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Kanada

Alberta und Nordwest-Territorien · Boreale Ebene

Wood Buffalo Nationalpark

Größer als die Schweiz, mit der größten Waldbisonherde der Welt, dem letzten natürlichen Brutgebiet des Schreikranichs und einem Himmel, der zum größten Lichtschutzgebiet der Erde erklärt wurde.

Originalquellen26Amtliche Seiten und Betreiberangaben
Verortete Orte6Zugänge und Ausgangspunkte mit Koordinaten
Provinz und TerritoriumAlberta und Nordwest-TerritorienAlberta und Nordwest-Territorien · Boreale Ebene
QuellenstandJede Angabe führt zur amtlichen Quelle. Preise und Zeiten vor der Fahrt dort gegenprüfen.Zuletzt geprüft: 19.09.2026

Der Wood Buffalo Nationalpark: Landschaft und Entstehung

Was den Park ausmacht — belegt aus den Angaben der Parkverwaltung.

Wood Buffalo ist Kanadas größter Nationalpark und einer der größten der Welt. Gegründet wurde er 1922, um die frei lebenden Bisonherden der Gegend zu schützen.

Der Park schützt vor allem einen Ausschnitt der Northern Boreal Plains, dazu Teile der Southern Boreal Plains und der Northwestern Boreal Uplands. Die Ebene ist flach und schlecht entwässert, zwischen 210 und 300 Meter hoch, und liegt auf Sedimentgestein aus dem Devon: Gips, Steinsalz, Dolomit und Kalkstein.

Weil das Gestein durchlässig und löslich ist, versickert das Wasser, statt oberirdisch abzufließen. So entstanden Karstformen im Gips, Salzebenen, unterirdische Bäche, Dolinen und salzhaltige Bäche. Dazwischen liegen Moore, gewundene Flüsse, flache Seen und borealer Wald aus Weiß- und Schwarzfichte, Banks-Kiefer, Balsamtanne und Espe.

Feuer gehört zu diesem Wald. Die Parkverwaltung beschreibt es als einen der wichtigsten Wege, wie sich der boreale Wald erneuert: Asche bringt Mineralien in den Boden, die Banks-Kiefer braucht Hitze, um ihre Zapfen zu öffnen, und das Schmalblättrige Weidenröschen wächst oft als erste Pflanze nach.

Archäologische Funde zeigen, dass Menschen die Gegend seit mehr als 8.000 Jahren bewohnen. Die Orte rund um den Park sind heute vor allem von Cree, Chipewyan, Métis und nicht-indigenen Menschen geprägt. Es ist das traditionelle Gebiet von Dene, Cree und Métis.

1926 wurde der Park über den Peace River hinaus bis ins Delta erweitert, um Bisons zu schützen, die aus dem Süden hergebracht worden waren und den Fluss überquert hatten.

Naturerbe und Welterbe-Status ↗

Wood Buffalo besuchen: Überblick und Planung

Der zugängliche Teil ist klein — ein Straßennetz im Osten, der Rest ist Wildnis.

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Fort Smith ist das Tor

Der Park liegt beiderseits der Grenze zwischen Alberta und den Nordwest-Territorien, die Verwaltung sitzt in Fort Smith. Die Straßen des Parks liegen vor allem im Osten, mit vielen Haltebuchten, Lehrpfaden, einem Campingplatz und Hütten.

Über den Park ↗
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Nach den Bränden von 2023

2023 brannten im Park 929.521 Hektar, rund ein Fünftel seiner Fläche. Der Wood-Buffalo-Komplexbrand betraf alle Wanderwege und den Tagesbereich an den Salt Plains. Einige Gebiete sind wegen umsturzgefährdeter Bäume und Aschelöcher weiterhin gesperrt.

Waldbrände 2023 und ihre Folgen ↗
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Vor der Fahrt nachsehen

Die Parkverwaltung meldete bei unserem Abruf aktive Brände und führt eine laufend aktualisierte Liste offener und gesperrter Bereiche. Die jüngste Wegsperrung datiert vom 28. August 2026. Frag im Besucherzentrum Fort Smith nach: 867-872-7960.

Aktuelle Meldungen und Sperrungen ↗
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Kein Mobilfunk

Die Parkverwaltung wirbt ausdrücklich damit: Am Pine Lake gibt es kein Handynetz, nur Sternenhimmel und Vogelgesang. Plane Kommunikation und Notfall entsprechend — Notruf der Parkverwaltung 867-872-0404.

Aktivitäten und Erlebnisse ↗

Beste Reisezeit und Saison

Mitternachtssonne im Juni, Nordlichter ab August — und Mücken dazwischen.

Campingsaison

Der Campingplatz Pine Lake und die Gruppenwiese Kettle Point sind vom langen Victoria-Day-Wochenende im Mai bis zum 30. September geöffnet. Das Besucherzentrum Fort Smith hat im Sommer täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Camping am Pine Lake ↗

Baden im Juli und August

Der Pine Lake ist etwa Mitte bis Ende Juni eisfrei. Badetemperaturen erreicht er meist ab Juli, sie halten bis Anfang September.

Baden am Pine Lake ↗

Sterne ab August

Von Mai bis Juli ist es kaum dunkel. Ab August werden die Nächte länger, im August findet das Wochenende „Dark in the Park“ statt. Die klarsten Nächte bringen Herbst und Winter.

Sternenhimmel und Nordlichter ↗

Insekten

Mücken und andere Stechinsekten sind vom späten Frühjahr bis in den Sommer am aktivsten, vor allem in Wassernähe und in der Dämmerung. Im Frühjahr und Spätsommer, wenn es nachts friert, werden es deutlich weniger.

Mücken und Stechfliegen ↗

Brunft der Bisons

Von Ende Juli bis September sind die Bisons in der Brunft und aggressiver. Halte mindestens 100 Meter Abstand zu Bisons, Bären und Wölfen, 30 Meter zu Elchen.

Tiere beobachten ↗

Anreise und Verkehr

Ganzjährig über die Straße erreichbar — aber die Entfernungen sind nördlich.

Von Yellowknife

Highway 3 nach Süden, dann Highway 1 bis Enterprise, Highway 2 und schließlich 264 Kilometer auf Highway 5 bis Fort Smith. Zusammen sind das rund 730 Kilometer.

Anreise über Straße und Flug ↗

Von Edmonton

Nach Norden bis High Level, auf Highway 35 zur Grenze der Nordwest-Territorien, dann 83 Kilometer bis Enterprise. Von dort über Highway 2 und Highway 5 quer durch den Park nach Fort Smith.

Anreise über Straße und Flug ↗

Mit dem Flugzeug

Direktflüge aus Edmonton und Yellowknife gehen nach Fort Smith und nach Fort Chipewyan in Alberta. Die Parkverwaltung verweist dafür auf Northwestern Air Lease.

Anreise über Straße und Flug ↗

Straßen im Park

Highway 5 ist asphaltiert, Pine Lake Road und Moose Island Road sind Allwetter-Schotterstraßen. Für Hay Camp Road und Parson’s Lake Road empfiehlt die Parkverwaltung Allrad, Anhänger sind dort nicht erlaubt. Auf der Straße stehen oft Bisons.

Straßenzustand und Winterstraße ↗

Winterstraße

Wenn das Wetter es erlaubt, verbindet eine Winterstraße über Schnee und Eis Fort Smith mit Fort Chipewyan und Fort McMurray. Den aktuellen Zustand nennt die Hotline 867-872-7962.

Straßenzustand und Winterstraße ↗

Eintritt und Gebühren

Alle Beträge in kanadischen Dollar, abgerufen bei Parks Canada am 19.09.2026.

Kein Tageseintritt in der Liste

Anders als bei den meisten Parks im Atlas führt die Gebührenliste für Wood Buffalo keinen Tages- oder Jahreseintritt auf. Bezahlt werden Übernachtungen, Hinterlandgenehmigungen, Angelscheine und Leihausrüstung.

Parks Canada: Gebühren ↗

Camping

Ein einfacher Stellplatz am Pine Lake kostet 19,50 $ pro Nacht. Die Gruppenwiese Kettle Point kostet 6,25 $ pro Person und Nacht, mindestens zwei Nächte, dazu Reservierungsgebühr.

Parks Canada: Gebühren ↗

Hinterland

Übernachten im Hinterland kostet 15,00 $ pro Person und Nacht oder 105,00 $ für die ganze Saison. Die Genehmigung gibt es im Besucherzentrum Fort Smith oder telefonisch.

Parks Canada: Gebühren ↗

Leihen statt mitbringen

Ein Kanu kostet 51,00 $ pro Tag, ein Stand-up-Paddleboard 50,00 $, Schneeschuhe 20,00 $, eine Vogelbeobachtungs-Ausrüstung 14,00 $. Angelscheine kosten 15,00 $ pro Tag oder 51,25 $ im Jahr.

Parks Canada: Gebühren ↗

Drohnen verboten

Wer im Park eine Freizeitdrohne fliegt, riskiert nach Angabe der Parkverwaltung ein Bußgeld von bis zu 25.000 $.

Parkverwaltung: Wood Buffalo ↗

Offizielle Gebühren prüfen ↗

Was du im Park unternehmen kannst

Salzebenen, Karst-Seen, Bisons am Straßenrand und ein Himmel ohne Kunstlicht.

Film der Parkverwaltung

Highlights of Wood Buffalo National Park

Gut drei Minuten Bilder aus dem größten Nationalpark und größten Welterbe Kanadas, zusammengestellt von den Mitarbeitenden, die den Park am besten kennen. Parks Canada nennt ihn zugleich den ältesten Nationalpark im Norden. Aus dem Jahr 2012.

Quelle: Parks CanadaKanal ansehen ↗

Barfuß über die Salt Plains

Ein steiler Pfad führt 350 Meter vom Aussichtspunkt die Geländestufe hinab zu den Salzebenen. Die Parkverwaltung empfiehlt, die Quelle am Waldrand zu suchen und barfuß zwischen den Salzhügeln zu laufen. Der Weg war beim letzten Stand geöffnet.

Wanderwege und Wegzustand ↗

Nordlichter im größten Lichtschutzgebiet

Seit dem 28. Juni 2013 ist Wood Buffalo das größte Dark Sky Preserve der Welt. Am Pine Lake gibt es einen „Dark Sky Circle“ mit Liegebänken, am bequemsten zu erreichen ist der Himmel an der Salt River Day Use Area.

Sternenhimmel und Nordlichter ↗

Baden und Paddeln am Pine Lake

Ein wassergefüllter Karsttrichter mit türkisem Wasser und Sandstrand, 60 Kilometer südlich von Fort Smith. Kanus und Paddleboards gibt es von Mitte Mai bis September im Besucherzentrum Fort Smith zu leihen. Kein Rettungsschwimmer, das Ufer fällt schnell ab.

Baden am Pine Lake ↗

Tiere an der Straße

Bisons und Bären laufen oft entlang der Straßen oder fressen im Graben, Bären im Mai und Juni gern Löwenzahn. Am Pine Lake grast im Sommer häufig eine Herde vor den Mietshütten. An den Salt Plains lohnt ein Fernglas für Kraniche, Pelikane und Schwäne.

Tiere beobachten ↗

Strumpfbandnattern im Frühjahr

An der Salt River Day Use Area, 24 Kilometer südlich von Fort Smith, kommen Ende April und Anfang Mai die Rotseiten-Strumpfbandnattern aus ihren Winterquartieren — die nördlichste Population dieser Art.

Salt River Day Use Area ↗

Natur und Geschichte

Bisons, Kraniche, Salz und Gips — und eine Parkgeschichte, die für die indigenen Nachbarn ungerecht war.

Warum Welterbe

1983 wurde Wood Buffalo als achte Stätte Kanadas UNESCO-Welterbe: wegen einer der größten frei lebenden, sich selbst regulierenden Bisonherden der Welt, des letzten natürlichen Brutgebiets des Schreikranichs, des Peace-Athabasca-Deltas, einzigartiger Salzebenen und einiger der schönsten Gipskarst-Landschaften Nordamerikas.

Naturerbe und Welterbe-Status ↗

Der Schreikranich

Das letzte natürliche Brutgebiet des bedrohten Schreikranichs liegt im entlegenen Nordzentrum des Parks, ein empfindliches Geflecht aus Marschen, Teichen und Mooren. Es ist geschützt und unzugänglich; die besten Chancen, die Vögel zu sehen, bietet der Zug im Frühjahr und Herbst.

Tiere beobachten ↗

Das Delta

Das Peace-Athabasca-Delta ist mit 3.900 Quadratkilometern eines der größten Binnen-Süßwasserdeltas der Welt, zu 80 Prozent im Park. Hier leben 45 Säugetier-, 214 Vogel- und 20 Fischarten; Zugvögel aller vier nordamerikanischen Flugrouten rasten hier.

Das Peace-Athabasca-Delta ↗

Der größte Biberdamm der Welt

Mitten im Park, fern jeder Straße, staut ein Biberdamm von fast 800 Metern Länge das Schmelzwasser aus den Birch Mountains. Er ist auf Satellitenbildern zu sehen; erreichbar nur in tagelanger Wanderung oder per gechartertem Rundflug.

Der größte Biberdamm der Welt ↗

Eine ungerechte Gründung

Bei der Gründung 1922 galten die Rechte der indigenen Bevölkerung als erloschen. Jagen durften nur, wer zu diesem Zeitpunkt im Park jagte; Métis waren ausgeschlossen. Die Parkverwaltung nennt diese Geschichte selbst negativ und für die Indigenen besonders ungerecht. Erst Urteile des Obersten Gerichtshofs 2003 und 2005 änderten das; heute arbeitet der Park mit elf indigenen Partnern zusammen.

Geschichte und indigene Rechte ↗

Karte und Orte im Park

Jeder Punkt ist an einem OpenStreetMap-Objekt belegt.

Orte im Park
Eine weiße, rissige Salzkruste, durch die sich ein Streifen roter Queller-Pflanzen zieht, dahinter ein flacher Grasgürtel und dunkler Fichtenwald
Foto: Ansgar Walk ↗ · CC BY-SA 2.5 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Die Salt Plains

Weiße Salzkrusten, Salzhügel und Quellen mitten im borealen Wald — laut Parkverwaltung einzigartig in Kanada.

Zugang
350 m steiler Pfad vom Aussichtspunkt, 700 m hin und zurück.
Erlebnis
barfuß zwischen den Salzhügeln, Quelle am Waldrand.
Tiere
Spuren von Kranichen, Bären und Bisons; Pelikane und Schwäne.
Nach 2023
der Tagesbereich war vom Komplexbrand betroffen.
Führung
„Fire on the Land“ am Aussichtspunkt, im Sommer 2025 samstags.
Wanderwege und Wegzustand ↗
Rötliche Felsbrocken liegen verstreut auf einer flachen, hellen Salzpfanne am Seeufer, dahinter ein Saum aus schlanken Fichten und bewaldete Hügel
Foto: Ansgar Walk ↗ · CC BY-SA 2.5 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Grosbeak Lake

Ein Feld aus Findlingen, die Erosion geformt hat, verstreut über eine weiße Salzpfanne — laut Parkverwaltung ein Muss.

Weg
Rundweg 4 km, mittel.
Im Winter
Grosbeak-Lake-Schleife des Benchmark Creek Trail, 2,4 km.
Stand Juli 2026
wegen umsturzgefährdeter Bäume gesperrt.
Längere Tour
Benchmark Creek und Salt Pan Lake als 15,5-km-Runde, ebenfalls gesperrt.
Wanderwege und Wegzustand ↗
Der Pine Lake in der Abenddämmerung, silhouettierte Fichtenstämme im Vordergrund, auf dem glatten Wasser spiegelt sich ein rosafarbener Himmel
Foto: Ansgar Walk ↗ · CC BY-SA 2.5 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Pine Lake

Ein Karsttrichter voller türkisem Wasser — Badestrand, Campingplatz und Platz für den Sternenhimmel in einem.

Lage
60 km südlich von Fort Smith.
Eisfrei
etwa Mitte bis Ende Juni.
Baden
meist Juli bis Anfang September; unbewacht, fällt schnell ab.
Ausstattung
Sandstrand, Umkleiden, Kochunterstand, Spielplatz.
Nachts
Dark Sky Circle mit Liegebänken, Fledermäuse und Seetaucher.
Baden am Pine Lake ↗
Ein tiefer, schneebedeckter Karsttrichter mit steilen Wänden, am Rand kahle Espen und Nadelwald unter blauem Winterhimmel
Foto: awmcphee ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Karst

Löslicher Gips unter dem Wald: Das Wasser frisst sich nach unten, der Boden sackt ein.

Gestein
Gips, Steinsalz, Dolomit und Kalkstein aus dem Devon.
Formen
Dolinen, unterirdische Bäche, Salzebenen, salzhaltige Bäche.
Karstland Trail
780 m Bohlenweg; wegen eines eingestürzten Trichters gesperrt, neue Route in Arbeit.
Barrierefrei
der erste Abschnitt des Karstland Trail an der Salt River Day Use Area.
Welterbe
einige der schönsten Gipskarst-Landschaften Nordamerikas.
Naturerbe und Welterbe-Status ↗
Historische Schwarz-Weiß-Aufnahme: Ein Schleppboot mit Männern an Deck schiebt einen Lastkahn über einen Fluss zwischen bewaldeten Ufern
Foto: Provincial Archives of Alberta ↗ · Keine bekannten Urheberrechtsbeschränkungen ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Die Bisons

Der Park wurde für sie gegründet — und für Bisons aus dem Süden erweitert, die man per Schiff hierher brachte.

1922
Gründung zum Schutz der frei lebenden Bisons.
1926
Erweiterung bis ins Delta für Bisons aus dem Süden.
Heute
die größte Waldbisonpopulation der Welt.
Feinde
Wölfe — laut Parkverwaltung die größte Unterart der Hundeartigen weltweit.
Beobachten
an der Pine Lake Road und bei Sweetgrass Station im Delta.
Geschichte und indigene Rechte ↗
Orientierung vor Ort

Orte im Park

Wähle einen Ort, um seine Lage und Anreisehinweise zu sehen.

Belegte Standorte aus den verlinkten Originalquellen. Die Karte zeigt keine Fahrstrecken, Wegverläufe oder Parkgrenzen. Die Verbindung zwischen zwei Punkten ist keine Zufahrtsfreigabe.

Übernachten im Park

Ein Campingplatz am See, eine Gruppenwiese — und im Hinterland freie Platzwahl.

Pine Lake Campground

18 Stellplätze ohne Strom am Ufer des Karstsees, darunter drei Durchfahrplätze und zwei rollstuhlgerechte. Feuerstellen mit Holz, Spültoiletten, bärensichere Essensboxen. Das Wasser ist nicht trinkbar.

Camping am Pine Lake ↗

Reservieren oder spontan

Zehn Plätze lassen sich über den Reservierungsdienst von Parks Canada buchen, elf werden nach Ankunft vergeben: Formular am Kiosk ausfüllen, bar oder mit Karte bezahlen, Abschnitt an den Pfosten.

Camping am Pine Lake ↗

Kettle Point für Gruppen

Für acht bis 50 Personen, mit großer Blockhütte mit Holzofen, halbprivatem Strand, Feuerkreis und Spielplatz. Reservierungen starten jeweils am 21. Januar um 8 Uhr Mountain Time.

Camping am Pine Lake ↗

Hinterland ohne feste Plätze

Mit Genehmigung darfst du ganzjährig frei im Hinterland zelten: mindestens 50 Meter vom Wasser, 100 Meter von Straßen und Wegen und einen Kilometer von Ausgangspunkten entfernt. Das Wasser ist stellenweise schlammig oder salzig.

Übernachten im Hinterland ↗

Was der Park von dir verlangt

Feuer, Abgeschiedenheit und große Tiere — hier gehört Vorbereitung zum Besuch.

Verbrannter Wald

Viele Bäume stehen nach dem Feuer noch, sind aber geschwächt oder haben verbrannte Wurzeln und können ohne Vorwarnung umstürzen. Aschelöcher sind schwer sichtbare Hohlräume im Boden, in denen das Feuer unterirdisch gebrannt hat — sie können Verbrennungen verursachen.

Waldbrände 2023 und ihre Folgen ↗

Wege teils gesperrt

Nach dem Stand vom Juli 2026 waren Benchmark Creek, Grosbeak Lake, Lane Lake und Salt Pan Lake gesperrt, Karstland und Lakeside teilweise. Offen waren der Abstieg zu den Salt Plains und der Salt River Meadows Loop.

Wanderwege und Wegzustand ↗

Abstand zu Bisons

Die Parkverwaltung verlangt 100 Meter Abstand — umgerechnet zehn Busse — zu Bisons, Bären und Wölfen. Siehst du Tiere am Straßenrand, fahr langsam, bleib im Auto und fahr weiter. Hunde immer an die Leine.

Tiere beobachten ↗

Brände melden

Rauch oder Feuer meldest du dem Brandschutzdienst unter 867-621-0136. Bei Notfällen gilt 867-872-0404.

Waldbrände 2023 und ihre Folgen ↗

Weiterreise und Umgebung

Was sich anschließt — am Parkrand und im Norden.

Fort Smith

Sitz der Parkverwaltung mit Besucherzentrum, im Sommer täglich 9 bis 18 Uhr. Von hier führt ein geführter Spaziergang zu den Stromschnellen des Slave River, dem nördlichsten Brutplatz des Amerikanischen Weißpelikans.

Geführte Programme ↗

Fort Chipewyan

Zweites Besucherzentrum des Parks, auf der Alberta-Seite, 124 B Mackenzie Avenue. Per Direktflug aus Edmonton erreichbar, im Winter auch über die Winterstraße.

Besucherzentren Fort Smith und Fort Chipewyan ↗

Auf dem Fluss

Peace, Athabasca und Slave River bieten Wildnistouren für erfahrene Paddler, ein Teil des Trans Canada Trail verläuft auf dem Wasser. Die Hinterlandgenehmigung gibt es in Fort Chipewyan und Fort Smith.

Paddeln ↗

Yellowknife

Die Hauptstadt der Nordwest-Territorien liegt rund 730 Straßenkilometer entfernt und hat Direktflüge nach Fort Smith.

Anreise über Straße und Flug ↗

Häufige Fragen zum Wood Buffalo Nationalpark

Kurz beantwortet – jede Antwort mit ihrer Quelle.

Kostet Wood Buffalo Eintritt?

Die Gebührenliste der Parkverwaltung führt keinen Tages- oder Jahreseintritt. Kosten fallen für Camping (19,50 $ pro Nacht am Pine Lake), Hinterlandgenehmigungen (15,00 $ pro Nacht), Angelscheine und Leihausrüstung an.

Parks Canada: Gebühren ↗

Wie komme ich hin?

Ganzjährig über die Straße: von Yellowknife rund 730 Kilometer bis Fort Smith, von Edmonton über High Level und Highway 5 quer durch den Park. Direktflüge aus Edmonton und Yellowknife gibt es nach Fort Smith und Fort Chipewyan.

Anreise über Straße und Flug ↗

Wo sehe ich Bisons?

Oft direkt an den Straßen, vor allem an der Pine Lake Road, im Sommer auch vor den Mietshütten am Pine Lake und bei Sweetgrass Station im Delta. Halte mindestens 100 Meter Abstand und bleib bei Tieren am Straßenrand im Auto.

Tiere beobachten ↗

Kann ich Schreikraniche sehen?

Kaum im Brutgebiet — es liegt im entlegenen Nordzentrum des Parks und ist unzugänglich. Die besten Chancen hast du während des Zugs im Frühjahr und Herbst.

Tiere beobachten ↗

Wann sind Nordlichter zu sehen?

Von Mai bis Juli ist es kaum dunkel. Ab August werden die Nächte länger, die klarsten Nächte bringen Herbst und Winter. Gut beobachten lässt es sich am Dark Sky Circle am Pine Lake und an der Salt River Day Use Area.

Sternenhimmel und Nordlichter ↗

Sind die Wanderwege nach den Bränden offen?

Nur teilweise. Nach dem Stand vom Juli 2026 waren mehrere Wege gesperrt, darunter Grosbeak Lake und Benchmark Creek. Offen waren der Abstieg zu den Salt Plains und der Salt River Meadows Loop. Die aktuelle Liste führt die Parkverwaltung.

Wanderwege und Wegzustand ↗

Quellen und Stand

Alle Angaben stammen von der Parkverwaltung und sind mit Datum geprüft.

  1. Parkverwaltung: Wood Buffalo ↗
  2. Über den Park ↗
  3. Parks Canada: Gebühren ↗
  4. Anreise über Straße und Flug ↗
  5. Straßenzustand und Winterstraße ↗
  6. Besucherzentren Fort Smith und Fort Chipewyan ↗
  7. Waldbrände 2023 und ihre Folgen ↗
  8. Aktuelle Meldungen und Sperrungen ↗
  9. Mücken und Stechfliegen ↗
  10. Aktivitäten und Erlebnisse ↗
  11. Camping am Pine Lake ↗
  12. Übernachten im Hinterland ↗
  13. Baden am Pine Lake ↗
  14. Wanderwege und Wegzustand ↗
  15. Salt River Day Use Area ↗
  16. Tiere beobachten ↗
  17. Paddeln ↗
  18. Sternenhimmel und Nordlichter ↗
  19. Schneeschuhwandern im Winter ↗
  20. Geführte Programme ↗
  21. Naturerbe und Welterbe-Status ↗
  22. Das Peace-Athabasca-Delta ↗
  23. Der größte Biberdamm der Welt ↗
  24. Geschichte und indigene Rechte ↗
  25. Parkmanagement und Welterbe ↗
  26. Barrierefreie Einrichtungen ↗

Wie aktuell sind diese Angaben?

Recherche: 19.09.2026. Kein Live-Status. Termine gelten ausdrücklich für das genannte Jahr. Ein technisch erfolgreicher Abruf ist keine redaktionelle Bestätigung; veraltete automatische Werte werden ausgeblendet und durch den Quellenlink ersetzt.

Aktuelle Informationen des Parks ↗
Bild- und Kartennachweise

Foto: Ansgar Walk ↗ · CC BY-SA 2.5 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt. Bearbeitete Fassung unter der angegebenen Bildlizenz. Historisches Foto, kein Nachweis aktueller Bedingungen.

Standortnachweise: Alle Standorte an einem OpenStreetMap-Objekt belegt; Typ des Objekts jeweils geprüft. Markierungen sind keine Zufahrtsfreigabe. Kartengrundlage © OpenStreetMap-Mitwirkende.