NationalparkatlasKanada entdecken
Nationalparks / Kanada / Thousand Islands Nationalpark
Kanada

Ontario · Sankt-Lorenz-Strom

Thousand Islands Nationalpark

Der älteste Nationalpark östlich der Rocky Mountains — und der einzige, den man zum großen Teil nur mit dem Boot betritt.

Originalquellen42Amtliche Seiten und Betreiberangaben
Verortete Orte22Zugänge und Ausgangspunkte mit Koordinaten
ProvinzOntarioOntario · Sankt-Lorenz-Strom
QuellenstandJede Angabe führt zur amtlichen Quelle. Preise und Zeiten vor der Fahrt dort gegenprüfen.Zuletzt geprüft: 20.09.2026

Der Thousand Islands Nationalpark: Landschaft und Entstehung

Was den Park ausmacht — belegt aus den Angaben der Parkverwaltung.

Thousand Islands ist ein kleiner Park mit vielen Teilen: Inseln und Felseninseln im Sankt-Lorenz-Strom, dazu drei Grundstücke am Festland.

Wie viele Inseln es genau sind, sagt die Parkverwaltung je nach Seite verschieden: Die Seite zu den Einrichtungen zählt 19 Inselgrundstücke, die Geschichtsseite mehr als 20 Inseln und rund 90 Felseninseln, die Forschungsseite 26 Inseln und 80 Felseninseln. Gemeinsam ist allen Angaben: mehr als zwanzig Inseln zwischen Kingston und Brockville und mehrere Grundstücke am Festland.

Die Lage auf dem Frontenac-Bogen macht den Park zu einem der artenreichsten Kanadas. Die Inseln bilden eine Kette von Trittsteinen über den Strom und verkürzen die Wege zwischen den Landmassen — ein Korridor zwischen den Adirondacks und dem Algonquin Park. Die Parkverwaltung misst die Gesundheit von Wald, Feuchtgebiet und Fließgewässer an fünfzehn ökologischen Kennwerten.

Zu den häufigsten Tieren am Wasser zählen Fischadler, Landkarten-Höckerschildkröten, Nerze, Kanadareiher und Weißwedelhirsche. An einem einzigen Tag wurden auf Grenadier Island 102 Vogelarten bestimmt; der Sankt-Lorenz-Strom mildert das Klima so weit, dass sich nördliche Arten wie der Eistaucher und südliche wie der Truthahngeier begegnen.

Menschen kommen seit dem Ende der letzten Eiszeit im Sommer hierher. 1979 fand ein Taucher vor Grenadier Island einen Tontopf der Point-Peninsula-Kultur, die vor rund 2.500 Jahren lebte. Französische Berichte des 17. Jahrhunderts beschreiben Sommerlager mit hunderten Menschen, darunter Onondaga, und eine große Aalfischerei zwischen Mallorytown Landing und Ivy Lea. Nach 1784 siedelten europäische Familien; ab den 1860er Jahren gingen die Fischbestände zurück. Heute forscht der Park gemeinsam mit den Mohawks of Akwesasne.

Natur und Wissenschaft ↗

Thousand Islands besuchen: Überblick und Planung

Ein Park aus Inseln — und drei Grundstücken am Festland.

1

Zwischen Kingston und Brockville

Die Inseln liegen im Sankt-Lorenz-Strom zwischen Kingston und Brockville. Besucherzentrum, Verwaltung und die Wanderwege am Festland liegen am Thousand Islands Parkway zwischen Brockville und Gananoque, erreichbar über die Ausfahrten 647 bis 685 des Highway 401.

Anreise zu Land und zu Wasser ↗
2

Auf die Inseln nur mit dem Boot

Der Zugang zu den Inseln ist ausschließlich per Boot möglich; wer dort campt, muss die Anreise selbst organisieren. Wer kein Boot hat, nimmt ein Wassertaxi, mietet Kajak oder Boot oder fährt mit einem Ausflugsschiff.

Camping und Übernachten ↗
3

Kein Eintritt, aber Gebühren

Die Gebührenliste des Parks führt keinen Tageseintritt. Bezahlt werden Parken, Bootsrampe, Anlegen, Bojen, Stranden, Camping und Feuerholz — fällig sofort bei Ankunft, an Automaten und grünen Kassen auf jeder Insel.

Regeln und Vorschriften ↗
4

Gebührensaison

Gebühren werden vom Victoria-Day-Wochenende bis Thanksgiving erhoben. Die Einnahmen bleiben im Park und fließen in Einrichtungen und Service.

Regeln und Vorschriften ↗

Beste Reisezeit und Saison

Die Inseln sind von Mitte Mai bis Mitte Oktober in Betrieb.

Sommersaison

Die Inseleinrichtungen sind vom 15. Mai bis 12. Oktober 2026 in Betrieb, mit Selbstanmeldung. Das Besucherzentrum in Mallorytown Landing ist vom 15. Mai bis 7. September 2026 von 9 bis 16 Uhr besetzt.

Betriebszeiten 2026 ↗

Juni und September sind ruhiger

Juli und August sind nach Angabe der Parkverwaltung die beliebtesten Monate. Wer es ruhiger mag, kommt im Juni oder September, wenn weniger Boote unterwegs sind.

Paddeln in den Thousand Islands ↗

Nach dem 7. September

Vom 8. September bis 12. Oktober 2026 bleiben in Mallorytown Landing nur die Toiletten von 9 bis 16 Uhr offen. Die Wege in Jones Creek und Landon Bay sind bis zum 12. Oktober in Betrieb.

Betriebszeiten 2026 ↗

Winter

Der Strom beginnt Anfang Dezember zu vereisen und friert bis Monatsende zu, wo die Strömung es nicht verhindert; das Eis schmilzt Ende März oder Anfang April. Die Festlandwege bleiben ganzjährig offen — im Winter zum Schneeschuhwandern.

Klima in den Thousand Islands ↗

Klima

Januar bis Mitte Februar liegt das Mittel bei etwa −8 °C, mit dem meisten Niederschlag des Jahres. Im Mai erreichen Luft und Wasser im Mittel 12 bis 13 °C, im Sommer liegt das Mittel bei 21 °C. Die Inseln bleiben durch den Strom kühler am Tag und milder in der Nacht als das Binnenland. Frostfrei sind im Mittel 160 Tage.

Klima in den Thousand Islands ↗

Anreise und Verkehr

Zum Festland mit dem Auto, zu den Inseln mit dem Boot.

Mit dem Auto

Der Thousand Islands Parkway verbindet Brockville und Gananoque; von dort führen die Zufahrten zu Besucherzentrum, Jones Creek und Landon Bay. Aus den USA kommt man über die Thousand Islands International Bridge.

Anreise zu Land und zu Wasser ↗

Mit Bahn und Bus

VIA Rail hält regelmäßig in Brockville, Gananoque und Kingston. Busse fahren nach Brockville und Kingston. Ein Zubringer der Parkverwaltung existiert nicht.

Anreise zu Land und zu Wasser ↗

Ohne eigenes Boot

Private Anbieter fahren Campinggäste als Wassertaxi zu den Admiralty-, Lake-Fleet- und Navy-Inseln sowie nach Georgina und Constance. Dazu kommen Kajak- und Bootsverleih und geführte Paddeltouren.

Wassertaxi und Bootsverleih ↗

Startpunkte für eigene Boote

Zum Wasser kommt man am Portsmouth Olympic Harbour in Kingston, am Stadthafen von Gananoque, in Mallorytown Landing und an der Henry Street in Brockville. Überall fallen Parkgebühren an, in Gananoque liegt der Parkplatz im Juli und August rund zwei Kilometer entfernt.

Anreise zu Land und zu Wasser ↗

Seekarten sind Pflicht

Der Sankt-Lorenz-Strom ist für seine Untiefen bekannt; die Parkverwaltung hält genaue Seekarten für unverzichtbar. Sie sind im Besucherzentrum oder im Handel erhältlich. Google Maps empfiehlt die Verwaltung für die Suche nach Wasserzugängen ausdrücklich nicht.

Anreise zu Land und zu Wasser ↗

Gebühren statt Eintritt

Alle Beträge in kanadischen Dollar, abgerufen bei Parks Canada am 20.09.2026.

Parken

Ein Fahrzeug kostet 9,50 $ am Tag, Fahrzeug mit Bootsanhänger 24,50 $ einschließlich Bootsrampe, ein Bus 34,75 $. Für die Saison kosten Fahrzeug 161,50 $ und Fahrzeug mit Anhänger 261,50 $. Die Tageskarte läuft am nächsten Morgen um 11 Uhr ab.

Parks Canada: Gebühren ↗

Bootsrampe und Anlegen

Die Rampe kostet 15,00 $ am Tag oder 146,00 $ für die Saison. Anlegen wird nach Bootslänge berechnet: 1,00 $ je Fuß am Tag, 1,50 $ über Nacht, 12,25 $ für die Saison, 18,50 $ für Miet-Hausboote und 24,50 $ gewerblich.

Parks Canada: Gebühren ↗

Stranden und Bojen

Wer abseits von Steg und Boje anlandet, braucht eine Strandgenehmigung: 7,25 $. Eine Boje kostet 24,00 $, ein Beiboot bei vorhandener Saison-Anlegegenehmigung 18,00 $. Kanus, Kajaks und Paddelboards zahlen 35,00 $ für die ganze Saison, gewerblich 52,75 $.

Parks Canada: Gebühren ↗

Camping

Ein einfacher Inselzeltplatz mit Komposttoilette kostet 19,50 $ pro Nacht, ein oTENTik 147,50 $ — auf der Insel wie am Festland. Ein Bündel Feuerholz kostet 10,00 $. Anlege- und Strandgebühren sind im Campingpreis nicht enthalten.

Parks Canada: Gebühren ↗

Reservieren

Eine Reservierung, Änderung oder Stornierung kostet online 11,50 $ und telefonisch 13,50 $. oTENTiks und reservierbare Zeltplätze gehen nur über den Reservierungsdienst, alle übrigen Plätze nach Ankunft per Selbstanmeldung.

Parks Canada: Gebühren ↗

Offizielle Gebühren prüfen ↗

Was du im Park unternehmen kannst

Wandern am Festland, paddeln und ankern zwischen den Inseln.

Film der Parkverwaltung

Monitoring Deer Movement | Climate Crew | Parks Canada

Knapp sieben Minuten von Parks Canada, aus dem Jahr 2024: Das Team fängt Weißwedelhirsche, misst sie und legt ihnen Sendehalsbänder an. Der Film zeigt, warum der Park die überaus zahlreichen Hirsche und ihre Wege zwischen Inseln und Festland untersucht. Englisch.

Quelle: Parks CanadaKanal ansehen ↗

Wandern

Jones Creek hat ein Wegenetz von zwölf Kilometern, von einem leichten Zwanzig-Minuten-Weg bis zu einer zweistündigen mittleren Runde, mit Aussichtsfelsen und einem Bohlenweg. In Landon Bay führen sieben Kilometer durch Felder, Wald und Feuchtgebiet. In Mallorytown Landing gibt es zwei kurze Wege: Smoky Fire Trail über 850 Meter und Six Nations Trail über 1,1 Kilometer.

Wandern in Jones Creek und Landon Bay ↗

Paddeln

Der Thousand Islands Water Trail bietet Karten für neun ganz- und halbtägige Routen, die sich zu längeren Touren verbinden lassen. Inselgruppen schützen vor Wind und haben niedrigere Geschwindigkeitsgrenzen für andere Boote. An der Brücke bei Georgina, Constance und Hill wird die Strömung stark — dort nur für Geübte.

Paddeln in den Thousand Islands ↗

Rote Stühle

Vier Paare rote Stühle stehen im Park. Die Parkverwaltung nennt fünf Standorte mit Koordinaten: Gordon, Camelot, Aubrey und Beau Rivage auf den Inseln sowie Jones Creek am Festland.

Die roten Stühle ↗

Baden, tauchen, angeln

Zwei Sandstrände gibt es: auf Central Grenadier und auf Thwartway. Taucher finden in der Region Wracks auf den Untiefen, Charterboote fahren von Brockville bis Kingston. Geangelt wird vom Steg oder vom Boot mit gültiger Lizenz; unter 18 und über 65 Jahren braucht man keine.

Baden im Sankt-Lorenz-Strom ↗

Audiotouren

Über die App der Parkverwaltung gibt es selbstgeführte Touren, in denen Arten des Parks aus ihrer Sicht erzählen — gedacht für Kinder von 4 bis 15 Jahren. Vor Ort gibt es kein WLAN, die Tour muss also vorher geladen werden.

Audiotouren der Parkverwaltung ↗

Natur und Geschichte

Eine Brücke aus Granit zwischen Kanadischem Schild und Adirondacks.

Der Frontenac-Bogen

Der Park liegt auf einem achtzig Kilometer breiten Band aus Granitkuppen, das den Kanadischen Schild mit den Adirondacks in New York verbindet. Vor 10.000 Jahren schürften die Gletscher die Sedimente ab; als der Sankt-Lorenz-Strom die Senke flutete, wurden aus tausend Kuppen tausend Inseln.

Der Frontenac-Bogen ↗

Biosphärenreservat seit 2002

Der Park liegt im Biosphärenreservat Frontenac Arch, das die UNESCO 2002 anerkannt hat. Es war zu diesem Zeitpunkt eines von dreizehn kanadischen Biosphärenreservaten.

Biosphärenreservat Frontenac Arch ↗

Arten am Rand ihres Gebiets

Weil die Großen Seen das Klima mildern, erreichen viele Pflanzen und Tiere hier die Grenze ihres Verbreitungsgebiets. Dazu zählen das Wiesenrauten-Windröschen, die Grauschlange als größtes Reptil Kanadas, die Pechkiefer, die Amerikanische Zwergdommel und die Hirschbeere.

Der Frontenac-Bogen ↗

Zehn gefährdete Arten

Zehn Reptilien- und Amphibienarten des Parks gelten als gefährdet. Das Projekt R.A.R.E. bebrütet bedrohte Schildkrötengelege und setzt die Jungtiere aus, legt künstliche Nistplätze an und verfolgt seit dem Frühjahr 2022 fünf Grauschlangen per Sender.

R.A.R.E.: Reptilien und Amphibien ↗

Seit 1904 geschützt

Der Park entstand 1904 aus einem Ufergrundstück, das die Familie Mallory dem Bund unter der Auflage schenkte, es als Park zu nutzen; neun bundeseigene Inseln kamen hinzu. Er war der erste kanadische Nationalpark östlich der Rocky Mountains und hieß bis vor wenigen Jahren St. Lawrence Islands National Park.

Geschichte seit 1904 ↗

Karte und Orte im Park

Alle 22 Punkte mit den Koordinaten, die die Parkverwaltung selbst veröffentlicht.

Orte im Park
Blick von einem Granitfelsen über bewaldete Ufer auf den breiten Strom mit flachen Inseln unter bewölktem Himmel
Foto: The Cosmonaut ↗ · CC BY-SA 2.5 ca ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Landon Bay

Sieben Kilometer Wege am Festland — und der Aussichtsfelsen, den die Parkverwaltung für die beste natürliche Aussicht der Region hält.

Adresse
302 Thousand Islands Parkway, Ausfahrt 647.
Wege
Sieben Kilometer, sechs verschiedene Runden.
Aussicht
Lookout Trail, mit mehreren Treppen.
Dauer
Etwa eine Stunde für die Aussichtsrunde.
Audiotour
Fünfstreifen-Skink und Grauschlange erzählen.
Übernachten
Nicht erlaubt.
Wandern in Jones Creek und Landon Bay ↗
Lichter Kiefernwald auf einer Insel, Sonnenlicht fällt zwischen die Stämme auf Gras und liegendes Totholz
Foto: Ferris842 ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Gordon Island

Eine der beiden Inseln mit oTENTiks — Kiefernwald, Zeltplätze und rote Stühle, erreichbar nur über das Wasser.

Gruppe
Navy Islands.
Koordinaten
44.330466, −76.103106.
oTENTiks
Zwei.
Anlegen
Über 90 Meter Stegplatz.
Zufahrt
Misty Isles Lodge oder Wassertaxi.
Trinkwasser
Keines — mitbringen.
oTENTik-Unterkünfte ↗
Morgennebel über dem spiegelglatten Strom, im Vordergrund Laub, am Horizont ein flaches bewaldetes Ufer
Foto: Ferris842 ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Morgens auf dem Strom

Der Sankt-Lorenz-Strom von einer Parkinsel aus: früh am Tag liegt er still, später wird es eng zwischen den Booten.

Ruhige Monate
Juni und September.
Viel Verkehr
Juli und August.
Wasserstand
Höchststand im Juni und Juli.
Spätsommer
Seebrisen machen das Wasser rau.
Routen
Neun Tages- und Halbtagesrouten.
Karten
Seekarten sind nötig, nicht nur Routenkarten.
Paddeln in den Thousand Islands ↗
Eine kleine bewaldete Granitinsel mit kanadischer Flagge im Strom, rechts im Hintergrund eine Hängebrücke
Foto: Mykola Swarnyk ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Die Inseln an der Brücke

Bei Georgina, Constance und Hill verengt sich der Strom — schöne Aussicht, schwieriges Paddeln.

Zufahrt
Bootsrampe Ivy Lea und Ivy Lea Provincial Park.
Strömung
Stark und schwer vorhersehbar.
Bootsverkehr
Erhöht.
Empfehlung
Paddeln nur für Geübte.
Hill Island
Generatoren erlaubt, Stegplatz 30–90 Meter.
Brücke
Thousand Islands International Bridge in die USA.
Karten der Inseln mit Koordinaten ↗
Ein Fischadler sitzt auf einem großen Reisignest, das auf einer rot-weißen Fahrwassertonne im Strom gebaut ist
Foto: Mykola Swarnyk ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Fischadler

Der Fischadler steht an erster Stelle der fünf Tiere, die Besucher hier am ehesten sehen.

Häufig
Fischadler, Landkarten-Höckerschildkröte, Nerz, Kanadareiher, Weißwedelhirsch.
Beste Zeit
Früh am Morgen und kurz nach der Dämmerung.
Schildkröten
Nachmittags auf Treibholz und Felsen.
Vögel
102 Arten an einem Tag auf Grenadier Island.
Regel
Anlocken mit Tonaufnahmen ist nicht erwünscht.
Strafe
Wildtiere zu stören, kann bis zu 2.000 $ kosten.
Tiere beobachten ↗
Orientierung vor Ort

Orte im Park

Wähle einen Ort, um seine Lage und Anreisehinweise zu sehen.

Belegte Standorte aus den verlinkten Originalquellen. Die Karte zeigt keine Fahrstrecken, Wegverläufe oder Parkgrenzen. Die Verbindung zwischen zwei Punkten ist keine Zufahrtsfreigabe.

Übernachten im Park

Zelt oder oTENTik — auf zwei Inseln und am Festland.

Inselcamping

Auf McDonald Island und Gordon Island stehen oTENTiks, dazu 28 reservierbare und 32 nicht reservierbare Zeltplätze. In Jones Creek und Landon Bay ist Übernachten nicht erlaubt.

Camping und Übernachten ↗

oTENTiks

Der Park hat zehn oTENTiks: drei auf McDonald, zwei auf Gordon und fünf am Festland in Mallorytown Landing. Sie bieten Platz für sechs Personen, haben Solarlicht und eine Ladestation, aber kein fließendes Wasser. Kochen und Essen sind drinnen nicht erlaubt.

oTENTik-Unterkünfte ↗

Kein Trinkwasser auf den Inseln

Außer auf Central Grenadier gibt es auf den Parkinseln kein Trinkwasser. Wer dort übernachtet, bringt es mit. Toiletten sind Komposttoiletten.

Camping und Übernachten ↗

Feuerholz nur aus dem Park

Wegen des Asiatischen Eschenprachtkäfers muss Feuerholz im Park gekauft werden; es darf weder hinein- noch hinausgebracht werden. Holz im Wald zu sammeln ist verboten.

Camping und Übernachten ↗

An- und Abreisezeiten

Zeltplätze sind ab 14 Uhr frei, oTENTiks ab 15 Uhr, Abreise ist bis 11 Uhr. Reserviert wird online oder telefonisch; alle übrigen Plätze vergibt der Park nach Ankunft. Die Anlegegebühr ist im Campingpreis nicht enthalten.

Camping und Übernachten ↗

Was der Park von dir verlangt

Die Regeln richten sich vor allem an Bootsfahrer.

Genehmigung sichtbar anbringen

Jedes Boot an Parkeinrichtungen braucht eine gültige Anlege- oder Strandgenehmigung — auch Beiboot, Kanu, Kajak, Ruderboot, Jetski und Paddelboard. Die Genehmigung muss sichtbar am Boot, am Armaturenbrett oder am Zeltplatz hängen.

Regeln und Vorschriften ↗

Drei Nächte pro Insel

Am selben Steg oder an derselben Boje darf man höchstens drei Nächte hintereinander liegen; Plätze lassen sich nicht reservieren. Gelbe Linien am Steg sind für Park- und Rettungsboote, blaue für Campinggäste, rote für gewerbliche Genehmigungen mit höchstens zwanzig Minuten Aufenthalt.

Regeln und Vorschriften ↗

Ruhe und Generatoren

Ruhezeit ist von 22 bis 8 Uhr. Generatoren und Bootsmotoren zum Laden dürfen nur zwischen 8 und 22 Uhr laufen, und nur in Mallorytown Landing sowie auf Beau Rivage, McDonald, Hill und Central Grenadier.

Regeln und Vorschriften ↗

Verboten

Drohnen sind ohne Genehmigung der Parkleitung verboten, ebenso Feuerwerk, Metallsonden sowie Fels- und Eisklettern. Fahrräder, Kraftfahrzeuge und Pferde dürfen nicht auf die Wanderwege. Hunde müssen an eine höchstens drei Meter lange Leine und dürfen nicht an die Strände.

Regeln und Vorschriften ↗

Zecken, Pflanzen, Tiere

Von April bis November besteht im ganzen Park ein Risiko für Lyme-Borreliose durch Zecken. Riesenbärenklau, Pastinak und Giftefeu wachsen in der Region. Schwarzbären leben am Festland und gelegentlich auf Inseln, Kojoten auch auf den größeren Inseln; Waschbären können Tollwut übertragen.

Pflanzen und Tiere: Sicherheit ↗

Weiterreise und Umgebung

Der Park liegt zwischen zwei Städten und mehreren historischen Stätten.

Gananoque und Brockville

Beide Städte liegen am Parkway und haben Häfen, von denen aus Ausflugsschiffe und Wassertaxis starten. Von Brockville bis Kingston fahren Tauchcharter zu den Wracks.

Ausflugsschiffe ↗

Ausflugsschiffe

Öffentliche und private Fahrten gibt es von Kingston bis Brockville, teils mit Themen zu Natur und Geschichte der Region. Routen und Preise sind unterschiedlich.

Ausflugsschiffe ↗

Radfahren am Parkway

Entlang des Thousand Islands Parkway lässt sich die Region mit dem Rad erkunden, bis vor die oTENTiks in Mallorytown Landing. Auf den Wanderwegen des Parks ist Radfahren nicht erlaubt.

Radfahren am Parkway ↗

Historische Stätten in der Nähe

Parks Canada betreibt in der Umgebung unter anderem Bellevue House in Kingston, Fort Wellington in Prescott, die Befestigungen von Kingston und den Rideau-Kanal.

Parkverwaltung: Thousand Islands ↗

Häufige Fragen zum Thousand Islands Nationalpark

Kurz beantwortet – jede Antwort mit ihrer Quelle.

Was kostet der Eintritt?

Die Gebührenliste des Parks führt keinen Tageseintritt. Bezahlt werden Parken (9,50 $ je Fahrzeug und Tag), die Bootsrampe (15,00 $), Anlegen nach Bootslänge (1,00 $ je Fuß am Tag), Stranden (7,25 $), Camping (19,50 $ je Nacht) und Feuerholz (10,00 $ je Bündel). Jugendliche bis 17 Jahre zahlen in allen Parks von Parks Canada keinen Eintritt.

Parks Canada: Gebühren ↗

Wie komme ich ohne Boot auf die Inseln?

Es gibt vier Wege: ein Kajak oder Kanu mieten, eine geführte Paddeltour buchen, ein Wassertaxi nehmen oder ein Boot mieten. Wer nur schauen will, fährt mit einem Ausflugsschiff. Am Festland kommt man in Mallorytown Landing, Jones Creek und Landon Bay auch ohne Boot an den Strom.

Ohne eigenes Boot auf die Inseln ↗

Wann ist der Park geöffnet?

Die Inseleinrichtungen sind vom 15. Mai bis 12. Oktober 2026 in Betrieb. Das Besucherzentrum in Mallorytown Landing ist vom 15. Mai bis 7. September von 9 bis 16 Uhr besetzt, danach bis 12. Oktober sind dort nur die Toiletten zu denselben Zeiten offen. Die Wege in Jones Creek und Landon Bay sind ganzjährig begehbar.

Betriebszeiten 2026 ↗

Kann ich auf den Inseln campen?

Ja, auf McDonald Island und Gordon Island. Dort gibt es oTENTiks, 28 reservierbare und 32 nicht reservierbare Zeltplätze. In Mallorytown Landing am Festland stehen fünf weitere oTENTiks. In Jones Creek und Landon Bay ist Übernachten nicht erlaubt.

Camping und Übernachten ↗

Gibt es auf den Inseln Trinkwasser?

Nur auf Central Grenadier. Alle anderen Parkinseln haben kein Trinkwasser und nur Komposttoiletten — Wasser muss also mitgebracht werden.

Camping und Übernachten ↗

Wie viele Inseln hat der Park?

Die Parkverwaltung nennt unterschiedliche Zahlen: 19 Inselgrundstücke auf der Seite zu den Einrichtungen, mehr als 20 Inseln und rund 90 Felseninseln auf der Geschichtsseite, 26 Inseln und 80 Felseninseln auf der Forschungsseite. Koordinaten veröffentlicht sie für 19 Inselstandorte und drei Grundstücke am Festland.

Einrichtungen und Wege ↗

Quellen und Stand

Alle Angaben stammen von der Parkverwaltung und sind mit Datum geprüft.

  1. Parkverwaltung: Thousand Islands ↗
  2. Parks Canada: Gebühren ↗
  3. Betriebszeiten 2026 ↗
  4. Anreise zu Land und zu Wasser ↗
  5. Ohne eigenes Boot auf die Inseln ↗
  6. Karten der Inseln mit Koordinaten ↗
  7. Einrichtungen und Wege ↗
  8. Wandern in Jones Creek und Landon Bay ↗
  9. Paddeln in den Thousand Islands ↗
  10. Mit dem Boot im Park ↗
  11. Camping und Übernachten ↗
  12. oTENTik-Unterkünfte ↗
  13. Wassertaxi und Bootsverleih ↗
  14. Ausflugsschiffe ↗
  15. Baden im Sankt-Lorenz-Strom ↗
  16. Angeln ↗
  17. Schneeschuhwandern ↗
  18. Vögel beobachten ↗
  19. Tiere beobachten ↗
  20. Die roten Stühle ↗
  21. Mallorytown Landing ↗
  22. Audiotouren der Parkverwaltung ↗
  23. Tauchen zu den Wracks ↗
  24. Radfahren am Parkway ↗
  25. Gruppen in Mallorytown Landing ↗
  26. Regeln und Vorschriften ↗
  27. Pflanzen und Tiere: Sicherheit ↗
  28. Sicherheit auf dem Wasser ↗
  29. Wetter und Wassersicherheit ↗
  30. Klima in den Thousand Islands ↗
  31. Aktuelle Meldungen ↗
  32. Natur und Wissenschaft ↗
  33. Der Frontenac-Bogen ↗
  34. Biosphärenreservat Frontenac Arch ↗
  35. Naturschutz im Park ↗
  36. R.A.R.E.: Reptilien und Amphibien ↗
  37. Weißwedelhirsche unter Beobachtung ↗
  38. Forschungsschwerpunkte ↗
  39. Geschichte seit 1904 ↗
  40. Die ersten Sommergäste ↗
  41. Hundert Jahre Park ↗
  42. Verwaltung und Management ↗

Wie aktuell sind diese Angaben?

Recherche: 20.09.2026. Kein Live-Status. Termine gelten ausdrücklich für das genannte Jahr. Ein technisch erfolgreicher Abruf ist keine redaktionelle Bestätigung; veraltete automatische Werte werden ausgeblendet und durch den Quellenlink ersetzt.

Aktuelle Informationen des Parks ↗
Bild- und Kartennachweise

Foto: Mykola Swarnyk ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt. Bearbeitete Fassung unter der angegebenen Bildlizenz. Historisches Foto, kein Nachweis aktueller Bedingungen.

Standortnachweise: Alle Punkte mit den Koordinaten, die die Parkverwaltung selbst auf ihren Karten- und Anreiseseiten veröffentlicht. Markierungen sind keine Zufahrtsfreigabe. Kartengrundlage © OpenStreetMap-Mitwirkende.