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USA

Kalifornien · Sierra Nevada

Yosemite Nationalpark

Ein Tal aus Granit, 1.400 Meter hohe Wände — und ringsum eine Wildnis, die 95 Prozent des Parks ausmacht.

Originalquellen24Amtliche Seiten und Betreiberangaben
Orte auf der Karte15Zugänge und Ausgangspunkte mit Koordinaten
BundesstaatKalifornienKalifornien · Sierra Nevada
QuellenstandJede Angabe führt zur amtlichen Quelle. Preise und Zeiten vor der Fahrt dort gegenprüfen.Zuletzt geprüft: 20.09.2026

Der Yosemite Nationalpark: Landschaft und Entstehung

Was den Park ausmacht — belegt aus den Angaben der Parkverwaltung.

Yosemite ist ein Park aus Granit und Eis. Gletscher haben ein Flusstal zu einem Trog mit senkrechten Wänden ausgeschliffen; was heute als Wand über dem Tal steht, ist der Rest dessen, was das Eis nicht mitgenommen hat.

Die Zahlen dazu sind schlicht: 747.956 Acres, fast 95 Prozent davon ausgewiesene Wildnis, Höhenlagen von rund 600 bis über 3.900 Metern. Auf dieser Spanne liegen Eichenwälder, Mammutbaumhaine, Granitkuppeln und Hochwiesen übereinander — weshalb im selben Park gleichzeitig Frühling und Winter herrschen können.

Die Wasserfälle sind kein Dauerzustand, sondern ein Zeitfenster. Sie leben von der Schneeschmelze und erreichen ihren Höhepunkt im Mai oder Juni; die Yosemite Falls, mit drei Stufen von 1.430, 675 und 320 Fuß einer der höchsten Fälle der Welt, sind im August oft vollständig trocken. Wer die Bilder aus dem Reisekatalog sehen will, muss im Frühjahr kommen — und nimmt dafür in Kauf, dass das Hochland noch unter Schnee liegt.

Geschützt wird hier länger als im ältesten Nationalpark: Der Mariposa Grove steht seit 1864 unter Schutz, acht Jahre vor Yellowstone. Die UNESCO nahm den Park 1984 in die Welterbeliste auf. Und der jüngste große Eingriff der Verwaltung war ein Rückbau — im Mammutbaumhain wurden Straßen und Parkplätze entfernt, die auf den Wurzeln der Bäume lagen.

National Park Service: Natur und Wissenschaft ↗

Yosemite besuchen: Überblick und Planung

Was den Park ausmacht — und was ihn für Reisende aus Deutschland teuer macht.

1

Der Park ist immer offen

Yosemite ist 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr geöffnet. Eine Ausnahme ist die Einfahrt nach Hetch Hetchy, die nur bei Tageslicht offen steht. Geschlossen wird nicht der Park, sondern einzelne Straßen — Tioga Road, Glacier Point Road und Mariposa Grove Road liegen jeden Winter unter Schnee.

National Park Service: Öffnungszeiten und Saison ↗
2

2026 ohne Einfahrtsreservierung

Die Parkverwaltung hat am 18. Februar 2026 bekanntgegeben, dass sie für 2026 kein Zeitfenster-Reservierungssystem mehr einsetzt. Die Auswertung der Saison 2025 habe gezeigt, dass an den meisten Wochentagen Parkplätze frei blieben und der Verkehr im Rahmen der Kapazität lag. Statt einer Reservierungspflicht steuert der Park jetzt über Verkehrsbeobachtung in Echtzeit, aktives Parkraummanagement im Tal und zusätzliches Personal an den Knotenpunkten.

National Park Service: Einfahrtsreservierung ↗
3

Fast alles ist Wildnis

Von den 747.956 Acres des Parks sind nahezu 95 Prozent als Wilderness ausgewiesen. Das Yosemite Valley, auf das sich die Bilder, die Straßen und die Übernachtungen konzentrieren, ist nur ein schmaler Streifen davon. Wer den Park über das Tal hinaus sehen will, braucht entweder die Tioga Road oder die Beine.

National Park Service: Natur und Wissenschaft ↗
4

Bargeld nimmt der Park nicht

An keiner Eingangsstation wird Bargeld angenommen — nur Karte oder mobiles Bezahlen. Das gilt auch für die Gebühren, die man sonst gern in bar zahlt.

National Park Service: Eintritt und Pässe ↗

Beste Reisezeit: Wasser im Mai, Straßen im Juli

Die beiden Fragen, an denen die Reiseplanung hängt, haben gegenläufige Antworten.

Die Wasserfälle haben ihren Höhepunkt im Mai

Die Schneeschmelze bestimmt alles: Der Abfluss erreicht seinen Höhepunkt typischerweise im Mai oder Juni. Die Yosemite Falls führen etwa von November bis Juli Wasser und sind im August oft nur noch ein Rinnsal oder ganz trocken. Bridalveil Fall fließt als einziger großer Fall ganzjährig, ebenfalls mit Höhepunkt im Mai.

National Park Service: Wasserfälle ↗

Die Hochstraßen öffnen erst spät

Tioga Road und Glacier Point Road sind jeden Winter von etwa Anfang November bis Ende Mai gesperrt. Die Glacier Point Road öffnet meist Ende Mai oder Anfang Juni, die Tioga Road Ende Mai oder im Juni. Wer im Mai kommt, sieht die Wasserfälle auf ihrem Höhepunkt — und steht vor gesperrten Schranken zum Hochland.

National Park Service: Die Jahreszeiten ↗

Ab 15. Oktober kein Übernachtungsparken

Auf der Tioga Road zwischen Tuolumne Grove und Tioga Pass und auf der Glacier Point Road ist das Parken über Nacht ab dem 15. Oktober verboten — auch an Wanderparkplätzen und in Ausweichbuchten. Der Park weist ausdrücklich darauf hin, dass es dort keinen öffentlichen Verkehr gibt, der einen wieder abholt.

National Park Service: Die Jahreszeiten ↗

Schnee ab etwa 1.800 Metern

Über 70 Prozent des Jahresniederschlags fallen zwischen November und März, meist als Schnee. Ab Mitte November bleibt er in der Regel liegen, oberhalb von rund 1.800 Metern durchgehend; die Schneedecke erreicht ihre größte Mächtigkeit im März. Das Tal selbst liegt auf rund 1.200 Metern und ist nicht immer schneebedeckt.

National Park Service: Die Jahreszeiten ↗

Der Park ist im Sommer voll — und das sagt er selbst

Die Parkverwaltung empfiehlt für 2026 ausdrücklich Besuche unter der Woche, frühe Planung für Wochenenden und Feiertage und Ziele außerhalb des Yosemite Valley: Tuolumne Meadows, Wawona, Hetch Hetchy. Das ist keine Höflichkeitsfloskel, sondern der Ersatz für die abgeschaffte Reservierungspflicht.

National Park Service: Einfahrtsreservierung ↗

Anreise: fünf Eingänge — und ein Bus, der wirklich fährt

Yosemite hat keine Adresse; die Parkverwaltung rät ausdrücklich vom Navigationsgerät ab.

Die drei Straßen aus dem Westen

Highway 140 ab Merced wird im Park zur El Portal Road, Highway 120 ab Manteca zur Big Oak Flat Road, Highway 41 ab Fresno zur Wawona Road. Alle drei sind ganzjährig offen. Der Park rät davon ab, sich in seiner Umgebung auf GPS-Navigation zu verlassen.

National Park Service: Anfahrt ↗

Die Tioga Road ist der Zugang von Osten

Highway 120 quert den Park über den Tioga Pass auf 3.031 Metern — die Verbindung zur Ostseite der Sierra, nach Lee Vining und Mammoth Lakes. Sie ist die Straße, die im Winter monatelang zu bleibt.

National Park Service: Aktuelle Bedingungen ↗

Mit Bahn und Bus geht es tatsächlich

Amtrak fährt mit einer Kombination aus Zug und Bus bis ins Yosemite Valley; ab Merced übernimmt YARTS. Ganzjährig fährt YARTS auf dem Highway 140 ab Merced, Mariposa und El Portal, im Sommer zusätzlich ab Lee Vining und Mammoth Lakes, ab Sonora und ab Fresno. Gepäckaufbewahrung gibt es im Park derzeit nicht.

National Park Service: Öffentlicher Verkehr ↗

Im Tal fährt ein kostenloses Shuttle

Das Valleywide-Shuttle bedient alle Haltestellen im Tal — Lodges, Gastronomie, Campingplätze und Wanderparkplätze — alle 12 bis 22 Minuten von 7 bis 22 Uhr. Das East-Valley-Shuttle fährt den östlichen Talabschnitt alle 8 bis 12 Minuten. Beide kosten nichts.

National Park Service: Öffentlicher Verkehr ↗

Wer ohne Auto kommt, erreicht nicht alles

Die Parkverwaltung benennt die Grenzen selbst: Mit öffentlichem Verkehr erreichbar sind das Yosemite Valley mit seinem Shuttle, Glacier Point über die kostenpflichtige Tour mit Reservierungspflicht und im Sommer Wawona samt Mariposa Grove über YARTS. Tuolumne Meadows ist im Hochsommer über den Wanderbus und YARTS zu erreichen.

National Park Service: Öffentlicher Verkehr ↗
Deinen Besuch ergänzen

Mit einem Guide unterwegs

Abfahrtsort, enthaltene Leistungen und Zusatzkosten vor der Buchung prüfen.

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Angebotsfoto: Ab San Francisco: Tagestour mit AbholungTagesausflug

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Ab San Francisco: Tagestour mit Abholung

Vierzehn Stunden ab San Francisco im Kleinbus: Tunnel View, Bridalveil Fall, Half-Dome- und Yosemite-Falls-Blick, freie Zeit im Tal, danach El Capitan und eine kurze Wanderung zu den Mammutbäumen im Tuolumne Grove.

14 StundenKleingruppe bis 14Guide auf EnglischZusatzgebühr für Nicht-US-Bürger nicht enthalten

Abfahrt Ausgewählte Hotels in San Francisco, Abholung inbegriffen.

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Der Anbieter schreibt ausdrücklich, dass der enthaltene Parkeintritt für US-Bürger mit gültigem Ausweis gilt — die 100 $ Zusatzgebühr für Nicht-Ansässige ab 16 Jahren kommen dazu. Er nennt als Alternative den America-the-Beautiful-Pass für 250 $, der bis zu vier gemeinsam reisende Personen abdeckt. Die Mammutbaum-Wanderung entfällt im Winter möglicherweise. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

Angebotsfoto: Ab San Francisco: zwei Tage mit ÜbernachtungTagesausflug

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Ab San Francisco: zwei Tage mit Übernachtung

Zwei Tage statt vierzehn Stunden: Talrundfahrt mit Erläuterung, Glacier Point, Mammutbäume, dazwischen eine Nacht in der Yosemite View Lodge. Transport im Biodiesel-Kleinbus.

2 TageKleingruppe bis 13Guide auf EnglischÜbernachtung enthalten

Abfahrt Hotelabholung in San Francisco.

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Enthalten sind laut Anbieter der Standardeintritt für alle Teilnehmer, Führung, Transport und die Hotelnacht. Die Zusatzgebühr von 100 $ für Personen ohne US-Wohnsitz ist in der Leistungsliste nicht genannt. Stornierung bis 15 Tage vorher kostenfrei; pro Person ist nur eine kleine Tasche erlaubt. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

Werbung · Bei Buchung über diesen Partnerlink können wir eine Provision erhalten. Angebotsangaben geprüft am 20.09.2026. Offizielle Eintrittsinformationen ansehen.

Eintritt — 35 $ für das Auto, 100 $ für jede Person

Alle Beträge in US-Dollar, abgerufen beim National Park Service am 20.09.2026.

100 $ zusätzlich für jede Person ohne US-Wohnsitz

Jede Person ohne Wohnsitz in den USA ab 16 Jahren zahlt zusätzlich zum normalen Eintritt 100 $ — es sei denn, sie kommt mit einem Jahrespass oder einem America-the-Beautiful-Pass herein. Die Gebühr gilt ausdrücklich auch für Teilnehmer kommerzieller Touren. Für zwei Erwachsene im Mietwagen werden aus 35 $ damit 235 $.

National Park Service: Eintritt und Pässe ↗

Der normale Eintritt

Ein privates Fahrzeug mit allen Insassen kostet 35 $ für sieben aufeinanderfolgende Tage, ein Motorrad 30 $. Wer zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferd kommt und mindestens 16 Jahre alt ist, zahlt 20 $. Kinder unter 16 zahlen nichts.

National Park Service: Eintritt und Pässe ↗

America the Beautiful — für uns 250 $, und trotzdem die Rechnung wert

Der landesweite Jahrespass kostet für Nicht-Ansässige 250 $ statt 80 $. Er deckt den Eintritt in allen Bundesparks ab und ersetzt die 100-Dollar-Zusatzgebühr. Für eine vierköpfige Familie stehen damit 250 $ gegen 435 $ — und der Pass gilt danach im Zion, im Grand Canyon und überall sonst weiter.

National Park Service: Eintritt und Pässe ↗

Der Jahrespass des Parks ist für uns nicht zu haben

Der Yosemite-Jahrespass für 70 $ steht laut Gebührenseite nur US-Bürgern und in den USA Ansässigen offen. Dasselbe gilt für die eintrittsfreien Tage des Jahres 2026: Sie gelten ausdrücklich nur für US-Bürger und Ansässige.

National Park Service: Eintritt und Pässe ↗

Wo man bezahlt

An den Stationen South Entrance, Arch Rock, Big Oak Flat, Hetch Hetchy und Tioga Pass, ausschließlich mit Karte. Den digitalen America-the-Beautiful-Pass gibt es sofort über recreation.gov; die physische Karte per Post braucht bis zu drei Wochen, und ein Kaufbeleg ersetzt den Pass nicht.

National Park Service: Eintritt und Pässe ↗

Offizielle Gebühren prüfen ↗

Was man im Park unternimmt

Vom barrierefreien Weg bis zum Aufstieg, für den man eine Genehmigung im Losverfahren braucht.

Film der Parkverwaltung

One Day in Yosemite (Summer)

Gut sechs Minuten durch einen Sommertag im Park, gedreht und veröffentlicht von der Parkverwaltung selbst. Der Film zeigt die Reihenfolge, in der die meisten den Park erleben — Tal, Wasserfälle, Hochland — und dient dem Park zugleich als Hinweis darauf, wie man einen einzigen Tag sinnvoll einteilt. Englisch.

Quelle: National Park Service · YosemiteKanal ansehen ↗

Half Dome: Genehmigung, Losverfahren, 16 Kilometer Aufstieg

Der Aufstieg ist 14 bis 16 Meilen lang, überwindet 4.800 Fuß Höhenunterschied und dauert für die meisten zehn bis zwölf Stunden. Solange die Drahtseile hängen, ist er nur mit Genehmigung erlaubt: höchstens 300 Menschen am Tag jenseits des Subdome, davon rund 225 Tageswanderer. Der Park empfiehlt eine nicht verhandelbare Umkehrzeit — wer um 15:30 Uhr nicht oben ist, dreht um.

National Park Service: Half Dome ↗

Wie man an die Genehmigung kommt

Die Vorsaison-Lotterie läuft über recreation.gov vom 1. bis 31. März, das Ergebnis kommt Mitte April. Dazu gibt es tägliche Lotterien während der Saison: Bewerbung zwei Tage vor der Wanderung zwischen Mitternacht und 16 Uhr pazifischer Zeit. Zehn Dollar kostet die Bewerbung, zehn weitere pro Person die Genehmigung selbst; letztere werden erstattet, wenn man bis zum Vortag storniert oder die Seile nicht hängen.

National Park Service: Half-Dome-Genehmigungen ↗

Die Seile hängen nur im Sommer

Aufgestellt werden sie üblicherweise am Freitag vor dem letzten Montag im Mai, abgebaut am Tag nach dem zweiten Montag im Oktober. Der Park nennt die gefährlichste Situation beim Namen: Fast alle tödlichen Stürze an den Seilen passierten bei nassem Fels.

National Park Service: Half Dome ↗

Glacier Point ohne Anstrengung

Vom Parkplatz führt ein kurzer, asphaltierter und rollstuhlgerechter Weg zum Aussichtspunkt 3.214 Fuß über Curry Village. Von Mitte Mai bis September kann zwischen 10 und 16:30 Uhr ein kostenloser Shuttle ab Badger Pass vorgeschrieben sein, wenn der Parkplatz voll ist; wer vorher oder nachher kommt, darf durchfahren.

National Park Service: Glacier Point ↗

Mariposa Grove: mit dem Shuttle, nicht mit dem Auto

In den Mammutbaumhain fährt man nicht selbst — die Straße ist Fahrzeugen mit Behindertenausweis vorbehalten, alle anderen nehmen den kostenlosen Shuttle ab der Welcome Plaza. Er fährt frühestens ab 15. April und längstens bis 30. November; die genauen Daten schwanken mit dem Wetter.

National Park Service: Mariposa Grove ↗
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Angebotsfoto: Tagestour mit Wanderung zu den MammutbäumenTagesausflug

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Tagestour mit Wanderung zu den Mammutbäumen

Tagestour ab San Francisco mit einer Wanderung von 3,2 Kilometern zum Tuolumne Grove und seinen Riesenmammutbäumen, dazu Zeit im Yosemite Valley.

14 StundenGuide auf EnglischEintritt für alle Teilnehmer enthaltenGruppe bis 26 Personen

Abfahrt Hotelabholung in San Francisco.

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Der Titel spricht von einer Kleingruppe, die Hinweise nennen eine Gruppengröße von bis zu 26 Teilnehmern — beides steht auf derselben Seite. Der Standardeintritt ist für alle Teilnehmer enthalten, die 100 $ Zusatzgebühr für Nicht-Ansässige nicht erwähnt. Die Wanderung zu den Mammutbäumen kann im Winter wegen Schnee entfallen. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

Angebotsfoto: Schmalspurbahn in Fish Camp am SüdeingangTagesausflug

Yosemite Mountain Sugar Pine Railroad · über GetYourGuide

Schmalspurbahn in Fish Camp am Südeingang

Eine Stunde mit einem historischen Holzfäller-Dampfzug auf der Strecke, über die einst Holz nach Madera gefahren wurde. Wahlweise im gedeckten Wagen oder im offenen Blockwagen, mit Erläuterung durch den Schaffner.

1 StundeErläuterung auf EnglischRollstuhlgerechtAußerhalb des Nationalparks

Abfahrt Fish Camp am Highway 41, südlich des South Entrance.

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Die Bahn liegt außerhalb der Parkgrenze und gehört nicht zum Nationalpark; ein Parkticket ist dafür weder nötig noch enthalten. Für den Weg zum Mariposa Grove liegt sie günstig — sie ersetzt ihn aber nicht. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

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Natur und Geschichte

Was hier geschützt wird — und seit wann.

Welterbe seit 1984

Die UNESCO hat Yosemite 1984 in die Welterbeliste aufgenommen. Genannt werden die Granitwände, die Wasserfälle, die klaren Bäche, die Mammutbaumhaine und die biologische Vielfalt.

National Park Service: Natur und Wissenschaft ↗

Zwei Wild & Scenic Rivers entspringen hier

Tuolumne und Merced beginnen im Park und fließen nach Westen ins Central Valley. Beide tragen den Bundesschutz als Wild & Scenic River.

National Park Service: Natur und Wissenschaft ↗

Der Nationalparkgedanke beginnt in einem Mammutbaumhain

Der Mariposa Grove steht seit 1864 unter Schutz — früher als jeder Nationalpark. Die Parkverwaltung schreibt, dass der Gedanke des Nationalparks in diesem Hain wurzelt.

National Park Service: Mariposa Grove ↗

Der Hain wurde zurückgebaut, nicht ausgebaut

Zwischen 2015 und 2018 war der Mariposa Grove drei Jahre geschlossen. Parkplätze und Straßen, die auf den Wurzeln der Bäume lagen, wurden entfernt, der natürliche Wasserlauf wiederhergestellt, das Parken zwei Meilen weit weg verlegt. Es war das größte Renaturierungsvorhaben in der Geschichte des Parks.

National Park Service: Mariposa Grove ↗

Der Höhenunterschied macht das Wetter

Der Park reicht von rund 600 bis über 3.900 Meter. Während die unteren Lagen im Frühling stehen, liegt das Hochland noch im Winter. Die Schneegrenze wandert von etwa 1.500 Metern im März auf 2.100 Meter im April und 2.400 bis 2.700 Meter im Juni.

National Park Service: Die Jahreszeiten ↗

Karte und Orte im Park

Fünfzehn Punkte vom Taleingang bis zum Tioga Pass.

Orte im Park
Der Half Dome im Abendlicht: eine senkrecht abgebrochene Granitkuppe über bewaldeten Hängen, dahinter schneefleckige Berge
Foto: Eric Kilby from Somerville, MA, USA ↗ · CC BY-SA 2.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Half Dome

Der Gipfel, für den man ein Los braucht — und zehn bis zwölf Stunden.

Koordinaten
37.746001, −119.533253
Strecke
14 bis 16 Meilen hin und zurück
Höhenunterschied
4.800 Fuß
Genehmigung
Pflicht, solange die Seile hängen
Kontingent
höchstens 300 Menschen am Tag
Seile
Freitag vor dem letzten Maimontag bis nach dem zweiten Oktobermontag
National Park Service: Half Dome ↗
Die helle, fast senkrechte Granitwand des El Capitan über dunklem Nadelwald vor blauem Himmel
Foto: Carol M. Highsmith ↗ · Public domain ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

El Capitan

Die Wand am Taleingang, an der das moderne Klettern erwachsen geworden ist.

Koordinaten
37.734219, −119.637614
Lage
nördliche Talseite, kurz hinter dem Taleingang
Zu sehen
Kletterer als Punkte in der Wand, oft mit Fernglas
Genehmigung
für Übernachtungen in der Wand nötig
Schutzzeit
einzelne Routen 1. März bis 15. Juli für Wanderfalken gesperrt
National Park Service: Wandern ↗
Der Yosemite Fall stürzt in einer weißen Kaskade über eine dunkle Granitwand, davor grüne Laubbäume und eine Wiese
Foto: Carol M. Highsmith ↗ · Public domain ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Yosemite Falls

Drei Fälle übereinander — und ein Zeitfenster von wenigen Monaten.

Koordinaten
37.756971, −119.596769
Höhe
1.430 Fuß oben, 675 Fuß Mittelkaskade, 320 Fuß unten
Wasser
etwa November bis Juli, Höhepunkt im Mai
Im August
oft nur ein Rinnsal oder ganz trocken
Barrierefrei
Ostseite des Rundwegs zum Fuß des unteren Falls
National Park Service: Wasserfälle ↗
Blick von unten in die Kronen von Riesenmammutbäumen mit rotbrauner Rinde vor blauem Himmel
Foto: Bradley Weber ↗ · CC BY 2.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Mariposa Grove

Der Hain, in dem der Nationalparkgedanke wurzelt — seit 1864 geschützt.

Koordinaten
37.506616, −119.630287 (Welcome Plaza)
Schutz seit
1864
Zufahrt
nur mit Behindertenausweis, sonst Shuttle
Shuttle
frühestens ab 15. April, längstens bis 30. November
Bekanntester Baum
Grizzly Giant
Wieder offen
seit Juni 2018 nach drei Jahren Rückbau
National Park Service: Mariposa Grove ↗
Eine weite grüne Hochwiese mit einem mäandernden Fluss, umgeben von Nadelwald und kahlen Granitbergen
Foto: Gowittylb ↗ · CC BY-SA 3.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Tuolumne Meadows

Das weite Hochtal an der Tioga Road — und der Teil des Parks, den die meisten nie sehen.

Koordinaten
37.874140, −119.356780
Höhe
rund 2.600 Meter
Zufahrt
nur bei offener Tioga Road
Offen
meist Ende Mai oder Juni bis Oktober
Shuttle
etwa Mitte Juni bis Anfang September
Campingplatz
etwa Juli bis Ende September
National Park Service: Die Jahreszeiten ↗
Orientierung vor Ort

Orte im Park

Wähle einen Ort, um seine Lage und Anreisehinweise zu sehen.

Belegte Standorte aus den verlinkten Originalquellen. Die Karte zeigt keine Fahrstrecken, Wegverläufe oder Parkgrenzen. Die Verbindung zwischen zwei Punkten ist keine Zufahrtsfreigabe.

Übernachten im Park

Dreizehn Campingplätze, und Reservierungen, die in Minuten weg sind.

Reservierung ab 7 Uhr pazifischer Zeit — und in Minuten vergriffen

Alle dreizehn Campingplätze laufen von April bis Oktober über Reservierung. Die Kontingente werden um 7 Uhr pazifischer Zeit freigegeben und sind laut Parkverwaltung innerhalb von Minuten vergeben. Der Rat des Parks lautet wörtlich, die eigene Uhr genau zu stellen und vorher bei recreation.gov angemeldet zu sein — für uns ist das 16 Uhr MEZ.

National Park Service: Campingplätze ↗

Fünf Monate im Voraus, immer am 15.

Für die großen Plätze im Tal werden die Kontingente fünf Monate im Voraus am 15. jedes Monats freigegeben. Für die Hälfte der Plätze in Tuolumne Meadows sind es zwei Monate, für die übrigen zwei Wochen; Camp 4 wird eine Woche vorher freigegeben.

National Park Service: Campingplätze ↗

Im Auto schlafen ist verboten

Übernachten im Fahrzeug ist ausschließlich auf einem Stellplatz erlaubt, für den man gebucht hat. Sind alle offenen Campingplätze im Park belegt, muss man den Park zum Schlafen verlassen. Das ist keine Empfehlung, sondern eine Regel.

National Park Service: Aktuelle Bedingungen ↗

Hotels bis zu 366 Tage im Voraus

Die Unterkünfte im Park werden von Yosemite Hospitality betrieben; Reservierungen sind bis zu 366 Tage im Voraus möglich und werden vom Park ausdrücklich empfohlen. Dazu gehören auch das Housekeeping Camp und die High Sierra Camps.

National Park Service: Unterkünfte ↗

Wildnis nur mit Genehmigung

Wer im Hinterland übernachtet, braucht eine Wilderness-Genehmigung. Sie ist zugleich der Weg, eine Half-Dome-Genehmigung zu bekommen: Rucksackwanderer beantragen sie zusammen mit der Wildnisgenehmigung, nicht über die Tageslotterie.

National Park Service: Wildnis-Genehmigungen ↗

Was der Park von dir verlangt

Drei Regeln, die keine Bitten sind, sondern Bundesrecht.

Essen gehört in den Bärenkasten, nicht ins Auto

Die Vorschriften zur Lebensmittelaufbewahrung haben Gesetzeskraft: Wer sie missachtet, riskiert die Beschlagnahme von Essen oder Fahrzeug, ein Bußgeld von bis zu 5.000 Dollar oder den Verweis vom Platz. Tagsüber darf Essen außer Sicht im geschlossenen Auto liegen — nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr, auch nicht im Kofferraum. Kästen stehen an den Parkplätzen von Curry Village und an fast allen Wanderparkplätzen.

National Park Service: Bären und Lebensmittel ↗

„Essen" heißt alles, was riecht

Der Park zählt ausdrücklich auch Dinge dazu, die man selbst nicht für Lebensmittel hält: Verpackungen, Krümel im Kindersitz, Feuchttücher, Konserven, Getränkedosen. Bären brechen Autos auf, wenn etwas nur nach Essen aussieht.

National Park Service: Bären und Lebensmittel ↗

Abstand halten — und laut werden

Der Park nennt hunderte Schwarzbären als Bestand und verlangt 50 Yards Abstand in Wald und Wiese. Nähert sich ein Bär oder steht er in einem bebauten Bereich, gilt das Gegenteil von Stillhalten: laut werden, sich groß machen, ihn vertreiben — aber nie umzingeln.

National Park Service: Bären und Lebensmittel ↗

Der Aufstieg braucht vier Liter Wasser

Für den Half Dome nennt der Park eine Gallone, also etwa vier Liter pro Person. Getrinkbares Wasser gibt es nur im Sommer an der Vernal Fall Footbridge, keine Meile hinter dem Ausgangspunkt. Flusswasser muss abgekocht oder gefiltert werden.

National Park Service: Half Dome ↗

Emerald Pool ist gesperrt

Das Betreten des Emerald Pool und des Silver Apron oberhalb des Vernal Fall ist verboten, und der Park begründet es mit der Zahl der Verletzten und Toten. Der Fels neben fließendem Wasser ist auch trocken glatt.

National Park Service: Half Dome ↗

Weiterreise und Umgebung

Wo der Park aufhört und was daneben liegt.

Hetch Hetchy: das andere Tal

Im Nordwesten liegt ein zweites Granittal, das seit 1923 unter Wasser steht und San Francisco mit Trinkwasser versorgt. Es hat laut Parkverwaltung eine der längsten Wandersaisons des Parks; Baden und Bootfahren sind verboten, Hunde auf der Staumauer und den Wegen ebenfalls.

National Park Service: Hetch Hetchy ↗

Wapama Falls und Rancheria Falls

Vom Stausee führen Wege an den Wasserfällen entlang: zu den Wapama Falls über die Staumauer und durch den Tunnel, weiter zu den Rancheria Falls als lange Tageswanderung von 6,5 Meilen oder als Übernachtungstour.

National Park Service: Hetch Hetchy ↗

Die Ostseite der Sierra

Wer über den Tioga Pass hinausfährt, kommt nach Lee Vining am Mono Lake und weiter nach Mammoth Lakes. YARTS bedient diese Strecke im Juli bis September täglich — allerdings nur, solange die Straße offen ist.

National Park Service: Öffentlicher Verkehr ↗

Der Park hat keine einzige Adresse

Für die Routenplanung nennt die Parkverwaltung keine Adresse, sondern die drei Highways. Sie rät ausdrücklich davon ab, sich im Umfeld des Parks auf ein Navigationsgerät zu verlassen.

National Park Service: Anfahrt ↗

Häufige Fragen zum Yosemite Nationalpark

Kurz beantwortet – jede Antwort mit ihrer Quelle.

Was kostet der Eintritt für Deutsche?

Ein privates Fahrzeug mit allen Insassen kostet 35 $ für sieben Tage. Dazu kommt für jede Person ohne US-Wohnsitz ab 16 Jahren eine zusätzliche Gebühr von 100 $. Zwei Erwachsene im Auto zahlen also 235 $. Diese Zusatzgebühr entfällt, wer mit einem Jahrespass oder einem America-the-Beautiful-Pass einreist — der kostet für Nicht-Ansässige 250 $ und gilt in allen Bundesparks.

National Park Service: Eintritt und Pässe ↗

Brauche ich 2026 eine Reservierung für die Einfahrt?

Nein. Die Parkverwaltung hat am 18. Februar 2026 mitgeteilt, dass sie für 2026 kein Zeitfenster-Reservierungssystem mehr einsetzt. Stattdessen steuert sie den Verkehr laufend und empfiehlt Besuche unter der Woche. Reservierungen für Campingplätze, Unterkünfte und einzelne Angebote wie die Glacier-Point-Tour bleiben davon unberührt.

National Park Service: Einfahrtsreservierung ↗

Wann sind die Wasserfälle am stärksten?

Im Mai, teils Juni. Die Schneeschmelze bestimmt den Abfluss; die Yosemite Falls führen etwa von November bis Juli Wasser und sind im August oft trocken. Bridalveil Fall fließt als einziger großer Fall das ganze Jahr.

National Park Service: Wasserfälle ↗

Wann sind Tioga Road und Glacier Point Road offen?

Beide sind jeden Winter etwa von Anfang November bis Ende Mai gesperrt. Die Glacier Point Road öffnet meist Ende Mai oder Anfang Juni, die Tioga Road Ende Mai oder im Juni — abhängig von der Schneemenge. Ab 15. Oktober ist das Parken über Nacht an beiden Straßen verboten.

National Park Service: Die Jahreszeiten ↗

Kann ich Half Dome spontan besteigen?

Nein. Solange die Seile hängen, ist eine Genehmigung Pflicht. Es gibt eine Vorsaison-Lotterie im März und tägliche Lotterien während der Saison, bei denen man sich zwei Tage vorher bis 16 Uhr pazifischer Zeit bewirbt. Zehn Dollar kostet die Bewerbung, zehn weitere pro Person die Genehmigung.

National Park Service: Half-Dome-Genehmigungen ↗

Kann ich im Park bar bezahlen?

An den Eingangsstationen nicht. Der Park nimmt kein Bargeld; gezahlt wird mit Karte oder mobil. Den America-the-Beautiful-Pass gibt es digital sofort über recreation.gov, die physische Karte per Post dauert bis zu drei Wochen.

National Park Service: Eintritt und Pässe ↗

Quellen und Stand

Jede Angabe auf dieser Seite führt zur Seite der Parkverwaltung.

  1. National Park Service: Yosemite National Park ↗
  2. National Park Service: Eintritt und Pässe ↗
  3. National Park Service: Öffnungszeiten und Saison ↗
  4. National Park Service: Einfahrtsreservierung ↗
  5. National Park Service: Aktuelle Bedingungen ↗
  6. National Park Service: Anfahrt ↗
  7. National Park Service: Öffentlicher Verkehr ↗
  8. National Park Service: Campingplätze ↗
  9. National Park Service: Unterkünfte ↗
  10. National Park Service: Wandern ↗
  11. National Park Service: Half Dome ↗
  12. National Park Service: Half-Dome-Genehmigungen ↗
  13. National Park Service: Glacier Point ↗
  14. National Park Service: Mariposa Grove ↗
  15. National Park Service: Wasserfälle ↗
  16. National Park Service: Barrierefreiheit ↗
  17. National Park Service: Bären und Lebensmittel ↗
  18. National Park Service: Die Jahreszeiten ↗
  19. National Park Service: Hetch Hetchy ↗
  20. National Park Service: Grundlagen ↗
  21. National Park Service: Wetter ↗
  22. National Park Service: Genehmigungen und Reservierungen ↗
  23. National Park Service: Wildnis-Genehmigungen ↗
  24. National Park Service: Natur und Wissenschaft ↗

Wie aktuell sind diese Angaben?

Recherche: 20.09.2026. Kein Live-Status. Termine gelten ausdrücklich für das genannte Jahr. Ein technisch erfolgreicher Abruf ist keine redaktionelle Bestätigung; veraltete automatische Werte werden ausgeblendet und durch den Quellenlink ersetzt.

Aktuelle Informationen des Parks ↗
Bild- und Kartennachweise

Foto: BeachCreatives ↗ · Envato · Projektlizenz ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt. Bearbeitete Fassung unter der angegebenen Bildlizenz. Historisches Foto, kein Nachweis aktueller Bedingungen.

Standortnachweise: Der National Park Service veröffentlicht für diese Orte keine Koordinaten. Jeder Punkt ist deshalb einzeln in OpenStreetMap nachgeschlagen; der Nachweis steht an jedem Punkt.. Markierungen sind keine Zufahrtsfreigabe. Kartengrundlage © OpenStreetMap-Mitwirkende.