits der Wege besteht Gefahr durch Munitionsreste.

Wandervorschläge ↗

Reisezeit und Betriebszeiten

Der Park ist ganzjährig offen. Was saisonal wechselt, sind die Einrichtungen und der Shuttle.

Der Park hat keine Saison

Die Parkverwaltung schreibt ausdrücklich, dass der Nationalpark keine Öffnungszeiten hat und grundsätzlich offensteht. Saisonal sind nur die Einrichtungen und einzelne Verkehrsangebote.

Häufige Fragen der Parkverwaltung ↗

KermeterShuttle nur am Wochenende

Der KermeterShuttle (Linie 814) pendelt an Wochenenden und Feiertagen von Ostern bis Allerheiligen zwischen dem Wilden Kermeter und dem Urftstausee. Ohne ihn ist das autofreie Seeufer nur zu Fuß erreichbar.

Wilder Kermeter ↗

Ausstellung täglich, mit zwei Ausnahmen

Die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark-Zentrum ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Am 24. und 31. Dezember schließt sie bereits um 14 Uhr.

Öffnungszeiten und Preise ↗

Anreise: mit Bahn und Bus bis ans Tor

Alle fünf Nationalparktore haben eine eigene Haltestelle. Eine Anreise ohne Auto ist hier keine Notlösung.

Mit der Bahn nach Kall oder Heimbach

Die beiden Bahnhöfe am Park sind Kall und Heimbach. Aus Köln führen die Linien RE22 und RB24 über Euskirchen heran.

Anreise und Unterkunft ↗

Mit dem Bus ans Nationalparktor

Die Linie SB82 fährt vom Bahnhof Kall zum Nationalpark-Zentrum Eifel, die SB63 ab Aachen Hauptbahnhof. Die übrigen Tore haben die Haltestellen Heimbach Bf, Gemünd Kirche und Einruhr.

Anreise und Unterkunft ↗

Mit dem Fahrrad im Bus

Ein Fahrradbus fährt an Sonn- und Feiertagen von Aachen in das Nationalparkgebiet. Die Saisonangabe der Quelle nennt kein Jahr — prüfe den aktuellen Fahrplan vor der Fahrt.

Anreise und Unterkunft ↗

Mit dem Auto über vier Autobahnen

Der Park ist über die A1 aus dem Osten, die A4 aus dem Norden, die A44 aus dem Nordwesten und die E42/A27 aus Belgien erreichbar.

Anreise und Unterkunft ↗

Eintritt: der Park frei, die Ausstellung nicht

Anders als in Kroatien oder Kanada zahlst du hier nichts für den Park. Kosten entstehen nur im Nationalpark-Zentrum.

Für den Nationalpark zahlst du nichts

Auf die Frage, ob ein Nationalparkbesuch Eintritt kostet, antwortet die Verwaltung: „Nein, ein Besuch des Nationalparks Eifel ist nicht mit Kosten für Eintritt verbunden.“

Häufige Fragen der Parkverwaltung ↗

Ausstellung „Wildnis(t)räume“

Erwachsene zahlen 8 Euro, ermäßigt sind es 4 Euro. Die Familienkarte für ein bis zwei Erwachsene mit bis zu drei Kindern unter 18 Jahren kostet 18 Euro, die Jahreskarte 26 Euro.

Öffnungszeiten und Preise ↗

Wer frei hineinkommt

Kinder unter sieben Jahren und Geburtstagskinder zahlen keinen Eintritt. Ermäßigung gilt für Schüler, Studierende, Auszubildende, FÖJ, FSJ und BFD sowie mit Schwerbehindertenausweis.

Öffnungszeiten und Preise ↗

Zehn Prozent mit Gästekarte

Gäste von Nationalpark-Gastgebern, Inhaber der GästeCard, ADAC-Mitglieder und Inhaber regionaler Gästekarten erhalten zehn Prozent Rabatt auf den Eintritt.

Öffnungszeiten und Preise ↗

Offizielle Gebühren prüfen ↗

Wege und Angebote im Park

240 Kilometer Wanderwege, von der Vier-Tage-Durchquerung bis zum rollstuhlgerechten Bohlenweg.

Film der Nationalparkverwaltung

Wald, Wasser, Wildnis — der Nationalparkfilm

Der Trailer zum Nationalparkfilm: Buchenwald, Bachtäler und die offene Dreiborner Hochfläche in bewegten Bildern.

Quelle: Nationalparkverwaltung EifelKanal ansehen ↗

Wildnis-Trail: 85 Kilometer in vier Tagen

Der Trail durchquert den Park von Monschau-Höfen im Süden nach Hürtgenwald-Zerkall im Norden. Die Tagesetappen liegen zwischen 18 und 25 Kilometern, insgesamt sind 1.891 Höhenmeter im Aufstieg und 2.251 im Abstieg zu gehen.

Die vier Etappen ↗

Die vier Etappen

Etappe 1 führt von Monschau-Höfen nach Einruhr, Etappe 2 von Einruhr nach Gemünd, Etappe 3 von Gemünd nach Heimbach und Etappe 4 von Heimbach nach Hürtgenwald-Zerkall. Übernachtungen sind nötig; die Rureifel Tourismus GmbH bündelt sie auf Wunsch.

Wildnis-Trail ↗

Fünf Themen-Touren als Rundwege

Die Verwaltung führt fünf Rundwanderungen mit lückenhafter Nummerierung: Tour 1 ab Parkplatz Scheidbaum (12 km, verkürzt 9), Tour 2 ab Büdenbach (14 oder 6,5 km), Tour 3 ab Finkenauel (14 km), Tour 5 ab Abtei Mariawald (11 oder 5 km) und Tour 7 ab Kurhaus Gemünd (10 oder 4 km).

Wandervorschläge ↗

Der Wilde Weg: barrierefrei auf Bohlen

Ein 1,5 Kilometer langer, rollstuhlgerechter Bohlenweg mit zehn überwiegend interaktiven Stationen zu Wildnis, Waldentwicklung und Vielfalt. Start ist der Rastplatz Kermeter an der Kermeter-Hochstraße (L 15).

Der Wilde Weg ↗

Wilder Kermeter: 4,7 Kilometer fein geschottert

Das barrierefreie Wegenetz auf dem Höhenrücken zwischen Gemünd und Heimbach. Der Aussichtspunkt Hirschley liegt 2,7 Kilometer vom Parkplatz entfernt, die Steigung dorthin beträgt höchstens sechs Prozent. Ein Bodenleitsystem verbindet Parkplatz und Einrichtungen.

Wilder Kermeter ↗

Sternenhimmel ohne Lichtglocke

Der Park wurde am 17. Februar 2014 als erster International Dark Sky Park Deutschlands ausgezeichnet. Beobachten kannst du an der Sternenwarte Vogelsang am Parkplatz Walberhof, an den SternenBlicken im Umfeld und auf der Dreiborner Hochfläche.

Auszeichnung als Dark Sky Park ↗

Was hier geschützt wird

Ein Entwicklungs-Nationalpark: Die Wildnis ist hier nicht Ausgangszustand, sondern Ziel.

Rund 11.000 Hektar, zur Hälfte europäisch geschützt

Die Gesamtfläche beträgt ungefähr 11.000 Hektar, also 110 Quadratkilometer. Etwa die Hälfte davon unterliegt zusätzlich dem FFH- oder dem Vogelschutz.

Lebensräume im Nationalpark ↗

Wald, Wiesen, Bäche, Talsperren, Moore und Fels

Der Park verbindet Buchen-Mischwälder mit Grünland, Fließ- und Stillgewässern, Talsperren, Mooren und Felsen. Über ein Drittel aller heimischen Farn- und Blütenpflanzen kommt allein im Grünland vor.

Lebensräume im Nationalpark ↗

Entwicklungs-Nationalpark auf Zeit

Der Park hat dreißig Jahre Zeit, mindestens drei Viertel seiner Fläche der Natur zu überlassen, um die internationalen Kriterien zu erfüllen. Bis dahin wird dort nachgeholfen, wo Fichten den heimischen Laubwald verdrängen.

Über die Nationalparkverwaltung ↗

Eine Erweiterung ist geplant

Am 28. August 2025 hat die Verwaltung mitgeteilt, dass der Park um rund 750 Hektar wachsen soll, dazu eine separate Wildnisentwicklungsfläche von rund 70 Hektar bei Zerkall. Betroffen sind Flächen an der Rur bei Simmerath, in Heimbach und in Hürtgenwald-Zerkall. Ein Abgrenzungsvorschlag wird erarbeitet, ein Termin steht nicht fest.

Geplante Erweiterung ↗

Karte und Orte im Park

Die fünf Nationalparktore und die Orte, die in diesem Text vorkommen — als Orientierung, nicht als Zufahrtsfreigabe.

Orte im Park
Der Urftsee, dahinter auf dem Höhenrücken der Turm von Vogelsang
Foto: Leonhard Lenz ↗ · CC0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Vogelsang und das Nationalpark-Zentrum

Der meistgesuchte Ort des Parks ist zugleich der historisch schwerste: eine NS-Ordensburg, in der heute die Ausstellung zur Wildnis steht.

Adresse
Forum Vogelsang IP, Vogelsang 70, 53937 Schleiden.
Ausstellung
„Wildnis(t)räume“ auf 2.000 Quadratmetern, interaktiv und mehrsprachig.
Geöffnet
Täglich 10 bis 17 Uhr; am 24. und 31. Dezember bis 14 Uhr.
Eintritt
8 € für Erwachsene, 4 € ermäßigt, 18 € Familienkarte, 26 € Jahreskarte.
Frei
Kinder unter sieben Jahren und Geburtstagskinder.
Anreise ohne Auto
Buslinie SB82 ab Bahnhof Kall, Haltestelle Vogelsang IP Forum.
Nationalpark-Zentrum Eifel ↗
Breiter Bohlensteg mit Holzgeländer führt durch den Buchenwald
Foto: ACBahn ↗ · CC BY-SA 3.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Der Wilde Weg

Ein Bohlenweg, der Wildnis auch für Menschen erfahrbar macht, die abseits befestigter Wege nicht weiterkämen.

Länge
1,5 Kilometer, durchgehend barrierefrei.
Stationen
Zehn überwiegend interaktive Stationen zu Wildnis, Waldentwicklung und Vielfalt.
Belag
Breiter, rollstuhlgerechter Bohlensteg durch Mischwald.
Start
Rastplatz Kermeter an der Kermeter-Hochstraße (L 15) zwischen Gemünd/Wolfgarten und Heimbach-Schwammenauel.
Zielgruppen
Für Menschen mit Mobilitäts-, Seh-, Hör- und kognitiven Einschränkungen gestaltet.
Ausgezeichnet
UN-Dekade Biologische Vielfalt (November 2016), DB-Preis „Tourismus für Alle“ (1. Preis, Dezember 2016), zertifiziert nach „Reisen für Alle“.
Der Wilde Weg ↗
Hellgrüner Buchenwald auf dem Kermeter, ein Pfad führt zwischen den Stämmen hindurch
Foto: ACBahn ↗ · CC BY 3.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Wilder Kermeter

Der Höhenrücken zwischen Gemünd und Heimbach gilt als ökologisches Herz des Parks — und ist auf 4,7 Kilometern barrierefrei erschlossen.

Wegenetz
4,7 Kilometer fein geschotterte Wanderwege.
Lage
Zwischen Schleiden-Gemünd/-Wolfgarten und Heimbach-Schwammenauel, Zufahrt über die L 15.
Hirschley
Aussichtspunkt 2,7 Kilometer vom Parkplatz, Steigung höchstens sechs Prozent.
Zweiter Blick
Barrierefreier Aussichtspunkt an der Kreuzung Schwarzes Kreuz mit Blick auf Vogelsang.
Orientierung
Ein Bodenleitsystem verbindet Parkplatz und Einrichtungen.
KermeterShuttle
Linie 814 pendelt an Wochenenden und Feiertagen von Ostern bis Allerheiligen zum Urftstausee.
Wilder Kermeter ↗

Wildnis-Trail

Die Durchquerung des Parks von Süd nach Nord — vier Tage, 85 Kilometer, drei Übernachtungen.

Gesamtlänge
85 Kilometer in vier Etappen.
Richtung
Von Monschau-Höfen im Süden nach Hürtgenwald-Zerkall im Norden.
Etappen
Höfen–Einruhr, Einruhr–Gemünd, Gemünd–Heimbach, Heimbach–Zerkall.
Tagesleistung
Zwischen 18 und 25 Kilometern.
Höhenmeter
1.891 Meter Aufstieg, 2.251 Meter Abstieg insgesamt.
Anreise
Bahnhöfe Kall und Heimbach, von dort Busse in den Park.
Die vier Etappen ↗
Weite goldgelbe Grasfläche der Dreiborner Hochfläche unter Wolkenhimmel
Foto: Leonhard Lenz ↗ · CC0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Sternenpark Eifel

Mitten im dichtbesiedelten Nordrhein-Westfalen liegt ein Nachthimmel, der als erster in Deutschland ausgezeichnet wurde.

Anerkannt
Am 17. Februar 2014 durch die International Dark-Sky Association.
Bedeutung
Erster International Dark Sky Park in Deutschland.
Sternenwarte
Astronomie-Werkstatt „Sterne ohne Grenzen“ am Parkplatz Walberhof in Vogelsang.
SternenBlicke
Eingerichtete Beobachtungspunkte im direkten Umfeld des Nationalparks.
Dreiborner Hochfläche
Weite Sicht, aber Wegegebot wegen der früheren Nutzung als Truppenübungsplatz.
Führungen
SternenGuides führen Gruppen bis 15 Personen; das Nationalpark-Zentrum bietet Abendveranstaltungen.
Auszeichnung als Dark Sky Park ↗
Orientierung vor Ort

Orte im Park

Wähle einen Ort, um seine Lage und Anreisehinweise zu sehen.

Belegte Standorte aus den verlinkten Originalquellen. Die Karte zeigt keine Fahrstrecken, Wegverläufe oder Parkgrenzen. Die Verbindung zwischen zwei Punkten ist keine Zufahrtsfreigabe.

Übernachten in und am Park

Im Park selbst gar nicht. Drumherum über zertifizierte Gastgeber.

Zelten ist im Park verboten

Übernachten und Zelten sind im Nationalpark nicht erlaubt. Wer den Wildnis-Trail geht, übernachtet in den Orten an den Etappenenden.

Wandervorschläge ↗

Etappenorte des Wildnis-Trails

Einruhr, Gemünd und Heimbach liegen an den Etappenenden und sind zugleich Nationalparktore oder Infopunkte. Die Rureifel Tourismus GmbH bündelt Unterkünfte für die vier Tage auf Wunsch zu einer Buchung.

Wildnis-Trail ↗

Nationalpark-Gastgeber

Die Verwaltung führt zertifizierte Gastgeber, darunter ausdrücklich barrierefreie. Gäste dieser Häuser erhalten zehn Prozent Rabatt auf den Eintritt der Ausstellung.

Barrierefrei unterwegs ↗

Praxis-Check: Regeln und Anforderungen

Was hier strenger ist als im Wald nebenan — und was barrierefrei wirklich heißt.

Munitionsreste auf der Dreiborner Hochfläche

Die Fläche war bis Ende 2005 Truppenübungsplatz Vogelsang. Das Verlassen der markierten Wege ist dort zur eigenen Sicherheit verboten, weil Gefahr durch Munitionsreste besteht.

Wandervorschläge ↗

Hunde ja, Leine immer

Angeleinte Hunde sind willkommen. Die Leinenpflicht gilt das ganze Jahr über und zu jeder Zeit. In die Ausstellung dürfen Tiere nicht mit.

Häufige Fragen der Parkverwaltung ↗

Barrierefreiheit über den Weg hinaus

Neben dem Wilden Weg und dem Wilden Kermeter nennt die Verwaltung barrierefreie Tierbeobachtung von einer Beobachtungskanzel bei Dreiborn, Führungen in Deutscher Gebärdensprache und barrierefreie Rangertouren. Der Wilde Weg ist mit „Reisen für Alle“ zertifiziert.

Barrierefrei unterwegs ↗

Totholz und eigenes Risiko

Die Verwaltung weist auf Bereiche mit abgestorbenen Bäumen durch Trockenheit und Borkenkäfer hin und darauf, dass das Betreten auf eigene Gefahr geschieht. Radfahren ist nur auf ausgewiesenen Wegen erlaubt, Feuer, Rauchen und das Sammeln von Pflanzen sind verboten.

Wandervorschläge ↗

In der Nähe

Orte am Rand des Parks, die oft mit ihm verwechselt werden — und solche, die gut dazupassen.

Rursee: beliebt, aber nicht der Nationalpark

Der Rursee wird häufig zusammen mit dem Nationalpark gesucht, gehört aber nicht dazu. Er grenzt im Nordwesten an das Parkgebiet; der Urftsee dagegen liegt im Park.

Anreise und Unterkunft ↗

Vogelsang IP

Auf dem Gelände der früheren NS-Ordensburg über der Urfttalsperre sitzt heute das Nationalpark-Zentrum. Das Forum Vogelsang IP ist zugleich Gedenk- und Bildungsort — ein Besuch verbindet beides.

Nationalpark-Zentrum Eifel ↗

Monschau

Der Fachwerkort ist Ausgangspunkt der ersten Wildnis-Trail-Etappe; gestartet wird im Ortsteil Höfen. Der historische Ortskern selbst liegt außerhalb des Nationalparks.

Wildnis-Trail ↗

Häufige Fragen zum Nationalpark Eifel

Kurz beantwortet – jede Antwort mit ihrer Quelle.

Kostet der Nationalpark Eifel Eintritt?

Nein. Die Nationalparkverwaltung schreibt: „Nein, ein Besuch des Nationalparks Eifel ist nicht mit Kosten für Eintritt verbunden.“ Der Park hat außerdem keine Öffnungszeiten und steht grundsätzlich offen. Bezahlt wird nur die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark-Zentrum — 8 Euro für Erwachsene, 4 Euro ermäßigt — sowie gebuchte Veranstaltungen.

Häufige Fragen der Parkverwaltung ↗

Komme ich ohne Auto in den Nationalpark Eifel?

Ja, und das ist hier keine Notlösung. Alle fünf empfohlenen Startpunkte haben eine eigene Haltestelle: Vogelsang IP Forum, Heimbach Bf, Gemünd Kirche, Einruhr und Kall Bf. Aus Köln fahren RE22 und RB24 über Euskirchen nach Kall, von dort die Buslinie SB82 zum Nationalpark-Zentrum. Ab Aachen Hauptbahnhof fährt die SB63. An Sonn- und Feiertagen verkehrt zusätzlich ein Fahrradbus ab Aachen.

Anreise und Unterkunft ↗

Darf ich meinen Hund mitnehmen?

Ja. Die Verwaltung schreibt: „Auch angeleinte Hunde sind im Nationalpark Eifel willkommen. In einem sensiblen Naturschutzgebiet wie dem Nationalpark besteht das ganze Jahr über und zu jeder Zeit Leinenpflicht.“ In die Erlebnisausstellung im Nationalpark-Zentrum dürfen Tiere nicht mit.

Häufige Fragen der Parkverwaltung ↗

Welche Wege sind barrierefrei?

Der Wilde Weg ist ein 1,5 Kilometer langer, rollstuhlgerechter Bohlensteg mit zehn überwiegend interaktiven Stationen; er ist nach „Reisen für Alle“ zertifiziert. Daran schließt das 4,7 Kilometer lange, fein geschotterte Wegenetz des Wilden Kermeter an. Der Aussichtspunkt Hirschley liegt 2,7 Kilometer vom Parkplatz entfernt bei höchstens sechs Prozent Steigung, ein Bodenleitsystem verbindet Parkplatz und Einrichtungen. Dazu kommen barrierefreie Tierbeobachtung bei Dreiborn, Führungen in Deutscher Gebärdensprache und barrierefreie Rangertouren.

Der Wilde Weg ↗

Wie lange dauert der Wildnis-Trail?

Vier Tage für 85 Kilometer, von Monschau-Höfen nach Hürtgenwald-Zerkall. Die Etappen führen von Höfen nach Einruhr, weiter nach Gemünd, dann nach Heimbach und zuletzt nach Zerkall. Die Tagesetappen liegen zwischen 18 und 25 Kilometern, insgesamt sind 1.891 Höhenmeter im Aufstieg und 2.251 im Abstieg zu bewältigen. Drei Übernachtungen sind nötig; die Rureifel Tourismus GmbH bündelt sie auf Wunsch.

Die vier Etappen ↗

Warum darf ich auf der Dreiborner Hochfläche nicht vom Weg abgehen?

Weil die Fläche bis Ende 2005 als Truppenübungsplatz Vogelsang genutzt wurde. Abseits der markierten Wege besteht Gefahr durch Munitionsreste, deshalb ist das Verlassen der Wege dort zur eigenen Sicherheit verboten. Im übrigen Park gilt das Wegegebot ebenfalls, dort allerdings zum Schutz der Ruhezonen.

Wandervorschläge ↗

Gehört der Rursee zum Nationalpark Eifel?

Nein. Der Rursee grenzt an das Parkgebiet, liegt aber außerhalb. Im Nationalpark liegt der Urftsee. Dessen autofreies Ufer erreichst du zu Fuß oder an Wochenenden und Feiertagen von Ostern bis Allerheiligen mit dem KermeterShuttle der Linie 814.

Anreise und Unterkunft ↗

Kann ich im Nationalpark Eifel zelten?

Nein, Zelten und Übernachten sind im Nationalpark verboten. Ebenso untersagt sind Feuer und Rauchen sowie das Sammeln von Pflanzen; Radfahren ist nur auf ausgewiesenen Wegen erlaubt. Wer den Wildnis-Trail geht, übernachtet in den Orten an den Etappenenden — Einruhr, Gemünd und Heimbach.

Wandervorschläge ↗

Quellen und Aktualität

Alle Angaben stammen von der Nationalparkverwaltung Eifel. Preise und Zeiten vor der Fahrt gegenprüfen.

  1. Nationalparkverwaltung Eifel ↗
  2. Über die Nationalparkverwaltung ↗
  3. Häufige Fragen der Parkverwaltung ↗
  4. Öffnungszeiten und Preise ↗
  5. Nationalpark-Zentrum Eifel ↗
  6. Anreise und Unterkunft ↗
  7. Wandervorschläge ↗
  8. Wegenetz und Regeln ↗
  9. Wildnis-Trail ↗
  10. Die vier Etappen ↗
  11. Wilder Kermeter ↗
  12. Der Wilde Weg ↗
  13. Barrierefrei unterwegs ↗
  14. Sternenpark ↗
  15. Auszeichnung als Dark Sky Park ↗
  16. Lebensräume im Nationalpark ↗
  17. Geplante Erweiterung ↗

Wie aktuell sind diese Angaben?

Recherche: 18.09.2026. Kein Live-Status. Termine gelten ausdrücklich für das genannte Jahr. Ein technisch erfolgreicher Abruf ist keine redaktionelle Bestätigung; veraltete automatische Werte werden ausgeblendet und durch den Quellenlink ersetzt.

Aktuelle Informationen des Parks ↗
Bild- und Kartennachweise

Foto: GreensandBlues ↗ · Envato · Projektlizenz ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt. Bearbeitete Fassung unter der angegebenen Bildlizenz. Historisches Foto, kein Nachweis aktueller Bedingungen.

Standortnachweise: Ortskoordinaten über OpenStreetMap ermittelt; jeder Punkt führt zu seinem OSM-Objekt als Beleg. Markierungen sind keine Zufahrtsfreigabe. Kartengrundlage © OpenStreetMap-Mitwirkende.