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Kanada

Neufundland und Labrador · Westküste Neufundlands

Gros Morne Nationalpark

Ein Stück Erdmantel an der Oberfläche, ein Fjord ohne Meerzugang und ein Tafelberg mit arktischer Tundra — UNESCO-Welterbe an der Westküste Neufundlands.

Originalquellen31Amtliche Seiten und Betreiberangaben
Verortete Orte10Zugänge und Ausgangspunkte mit Koordinaten
ProvinzNeufundland und LabradorNeufundland und Labrador · Westküste Neufundlands
QuellenstandJede Angabe führt zur amtlichen Quelle. Preise und Zeiten vor der Fahrt dort gegenprüfen.Zuletzt geprüft: 19.09.2026

Der Gros Morne Nationalpark: Landschaft und Entstehung

Was den Park ausmacht — belegt aus den Angaben der Parkverwaltung.

Gros Morne ist seit 1973 Nationalpark und umfasst 1.805 Quadratkilometer an der Westküste Neufundlands — einen Ausschnitt der Western Newfoundland Highlands und den östlichen Teil des Sankt-Lorenz-Tieflands.

Der Park ist der einzige Nationalpark, der die Western Newfoundland Highlands vertritt, und das größte Schutzgebiet in dieser Naturregion. Laut Parkverwaltung gehören 284 Kilometer abwechslungsreiche Küste dazu, ein vom Sankt-Lorenz-Golf geprägtes Klima und eine Landschaft, die Vergletscherungen der letzten zwei Millionen Jahre geformt haben.

Daraus entsteht eine große Vielfalt: arktisch-alpine Tundra auf dem Plateau, borealer Wald mit Balsamtanne an den Hängen und in den Tälern, ausgedehnte Serpentinit-Ödflächen und große Feuchtgebiete. Fast die Hälfte des Parks ist Wald.

Auf Neufundland leben wegen der Insellage nur vierzehn heimische Landsäugetiere und keine heimischen Amphibien oder Reptilien. Viele Arten haben sich über Jahrtausende zu eigenen Unterarten entwickelt. Eingeschleppte Arten wie der Elch setzen ihnen zu.

Seit 2020 breitet sich im Park der Fichtenknospenwurm aus, eine heimische Mottenart, deren Raupen Tannen und Fichten kahl fressen. Die Parkverwaltung hat nach einer Prüfung durch 14 Fachleute und einer öffentlichen Anhörung entschieden, den Park nicht in das Sprühprogramm der Provinz aufzunehmen: Solche Ausbrüche gehören zum natürlichen Zyklus des borealen Waldes.

1987 wurde Gros Morne UNESCO-Welterbe. Ausschlaggebend waren die außergewöhnliche Schönheit und Gesteinsformationen wie die Tablelands, Green Point, Green Gardens und Western Brook Pond, die wichtige Stufen der Erdgeschichte zeigen.

Schutz und Forschung ↗

Gros Morne besuchen: Überblick und Planung

Ein großer Park mit zwei Hälften — der Norden um den Fjord, der Süden um die Tablelands.

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An der Westküste Neufundlands

Der Park liegt 30 Minuten vom Flughafen Deer Lake und vier Autostunden vom Fährhafen Port aux Basques entfernt. Übernachten kannst du im Park oder in den Küstenorten Cow Head, Glenburnie, Norris Point, Rocky Harbour, Trout River und Woody Point.

Besuchsplanung ↗
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1.805 Quadratkilometer

Gros Morne reicht von der Küste des Sankt-Lorenz-Golfs über ein Tiefland mit Seen und Mooren bis zu den Long Range Mountains und den Tablelands. Pflanzen und Tiere stammen aus gemäßigten, borealen und arktisch-alpinen Lebensräumen.

Managementplan und Parkbeschreibung ↗
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Ein Parkpass ist Pflicht

Für den Besuch brauchst du einen gültigen Nationalparkpass. Tagespässe gibt es am Eingangskiosk in Wiltondale, im Besucherzentrum Rocky Harbour, im Discovery Centre Woody Point und in zahlreichen Geschäften der umliegenden Orte.

Pässe und Genehmigungen ↗
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Zeit einplanen

Die Bootstour auf dem Western Brook Pond dauert zwei Stunden plus 45 Minuten Fußweg je Richtung, der Gipfel des Gros Morne sechs bis achteinhalb Stunden. Die Parkverwaltung rät, den Gipfel auf einen der ersten Tage zu legen — falls das Wetter einen Ausweichtag erzwingt.

Gros Morne Mountain: Gipfelweg ↗

Beste Reisezeit und Saison

Die Hauptsaison ist kurz — und der Gipfel ist im Frühjahr gesperrt.

Einrichtungen 2026

Besucherzentrum Rocky Harbour und Leuchtturm Lobster Cove Head: 15. Mai bis 12. Oktober täglich 9 bis 17 Uhr. Discovery Centre Woody Point: 1. Juni bis 7. September 9 bis 17 Uhr, davor und danach bis 16:30 Uhr. Eingangskiosk Wiltondale: 15. Mai bis 1. Oktober, 9 bis 17 Uhr.

Betriebszeiten 2026 ↗

Gipfel gesperrt vom 1. Mai bis 27. Juni

Zum Schutz junger Karibus und Schneehühner ist der Gipfelweg jedes Jahr vom 1. Mai an gesperrt und öffnet am 28. Juni. Empfohlen ist die Zeit vom 28. Juni bis Mitte Oktober; danach machen Eis, Schnee und kurze Tage den Weg gefährlich.

Gros Morne Mountain: Gipfelweg ↗

Führungen

Geführte Programme gibt es von Juni bis Ende September, in der Hauptsaison vom 1. Juli bis 7. September täglich, etwa die zweistündige Tour auf den Tablelands. Die Programme sind im Eintritt enthalten und brauchen keine Anmeldung.

Führungen und Programme 2026 ↗

Frühsommer im Wald

Von Juni bis Mitte Juli hängen derzeit Raupen des Fichtenknospenwurms an Seidenfäden von den Bäumen. Gesundheitlich harmlos — wer es unangenehm findet, wählt offene Wege wie den Tablelands Trail, den Coastal Trail oder den Weg zum Western Brook Pond.

Fichtenknospenwurm ↗

Winter

Vier gespurte Loipen, Schneeschuhrouten und zwei Skihütten im Hinterland. Die zuverlässigsten Schneeverhältnisse gibt es von Mitte Januar bis Ende März in den Long Range Mountains, um die Bonne Bay und auf den Tablelands.

Schnee- und Lawinensicherheit ↗

Anreise und Verkehr

Neufundland ist eine Insel — du kommst mit dem Flugzeug oder mit der Fähre.

Flug nach Deer Lake

Der Regionalflughafen Deer Lake liegt 35 Kilometer von der südlichen Parkgrenze entfernt. Es gibt tägliche Direktflüge aus Toronto, Halifax und St. John’s, von Mai bis Oktober auch aus Montréal. Am Flughafen arbeiten mehrere große Autovermieter.

Anreise: Flug, Fähre, Bus ↗

Fähre ab Nova Scotia

Marine Atlantic fährt ganzjährig von North Sydney in Nova Scotia nach Port aux Basques, etwa sechs Stunden. Von dort sind es 300 Kilometer oder rund vier Stunden bis zur Parkgrenze. Die Parkverwaltung empfiehlt dringend, die Fähre zu reservieren.

Anreise: Flug, Fähre, Bus ↗

Ohne Auto

Trout River, Woody Point, Rocky Harbour, Norris Point und Cow Head sind an lokale Busse und Taxis angebunden, die Anschluss an den inselweiten Bus von DRL haben. Die Parkverwaltung nennt Martin’s Transportation und Pittman’s Taxi.

Anreise: Flug, Fähre, Bus ↗

Zwei Straßen durch den Park

Route 430 führt vom Eingang in Wiltondale nach Norden über Rocky Harbour bis Cow Head. Route 431 zweigt nach Westen ab, über Woody Point zu den Tablelands und nach Trout River. Die meisten Wege beginnen direkt an einer der beiden Straßen.

Wandern: über 100 km Wege ↗

Eintritt und Gebühren

Alle Beträge in kanadischen Dollar, abgerufen bei Parks Canada am 19.09.2026.

Tageseintritt

Erwachsene 12,25 $, Senioren ab 65 Jahren 10,75 $, Familie oder Gruppe 24,50 $ für bis zu sieben Personen in einem Fahrzeug. Jugendliche bis 17 Jahre zahlen keinen Eintritt. Kommerzielle Gruppen zahlen 10,42 $ pro Person.

Parks Canada: Gebühren ↗

Günstiger im Winter

Vom 1. November bis 15. Mai gilt ein reduzierter Tagestarif: Erwachsene 10,00 $, Senioren 8,75 $, Familie oder Gruppe 19,50 $.

Parks Canada: Gebühren ↗

Jahrespass

Der Jahrespass für Gros Morne gilt vom 1. Januar bis 31. Dezember und kostet 60,50 $ für Erwachsene, 51,50 $ für Senioren und 120,75 $ für Familie oder Gruppe. Den Frühbucherpreis von 30,50 $, 25,75 $ und 60,50 $ gibt es laut Gebührenliste bis 18. Juni, nur persönlich. Der landesweite Discovery Pass kostet 83,50 $, 71,50 $ und 167,50 $.

Parks Canada: Gebühren ↗

Sommer 2026: Eintritt war frei

Mit dem Canada Strong Pass waren Eintritt, Camping und Übernachtungen bis zum 7. September 2026 frei beziehungsweise ermäßigt. Seit dem 8. September gelten wieder die regulären Gebühren.

Parkverwaltung: Gros Morne ↗

Wildnistouren kosten extra

Die mehrtägigen Routen über das Long-Range-Plateau sind reservierungspflichtig und kosten pro Person 124,00 $ für den Long Range Traverse, 102,25 $ für den Northern Traverse und 182,25 $ für beide zusammen.

Parks Canada: Gebühren ↗

Offizielle Gebühren prüfen ↗

Was du im Park unternehmen kannst

Über 100 Kilometer Wege, ein Fjord per Boot und Geologie zum Anfassen.

Film der Parkverwaltung

Planting the Future: Restoring Forests in Gros Morne

Gut fünf Minuten von Parks Canada, veröffentlicht im September 2025: Eingeschleppte Elche haben ganze Waldstücke kahl gefressen, und die Parkverwaltung pflanzt dort mehr als eine Million heimische Bäume nach. Englisch.

Quelle: Parks CanadaKanal ansehen ↗

Bootstour auf dem Western Brook Pond

Ein drei Kilometer langer Weg durch Moor und Wald führt in etwa 45 Minuten zum Anleger. Die zweistündige Fahrt mit Erklärungen führt zwischen Felswänden hindurch, über die Wasserfälle rund 600 Meter tief herabstürzen. Betreiber ist Bontours, Mitte Mai bis Mitte Oktober, Reservierung empfohlen, Haustiere nicht erlaubt.

Western Brook Pond und Bootstour ↗

Auf dem Erdmantel wandern

Der Tablelands Trail ist leicht, vier Kilometer hin und zurück, und endet im gletschergeformten Winter House Brook Canyon. Wer mehr will: Der Trout River Pond Trail führt in 14 Kilometern in einen unberührten Teil der Tablelands.

Die Tablelands ↗

Auf den Gros Morne

Der höchste Punkt des Parks (806 Meter) ist ein schwerer Rundweg: 17 Kilometer, 1.000 Höhenmeter, sechs bis achteinhalb Stunden. Der neun Kilometer lange Zustieg bis zur Aussichtsplattform am Fuß des Bergs lohnt sich auch allein.

Gros Morne Mountain: Gipfelweg ↗

Green Point

In den Klippen bei Green Point haben Geologen Fossilien gefunden, die die Grenze zwischen Kambrium und Ordovizium festlegen — ein weltweiter geologischer Bezugspunkt. Die Gesteine entstanden vor fast 500 Millionen Jahren am Grund eines Ozeans. Am besten bei Ebbe.

Geologische Stätte Green Point ↗

Die roten Stühle

Die Idee, rote Adirondack-Stühle an stillen Aussichtspunkten aufzustellen, stammt aus Gros Morne, 2011. Heute stehen sie an über 100 Orten von Parks Canada, im Park selbst 16 Sets — an Wegen, Parkbuchten und Tagesbereichen.

Die roten Stühle ↗

Natur und Geschichte

Gestein aus der Tiefe, Tiere aus der Arktis — und ein Elch, der nicht hierher gehört.

Wie die Tablelands an die Oberfläche kamen

Das Gestein bildete sich tief im Erdmantel und wurde vor rund einer halben Milliarde Jahren nach oben geschoben, als Kontinente kollidierten, die Appalachen auffalteten und den Superkontinent Pangäa bildeten. Mehr als 400 Millionen Jahre Erosion legten es frei. Das Ergebnis ist eine kahle, orange Landschaft — der Erdmantel, so offen, wie ihn nur wenige je gesehen haben.

Die Tablelands ↗

Welterbe seit 1987

Die UNESCO nahm Gros Morne wegen seiner außergewöhnlichen Schönheit und wegen Gesteinsformationen auf, die wichtige Stufen der Erdentwicklung zeigen. Die Gesteine veranschaulichen die Plattentektonik, eine der wichtigsten Ideen der modernen Wissenschaft.

Natur und Wissenschaft ↗

Arktis im Süden

Der Gipfel des Gros Morne ist ein Stück arktischer Tundra weit südlich ihres üblichen Verbreitungsgebiets. Hier leben Polarhase, Karibu und Alpenschneehuhn; Neufundland hat die südlichste Population des Polarhasen. Die Pflanzen wachsen so langsam, dass sie wiederholtes Betreten nicht überleben.

Tiere und Pflanzen ↗

Das Elchproblem

Elche wurden vor über hundert Jahren auf Neufundland eingeführt. Ohne natürliche Feinde stieg ihre Zahl im Park bis 1995 auf 7.800 Tiere — ein Elch frisst bis zu 18 Kilogramm Bäume und Sträucher am Tag, der Wald wuchs nicht mehr nach. Seit 2011 reguliert die Parkverwaltung den Bestand; auf den kahlen Flächen sollen nun über eine Million Bäume wachsen.

Tiere und Pflanzen ↗

Menschen an der Küste

Nach mündlicher Überlieferung lebten indigene Völker durchgehend auf der Insel, lange vor den Europäern. An der Mündung des Western Brook reicht die Spur bis zur Groswater-Kultur vor 2.300 Jahren. In Broom Point verbrachten die drei Mudge-Brüder mit ihren Familien von 1941 bis 1975 jeden Sommer beim Fischfang.

Die Geschichte der Mi’kmaq ↗

Karte und Orte im Park

Jeder Punkt ist an einem OpenStreetMap-Objekt belegt.

Orte im Park
Ein Wanderer in oranger Jacke blickt vom felsigen Hang am Ende des Fjords hinab in das lange, schmale Tal des Western Brook Pond zwischen steilen Felswänden
Foto: Paul Gierszewski ↗ · CC BY-SA 3.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Western Brook Pond

Ein Fjord, den Gletscher geformt haben und der vom Meer abgeschnitten ist — Süßwasser zwischen Felswänden, die eine Milliarde Jahre alt sind.

Größe
der größte See des Parks.
Klippen
bis zu 650 m hoch, gesehen von Snug Harbour.
Wasserfälle
stürzen aus rund 600 m Höhe und verwehen oft, bevor sie den See erreichen.
Zugang
3 km Weg vom Parkplatz, etwa 45 Minuten.
Bootstour
2 Stunden mit Erklärungen, Mitte Mai bis Mitte Oktober, Betreiber Bontours.
Wandern
unmarkierte Route nach Snug Harbour, 15 km, 6–8 Stunden.
Western Brook Pond und Bootstour ↗
Eine Landstraße führt in ein weites Tal; links steigt der kahle, braun-orange Hang der Tablelands auf, rechts grüner Nadelwald
Foto: Ryan Hodnett ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Die Tablelands

Ein Berg aus dem Inneren der Erde: kahl, orange und mit seltenen, winzigen Pflanzen, auf die du nicht treten sollst.

Herkunft
Erdmantel, vor rund einer halben Milliarde Jahren an die Oberfläche geschoben.
Freigelegt
durch mehr als 400 Millionen Jahre Erosion.
Weg
Tablelands Trail, 4 km, leicht, bis in den Winter House Brook Canyon.
Mit Führung
„Walk Upon the Earth’s Mantle“, 2 Stunden, im Eintritt enthalten.
Abseits der Wege
Aufstieg ohne Markierung, nur für erfahrene Wanderer.
Im Winter
oft windgepeitscht und vereist; Lawinengefahr in Southwest Gulch und The Bowl.
Die Tablelands ↗
Blick vom Gipfelplateau des Gros Morne hinab auf den schmalen, dunklen Ten Mile Pond zwischen steilen, bewaldeten Talflanken
Foto: Slimguy ↗ · CC BY-SA 3.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Gros Morne Mountain

Der Namensgeber des Parks: ein Tafelberg mit arktischer Tundra auf dem Gipfel und einem Geröllfeld, das man besser hinauf- als hinabsteigt.

Höhe
806 m.
Rundweg
17 km, 1.000 Höhenmeter, 6–8,5 Stunden, schwer.
Zustieg
9 km hin und zurück bis zur Plattform, mittel.
Gipfelschleife
8 km im Uhrzeigersinn, Abstieg durch Ferry Gulch.
Sperrung
1. Mai bis 27. Juni zum Schutz von Karibus und Schneehühnern.
Aussicht
auf die Long Range Mountains und die Schlucht des Ten Mile Pond.
Gros Morne Mountain: Gipfelweg ↗
Eine Felswand aus fast senkrecht stehenden, dünnen grauen und hellen Gesteinsschichten, oben ein Grasrand unter blauem Himmel
Foto: Ryan Hodnett ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Green Point

Senkrecht gestellte Gesteinsschichten am Meer, in denen Geologen die Grenze zwischen zwei Erdzeitaltern gefunden haben.

Alter
fast 500 Millionen Jahre, entstanden am Grund eines alten Ozeans.
Bedeutung
Fossilien markieren die Grenze zwischen Kambrium und Ordovizium — ein weltweiter Bezugspunkt.
Lage
500 m nördlich des Campingplatzes Green Point an Route 430.
Wege
kurzer Pfad zum Ufer, Klippenweg zum Aussichtspunkt.
Führung
„A Stroll Through Strata“, 1,5 Stunden.
Hinweis
bei Ebbe besuchen, Abstand zur Klippenkante, Steinschlag.
Geologische Stätte Green Point ↗
Der weiße Leuchtturm von Lobster Cove Head mit dem Wärterhaus auf einem Felskopf, davor ein Fahnenmast mit Signalflaggen
Foto: Adavyd ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Lobster Cove Head

Ein hundert Jahre alter Leuchtturm an der Einfahrt zur Bonne Bay — heute das Tor zur Kulturgeschichte des Parks.

Ausstellung
15. Mai bis 12. Oktober 2026, täglich 9–17 Uhr.
Inhalt
historische Fotos, Volkslieder, Logbücher der Leuchtturmwärter.
Wege
kurze Pfade durch Tuckamore-Wald zu Aussichtspunkten.
Küste
Gezeitentümpel mit Strandschnecken, Seeanemonen und Krabben.
Abends
laut Parkverwaltung der Ort für Sonnenuntergänge; manchmal Wale.
Leuchtturm Lobster Cove Head ↗
Orientierung vor Ort

Orte im Park

Wähle einen Ort, um seine Lage und Anreisehinweise zu sehen.

Belegte Standorte aus den verlinkten Originalquellen. Die Karte zeigt keine Fahrstrecken, Wegverläufe oder Parkgrenzen. Die Verbindung zwischen zwei Punkten ist keine Zufahrtsfreigabe.

Übernachten im Park

Fünf Campingplätze, dazu Zelthütten, kleine Holzhütten und Plätze im Hinterland.

Fünf Campingplätze

Trout River, Lomond, Berry Hill, Green Point und Shallow Bay haben zusammen 236 Stellplätze, geöffnet vom 22. Mai bis 28. September. Alle haben Feuerstellen, Küchenunterstände mit Holzofen und warme Duschen. Trout River und Lomond haben keine Stromanschlüsse.

Camping: fünf Plätze, 236 Stellplätze ↗

Was die Nacht kostet

Vom 12. Juni bis 14. September 2026 kostet ein Stellplatz mit Wasser und Strom 43,75 $, ohne Anschluss 34,00 $. Außerhalb dieser Wochen sind es 40,00 $ und 31,75 $. oTENTiks, Rustic Cabins und Tiny Cabins kosten 147,50 $.

Parks Canada: Gebühren ↗

Green Point im Winter

Green Point ist ganzjährig offen. Nach Thanksgiving im Oktober bis zum langen Wochenende im Mai läuft der Platz ohne Anschlüsse und mit Selbstregistrierung, für 19,50 $ pro Nacht.

Camping: fünf Plätze, 236 Stellplätze ↗

Einfache Plätze an den Wegen

An mehreren Wegen gibt es einfache Zeltplätze mit Holzplattformen, bärensicheren Essensboxen und Plumpsklos, etwa in Ferry Gulch, Stanleyville und Old Man Cove. Dafür brauchst du eine Genehmigung, und Lagerfeuer sind dort verboten — nimm einen Kocher mit.

Camping: fünf Plätze, 236 Stellplätze ↗

Was der Park von dir verlangt

Wetter, Abgeschiedenheit und kein Mobilfunk — hier bist du auf dich gestellt.

Der Gipfel ist ernst

Oben ist es oft windig und deutlich kälter als am Fuß. Nimm mindestens drei Liter Wasser pro Person mit, an heißen Tagen fünf. Steig im Uhrzeigersinn auf, damit du das Geröllfeld nicht absteigen musst, und kehr um, wenn Wolken den Gipfel verhüllen.

Gros Morne Mountain: Gipfelweg ↗

Kein verlässliches Netz

Der Mobilfunkempfang ist im ganzen Park unzuverlässig. Sag jemandem, wohin du gehst und wann du zurück bist. Hilfe kann wegen Wetter, Dunkelheit oder Abgeschiedenheit viele Stunden brauchen. Notruf der Parkverwaltung: 1-877-852-3100.

Gros Morne Mountain: Gipfelweg ↗

Long Range nur für Erfahrene

Auf dem Long-Range-Plateau gibt es keine gebauten Wege, nur unmarkierte Routen. Wer dort wandert, muss mit Karte, Kompass und GPS sicher navigieren können — Wildpfade und alte Spuren sind oft nicht zu unterscheiden.

Wildniswandern in den Long Range Mountains ↗

Lawinen im Winter

In steilem Gelände gehen Lawinen ab, genannt werden Southwest Gulch und The Bowl in den Tablelands sowie die Long Range Mountains. Prüfe den Lawinenbericht und trag Verschüttetensuchgerät, Sonde und Schaufel.

Schnee- und Lawinensicherheit ↗

Regeln im Park

Alkohol ist nur auf gebuchten Stellplätzen erlaubt, nicht an Stränden, Tagesbereichen oder Wegen. Motorboote sind verboten, außer auf dem Trout River Pond und dem Deer Arm Pond mit weniger als zehn PS. Drohnen sind in allen Nationalparks verboten, Hunde immer an die Leine.

Regeln im Nationalpark ↗

Weiterreise und Umgebung

Was sich anschließt — im Park, auf der Insel und jenseits der Fähre.

Woody Point und Norris Point

Die Orte an der Bonne Bay liegen mitten im Park. Vom Discovery Centre in Woody Point führt der Lookout Trail auf ein Hochplateau mit Blick auf Bonne Bay, Gros Morne und die Tablelands.

Discovery Centre Woody Point ↗

Rocky Harbour

Im Ort gibt es Unterkünfte, Lebensmittel, Tankstelle, Apotheke, Polizei und das einzige Schwimmbad der Parkorte; das Besucherzentrum liegt an der Route 430. Am Ortsrand steht der Leuchtturm von Lobster Cove Head.

Orte, Geschäfte und Dienste ↗

Welterbe im Norden

Parks Canada verwaltet im Westen Neufundlands und in Labrador weitere Stätten, darunter L’Anse aux Meadows und Red Bay, beide ebenfalls UNESCO-Welterbe, sowie Port au Choix. Im Sommer verbindet eine Fähre den Norden Neufundlands mit dem Süden Labradors.

Führungen und Programme 2026 ↗

Häufige Fragen zum Gros Morne Nationalpark

Kurz beantwortet – jede Antwort mit ihrer Quelle.

Was kostet der Eintritt?

Der Tageseintritt kostet 12,25 $ für Erwachsene, 10,75 $ für Senioren und 24,50 $ für Familie oder Gruppe bis sieben Personen in einem Fahrzeug. Jugendliche bis 17 Jahre zahlen nichts. Vom 1. November bis 15. Mai gilt ein reduzierter Wintertarif.

Parks Canada: Gebühren ↗

Wie komme ich nach Gros Morne?

Am schnellsten per Flug nach Deer Lake, 35 Kilometer von der südlichen Parkgrenze. Mit dem Auto über die Fähre von North Sydney in Nova Scotia nach Port aux Basques (etwa sechs Stunden) und dann rund vier Stunden Fahrt. Die Fähre solltest du reservieren.

Anreise: Flug, Fähre, Bus ↗

Muss ich die Bootstour auf dem Western Brook Pond reservieren?

Die Parkverwaltung empfiehlt es. Die Tour betreibt Bontours, von Mitte Mai bis Mitte Oktober, abhängig von Wind und Wetter. Zum Anleger läufst du drei Kilometer, etwa 45 Minuten. Haustiere dürfen nicht mit an Bord.

Western Brook Pond und Bootstour ↗

Wann kann ich auf den Gros Morne steigen?

Vom 28. Juni bis Mitte Oktober. Vom 1. Mai bis 27. Juni ist der Gipfelweg zum Schutz der Jungtiere gesperrt, im Winter rät die Parkverwaltung wegen Eis, Schnee und Lawinengefahr ab. Rechne mit sechs bis achteinhalb Stunden für 17 Kilometer.

Gros Morne Mountain: Gipfelweg ↗

Was sind die Tablelands?

Ein Bergmassiv aus Gestein des Erdmantels, das normalerweise tief unter der Erdkruste liegt. Es wurde vor rund einer halben Milliarde Jahren bei der Kollision von Kontinenten nach oben geschoben. Der leichte Tablelands Trail führt vier Kilometer hin und zurück an seinem Fuß entlang.

Die Tablelands ↗

Darf mein Hund mit?

Ja, aber immer an der Leine. Auf den Booten des Western Brook Pond und in den oTENTiks sind Haustiere nicht erlaubt, und auf dem Gipfelweg des Gros Morne rät die Parkverwaltung ausdrücklich davon ab.

Regeln im Nationalpark ↗

Quellen und Stand

Alle Angaben stammen von der Parkverwaltung und sind mit Datum geprüft.

  1. Parkverwaltung: Gros Morne ↗
  2. Besuchsplanung ↗
  3. Parks Canada: Gebühren ↗
  4. Betriebszeiten 2026 ↗
  5. Anreise: Flug, Fähre, Bus ↗
  6. Pässe und Genehmigungen ↗
  7. Orte, Geschäfte und Dienste ↗
  8. Aktivitäten und Erlebnisse ↗
  9. Wandern: über 100 km Wege ↗
  10. Gros Morne Mountain: Gipfelweg ↗
  11. Die Tablelands ↗
  12. Western Brook Pond und Bootstour ↗
  13. Geologische Stätte Green Point ↗
  14. Leuchtturm Lobster Cove Head ↗
  15. Fischereistation Broom Point ↗
  16. Discovery Centre Woody Point ↗
  17. Führungen und Programme 2026 ↗
  18. Die Geschichte der Mi’kmaq ↗
  19. Wildniswandern in den Long Range Mountains ↗
  20. Camping: fünf Plätze, 236 Stellplätze ↗
  21. oTENTiks ↗
  22. Die roten Stühle ↗
  23. Winter in Gros Morne ↗
  24. Schnee- und Lawinensicherheit ↗
  25. Natur und Wissenschaft ↗
  26. Schutz und Forschung ↗
  27. Tiere und Pflanzen ↗
  28. Waldgesundheit und Elchmanagement ↗
  29. Fichtenknospenwurm ↗
  30. Managementplan und Parkbeschreibung ↗
  31. Regeln im Nationalpark ↗

Wie aktuell sind diese Angaben?

Recherche: 19.09.2026. Kein Live-Status. Termine gelten ausdrücklich für das genannte Jahr. Ein technisch erfolgreicher Abruf ist keine redaktionelle Bestätigung; veraltete automatische Werte werden ausgeblendet und durch den Quellenlink ersetzt.

Aktuelle Informationen des Parks ↗
Bild- und Kartennachweise

Foto: D. Gordon E. Robertson ↗ · CC BY-SA 3.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt. Bearbeitete Fassung unter der angegebenen Bildlizenz. Historisches Foto, kein Nachweis aktueller Bedingungen.

Standortnachweise: Alle Standorte an einem OpenStreetMap-Objekt belegt; Typ des Objekts jeweils geprüft. Markierungen sind keine Zufahrtsfreigabe. Kartengrundlage © OpenStreetMap-Mitwirkende.