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Deutschland

Sachsen · Elbsandsteingebirge

Nationalpark Sächsische Schweiz

Sandsteintürme, Schluchten und über hundert Aussichten — zwei Stunden von Berlin, dreißig Minuten von Dresden.

Originalquellen11Amtliche Seiten und Betreiberangaben
Verortete Orte10Zugänge und Ausgangspunkte mit Koordinaten
BundeslandSachsenSachsen · Elbsandsteingebirge
QuellenstandJede Angabe führt zur amtlichen Quelle. Preise und Zeiten vor der Fahrt dort gegenprüfen.Zuletzt geprüft: 18.09.2026

Der Nationalpark Sächsische Schweiz: Landschaft und Entstehung

Was den Park ausmacht — belegt aus den Angaben der Parkverwaltung.

Ein Felsenlabyrinth aus der Kreidezeit: 9.350 Hektar Sandsteintürme, Schluchten und Tafelberge, in zwei Teilen links und rechts der Elbe.

Der Nationalpark Sächsische Schweiz liegt im Elbsandsteingebirge südöstlich von Dresden und umfasst 9.350 Hektar. Er besteht aus zwei getrennten Gebietsteilen beiderseits der Elbe. Getragen wird er von der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz, einem von fünfzehn Forstbezirken des Staatsbetriebs Sachsenforst.

Die Landschaft ist das Ergebnis eines Kreidemeeres: Der abgelagerte Sand verfestigte sich zu Sandstein, den Wasser und Frost anschließend in Türme, Wände und Schluchten zerlegten. Über hundert Aussichtspunkte erschließen dieses Labyrinth, verbunden durch Wege, die immer wieder über Treppen, Leitern und Stiegen führen.

Der Park ist kleiner, als viele erwarten. Ringsum liegt das Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz mit 22.870 Hektar, das rechtlich nicht dazugehört; zusammen bilden beide die 38.100 Hektar große Nationalparkregion. Diese Unterscheidung ist praktisch wichtig: Der Forststeig Elbsandstein etwa verläuft im Schutzgebiet, nicht im Park — und dort gelten andere Regeln, bis hin zu erlaubten Biwakplätzen.

Im Park selbst ist die wichtigste Regel das Wegegebot: „Das Betreten des Geländes ist nur auf den vorhandenen Wegen erlaubt.“ In einem so unübersichtlichen Gelände schützt das nicht nur die Natur. Eine zweite Besonderheit ist das Boofen, das Übernachten unter Felsvorsprüngen: Es ist vom 16. Juni bis 31. Januar erlaubt, aber nur für Kletterer.

Ziel der Schutzkategorie ist, sich auf mindestens drei Vierteln der Fläche von der Landnutzung zu lösen, damit aus den früheren Wirtschaftswäldern wieder Naturwälder werden. An der tschechischen Grenze setzt sich dieselbe Landschaft im Nationalpark Böhmische Schweiz fort; beide Verwaltungen arbeiten zusammen.

Schutzgebiete der Nationalparkregion ↗

Den Besuch im Nationalpark Sächsische Schweiz planen

Drei Dinge vorab. Die wichtigste: Hier gilt ein strengeres Wegegebot als in fast jedem anderen deutschen Park.

1

Die Wege nicht verlassen

Die Parkverwaltung schreibt: „Das Betreten des Geländes ist nur auf den vorhandenen Wegen erlaubt.“ Das gilt ausnahmslos — in einem Felsenlabyrinth ist das zugleich eine Sicherheitsregel.

Verhalten und Regeln ↗
2

Mit der Bahn kommen, nicht mit dem Auto

Die Verwaltung rät ausdrücklich zum Nahverkehr, weil „die Wanderparkplätze in der Nationalparkregion schnell belegt sind“. Ab Dresden fährt die S1 alle 30 Minuten.

Anreise ↗
3

Park und Region unterscheiden

Der Nationalpark umfasst 9.350 Hektar in zwei getrennten Gebietsteilen links und rechts der Elbe. Ringsum liegt das Landschaftsschutzgebiet mit 22.870 Hektar; zusammen ergeben sie die 38.100 Hektar große Nationalparkregion. Viele bekannte Ziele liegen im Schutzgebiet, nicht im Park.

Schutzgebiete der Nationalparkregion ↗

Reisezeit und Saison

Der Park ist ganzjährig offen. Saisonal sind der Boofen-Zeitraum, die Fähren und die Kirnitzschtalbahn.

Boofen nur im Winterhalbjahr

„Das Boofen ist vom 16. Juni bis zum 31. Januar nur im Zusammenhang mit der Ausübung des Felskletterns erlaubt.“ Außerhalb dieses Zeitraums und ohne Klettern ist das Übernachten unter Felsen verboten.

Verhalten und Regeln ↗

Andrang an der Bastei

Die Bastei ist der meistbesuchte Ort der Region. Wer Ruhe sucht, kommt früh oder weicht auf die Schrammsteine und das hintere Kirnitzschtal aus.

Sehenswürdigkeiten im Nationalpark ↗

Kirnitzschtalbahn seit 1898

Die historische Straßenbahn fährt von Bad Schandau ins Kirnitzschtal und erschließt die Zugänge im rechtselbischen Parkteil. Fahrplan und Saison beim Betreiber prüfen.

Anreise ↗

Anreise: S-Bahn, Fähren und Bergbahn

Der Nationalparkbahnhof Bad Schandau ist internationaler Fernverkehrshalt — Anreise ohne Auto ist hier der Normalfall.

Mit der Bahn nach Bad Schandau

Der Nationalparkbahnhof Bad Schandau ist EC-Halt mit Direktverbindungen aus Berlin, Leipzig, Freiburg, Prag, Brüssel, Budapest, Graz und Wien. Ab Dresden fährt die S1 alle 30 Minuten.

Anreise ↗

Acht Fähren über die Elbe

Der Park liegt beidseits der Elbe; acht Fährverbindungen und ein Shuttleboot verbinden die Ufer. Ohne Fähre lässt sich der Park nicht durchqueren.

Anreise ↗

Wanderbusse zu den Einstiegen

Wanderbusse verbinden die bekannten Ausgangspunkte, dazu die Kirnitzschtalbahn von 1898. Im Sommer fahren zusätzlich Fahrradbusse.

Anreise ↗

Mit Gästekarte kostenlos fahren

Gäste mit Gästekarte können „kostenlos mit allen ÖPNV-Angeboten in der Nationalparkregion reisen“. Das macht die Anreise ohne Auto auch finanziell zur besseren Wahl.

Anreise ↗

Eintritt: der Park frei, die Parkplätze nicht

Für den Nationalpark wird kein Eintritt erhoben. Bezahlt wird fürs Parken und für Einrichtungen.

Kein Eintritt für den Park

Die Verwaltung nennt weder auf der Regel- noch auf der Wanderseite einen Eintritt; der Park ist frei zugänglich. Kosten entstehen bei Parkplätzen, Bahn und Einrichtungen.

Verhalten und Regeln ↗

Parken kostet — und ist oft voll

Die Wanderparkplätze sind teils gebührenpflichtig und nach Aussage der Verwaltung schnell belegt. Das ist der Grund für die Empfehlung, mit Bahn und Bus zu kommen.

Anreise ↗

NationalparkZentrum Bad Schandau

Die Ausstellung der Nationalparkverwaltung in Bad Schandau ist der Einstieg ins Thema. Öffnungszeiten und Eintritt beim Zentrum prüfen — sie sind saisonal verschieden.

NationalparkZentrum Bad Schandau ↗

Offizielle Gebühren prüfen ↗

Wege, Felsen und Aussichten

Über hundert Aussichtspunkte, dazu Treppen, Leitern und Stiegen — und ein Klettergebiet mit eigenen Regeln.

Film des Tourismusverbands

Nationalpark Sächsische Schweiz

Die Nationalparkverwaltung führt keinen eigenen Videokanal. Dieser Landschaftsfilm stammt vom Tourismusverband der Region — er zeigt den Park, ist aber keine amtliche Darstellung.

Quelle: Tourismusverband Sächsische SchweizKanal ansehen ↗

Die Bastei

Der bekannteste Ort des Parks: eine Felsgruppe hoch über der Elbe, verbunden durch die Basteibrücke. Das Bastei-Gebiet wurde 1938 Naturschutzgebiet und gehört heute zum Nationalpark.

Sehenswürdigkeiten im Nationalpark ↗

Die Schrammsteine

Eine zerklüftete Felskette über Bad Schandau, deutlich ruhiger als die Bastei. Der Zustieg führt über Stiegen und Leitern und verlangt Trittsicherheit.

Sehenswürdigkeiten im Nationalpark ↗

Markierung verstehen

Blau steht für überregionale, Rot für regionale, Grün und Gelb für örtliche Wege. Ein grünes Dreieck auf grauem Grund kennzeichnet Bergpfade — die sind schwieriger und verlangen Trittsicherheit.

Wandern im Nationalpark ↗

Malerweg und Forststeig

Der Malerweg führt auf 116 Kilometern durch die Nationalparkregion, mit Übernachtung in Hotels und Pensionen. Der Forststeig Elbsandstein mit 105 Kilometern verläuft dagegen im Landschaftsschutzgebiet, nicht im Nationalpark — dort gibt es Biwakplätze und Trekkinghütten.

Wandern im Nationalpark ↗

Klettern nur an bestätigten Gipfeln

„Klettern ist nur an den bestätigten Klettergipfeln gestattet.“ Das Elbsandstein hat eine eigene, sehr alte Klettertradition mit strengen Regeln — Kletterer informieren sich vorab beim Park und beim Sächsischen Bergsteigerbund.

Klettergebiete ↗

Lilienstein mit Kindern

Der Tafelberg mitten im Park trägt einen Familienlehrpfad der Nationalparkverwaltung. Von oben sieht man beide Gebietsteile und das Elbtal.

Familienlehrpfad Lilienstein ↗
Deinen Besuch ergänzen

Mit einem Guide unterwegs

Abfahrtsort, enthaltene Leistungen und Zusatzkosten vor der Buchung prüfen.

Partnerangebote
Angebotsfoto: Ab Dresden: Basteibrücke, Kamenice-Schlucht und Tisa-FelsenTagesausflug

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Ab Dresden: Basteibrücke, Kamenice-Schlucht und Tisa-Felsen

Kleingruppentour ab Dresden mit Hotelabholung. Erste Station ist die Basteibrücke im Nationalpark; danach geht es über die Grenze nach Tschechien zur Kamenice-Schlucht und zu den Tisa-Felsen.

8 Stundenmax. 10 PersonenGuide auf Englisch

Abfahrt Dresden, Abholung im Hotel inbegriffen

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Enthalten sind Guide, alle Eintritte, Abholung, tschechisches Mittagessen, Wasser und Ausrüstungsverleih. Etwa 7–9 km mittelschwere Wanderung mit Treppen. Nur die Bastei liegt im Nationalpark Sächsische Schweiz, die übrigen Stationen in Tschechien — Ausweis mitnehmen. Bootsfahrt nur April bis Oktober. Nicht für Rollstuhlfahrende und Menschen mit Herzproblemen. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

Angebotsfoto: Ab Berlin: Dresden und die Bastei-BrückeGeführte Tour

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Ab Berlin: Dresden und die Bastei-Brücke

Ganztägiger Busausflug ab Berlin. Vormittags geführter Rundgang durch Dresden, nachmittags Fotostopp und freie Zeit an der Basteibrücke. Der Anbieter nennt den Nationalpark Sächsische Schweiz ausdrücklich.

12 StundenGuide auf Spanisch und Englisch75 Minuten an der Bastei

Abfahrt Berlin, Fuente de Neptuno

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Der Aufenthalt an der Bastei beträgt laut Routenangabe 75 Minuten; der größere Teil des Tages entfällt auf Dresden und die Fahrt. Für eine Wanderung im Park ist die Tour nicht gedacht. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

Angebotsfoto: Ab Prag: Dresden und die BasteibrückeTagesausflug

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Ab Prag: Dresden und die Basteibrücke

Tagesausflug ab Prag im Minivan mit kleiner Gruppe. Erst Dresden mit freier Zeit, danach die Basteibrücke als Aussichtspunkt über der Elbe.

etwa 8–9 Stundenmax. 8 PersonenGuide auf Englisch

Abfahrt Prag, Abholung im Stadtzentrum (Prag 1)

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Enthalten sind Guide, Transfer und Abholung. Speisen und persönliche Ausgaben sind nicht enthalten; für das Mittagessen ist freie Zeit vorgesehen. Die Dauer schwankt mit der Verkehrslage. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

Werbung · Bei Buchung über diesen Partnerlink können wir eine Provision erhalten. Angebotsangaben geprüft am 2026-09-18. Offizielle Eintrittsinformationen ansehen.

Was hier geschützt wird

Ein Felsenlabyrinth aus Kreidezeit-Sandstein — und ein Wald, der erst noch Wald werden muss.

9.350 Hektar in zwei Teilen

Der Nationalpark umfasst 9.350 Hektar, verteilt auf zwei Gebietsteile links und rechts der Elbe. Getragen wird er von der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz, einem von 15 Forstbezirken des Staatsbetriebs Sachsenforst.

Nationalpark- und Forstverwaltung ↗

Drei Viertel sollen Natur werden

Ziel der Schutzkategorie ist, sich auf mindestens 75 Prozent der Fläche von der Landnutzung zu lösen, damit sich die Wälder von selbst in Naturwälder zurückverwandeln.

Nationalpark- und Forstverwaltung ↗

Ringsum das Landschaftsschutzgebiet

Das Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz mit 22.870 Hektar umgibt den Park, gehört aber rechtlich nicht dazu. Beide zusammen bilden die 38.100 Hektar große Nationalparkregion.

Schutzgebiete der Nationalparkregion ↗

Der Park endet nicht an der Grenze

Auf tschechischer Seite schließt der Nationalpark Böhmische Schweiz an. Beide Verwaltungen arbeiten zusammen; viele Wege und Aussichten gehören landschaftlich zusammen, auch wenn zwei Staaten zuständig sind.

Böhmische Nationalparkregion ↗

Karte und Orte im Park

Felsen, Einstiege und Bahnhöfe — als Orientierung, nicht als Wegefreigabe.

Orte im Park
Die Basteibrücke spannt sich zwischen Sandsteintürmen, dahinter der Lilienstein über dem Elbtal
Foto: Jens Strauß ↗ · CC BY 3.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Die Bastei

Der meistbesuchte Ort der Region — eine Felsgruppe über der Elbe, seit 1851 durch eine steinerne Brücke verbunden.

Lage
Hoch über der Elbe bei Lohmen und Kurort Rathen.
Schutz
Das Bastei-Gebiet wurde 1938 Naturschutzgebiet und gehört heute zum Nationalpark.
Zustieg
Von Kurort Rathen zu Fuß oder vom Parkplatz Bastei.
Anreise ohne Auto
S-Bahn bis Kurort Rathen, dann Elbfähre.
Andrang
Der bekannteste Punkt des Parks — früh kommen oder ausweichen.
Regel
Wegegebot; Baden und Drohnen sind verboten.
Sehenswürdigkeiten im Nationalpark ↗
Die zerklüftete Felskette der Schrammsteine ragt aus dem bewaldeten Höhenzug
Foto: NutzerAusBerlin ↗ · CC0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Die Schrammsteine

Eine zerklüftete Felskette über Bad Schandau — die ruhigere Alternative zur Bastei, dafür anspruchsvoller.

Lage
Über Bad Schandau im rechtselbischen Parkteil.
Zustieg
Über Stiegen und Leitern; Trittsicherheit nötig.
Markierung
Bergpfade tragen ein grünes Dreieck auf grauem Grund.
Nicht geeignet
Für Kinderwagen und Rollstühle.
Anreise
S-Bahn bis Bad Schandau, dann Wanderbus oder zu Fuß.
Andrang
Deutlich geringer als an der Bastei.
Sehenswürdigkeiten im Nationalpark ↗
Blick vom Lilienstein bei Sonnenaufgang über gestaffelte Höhenzüge und Nebelfelder
Foto: Stephan Sprinz ↗ · CC BY 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Der Lilienstein

Der freistehende Tafelberg im Herzen des Parks — und der einzige rechtselbische Tafelberg der Sächsischen Schweiz.

Lage
Mitten im Nationalpark, in der Elbschleife bei Königstein.
Für Familien
Die Nationalparkverwaltung führt hier einen Familienlehrpfad.
Aussicht
Von oben sind beide Gebietsteile und das Elbtal zu sehen.
Zustieg
Über Treppen und Stiegen; festes Schuhwerk nötig.
Anreise
S-Bahn bis Königstein oder Bad Schandau, dann Fähre.
Regel
Wegegebot; Klettern nur an bestätigten Gipfeln.
Familienlehrpfad Lilienstein ↗

Boofen — die Ausnahme

Das Übernachten unter Felsvorsprüngen ist eine Elbsandstein-Eigenheit. Erlaubt ist es nur unter zwei Bedingungen gleichzeitig.

Zeitraum
Vom 16. Juni bis zum 31. Januar.
Bedingung
Nur im Zusammenhang mit der Ausübung des Felskletterns.
Wer nicht klettert
Darf nicht boofen — auch nicht im erlaubten Zeitraum.
Zelten
Camping und Zelten sind im Nationalpark durchgehend verboten.
Feuer
Rauchen und jede Art von Feuer sind verboten.
Alternative
Biwakplätze gibt es am Forststeig — der liegt im Landschaftsschutzgebiet.
Verhalten und Regeln ↗
Orientierung vor Ort

Orte im Park

Wähle einen Ort, um seine Lage und Anreisehinweise zu sehen.

Belegte Standorte aus den verlinkten Originalquellen. Die Karte zeigt keine Fahrstrecken, Wegverläufe oder Parkgrenzen. Die Verbindung zwischen zwei Punkten ist keine Zufahrtsfreigabe.

Übernachten in und am Park

Zelten verboten, Boofen nur unter engen Bedingungen. Sonst in den Orten entlang der Elbe.

Camping und Zelten sind verboten

Im Nationalpark ist das Zelten untersagt. Wer mehrtägig unterwegs ist, übernachtet in den Orten — der Malerweg ist genau darauf ausgelegt.

Verhalten und Regeln ↗

Boofen: die Ausnahme mit Bedingungen

Das Übernachten unter Felsvorsprüngen ist vom 16. Juni bis 31. Januar erlaubt, aber nur im Zusammenhang mit dem Felsklettern. Wer nicht klettert, darf nicht boofen.

Verhalten und Regeln ↗

Biwak nur im Landschaftsschutzgebiet

Der Forststeig Elbsandstein bietet Biwakplätze und Trekkinghütten — er verläuft aber im Landschaftsschutzgebiet, nicht im Nationalpark. Die Regeln dort sind andere.

Wandern im Nationalpark ↗

Praxis-Check: Regeln und Anforderungen

Die Regeln hier sind enger als in anderen deutschen Parks — und sie haben mit dem Gelände zu tun.

Hunde immer an der Leine

„Hunde sind immer an der Leine zu führen.“ Die Leinenpflicht gilt im ganzen Nationalpark ohne Ausnahme.

Verhalten und Regeln ↗

Radfahren nur auf Radrouten

„Radfahren ist nur auf den ausgewiesenen Radrouten zulässig.“ Das Wegenetz für Wandernde ist nicht automatisch für Räder frei.

Verhalten und Regeln ↗

Kein Feuer, keine Drohnen, kein Baden

„Rauchen sowie jede andere Art von Feuer sind verboten.“ Drohnen sind im gesamten Nationalpark untersagt, ebenso das Betreten von Gewässern und das Baden. Pflanzen zu sammeln oder zu beschädigen ist verboten.

Verhalten und Regeln ↗

Treppen, Leitern und Stiegen

Viele Wege führen über Treppen, Leitern und Stiegen. Bergpfade mit grünem Dreieck verlangen Trittsicherheit — für Kinderwagen und Rollstühle sind sie nicht geeignet.

Wandern im Nationalpark ↗

In der Nähe

Die anderen deutschen Parks im Atlas — und die tschechische Fortsetzung dieser Landschaft.

Böhmische Schweiz

Jenseits der Grenze setzt sich dasselbe Felsengebirge im tschechischen Nationalpark fort. Beide Verwaltungen arbeiten zusammen; für den Besuch gelten dort eigene Regeln.

Böhmische Nationalparkregion ↗

Häufige Fragen zum Nationalpark Sächsische Schweiz

Kurz beantwortet – jede Antwort mit ihrer Quelle.

Kostet der Nationalpark Sächsische Schweiz Eintritt?

Nein, der Park ist frei zugänglich; die Nationalparkverwaltung nennt weder auf der Regel- noch auf der Wanderseite einen Eintritt. Kosten entstehen an den Wanderparkplätzen, die teils gebührenpflichtig sind, für Bahn und Fähren sowie für Einrichtungen wie das NationalparkZentrum in Bad Schandau. Mit einer Gästekarte der Region ist der Nahverkehr kostenlos.

Verhalten und Regeln ↗

Darf ich in der Sächsischen Schweiz boofen?

Nur unter zwei Bedingungen gleichzeitig. Die Parkverwaltung schreibt: „Das Boofen ist vom 16. Juni bis zum 31. Januar nur im Zusammenhang mit der Ausübung des Felskletterns erlaubt.“ Wer nicht klettert, darf also auch im erlaubten Zeitraum nicht unter Felsen übernachten. Camping und Zelten sind im Nationalpark durchgehend verboten; Biwakplätze gibt es nur am Forststeig Elbsandstein, und der verläuft im Landschaftsschutzgebiet außerhalb des Parks.

Verhalten und Regeln ↗

Darf ich die Wege verlassen?

Nein. „Das Betreten des Geländes ist nur auf den vorhandenen Wegen erlaubt.“ Das Wegegebot gilt im ganzen Nationalpark ohne Ausnahme — in einem Felsenlabyrinth ist es zugleich eine Sicherheitsregel. Bergpfade sind mit einem grünen Dreieck auf grauem Grund markiert und verlangen Trittsicherheit.

Verhalten und Regeln ↗

Wie komme ich ohne Auto in den Nationalpark?

Sehr gut, und die Verwaltung empfiehlt es ausdrücklich, weil die Wanderparkplätze schnell belegt sind. Der Nationalparkbahnhof Bad Schandau ist internationaler EC-Halt mit Direktverbindungen aus Berlin, Leipzig, Freiburg, Prag, Brüssel, Budapest, Graz und Wien. Ab Dresden fährt die S1 alle 30 Minuten. Vor Ort verbinden acht Elbfähren, ein Shuttleboot, Wanderbusse und die Kirnitzschtalbahn von 1898 die Einstiege. Mit Gästekarte ist all das kostenlos.

Anreise ↗

Gehört der Malerweg zum Nationalpark?

Nur teilweise. Der Malerweg führt auf 116 Kilometern durch die Nationalparkregion, also durch Park und Landschaftsschutzgebiet zusammen. Der Forststeig Elbsandstein mit 105 Kilometern verläuft dagegen im Landschaftsschutzgebiet und nicht im Nationalpark — deshalb gibt es dort Biwakplätze und Trekkinghütten, die im Park verboten wären.

Wandern im Nationalpark ↗

Darf ich in der Sächsischen Schweiz klettern?

Ja, aber nur an den bestätigten Klettergipfeln: „Klettern ist nur an den bestätigten Klettergipfeln gestattet.“ Das Elbsandstein hat eine eigene, sehr alte Klettertradition mit strengen Regeln, etwa zum Einsatz von Sicherungsmitteln. Wer hier klettern will, informiert sich vorab bei der Nationalparkverwaltung und beim Sächsischen Bergsteigerbund.

Klettergebiete ↗

Darf ich meinen Hund mitnehmen, Rad fahren oder eine Drohne fliegen?

Hunde ja, aber: „Hunde sind immer an der Leine zu führen.“ Radfahren ist nur auf den ausgewiesenen Radrouten zulässig, nicht auf dem gesamten Wanderwegenetz. Drohnen sind im gesamten Nationalpark verboten, ebenso Feuer und Rauchen, das Sammeln oder Beschädigen von Pflanzen sowie das Betreten von Gewässern und Baden.

Verhalten und Regeln ↗

Was ist der Unterschied zwischen Nationalpark und Nationalparkregion?

Der Nationalpark selbst umfasst 9.350 Hektar in zwei Gebietsteilen links und rechts der Elbe. Darum herum liegt das Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz mit 22.870 Hektar, das rechtlich nicht zum Park gehört. Zusammen bilden beide die 38.100 Hektar große Nationalparkregion. Der Unterschied ist praktisch relevant, weil im Park strengere Regeln gelten — etwa das Wegegebot und das Zeltverbot.

Schutzgebiete der Nationalparkregion ↗

Quellen und Aktualität

Alle Angaben stammen von der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz. Preise und Zeiten vor der Fahrt gegenprüfen.

  1. Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz ↗
  2. Verhalten und Regeln ↗
  3. Wandern im Nationalpark ↗
  4. Anreise ↗
  5. Nationalpark- und Forstverwaltung ↗
  6. Schutzgebiete der Nationalparkregion ↗
  7. NationalparkZentrum Bad Schandau ↗
  8. Sehenswürdigkeiten im Nationalpark ↗
  9. Klettergebiete ↗
  10. Familienlehrpfad Lilienstein ↗
  11. Böhmische Nationalparkregion ↗

Wie aktuell sind diese Angaben?

Recherche: 18.09.2026. Kein Live-Status. Termine gelten ausdrücklich für das genannte Jahr. Ein technisch erfolgreicher Abruf ist keine redaktionelle Bestätigung; veraltete automatische Werte werden ausgeblendet und durch den Quellenlink ersetzt.

Aktuelle Informationen des Parks ↗
Bild- und Kartennachweise

Foto: Jens Strauß ↗ · CC BY 3.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt. Bearbeitete Fassung unter der angegebenen Bildlizenz. Historisches Foto, kein Nachweis aktueller Bedingungen.

Standortnachweise: Ortskoordinaten über OpenStreetMap ermittelt; jeder Punkt führt zu seinem OSM-Objekt als Beleg. Markierungen sind keine Zufahrtsfreigabe. Kartengrundlage © OpenStreetMap-Mitwirkende.