Die Bastei ist ein Felsmassiv bei Rathen und eines der bekanntesten Naturdenkmäler der Sächsischen Schweiz. Die eigentliche Bastei, die 305 Meter hohe Felskanzel, ragt senkrecht 194 Meter über die Elbe empor. 1938 wurde das Basteigebiet unter Naturschutz gestellt; heute ist es Bestandteil des Nationalparks Sächsische Schweiz.
Der Tourismusverband der Region formuliert es knapp: Das Highlight der Sächsischen Schweiz kostet keinen Eintritt, und Öffnungszeiten gibt es auch nicht — die Bastei ist ganzjährig zu jeder Zeit begehbar. Was bleibt, ist die Logistik. Genau da entscheidet sich, ob ein Basteitag entspannt wird.
Die heutige Basteibrücke wurde 1850/51 im Zusammenhang mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie im Elbtal erbaut; die Nationalparkverwaltung unterhält sie seit 1990. Sie ist 76,5 Meter lang und verbindet die Bastei mit der Felsenburg Neurathen, einer Burg aus dem 13. Jahrhundert. Schon 1812 entstand hier die erste bescheidene Gastwirtschaft. Im Frühjahr 2023 eröffnete der Freistaat Sachsen eine neue Aussichtsplattform.
Zwei Einschränkungen gehören derzeit zur ehrlichen Planung: Die Felsenburg Neurathen ist seit dem 1. September 2023 wegen Sicherheitsmängeln bis auf Weiteres gesperrt. Und nach dem Sturm vom 31. Juli 2026 gilt im Waldgebiet zwischen Rathen und Hohnstein ein teilweises Betretungsverbot, das schrittweise aufgehoben wird.
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