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Mecklenburg-Vorpommern · Fischland-Darß-Zingst

Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Zu 83 Prozent Wasser — und im Herbst der größte Kranichrastplatz Europas.

Originalquellen8Amtliche Seiten und Betreiberangaben
Verortete Orte11Zugänge und Ausgangspunkte mit Koordinaten
BundeslandMecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern · Fischland-Darß-Zingst
QuellenstandJede Angabe führt zur amtlichen Quelle. Preise und Zeiten vor der Fahrt dort gegenprüfen.Zuletzt geprüft: 19.09.2026

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft: Landschaft und Entstehung

Was den Park ausmacht — belegt aus den Angaben der Parkverwaltung.

Der drittgrößte Nationalpark Deutschlands — und der einzige, bei dem 83 Prozent der Fläche unter Wasser liegen.

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft umfasst 786 Quadratkilometer zwischen Fischland-Darß-Zingst, den Boddengewässern und Teilen von Hiddensee und Westrügen. Damit ist er der drittgrößte Nationalpark Deutschlands. Getragen wird er vom Nationalparkamt Vorpommern, das auch für Jasmund zuständig ist.

Seine auffälligste Zahl: „83 % seiner Fläche sind Ostsee, Wattflächen und Lagunen.“ Der Park schützt vor allem Wasser. Das ändert auch, wie man ihn besucht — man betritt ihn selten, man sieht ihn vom Ufer, von einer Plattform oder vom Schiff aus.

Auf der Landseite stehen zwei Landschaften nebeneinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Vorn die Außenküste mit dem Weststrand: Treibholz, umgestürzte Bäume, kein Strandkorb — eine der wenigen weitgehend unverbauten Küsten Deutschlands. Dahinter der Darßer Wald mit seinen windgeformten Bäumen. Am Darßer Ort landet bis heute Sand an; die Küste wächst dort weiter, und der Park lässt sie.

Im Herbst wird das Gebiet zu einem der bedeutendsten Kranichrastplätze Europas. Die flachen Bodden bieten sichere Schlafplätze im Wasser, die Felder ringsum die Nahrung. Der abendliche Einflug zur Dämmerung ist das Ereignis des Jahres — und der Grund für die strengsten Zeitregeln aller Parks in diesem Atlas.

Von Anfang September bis Anfang November ist die Sundische Wiese täglich ab 15 Uhr bis 8 Uhr gesperrt, und für die Abendbeobachtung braucht man eine Nationalpark-Card. Das klingt streng, ist aber die Bedingung dafür, dass die Vögel bleiben.

Nationalparkamt Vorpommern ↗

Den Besuch in der Boddenlandschaft planen

Ein Nationalpark, der überwiegend aus Wasser besteht — und im Herbst eigene Sperrzeiten hat.

1

83 Prozent sind Wasser

„83 % seiner Fläche sind Ostsee, Wattflächen und Lagunen.“ Wer hier „in den Park geht“, steht meist an seinem Rand — das Gebiet selbst erschließt sich vom Ufer, von Plattformen oder vom Schiff.

Nationalparkamt Vorpommern ↗
2

Im Herbst gelten Sperrzeiten

Von Anfang September bis Anfang November ist die Sundische Wiese täglich ab 15 Uhr bis 8 Uhr gesperrt. Für die Abendbeobachtung des Kranicheinflugs ist eine Nationalpark-Card nötig.

Wildtierbeobachtung im Herbst ↗
3

Wegegebot in den Kernzonen

„In den Kernzonen gilt absolutes Wegegebot.“ Das gilt ausdrücklich auch für Fotografierende — abseits der Wege beginnt der Bereich der Tiere.

Regeln für Besucher ↗

Reisezeit: Der Herbst ist hier die Hauptsache

Kein anderer deutscher Park hat eine so klare Saison — und so klare Regeln dafür.

Kranichrast im Herbst

Der abendliche Kranicheinflug zur Dämmerung ist das Ereignis des Jahres. Die Schutzmaßnahmen laufen von Anfang September bis Anfang November — in dieser Zeit ist Beobachtung nur an ausgewiesenen Punkten erlaubt.

Wildtierbeobachtung im Herbst ↗

Hirschbrunft zur selben Zeit

Parallel zur Kranichrast kämpfen Rot- und Damhirsche um ihr Fortpflanzungsrecht. Zwei Naturschauspiele im selben Zeitfenster — und derselbe Grund für die Sperrzeiten.

Wildtierbeobachtung im Herbst ↗

Abendbeobachtung nur mit Karte

Für die Beobachtung am Abend ist eine Nationalpark-Card erforderlich. Wer spontan zur Dämmerung kommt, steht ohne sie vor einer gesperrten Fläche.

Wildtierbeobachtung im Herbst ↗

Anreise: auf die Halbinsel und aufs Wasser

Fischland-Darß-Zingst ist eine Sackgasse — und das ist gut so.

Mit der Bahn bis Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten West ist der Bahnzugang am Fuß der Halbinsel; von dort führen Busse nach Born, Prerow und Zingst.

Karten und Routen ↗

Ein dichtes Radwegenetz

Die Verwaltung nennt für den Park ein Wegenetz mit Wander-, Rad-, Reit- und Kutschwegen. Auf der flachen Halbinsel ist das Rad das naheliegende Verkehrsmittel.

Besucherlenkung ↗

Mit dem Schiff über den Bodden

Weil der Park überwiegend Wasser ist, führt die Schifffahrt mitten hinein. Linien verbinden Zingst, Bodstedt, Born und Ahrenshoop mit Ribnitz-Damgarten.

Aktiv in der Natur ↗

Reiten am Strand ist verboten

Im Nationalpark ist das Reiten am Strand untersagt — ausgewiesene Reitwege gibt es dagegen im Landesinneren.

Besucherlenkung ↗

Eintritt: der Park frei, die Karte für den Abend

Kein Eintritt — aber im Herbst eine Zugangsberechtigung für die Abendbeobachtung.

Kein Eintritt für den Park

Die Regelseite der Verwaltung nennt keinen Eintritt; der Park ist frei zugänglich — wie alle deutschen Nationalparke im Atlas.

Regeln für Besucher ↗

Nationalpark-Card für den Kranicheinflug

Für die Abendbeobachtung in der Kranichsaison ist eine Nationalpark-Card erforderlich. Sie regelt den Zugang, nicht den Eintritt in den Park.

Wildtierbeobachtung im Herbst ↗

Fünf Informationszentren

Die Verwaltung betreibt Informationsstellen in Vitte auf Hiddensee, an der Sundischen Wiese, in Barhöft, in Waase auf Ummanz und das Natureum am Darßer Ort.

Nationalparkamt Vorpommern ↗

Offizielle Gebühren prüfen ↗

Strand, Urwald und Kranichflug

Drei Landschaften auf engem Raum: die wilde Außenküste, der Darßer Wald und die stillen Bodden.

Film des Landestourismusverbands

Die Boddenlandschaft in 360 Grad

Das Nationalparkamt Vorpommern führt keinen eigenen Videokanal. Dieser Rundumfilm stammt vom Landestourismusverband — er zeigt den Park, ist aber keine amtliche Darstellung.

Quelle: Auf nach MV · Tourismusverband Mecklenburg-VorpommernKanal ansehen ↗

Der Weststrand

Die Außenküste des Darß, an der die Ostsee ungebremst anlandet: Treibholz, umgestürzte Bäume, kein Strandkorb. Einer der wenigen weitgehend unverbauten Strände Deutschlands.

Lebensräume ↗

Der Darßer Wald

Hinter dem Weststrand steht ein Küstenwald, in dem die Bäume vom Wind geformt sind — Windflüchter. Teile davon gelten als eines der letzten weitgehend ungenutzten Waldgebiete an der deutschen Ostseeküste.

Lebensräume ↗

Der Darßer Ort

Die Nordwestspitze der Halbinsel mit dem Leuchtturm und dem Natureum. Hier wächst die Küste durch Anlandung weiter — der Park verändert seine eigene Form.

Nationalparkamt Vorpommern ↗

Kraniche über dem Bodden

Im Herbst sammeln sich die Kraniche über den flachen Boddengewässern. Der abendliche Einflug zu den Schlafplätzen ist das Ereignis, für das die Sperrzeiten gelten.

Wildtierbeobachtung im Herbst ↗

Beobachtungsplattformen

Der Park führt Aussichtspunkte und Beobachtungsplattformen, von denen aus Vögel ohne Störung zu sehen sind. Auch für Fotografierende gilt: auf den Wegen bleiben.

Wildtierbeobachtung im Herbst ↗
Deinen Besuch ergänzen

Mit einem Guide unterwegs

Abfahrtsort, enthaltene Leistungen und Zusatzkosten vor der Buchung prüfen.

Partnerangebote
Angebotsfoto: Boddenfahrt von Zingst nach Ribnitz-DamgartenTagesausflug

FRS Weiße Flotte GmbH · über GetYourGuide

Boddenfahrt von Zingst nach Ribnitz-Damgarten

Vier Stunden auf dem Fahrgastschiff „Swantevit“ quer durch die Boddengewässer — über Bodstedt, Born und Ahrenshoop. Weil 83 Prozent des Parks Wasser sind, ist das Schiff hier kein Ausflug neben dem Park, sondern ein Weg hinein.

4 StundenAnsage auf DeutschSchiff „Swantevit“

Abfahrt Zingst, Anleger am Hafen

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Achtung, einfache Fahrt: Die Tour endet in Ribnitz-Damgarten und führt nicht nach Zingst zurück — die Rückreise ist selbst zu organisieren, etwa mit Bahn und Bus. Essen und Getränke sind nicht enthalten. Für Rollstuhlfahrende ist das Schiff laut Anbieter nicht geeignet. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

Werbung · Bei Buchung über diesen Partnerlink können wir eine Provision erhalten. Angebotsangaben geprüft am 2026-09-19. Offizielle Eintrittsinformationen ansehen.

Was hier geschützt wird

786 Quadratkilometer zwischen Ostsee und Bodden — der drittgrößte Nationalpark Deutschlands.

786 km², davon 83 Prozent Wasser

Der Park ist der drittgrößte Nationalpark Deutschlands. „83 % seiner Fläche sind Ostsee, Wattflächen und Lagunen“ — er schützt vor allem Wasser, nicht Wald.

Nationalparkamt Vorpommern ↗

Gegründet 1990

Der Park entstand 1990 im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR — wie Jasmund, Müritz und die Sächsische Schweiz. Getragen wird er vom Nationalparkamt Vorpommern, das auch für Jasmund zuständig ist.

Nationalparkamt Vorpommern ↗

Eine Küste, die wächst

Am Darßer Ort landet Sand an, andernorts trägt die See ihn ab. Der Park lässt diese Umlagerung zu, statt sie zu verbauen — die Landschaft verändert ihre Form von Jahr zu Jahr.

Lebensräume ↗

Rastplatz von europäischem Rang

Die flachen Bodden bieten den Kranichen sichere Schlafplätze im Wasser, die umliegenden Felder die Nahrung. Diese Kombination macht das Gebiet zu einem der bedeutendsten Rastplätze des Kontinents.

Wildtierbeobachtung im Herbst ↗

Karte und Orte im Park

Strände, Zugänge und Beobachtungspunkte — als Orientierung, nicht als Wegefreigabe.

Orte im Park
Der wilde Weststrand des Darß mit Treibholz, Dünengras und anbrandender Ostsee
Foto: Jörg Braukmann ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Der Weststrand

Die Außenküste des Darß — einer der wenigen Strände Deutschlands, an dem nichts aufgeräumt wird.

Lage
Außenküste des Darß zwischen Ahrenshoop und Darßer Ort.
Kennzeichen
Treibholz und umgestürzte Bäume bleiben liegen.
Kein Strandkorb
Der Strand ist weitgehend unverbaut.
Zugang
Von Prerow oder Born zu Fuß oder mit dem Rad.
Regel
Reiten am Strand ist im Nationalpark verboten.
Nächtigen
„Das Nächtigen außerhalb von Campingplätzen und festen Gebäuden ist verboten.“
Lebensräume ↗
Vom Wind geformte Kiefern am Dünenübergang, dahinter die Ostsee
Foto: Jörg Braukmann ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Der Darßer Wald

Ein Küstenwald, in dem der Wind die Bäume formt — und einer der wenigen weitgehend ungenutzten an der deutschen Ostsee.

Windflüchter
Die Bäume wachsen in Windrichtung geneigt.
Lage
Zwischen Boddenufer und Weststrand auf dem Darß.
Nutzung
Große Teile bleiben sich selbst überlassen.
Wege
Ein dichtes Rad- und Wanderwegenetz erschließt ihn.
Kernzone
„In den Kernzonen gilt absolutes Wegegebot.“
Zugang
Von Born, Prerow oder Ahrenshoop.
Lebensräume ↗
Ein dichter Schwarm Kraniche über dem flachen Bodden, dahinter eine Stadtsilhouette
Foto: JoachimKohler-HB ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Die Kranichrast

Im Herbst wird die Boddenlandschaft zu einem der bedeutendsten Rastplätze Europas — mit eigenen Zeitregeln.

Zeitraum
Schutzmaßnahmen von Anfang September bis Anfang November.
Warum hier
Sichere Schlafplätze im flachen Wasser, Nahrung auf den Feldern.
Sperrzeit
Sundische Wiese täglich ab 15 Uhr bis 8 Uhr gesperrt.
Abendbeobachtung
Nur mit Nationalpark-Card.
Auch für Fotografen
Das Wegegebot gilt ausdrücklich ohne Ausnahme.
Parallel
Zur selben Zeit ist Hirschbrunft.
Wildtierbeobachtung im Herbst ↗
Windgeformte Bäume am Übergang vom Darßwald zur offenen Ostsee
Foto: Jörg Braukmann ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Der Darßer Ort

Die Nordwestspitze mit Leuchtturm und Natureum — und eine Küste, die noch wächst.

Lage
Nordwestspitze der Halbinsel Darß.
Leuchtturm
Wahrzeichen der Spitze, mit Aussicht über Wald und See.
Natureum
Informationszentrum der Nationalparkverwaltung.
Anlandung
Hier lagert die See Sand an — die Küste wächst.
Zugang
Zu Fuß oder mit dem Rad ab Prerow; keine Zufahrt.
Weitere Zentren
Vitte auf Hiddensee, Sundische Wiese, Barhöft, Waase auf Ummanz.
Nationalparkamt Vorpommern ↗
Orientierung vor Ort

Orte im Park

Wähle einen Ort, um seine Lage und Anreisehinweise zu sehen.

Belegte Standorte aus den verlinkten Originalquellen. Die Karte zeigt keine Fahrstrecken, Wegverläufe oder Parkgrenzen. Die Verbindung zwischen zwei Punkten ist keine Zufahrtsfreigabe.

Übernachten in und am Park

Im Park nicht — drumherum in den Seebädern der Halbinsel.

Nächtigen im Freien ist verboten

„Das Nächtigen außerhalb von Campingplätzen und festen Gebäuden ist verboten.“ Das gilt auch am Strand und in den Dünen.

Regeln für Besucher ↗

Die Seebäder der Halbinsel

Prerow, Zingst, Born und Ahrenshoop liegen als Orte am Park und sind die naheliegenden Basisorte für mehrere Tage.

Karten und Routen ↗

Hiddensee als eigene Welt

Die Insel gehört zum Nationalpark und ist autofrei. Das Informationszentrum in Vitte gehört zur Verwaltung.

Nationalparkamt Vorpommern ↗

Praxis-Check: Regeln und Sperrzeiten

Die wichtigste Regel hier ist eine Zeitregel — und sie gilt genau dann, wenn es am schönsten ist.

Sundische Wiese: ab 15 Uhr gesperrt

Von Anfang September bis Anfang November ist die Fläche täglich ab 15 Uhr bis 8 Uhr gesperrt. Wer den Abendeinflug sehen will, braucht die Nationalpark-Card und einen ausgewiesenen Punkt.

Wildtierbeobachtung im Herbst ↗

Auch Fotografierende bleiben auf den Wegen

Die Verwaltung nennt das ausdrücklich. Schon einmalige oder kurze Störungen an Rast- und Brutplätzen haben ernste Folgen für die Vögel.

Wildtierbeobachtung im Herbst ↗

Hunde an die Leine

„Hunde müssen an der Leine laufen, damit Wildtiere nicht gestört werden.“ An einem Rastplatz dieser Größe ist ein freilaufender Hund keine Kleinigkeit.

Regeln für Besucher ↗

Kein Feuer, keine Drohnen, nichts mitnehmen

„Kein Feuer entzünden! Die Gefahr von Bränden ist groß.“ „Im Nationalpark gilt, wie in allen Naturschutzgebieten, ein generelles Flugverbot für Drohnen.“ Und: „Pflanzen und Pilze nicht mitnehmen oder beschädigen!“

Regeln für Besucher ↗

In der Nähe

Der Nachbarpark derselben Verwaltung — und zwei Parks mit demselben Gründungsjahr.

Häufige Fragen zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Kurz beantwortet – jede Antwort mit ihrer Quelle.

Kostet der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft Eintritt?

Nein, der Park ist frei zugänglich; die Regelseite der Verwaltung nennt keinen Eintritt. Eine Ausnahme betrifft nicht den Eintritt, sondern den Zugang: Für die Abendbeobachtung des Kranicheinflugs in der Herbstsaison ist eine Nationalpark-Card erforderlich.

Regeln für Besucher ↗

Wann und wo kann ich die Kraniche sehen?

Im Herbst, mit Schutzmaßnahmen von Anfang September bis Anfang November. Das Ereignis ist der abendliche Einflug zur Dämmerung, wenn die Kraniche ihre Schlafplätze im flachen Wasser der Bodden ansteuern. Beobachtet wird von ausgewiesenen Aussichtspunkten und Plattformen. Wichtig: Die Sundische Wiese ist in dieser Zeit täglich ab 15 Uhr bis 8 Uhr gesperrt, und für die Abendbeobachtung braucht man eine Nationalpark-Card.

Wildtierbeobachtung im Herbst ↗

Darf ich zum Fotografieren die Wege verlassen?

Nein. Die Verwaltung nennt das ausdrücklich auch für Fotografierende: In den Kernzonen gilt absolutes Wegegebot. Schon einmalige oder kurze Störungen an Rast- und Brutplätzen haben ernste Folgen — bei einer Rastgesellschaft dieser Größe kann eine einzige Annäherung Tausende Vögel aufscheuchen.

Wildtierbeobachtung im Herbst ↗

Wie groß ist der Park und wie viel davon ist Wasser?

786 Quadratkilometer, damit der drittgrößte Nationalpark Deutschlands. Davon sind „83 % seiner Fläche … Ostsee, Wattflächen und Lagunen“. Der Park schützt also überwiegend Wasser — das prägt auch den Besuch: Man sieht ihn vom Ufer, von einer Beobachtungsplattform oder vom Schiff aus.

Nationalparkamt Vorpommern ↗

Darf ich meinen Hund mitnehmen, zelten oder eine Drohne fliegen?

Hunde ja, angeleint: „Hunde müssen an der Leine laufen, damit Wildtiere nicht gestört werden.“ Zelten nein: „Das Nächtigen außerhalb von Campingplätzen und festen Gebäuden ist verboten.“ Drohnen nein: „Im Nationalpark gilt, wie in allen Naturschutzgebieten, ein generelles Flugverbot für Drohnen.“ Ebenso verboten sind Feuer und das Mitnehmen von Pflanzen und Pilzen. Reiten am Strand ist im Nationalpark untersagt.

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Was ist am Weststrand anders als an anderen Ostseestränden?

Dort wird nichts aufgeräumt. Treibholz und umgestürzte Bäume bleiben liegen, es gibt keine Strandkörbe und keine Promenade. Der Weststrand ist damit eine der wenigen weitgehend unverbauten Küsten Deutschlands. Dahinter steht der Darßer Wald mit seinen windgeformten Bäumen, und an der Nordwestspitze, dem Darßer Ort, landet bis heute Sand an — die Küste wächst dort weiter.

Lebensräume ↗

Wie komme ich ohne Auto in den Park?

Mit der Bahn bis Ribnitz-Damgarten West am Fuß der Halbinsel, von dort mit Bussen nach Born, Prerow und Zingst. Auf der flachen Halbinsel ist das Rad das naheliegende Verkehrsmittel; der Park nennt ein dichtes Netz aus Wander-, Rad-, Reit- und Kutschwegen. Dazu kommt die Boddenschifffahrt, die Zingst, Bodstedt, Born und Ahrenshoop mit Ribnitz-Damgarten verbindet.

Karten und Routen ↗

Gehört Hiddensee zum Nationalpark?

Ja, Teile von Hiddensee gehören dazu — die Insel ist zudem autofrei. In Vitte betreibt die Nationalparkverwaltung eines ihrer Informationszentren. Weitere gibt es an der Sundischen Wiese, in Barhöft, in Waase auf Ummanz und als Natureum am Darßer Ort.

Nationalparkamt Vorpommern ↗

Quellen und Aktualität

Angaben des Nationalparkamts Vorpommern. Sperrzeiten und Nationalpark-Card vor der Fahrt dort prüfen.

  1. Nationalparkamt Vorpommern ↗
  2. Regeln für Besucher ↗
  3. Wildtierbeobachtung im Herbst ↗
  4. Lebensräume ↗
  5. Schutzzonen ↗
  6. Besucherlenkung ↗
  7. Aktiv in der Natur ↗
  8. Karten und Routen ↗

Wie aktuell sind diese Angaben?

Recherche: 19.09.2026. Kein Live-Status. Termine gelten ausdrücklich für das genannte Jahr. Ein technisch erfolgreicher Abruf ist keine redaktionelle Bestätigung; veraltete automatische Werte werden ausgeblendet und durch den Quellenlink ersetzt.

Aktuelle Informationen des Parks ↗
Bild- und Kartennachweise

Foto: Jörg Braukmann ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt. Bearbeitete Fassung unter der angegebenen Bildlizenz. Historisches Foto, kein Nachweis aktueller Bedingungen.

Standortnachweise: Ortskoordinaten über OpenStreetMap ermittelt; für Darßer Wald, Bodden und Große Kirr sind es bewusst ungefähre Lagen, weil es keine eindeutige Punktzuordnung gibt. Markierungen sind keine Zufahrtsfreigabe. Kartengrundlage © OpenStreetMap-Mitwirkende.