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Felskette im Nationalpark

Sachsen · Nationalpark Sächsische Schweiz

Schrammsteine

Eine zerklüftete Felskette über dem Elbtal — der Aufstieg führt über steile Leitern und Treppen und verlangt Trittsicherheit.

Höhenmeterrund 350Ab Bad Schandau
AufstiegLeitern & TreppenTrittsicherheit nötig
SchrammtoredreiSenkrechte Einschnitte im Fels
QuellenstandJede Angabe führt zur Quelle des Betreibers oder der Verwaltung. Preise und Zeiten vor der Fahrt dort gegenprüfen.Zuletzt geprüft: 20.09.2026

Die Schrammsteine: ein Grat, für den man klettern muss

Kein Spazierweg — aber auch keine Klettertour.

Die Schrammsteine sind eine langgestreckte, urwüchsige, stark zerklüftete Felsgruppe östlich von Bad Schandau. Sie verlaufen unmittelbar oberhalb des Elbtals und reichen im Osten bis zum Großen Winterberg. Unterteilt werden sie in die Vorderen Schrammsteine vom Falkenstein bis zur Breiten Kluft und die Hinteren Schrammsteine von den Affensteinen bis zu den Winterbergen.

Drei mächtige, senkrechte Einschnitte bilden die Schrammtore — in ihrer Formenvielfalt ein besonderes Zeugnis der über Jahrmillionen wirkenden Verwitterung.

Für die Planung zählt vor allem eines: Von Bad Schandau aus sind rund 350 Höhenmeter zu überwinden, und steile Leitern und Treppen ermöglichen den Aufstieg. Die Nationalparkverwaltung bittet ausdrücklich, auf Trittsicherheit und entsprechendes Schuhwerk zu achten. Oben lässt sich die Schrammsteinkette auf einem aussichtsreichen Gratweg erwandern.

Wer diese Anforderungen nicht mitbringt, findet in der Sächsischen Schweiz andere Ziele — die Bastei etwa ist ohne Steigung erreichbar. Die Schrammsteine sind dagegen der Ort, an dem der Park seine raue Seite zeigt.

Nationalparkverwaltung: Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten ↗

Hinkommen

Bahn, Fähre und die Kirnitzschtalbahn.

Mit der S-Bahn

Zum Nationalparkbahnhof Bad Schandau, bis Krippen oder nach Schmilka-Hirschmühle. Von dort setzt jeweils die Fähre über, weiter geht es zu Fuß oder mit dem Bus.

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Mit der Kirnitzschtalbahn

Viele Haltepunkte der historischen Kirnitzschtalbahn bieten sich als Startpunkte für Wanderungen in die Schrammsteine an — die einzige Straßenbahnlinie im Nationalpark, seit 1898 in Betrieb.

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Der Aufstieg

Von Bad Schandau aus sind rund 350 Höhenmeter zu überwinden. Steile Leitern und Treppen ermöglichen den Aufstieg; die Verwaltung bittet, auf Trittsicherheit und entsprechendes Schuhwerk zu achten.

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Oben auf dem Grat

Die Schrammsteinkette lässt sich auf einem aussichtsreichen Gratweg mit Aussichten erwandern — von der Schrammsteinaussicht reicht der Blick auf Torsteine, Falkenstein und die Affensteine.

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Kostenlos mit der Gästekarte mobil

Wer in der Nationalparkregion übernachtet und die Gästekarte mobil bekommt, fährt kostenlos mit allen ÖPNV-Angeboten der Region — auch mit Fähren und der Kirnitzschtalbahn.

Nationalparkverwaltung: Anreise und mobil vor Ort ↗
Blick vom Gratweg auf den Schrammsteinen zu den Affensteinen
Foto: NutzerAusBerlin ↗ · CC0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt
Blick von der Schrammsteinaussicht auf die Torsteine
Foto: NutzerAusBerlin ↗ · CC0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt
Blick von der Schrammsteinaussicht auf Torsteine und Falkenstein
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Was es kostet

Die Felsen nichts, die Anreise schon.

Kein Eintritt

Die Schrammsteine sind frei zugänglich. Bezahlt werden nur Anreise, Fähre und gegebenenfalls Parken im Tal.

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Fähren über die Elbe

Sieben Elbfähren verbinden die beiden Ufer. Auf den RVSOE-Fähren gelten VVO-Fahrausweise und das Deutschlandticket, soweit räumlich und zeitlich gültig.

Nationalparkverwaltung: Anreise und mobil vor Ort ↗

Parken im Tal

In der Nationalparkregion gibt es zahlreiche, teils kostenpflichtige Wanderparkplätze. In der Saison sind sie schnell belegt; die Verwaltung empfiehlt die Anreise mit Bahn und Bus.

Nationalparkverwaltung: Anreise und mobil vor Ort ↗

Einkehr unterwegs

Am Kuhstall im hinteren Kirnitzschtal steht seit 1824 ein Gasthaus, heute Nationalpark-Partner — eine mögliche Verlängerung der Tour nach Osten.

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Anforderungen

Was der Weg verlangt.

Trittsicherheit

Der Aufstieg führt über steile Leitern und Treppen. Die Nationalparkverwaltung nennt Trittsicherheit und entsprechendes Schuhwerk ausdrücklich als Voraussetzung.

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Kein Weg für alle

Wer Leitern meidet oder mit Kinderwagen unterwegs ist, wählt besser ein anderes Ziel. Die Bastei etwa ist ohne Steigung erreichbar.

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Ganzjährig zugänglich

Die Felsen sind nicht an Öffnungszeiten gebunden. Bei Nässe, Eis und Schnee werden die Leitern und Stiegen allerdings deutlich anspruchsvoller.

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Vor der Tour prüfen

Der Nationalpark führt einen Wegeservice mit allen aktiven Sperrungen und einer Karte. Nach Sturm oder bei Beräumungsarbeiten lohnt der Blick dorthin.

Nationalparkverwaltung: Wegeservice mit allen Sperrungen ↗

Auf dem Grat

Was die Schrammsteine ausmacht.

Die Schrammtore

Drei mächtige, senkrechte Einschnitte bilden die Schrammtore — laut Verwaltung ein besonderes Zeugnis der Jahrmillionen währenden Verwitterung.

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Vordere und Hintere

Die Vorderen Schrammsteine reichen vom Falkenstein bis zur Breiten Kluft, die Hinteren von den Affensteinen bis zu den Winterbergen.

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Der Falkenstein

Der freistehende Kletterfelsen am westlichen Ende. Im Nationalpark gilt: „Klettern ist nur an den bestätigten Klettergipfeln gestattet.“ Das Elbsandstein hat eine eigene, sehr alte Klettertradition mit strengen Regeln.

Nationalparkverwaltung: Klettergebiete ↗

Blick bis ins Böhmische

Vom Grat reicht die Sicht über das Elbtal, zu den Affensteinen und bis in die Böhmische Schweiz.

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Weiter nach Osten

Die Kette reicht bis zum Großen Winterberg, dem höchsten Berg im rechtselbischen Teil des Nationalparks nahe der tschechischen Grenze.

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Film des Tourismusverbands

Nationalpark Sächsische Schweiz

Die Nationalparkverwaltung führt keinen eigenen Videokanal. Dieser Landschaftsfilm stammt vom Tourismusverband der Region — er zeigt den Park, ist aber keine amtliche Darstellung.

Quelle: Tourismusverband Sächsische SchweizKanal ansehen ↗

Karte und Orte

Fünf Punkte, jeder an einem OpenStreetMap-Objekt belegt.

Orientierung vor Ort

Orte an diesem Punkt

Wähle einen Ort, um seine Lage und den Nachweis dazu zu sehen.

Fünf Punkte, jeder an einem OpenStreetMap-Objekt belegt. Die Karte zeigt keine Wegverläufe und keine Parkgrenzen.

Gut zu wissen

Regeln, Sperrungen und Sicherheit.

Klettern nur an bestätigten Gipfeln

Die Regel gilt im gesamten Nationalpark. Wer klettern will, informiert sich vorab beim Park und beim Sächsischen Bergsteigerbund.

Nationalparkverwaltung: Klettergebiete ↗

Aktuelle Sperrung am Wettinweg

Seit dem 24. Juni 2026 ist der Wanderweg unterhalb des Wettinwegs wegen Sturmschäden gesperrt; eine Beräumung ist geplant, aber noch nicht erfolgt. Die Verwaltung bittet, über den Wettinweg auszuweichen.

Nationalparkverwaltung: Waldsperrung nach Sturmschäden ↗

Totholz und Baumbruch

Im gesamten Nationalparkgebiet besteht auf vielen Wegen hohe Gefährdung durch abgestorbene Bäume und zusammenbrechendes Totholz. Bei Wind und Regen ist besondere Vorsicht geboten.

Nationalparkverwaltung: Sicher wandern ↗

Wegegebot

Im Nationalpark gilt ein Wegegebot, damit die Natur Ruhezonen behält. Die ausgeschilderten Wege sind im Gelände markiert.

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Im Park

Eine Punkt-im-Polygon-Prüfung gegen die OpenStreetMap-Grenze setzt Schrammsteine, Schrammsteinaussicht, Falkenstein und Großen Winterberg innerhalb des Nationalparks.

OpenStreetMap: Grenze des Nationalparks Sächsische Schweiz ↗

Häufige Fragen zum Schrammsteine

Kurz beantwortet, mit Quelle.

Wie anstrengend ist der Aufstieg zu den Schrammsteinen?

Von Bad Schandau aus sind rund 350 Höhenmeter zu überwinden. Steile Leitern und Treppen ermöglichen den Aufstieg; die Nationalparkverwaltung bittet ausdrücklich, auf Trittsicherheit und entsprechendes Schuhwerk zu achten.

Nationalparkverwaltung: Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten ↗

Wie kommt man zu den Schrammsteinen?

Mit der S-Bahn zum Nationalparkbahnhof Bad Schandau, bis Krippen oder nach Schmilka-Hirschmühle; von dort jeweils mit der Fähre über die Elbe und zu Fuß oder mit dem Bus weiter. Auch viele Haltepunkte der Kirnitzschtalbahn eignen sich als Startpunkt.

Nationalparkverwaltung: Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten ↗

Was sind die Schrammtore?

Drei mächtige, senkrechte Einschnitte in der Felskette. Die Nationalparkverwaltung beschreibt sie als besonderes Zeugnis der über Jahrmillionen wirkenden Verwitterung.

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Darf man in den Schrammsteinen klettern?

Nur an den bestätigten Klettergipfeln. Das Elbsandstein hat eine eigene, sehr alte Klettertradition mit strengen Regeln; wer klettern will, informiert sich vorab beim Nationalpark und beim Sächsischen Bergsteigerbund.

Nationalparkverwaltung: Klettergebiete ↗

Sind Wege in den Schrammsteinen gesperrt?

Seit dem 24. Juni 2026 ist der Wanderweg unterhalb des Wettinwegs wegen Sturmschäden gesperrt; die Verwaltung bittet, über den Wettinweg auszuweichen. Den jeweils aktuellen Stand führt der Wegeservice des Parks.

Nationalparkverwaltung: Waldsperrung nach Sturmschäden ↗

Was kostet der Besuch der Schrammsteine?

Nichts. Die Felsen sind frei zugänglich; bezahlt werden nur Anreise, Fähre und gegebenenfalls das Parken im Tal. Mit der Gästekarte mobil ist der Nahverkehr in der Region kostenlos.

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In der Nähe

Orte mit eigener Seite im selben Nationalpark — und was sonst in Reichweite liegt. Die Kilometerangabe ist Luftlinie, keine Fahrstrecke.

Quellen und Stand

Betreiber, Gemeinde und Parkverwaltung — jede Angabe einzeln belegt.

  1. Nationalparkverwaltung: Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten ↗
  2. Nationalparkverwaltung: Anreise und mobil vor Ort ↗
  3. Nationalparkverwaltung: Wegeservice mit allen Sperrungen ↗
  4. Nationalparkverwaltung: Klettergebiete ↗
  5. Nationalparkverwaltung: Sicher wandern ↗
  6. Nationalparkverwaltung: Waldsperrung nach Sturmschäden ↗
  7. OpenStreetMap: Grenze des Nationalparks Sächsische Schweiz ↗

Wie aktuell sind diese Angaben?

Recherche: 20.09.2026. Kein Live-Status. Preise, Fahrpläne und Öffnungszeiten ändern sich; vor der Fahrt bitte beim Betreiber gegenprüfen.

Aktuelle Informationen des Betreibers ↗
Bild- und Kartennachweise

Foto: Holland Marc ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt.

Standortnachweise: Jeder Punkt auf der Karte führt zu dem OpenStreetMap-Objekt, aus dem seine Koordinate stammt. Markierungen sind keine Zufahrtsfreigabe. Kartengrundlage © OpenStreetMap-Mitwirkende.