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Kanada

Saskatchewan · Mischgrasprärie

Grasslands Nationalpark

Der einzige Park Kanadas, der die Mischgrasprärie schützt — und einer der dunkelsten Sternenhimmel des Landes.

Originalquellen61Amtliche Seiten und Betreiberangaben
Verortete Orte12Zugänge und Ausgangspunkte mit Koordinaten
ProvinzSaskatchewanSaskatchewan · Mischgrasprärie
QuellenstandJede Angabe führt zur amtlichen Quelle. Preise und Zeiten vor der Fahrt dort gegenprüfen.Zuletzt geprüft: 20.09.2026

Der Grasslands Nationalpark: Landschaft und Entstehung

Was den Park ausmacht — belegt aus den Angaben der Parkverwaltung.

Grasslands schützt einen Ausschnitt der kanadischen Mischgrasprärie — eine Landschaft, die anderswo unter dem Pflug verschwunden ist.

Die Gestalt des Landes stammt aus der letzten Eiszeit. Vor mehr als 10.000 Jahren schmolz das Eis in zwei Lappen; weil der nördliche höher lag, floss das Schmelzwasser nach Süden und wurde vom südlichen Lappen gestoppt. Am Eisrand grub sich ein Strom in den Boden — das heutige Frenchman-River-Tal. Der Abfluss schuf Coulees, Buttes und Bäche. Der Frenchman River fließt nach Süden und gehört zum Einzugsgebiet des Missouri.

Prägend ist das Wasser, genauer: sein Fehlen. Wenig Niederschlag schafft die Bedingungen für Prärie. Typisch sind Blaugrama, Nadelgras, der Feigenkaktus, der nur nachts atmet, und die Gumbo-Nachtkerze, deren Blüten binnen eines Tages die Farbe wechseln. Kennzeichen dieses Ökosystems ist, dass keine Art dominiert.

Im Ostblock liegen die Badlands von Rock Creek und das Wood-Mountain-Hochland. Hier tritt die Kreide-Tertiär-Grenze zutage, eine dünne weiße Schicht im Boden, die das Zeitalter der Dinosaurier vom Zeitalter der Säugetiere trennt. Die Fossilien reichen 60 bis 80 Millionen Jahre zurück; erst kürzlich wurde hier eine neue Art urzeitlicher Vögel beschrieben, Brodavis americanus.

Der Park ist jung und noch nicht vollständig. Ab 1963 setzten sich Naturschützer für ein Schutzgebiet ein; 1981 unterzeichneten Kanada und Saskatchewan die Gründungsvereinbarung, 1988 eine überarbeitete Fassung, und am 19. Februar 2001 wurde Grasslands offiziell zum Nationalpark erklärt. Die vorgesehene Fläche umfasst rund 900 Quadratkilometer, gekauft wurden bislang etwa 80 Prozent — nur von Eigentümern, die verkaufen wollen.

Die Mischgrasprärie ↗

Grasslands besuchen: Überblick und Planung

Zwei getrennte Blöcke, zwei getrennte Anfahrten.

1

Westblock und Ostblock

Der Westblock liegt am Frenchman River und ist über Val Marie an Highway 4 und 18 erreichbar; Val Marie liegt anderthalb Autostunden südlich von Swift Current. Der Ostblock mit den Badlands von Rock Creek und dem Wood-Mountain-Hochland wird bei Wood Mountain an Highway 18 erreicht. Zwischen beiden Blöcken liegen 166 Kilometer, rund zwei Stunden Fahrt.

Anreise zu beiden Blöcken ↗
2

Nur Schotter

Alle Zufahrten zu beiden Blöcken sind ausschließlich Schotterstraßen. Bei Nässe können Straßen im Park unpassierbar werden — auch die zu den Campingplätzen. Die Parkverwaltung warnt ausdrücklich, dass GPS-Ansagen nicht immer stimmen.

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3

Keine Versorgung im Park

Innerhalb der Parkgrenzen gibt es weder Tankstelle noch Lebensmittel, Werkstatt oder Arzt. Die Nachbarorte bieten manches davon, aber mit wechselnden Öffnungszeiten. Tanken, solange man kann.

Einrichtungen und Service ↗
4

Kein verlässlicher Handyempfang

Der Empfang ist im ganzen Park und in der Region lückenhaft. Die Parkverwaltung empfiehlt Karte, Kompass und GPS und rät, sich am Besucherzentrum zu orientieren, bevor es losgeht.

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Beste Reisezeit und Wetter

Heiße Sommer, wenig Schatten, viel Wind.

Saison

Besucherzentrum und Campingplätze sind vom 1. Mai bis 12. Oktober 2026 in Betrieb: das Zentrum in Val Marie täglich von 9 bis 17 Uhr, die Rezeption am Rock Creek von 10 bis 18 Uhr. Trinkwasser gibt es nur von Mitte Mai bis 30. September.

Betriebszeiten 2026 ↗

Frühjahr und Herbst sind angenehmer

Die Parkverwaltung empfiehlt Frühjahr und Herbst zum Wandern: mildere Temperaturen und ziehende Tiere. Ende Mai und Anfang Juni blüht es reichlich.

Klima und Wetter ↗

Hitze im Sommer

Im Juni, Juli und August werden häufig 40 Grad erreicht. Schatten gibt es im Park und auf den Campingplätzen so gut wie keinen. Die Parkverwaltung verlangt mindestens vier Liter Wasser pro Person und Tag — Oberflächenwasser ist wegen des Salzgehalts nicht trinkbar, auch nicht abgekocht oder gefiltert.

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Gewitter und Wind

Halbwüstenklima mit 30 bis 33 Zentimetern Niederschlag im Jahr; die Hälfte fällt im Sommer, meist als kurze Gewitter am Nachmittag. Starker Wind ist gefährlich, und Schutz zu finden ist schwierig.

Klima und Wetter ↗

Winter

Ab November ist die Badlands Parkway für Autos gesperrt, zu Fuß aber begehbar. Die Campingplätze öffnen erst wieder am 1. Mai. Hinterlandcamping ist möglich, muss aber telefonisch angemeldet werden; empfohlen wird die Zone Timbergulch.

Winter im Park ↗

Anreise und Verkehr

Von drei Flughäfen aus, das letzte Stück immer über Schotter.

Flughäfen

Regina, Saskatoon und Calgary haben internationale Flughäfen. Mietwagen gibt es in Swift Current, Regina und Saskatoon.

Anreise zu beiden Blöcken ↗

Zum Westblock

Vom Besucherzentrum in Val Marie führen drei Zufahrten in den Block: die Ecotour Road 14,5 Kilometer östlich auf Highway 18 und dann vier Kilometer Schotter nach Süden; der Zugang 70 Mile Butte fünf Kilometer südlich auf Highway 4, dann fünf Kilometer nach Osten; und Two Trees acht Kilometer südlich, dann zwei Kilometer Schotter.

Anreise zu beiden Blöcken ↗

Zum Ostblock

22,4 Kilometer südlich des Wood Mountain Regional Park auf Highway 18, dann 6,4 Kilometer nach Westen, 6,4 Kilometer nach Süden und 2,4 Kilometer nach Westen. An jeder Abzweigung stehen Schilder zum Rock Creek Campground.

Anreise zu beiden Blöcken ↗

Tanken

Tankstellen in der Umgebung sind nicht rund um die Uhr geöffnet und oft nur mit Karte zugänglich. Wer zwischen den Blöcken wechselt, sollte vorher volltanken.

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Ladepunkte

Am Besucherzentrum in Val Marie stehen vier Ladestationen für Elektroautos, für Tesla und mit Universalanschluss.

Einrichtungen und Service ↗

Eintritt und Gebühren

Alle Beträge in kanadischen Dollar, abgerufen bei Parks Canada am 20.09.2026.

Tageseintritt

Erwachsene 7,25 $, Senioren ab 65 Jahren 6,25 $, Familie oder Gruppe 15,00 $ für bis zu sieben Personen in einem Fahrzeug. Jugendliche bis 17 Jahre zahlen nichts. Das ist der günstigste Tageseintritt aller Parks in diesem Atlas.

Parks Canada: Gebühren ↗

Jahrespass

Der Jahrespass für diesen Park kostet 36,75 $ für Erwachsene, 30,50 $ für Senioren und 72,50 $ für Familie oder Gruppe. Der Discovery Pass für über 80 Orte von Parks Canada kostet 83,50 $, 71,50 $ und 167,50 $.

Parks Canada: Gebühren ↗

Camping

Ein Stellplatz ohne Anschluss kostet 26,75 $ pro Nacht. Mit Strom sind es im Frenchman Valley 40,00 $ in der Hauptsaison — Juni, Juli, August — und 36,75 $ davor und danach; am Rock Creek durchgehend 36,75 $. Ein oTENTik kostet 156,50 $, ein Platz für Camping mit Pferd 26,75 $. Duschen gibt es auf keinem der Plätze.

Parks Canada: Gebühren ↗

Hinterland

Wer im Hinterland zeltet, zahlt 8,50 $ pro Person und Nacht. Gruppen zahlen auf dem Gruppenplatz 6,25 $ pro Person.

Parks Canada: Gebühren ↗

Im Winter zahlt man am Automaten

Zwischen November und April sind die Besucherzentren geschlossen. Der Eintritt lässt sich telefonisch oder an vier Selbstbedienungsstellen entrichten: 70 Mile Butte, Nordeingang Ecotour, Coulee Centre im Frenchman Valley und Rock Creek Campground.

Winter im Park ↗

Offizielle Gebühren prüfen ↗

Was du im Park unternehmen kannst

Zwei Panoramastraßen, vierzehn Wege, eine Route.

Film der Parkverwaltung

Return of bison to Grasslands National Park

Anderthalb Minuten von Parks Canada, aus dem Jahr 2020, über die Rückkehr der Präriebisons in den Westblock. Kurz, aber es ist der einzige Film, den die Parkverwaltung zu diesem Park veröffentlicht hat. Englisch.

Quelle: Parks CanadaKanal ansehen ↗

Ecotour Scenic Drive

Zwanzig Kilometer selbstgeführte Fahrt durch das Frenchman-River-Tal im Westblock, mit Tafeln an sieben Haltestellen; die Parkverwaltung rechnet mit ein bis drei Stunden. Ab Val Marie sind es rund 80 Kilometer hin und zurück — genug Sprit einplanen.

Ecotour Scenic Drive im Westblock ↗

Badlands Parkway

Elf Kilometer Asphalt im Ostblock, einspurig mit Gegenverkehr und 20 Ausweichstellen, entlang der Kante über den Badlands von Rock Creek. Sechs Aussichtspunkte, offen vom 1. Mai bis 31. Oktober und nur tagsüber.

Badlands Parkway im Ostblock ↗

Wandern

Zehn Wege im Westblock und vier im Ostblock, von 750 Metern bis 16 Kilometer. Dazu kommt die Otter-Basin-Route über 15 Kilometer: sehr schwer, unmarkiert, mit dem höchsten Punkt des Westblocks auf 1.006 Metern. Routen sind keine Wege — sie sind weder beschildert noch gepflegt.

Wege und Routen ↗

Sternenhimmel

Seit 2009 ist der Park von der Royal Astronomical Society of Canada als Dark Sky Preserve anerkannt und gehört zu den dunkelsten des Landes. Gut mit dem Auto erreichbar sind der Two-Trees-Weg und beide Campingplätze.

Sternenpark seit 2009 ↗

Führungen

Die Parkverwaltung bietet unter anderem eine Wanderung in die native Prärie für 16,50 $, „70 Million in 60 Minutes“ für 16,50 $, den Abend „Beyond the Big Dipper“ für 37,00 $, einen Grabungstag mit Paläontologen des Royal Saskatchewan Museum für 132,00 $ und einen Tag mit Fachleuten zur Kanincheneule für 152,75 $. Alle Programme laufen auf Englisch.

Führungen und Programme ↗

Natur und Geschichte

Eine Landschaft, die zu 99 Prozent verschwunden ist — und die Arten, die davon abhängen.

Bisons seit 2005 zurück

Im Dezember 2005 kamen 71 Präriebisons aus dem Elk Island Nationalpark, nach 120 Jahren Abwesenheit. Am 24. Mai 2006 wurden sie in den größten Teil des Westblocks entlassen, rund 181 Quadratkilometer. Heute hält der Park eine Herde von 400 bis 500 Tieren.

Die Rückkehr der Präriebisons ↗

Der einzige Ort für Präriehunde

In und um den Westblock leben Schwarzschwanz-Präriehunde als einzige wild lebende Population Kanadas. Die erste Kolonie wurde 1927 nördlich von Val Marie entdeckt. Heute zählt die Parkverwaltung rund 25 Kolonien zwischen 0,55 und 171,56 Hektar mit geschätzt 17.000 bis 23.000 Tieren.

Schwarzschwanz-Präriehunde ↗

Prioritätsstandort für gefährdete Arten

Wegen der großen Zahl gefährdeter Arten hat Parks Canada Grasslands zu einem von drei Prioritätsstandorten erklärt. Fünf Arten gelten als stark gefährdet, darunter Kanincheneule, Beifußhuhn und Kurzhornkrötenechse; sieben als gefährdet, darunter Präriebison, Präriehund und Swift Fox. Drei sind hier ausgestorben: Schwarzfußiltis, Präriehuhn und Grizzlybär.

Gefährdete Arten im Park ↗

Fossilien und die K-T-Grenze

Der Ostblock ist einer der wenigen Orte weltweit, an denen die Kreide-Tertiär-Grenze offen zutage tritt: eine dünne weiße Schicht, unter der Dinosaurierfossilien liegen und über der Säugetierfossilien beginnen. 1874 wurden hier die ersten Dinosaurierreste Westkanadas gefunden.

Geologie und Fossilien ↗

20.000 Tipiringe

Menschen leben hier seit rund 10.000 Jahren. Die Parkverwaltung zählt über 20.000 Tipiringe und tausende archäologische Flächen — eine der größten Konzentrationen ungestörter vorkolonialer Kulturgüter Kanadas. Nach der Schlacht am Little Bighorn suchten Sitting Bull und 4.000 Lakota hier Zuflucht.

Indigene Geschichte ↗

Karte und Orte im Park

Zwölf Punkte in beiden Blöcken, sieben davon mit den Koordinaten der Parkverwaltung.

Orte im Park
Blick von einer Anhöhe über grün bewachsene Hügelrücken und helle Erosionsrinnen hinaus in die flache Prärie
Foto: Cephas ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

70 Mile Butte

Zwei Kilometer, eine Stunde — und der Blick, für den die meisten in den Westblock kommen.

Länge
2 km Runde
Dauer
1 bis 2 Stunden
Schwierigkeit
schwer
Einstieg
zweigt vom Eagle-Butte-Weg ab
Zufahrt
5 km südlich von Val Marie, dann 5 km Schotter
Anschluss
Bearpaw Sea Trail, 10 km einfach
Wege und Routen ↗
Ein Präriehund sitzt aufgerichtet am Rand seines Baus, dahinter erstreckt sich flache Prärie unter Wolken
Foto: VinceTraveller ↗ · CC BY 2.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Die Präriehunde

In und um den Westblock lebt die einzige wilde Population Schwarzschwanz-Präriehunde Kanadas.

Kolonien
rund 25, 0,55 bis 171,56 Hektar
Bestand
geschätzt 17.000 bis 23.000
Entdeckt
1927, nördlich von Val Marie
Sozialeinheit
ein Männchen, 3 bis 4 Weibchen, Jungtiere
Beste Stelle
Top Dogtown Trail, 750 m
Regel
Hunde dürfen nicht auf die Kolonien
Schwarzschwanz-Präriehunde ↗
Weite grüne Grashügel fallen in ein flaches Tal ab, am Horizont eine lange Geländekante unter klarem Himmel
Foto: Cephas ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Borderlands Lookout

Aussichtspunkt tief im Süden des Westblocks, erreichbar nur über die Back Country Loop.

Koordinaten
49.02425, −107.23656
Rote Stühle
ja
Zufahrt
Back Country Loop, Erdpiste
Warnung
bei Nässe unpassierbar
Umgebung
Camping und Wandern erlaubt
Nähe
kurz vor der Grenze zu Montana
Die roten Stühle mit Koordinaten ↗
Ein ruhiger Fluss schlängelt sich durch grünes Grasland mit Weidenbüschen, am Horizont niedrige Tafelberge
Foto: Cephas ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Der Frenchman River

Das Tal, das ein Schmelzwasserstrom am Rand des Eises ausgegraben hat — und die Lebensader des Westblocks.

Entstehung
am Eisrand, vor über 10.000 Jahren
Richtung
nach Süden
Einzugsgebiet
Missouri
Folgen
Coulees, Buttes und Bäche
Bedeutung
Uferzone mit eigener Artenvielfalt
Weg am Wasser
Riverwalk Trail, 3 km
Die Mischgrasprärie ↗
Ein Kreis aus flachen Steinen liegt im trockenen Präriegras, dahinter öffnet sich ein weites Tal
Foto: Ed Horner, Fratermanor ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Tipiringe

Über 20.000 Steinkreise liegen im Park — Spuren von Lagern, die mit den Bisonherden zogen.

Zahl
über 20.000 Tipiringe
Besiedlung
seit rund 10.000 Jahren
Völker
A’aninin, Nakoda, Nehiyawak, Niitsitapi, Dakota, Lakota
Métis
Bisonjagd, Spuren an den Pinto Horse Buttes
1876
Sitting Bull und 4.000 Lakota suchen Zuflucht
Regel
nichts aufheben, nichts verrücken
Indigene Geschichte ↗
Orientierung vor Ort

Orte im Park

Wähle einen Ort, um seine Lage und Anreisehinweise zu sehen.

Belegte Standorte aus den verlinkten Originalquellen. Die Karte zeigt keine Fahrstrecken, Wegverläufe oder Parkgrenzen. Die Verbindung zwischen zwei Punkten ist keine Zufahrtsfreigabe.

Übernachten im Park

Zwei Campingplätze, zwölf oTENTiks, freies Zelten im Hinterland.

Frenchman Valley Campground

Im Westblock, vollständig reservierbar: 20 Plätze mit Strom, davon drei Durchfahrtsplätze und ein barrierefreier Bereich, dazu vier oTENTiks. Wohnmobile müssen ihre Tanks vorher füllen — im Westblock ist das nicht möglich.

Zelt- und Wohnmobilplätze ↗

Rock Creek Campground

Im Ostblock, ebenfalls vollständig reservierbar: 24 Plätze mit Strom, acht oTENTiks, Küchenhütte, Gemeinschaftsfeuerstelle und eine Entsorgungsstation für Wohnmobile.

Zelt- und Wohnmobilplätze ↗

oTENTiks

Zwölf Stück, vier im Westen und acht im Osten. Platz für sechs Personen auf drei Schlafpodesten, Strom und eine kleine Heizung, Feuerstelle und Grill draußen. Gekocht wird nicht drinnen. Für Mai und September empfiehlt die Parkverwaltung Schlafsäcke bis minus zehn Grad.

oTENTik-Unterkünfte ↗

Hinterland

Wer im Hinterland zeltet, muss sich vorher im Besucherzentrum oder an der Campingrezeption anmelden und eine Einweisung mitnehmen. Feste Plätze gibt es nicht; gezeltet wird mindestens einen Kilometer außer Sicht von Straßen und Wegen. Offenes Feuer ist dort nie erlaubt.

Camping im Hinterland ↗

Wasser mitbringen

Trinkwasser gibt es nur vom Maiwochenende bis 30. September, am Besucherzentrum und an beiden Campingplätzen. Wer im frühen Mai oder im Oktober kommt, bringt alles Wasser selbst mit.

Zelt- und Wohnmobilplätze ↗

Was der Park von dir verlangt

Klapperschlangen, Bisons und Feuer bestimmen die Regeln.

Hundert Meter Abstand zu Bisons

Die Parkverwaltung nennt als Maß die Länge eines Fußballfelds. Wer an der Ecotour Road auf Bisons trifft, bleibt im Auto und fährt langsam weiter. Besondere Vorsicht im Mai und Juni, wenn die Kühe Kälber führen, und im Juli und August während der Brunft.

Wege und Routen ↗

Klapperschlangen

Keine Kopfhörer tragen, damit man das Rasseln hört. Knöchelhohe Schuhe und lange, weite Hosen. Nicht auf oder über Steine und Büsche treten, Kinder nah bei sich behalten.

Wege und Routen ↗

Feuerverbot ist möglich

Feuer sind nur in den bereitgestellten Feuerstellen erlaubt, im Hinterland nie. Bei einem Feuerverbot sind vorne noch Gas- und Propangeräte erlaubt, im Hinterland dagegen gar keine offene Flamme — dann gilt kaltes Camping. Illegales Feuer kann bis zu 25.000 $ kosten.

Feuerverbot ↗

Präriebrand

Brände sind auf der Prärie häufig und gefährlich, ausgelöst durch Blitz und begünstigt durch starken Wind. Wer Rauch sieht, ruft sofort 911. Wenn ein Feuer den Weg abschneidet: Richtung niedriger Vegetation gehen — Schotterstraßen, Präriehundkolonien — oder in bereits abgebrannte Flächen.

Wege und Routen ↗

Hunde

Hunde müssen immer angeleint sein und dürfen nicht auf Präriehundkolonien. Angeln ist im ganzen Park verboten, Drohnen ohne Genehmigung ebenfalls.

Regeln im Park ↗

Weiterreise und Umgebung

Kleine Orte mit begrenzten Angeboten.

Val Marie und Wood Mountain

Val Marie liegt am Westblock, Wood Mountain am Ostblock. Beide Orte sind klein; Unterkunft, Dusche, Essen, Sprit, Werkstatt und Geldautomat sollte man vorher recherchieren.

Vorher planen ↗

Andere Orte von Parks Canada in Saskatchewan

In Reichweite liegen die historische Stätte Fort Walsh in den Cypress Hills, die Motherwell Homestead, Batoche und der Prince Albert Nationalpark im Zentrum der Provinz.

Parkverwaltung: Grasslands ↗

Nach Montana

Der Park grenzt fast an die US-Grenze; der Übergang Port of West Poplar liegt am Highway 2 südlich des Ostblocks. Für die Einreise gelten die Regeln der Canada Border Services Agency.

Anreise zu beiden Blöcken ↗

Karten

Topografische Karten gibt es bei Prairie Wind and Silver Sage in Val Marie, dem Freundeskreis des Parks, der auch Souvenirs führt.

Anreise zu beiden Blöcken ↗

Häufige Fragen zum Grasslands Nationalpark

Kurz beantwortet – jede Antwort mit ihrer Quelle.

Was kostet der Eintritt?

Der Tageseintritt kostet 7,25 $ für Erwachsene, 6,25 $ für Senioren und 15,00 $ für Familie oder Gruppe bis sieben Personen in einem Fahrzeug. Jugendliche bis 17 Jahre zahlen nichts. Ein Jahrespass für diesen Park kostet 36,75 $. Das ist der günstigste Tageseintritt unter allen Parks in diesem Atlas.

Parks Canada: Gebühren ↗

Welchen Block soll ich besuchen?

Der Westblock am Frenchman River hat die Ecotour Scenic Drive, die Bisons, die Präriehundkolonien und die meisten Wege. Der Ostblock hat die Badlands von Rock Creek, die Badlands Parkway und die Fossilien. Zwischen beiden liegen 166 Kilometer, rund zwei Stunden Fahrt — für einen Tag ist das zu viel.

Anreise zu beiden Blöcken ↗

Komme ich mit einem normalen Auto hin?

Alle Zufahrten sind Schotterstraßen, die bei Nässe unpassierbar werden können — auch die zu den Campingplätzen. Die Parkverwaltung rät, den Zustand vorher am Besucherzentrum zu erfragen und immer vollzutanken. GPS-Ansagen stimmen nicht immer.

Vorher planen ↗

Wo kann ich übernachten?

Auf zwei Campingplätzen: Frenchman Valley im Westblock mit 20 Stromplätzen und vier oTENTiks, Rock Creek im Ostblock mit 24 Stromplätzen und acht oTENTiks. Beide sind vollständig reservierbar und vom 1. Mai bis 12. Oktober 2026 offen. Im Hinterland darf nach Anmeldung fast überall gezeltet werden.

Zelt- und Wohnmobilplätze ↗

Sehe ich Bisons?

Im Westblock leben 400 bis 500 Präriebisons, seit sie im Dezember 2005 aus dem Elk Island Nationalpark hierher gebracht wurden. Sie bewegen sich frei auf rund 181 Quadratkilometern. Wer sie sieht, hält 100 Meter Abstand; an der Ecotour Road bleibt man im Auto.

Die Rückkehr der Präriebisons ↗

Gibt es Klapperschlangen?

Ja, die Präriklapperschlange lebt im Park. Die Parkverwaltung rät: keine Kopfhörer tragen, damit man das Rasseln hört, knöchelhohe Schuhe und lange weite Hosen anziehen, nicht auf oder über Steine und Büsche treten und Kinder nah bei sich behalten. Für Neugierige gibt es die geführte Tour „Rattlesnake Ramble“.

Wege und Routen ↗

Quellen und Stand

Alle Angaben stammen von der Parkverwaltung und sind mit Datum geprüft.

  1. Parkverwaltung: Grasslands ↗
  2. Parks Canada: Gebühren ↗
  3. Betriebszeiten 2026 ↗
  4. Anreise zu beiden Blöcken ↗
  5. Besuch planen ↗
  6. Parkkarten mit Wegbeschreibung ↗
  7. Einrichtungen und Service ↗
  8. Vorher planen ↗
  9. Winter im Park ↗
  10. Klima und Wetter ↗
  11. Reservieren und kaufen ↗
  12. Broschüren und Publikationen ↗
  13. Orte in der Umgebung ↗
  14. Aktivitäten im Park ↗
  15. Wege und Routen ↗
  16. Zustand der Wege ↗
  17. Ecotour Scenic Drive im Westblock ↗
  18. Badlands Parkway im Ostblock ↗
  19. Sternenhimmel beobachten ↗
  20. Vögel beobachten ↗
  21. Tiere beobachten ↗
  22. Radfahren ↗
  23. Reiten im Park ↗
  24. Mit Hund unterwegs ↗
  25. Fotografieren ↗
  26. Für Kinder ↗
  27. Führungen und Programme ↗
  28. Rattlesnake Ramble ↗
  29. Die roten Stühle mit Koordinaten ↗
  30. Camping und Übernachten ↗
  31. Zelt- und Wohnmobilplätze ↗
  32. Camping im Hinterland ↗
  33. oTENTik-Unterkünfte ↗
  34. Camping mit Pferd ↗
  35. Regeln im Park ↗
  36. Allgemeine Sicherheit ↗
  37. Sicherheit bei Tieren ↗
  38. Feuerverbot ↗
  39. Präriebrände ↗
  40. Drohnen ↗
  41. Aktuelle Meldungen ↗
  42. Natur und Wissenschaft ↗
  43. Die Mischgrasprärie ↗
  44. Geologie und Fossilien ↗
  45. Sternenpark seit 2009 ↗
  46. Gefährdete Arten im Park ↗
  47. Die Rückkehr der Präriebisons ↗
  48. Schwarzschwanz-Präriehunde ↗
  49. Kanincheneule ↗
  50. Der Swift Fox ↗
  51. Kurzhornkrötenechse ↗
  52. Gelbbauch-Nattern ↗
  53. Beifußhuhn ↗
  54. Wildkameras im Park ↗
  55. Pflanzen der Prärie ↗
  56. Feuer als Werkzeug ↗
  57. Wiederherstellung der Prärie ↗
  58. Geschichte des Parks ↗
  59. Indigene Geschichte ↗
  60. Kulturlandschaft ↗
  61. Rancher und Siedler ↗

Wie aktuell sind diese Angaben?

Recherche: 20.09.2026. Kein Live-Status. Termine gelten ausdrücklich für das genannte Jahr. Ein technisch erfolgreicher Abruf ist keine redaktionelle Bestätigung; veraltete automatische Werte werden ausgeblendet und durch den Quellenlink ersetzt.

Aktuelle Informationen des Parks ↗
Bild- und Kartennachweise

Foto: Peter George ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt. Bearbeitete Fassung unter der angegebenen Bildlizenz. Historisches Foto, kein Nachweis aktueller Bedingungen.

Standortnachweise: Sieben Punkte mit den Koordinaten, die die Parkverwaltung für ihre roten Stühle veröffentlicht; die übrigen an einem OpenStreetMap-Objekt belegt. Markierungen sind keine Zufahrtsfreigabe. Kartengrundlage © OpenStreetMap-Mitwirkende.