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USA

Kalifornien

Joshua Tree

Zwei Wüsten treffen hier aufeinander — und der Baum, der dem Park den Namen gibt, könnte ihn bis zum Ende des Jahrhunderts fast vollständig verlassen haben.

Originalquellen15Amtliche Seiten und Betreiberangaben
Orte auf der Karte18Zugänge und Ausgangspunkte mit Koordinaten
BundesstaatKalifornienKalifornien
QuellenstandJede Angabe führt zur amtlichen Quelle. Preise und Zeiten vor der Fahrt dort gegenprüfen.Zuletzt geprüft: 22.09.2026

Der Joshua Tree: Landschaft und Entstehung

Was den Park ausmacht — belegt aus den Angaben der Parkverwaltung.

Joshua Tree gehört nicht zu den elf Parks mit dem 100-Dollar-Zuschlag für Personen ohne US-Wohnsitz. Deutsche Besucher zahlen hier dasselbe wie alle anderen.

Seit 2026 erhebt der National Park Service an elf besonders stark besuchten Parks eine Zusatzgebühr von 100 $ pro Person ohne US-Wohnsitz ab 16 Jahren: Acadia, Bryce Canyon, Everglades, Glacier, Grand Canyon, Grand Teton, Rocky Mountain, Sequoia & Kings Canyon, Yellowstone, Yosemite und Zion. Joshua Tree steht nicht auf dieser Liste.

Für den Park allein ist der 250-Dollar-Pass damit sinnlos — 30 $ für sieben Tage sind kaum zu unterbieten. Sobald aber ein Zuschlagspark dazukommt, dreht sich die Rechnung: Zwei Erwachsene zahlen für Joshua Tree und Grand Canyon einzeln 265 $ und damit mehr als der Pass, der ein Jahr lang an allen Bundesflächen gilt.

Wer noch einen America-the-Beautiful-Pass aus 2025 hat, ist besser dran: Er gilt zwölf Monate ab Kauf zu den alten Bedingungen und deckt Eintritt und Zuschlag für alle Mitfahrenden im Privatfahrzeug.

National Park Service: Eintrittsgebühren und Pässe ↗

Der Park ist immer offen — die Infrastruktur nicht

Was vor der Fahrt feststehen sollte.

1

Geöffnet rund um die Uhr

Der Park hat ganzjährig 24 Stunden geöffnet. Eine Zeitfensterbuchung oder Reservierung für die Einfahrt gibt es nicht — anders als an Yosemite oder Arches kann man einfach hinfahren. Besetzt sind die Eingangshäuschen nur tagsüber; wer früher oder später kommt, löst das Ticket nach.

National Park Service: Eintrittsgebühren und Pässe ↗
2

Vier Besucherzentren, alle am Rand

Das Hauptbesucherzentrum in Twentynine Palms öffnet 8 bis 17 Uhr, das Joshua Tree Visitor Center im gleichnamigen Ort 7.30 bis 17 Uhr, das Cottonwood Visitor Center im Süden 8.30 bis 16 Uhr und das Black Rock Nature Center 8 bis 16 Uhr mit Mittagspause. Alle vier liegen am Rand — im Inneren des Parks gibt es keine Anlaufstelle.

National Park Service: Besucherzentren ↗
3

Im Park gibt es nichts zu kaufen

Kein Kraftstoff, kein Restaurant, kein Laden. Trinkwasser nur an drei Füllstationen am Rand: Black Rock Nature Center, West Entrance Station und Hauptbesucherzentrum. Die Mitte des Parks hat kein Trinkwasser.

National Park Service: Besuch im Sommer ↗
4

Kein Handyempfang

Die Parkverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass es im Park keinen Mobilfunk gibt. Digitale Eintrittstickets müssen vorher ausgedruckt oder aufs Gerät geladen werden, Karten offline verfügbar sein.

National Park Service: Eintrittsgebühren und Pässe ↗
5

Knapp 800.000 Acre, drei Ökosysteme

Rund 3.200 Quadratkilometer, in denen die Mojave-Wüste, die Colorado-Wüste und die Little San Bernardino Mountains zusammentreffen. Franklin D. Roosevelt stellte das Gebiet 1936 als National Monument unter Schutz, Nationalpark ist es seit 1994.

National Park Service: Geschichte und Kultur ↗

Oktober bis Mai — der Sommer ist kein Reisefenster

Im Juli liegt die Nachttemperatur höher als der deutsche Sommertag.

Frühjahr und Herbst

Die angenehmste Zeit: Höchstwerte um 29 Grad, Tiefstwerte um 10 Grad, Luftfeuchte meist unter 25 Prozent. Zwischen Mitte Februar und Mitte Mai ist es am vollsten.

National Park Service: Öffnungszeiten und Wetter ↗

Winter

Tage um 15 Grad, Nächte unter null. In den höheren Lagen fällt gelegentlich Schnee. Die Sicht ist im Winter deutlich besser als im Sommer.

National Park Service: Öffnungszeiten und Wetter ↗

Sommer

Über 38 Grad am Tag, nachts kaum unter 24 Grad. Die Luftqualität ist im Sommer viel schlechter als im Winter; ab einem Luftqualitätsindex über 100 rät der Park, draußen kürzerzutreten.

National Park Service: Besuch im Sommer ↗

Was im Sommer schließt

Der Weg zur Fortynine-Palms-Oase ist gesperrt, damit Dickhornschafe ungestört ans Wasser kommen. Die Campingplätze White Tank und Belle schließen, Hidden Valley bleibt offen. Vom 15. Juni bis 1. Oktober gilt ein Feuerverbot, und das Black Rock Nature Center öffnet nur Donnerstag bis Sonntag.

National Park Service: Besuch im Sommer ↗

Wochenenden meiden

Von September bis Mai sind die Campingplätze an fast jedem Wochenende voll, die Plätze ohne Reservierung meist schon Freitagnachmittag. Wer unter der Woche kommt, hat den Park spürbar für sich.

National Park Service: Campingplätze ↗

Drei Eingänge, zwei Anfahrtsachsen

Von der Interstate 10 oder vom Highway 62 — die Wahl bestimmt, was man zuerst sieht.

Westeingang bei Joshua Tree

Acht Kilometer südlich der Kreuzung Highway 62 / Park Boulevard im Ort Joshua Tree. Der kürzeste Weg zu Hidden Valley, Keys View und Ryan Mountain — und deshalb der vollste Eingang.

National Park Service: Anfahrt ↗

Nordeingang bei Twentynine Palms

Fünf Kilometer südlich der Kreuzung Highway 62 / Utah Trail. Meist ruhiger als der Westeingang und näher am Hauptbesucherzentrum.

National Park Service: Anfahrt ↗

Südeingang an der Interstate 10

Bei Cottonwood Spring, 40 Kilometer östlich von Indio. Hier steht kein besetztes Kassenhäuschen; bezahlt wird am Cottonwood Visitor Center. Wer aus Phoenix oder vom Salton Sea kommt, fährt hier hinein und durchquert erst die Colorado-Wüste, bevor die Joshua-Bäume beginnen.

National Park Service: Anfahrt ↗

Anreise ohne Auto ist schwierig

Der nächste Flughafen liegt in Palm Springs. Öffentlicher Verkehr zum Park ist nach Angabe der Parkverwaltung begrenzt; Fahrpläne hat die Morongo Basin Transit Authority. Im Park selbst gibt es keinen Shuttle.

National Park Service: Anfahrt ↗

Dem Navi nicht blind folgen

Die Parkverwaltung warnt ausdrücklich: Navigationssysteme leiten Fahrzeuge auf Pisten mit Spurrillen oder Tiefsand, die für normale Autos unpassierbar sind. Im Park gilt das Gleiche für Wander-Apps — dazu mehr unter Aktivitäten.

National Park Service: Anfahrt ↗
Deinen Besuch ergänzen

Mit einem Guide unterwegs

Abfahrtsort, enthaltene Leistungen und Zusatzkosten vor der Buchung prüfen.

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Joshua-Bäume vor rosa und gelb gefärbten Abendwolken im Hidden-Valley-Gebiet des Nationalparks – LandschaftsillustrationTagestour ab Los Angeles · 10 Stunden

Jupiter Legend Corporation · über GetYourGuide

Von Los Angeles in den Joshua-Tree-Nationalpark und zurück

Tagestour in der Kleingruppe von Los Angeles aus, mit Abholung. Im Park wird an Hidden Valley, Skull Rock, Cap Rock und Keys View gehalten; unterwegs gibt es einen Stopp an den Cabazon-Dinosauriern.

10 StundenHöchstens 13 TeilnehmendeAbholung inbegriffenParkeintritt enthalten

Abfahrt Abholung im Raum Los Angeles.

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Der Parkeintritt ist laut Leistungsliste des Anbieters enthalten — hier ohne Einschränkung auf US-Ansässige, weil Joshua Tree den 100-Dollar-Zuschlag nicht erhebt. Führung und Fahrer sprechen Englisch. Mittagessen, Wasser und Snacks sind seit der Routenänderung vom 18. März 2026 dabei. Stornierung bis 24 Stunden vorher. Landschaftsbild, kein Anbieterfoto · Foto: National Park Service (NPS / Emily Hassell) ↗ · Public domain ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Werbung · Bei Buchung über diesen Partnerlink können wir eine Provision erhalten. Angebotsangaben geprüft am 22.09.2026. Offizielle Eintrittsinformationen ansehen.

Eintritt — 30 $ fürs Auto, kein Zuschlag für Nicht-Ansässige

Der 100-Dollar-Aufschlag von 2026 gilt an elf Parks. Joshua Tree ist keiner davon.

Die Gebühren

Ein privates Fahrzeug mit allen Insassen kostet 30 $ und gilt sieben Tage. Ein Motorrad kostet 25 $, wer zu Fuß oder mit dem Rad kommt und mindestens 16 Jahre alt ist, zahlt 15 $. Kinder unter 16 zahlen nichts.

National Park Service: Eintrittsgebühren und Pässe ↗

Der 100-Dollar-Zuschlag gilt hier nicht

Seit 2026 zahlen Personen ohne US-Wohnsitz ab 16 Jahren an elf Parks 100 $ zusätzlich: Acadia, Bryce Canyon, Everglades, Glacier, Grand Canyon, Grand Teton, Rocky Mountain, Sequoia & Kings Canyon, Yellowstone, Yosemite und Zion. Joshua Tree steht nicht auf dieser Liste. Zwei Erwachsene im Mietwagen zahlen hier also 30 $, nicht 230 $.

National Park Service: Nonresident Fees ↗

Wo der Jahrespass trotzdem lohnt

Der America-the-Beautiful-Pass für Nicht-Ansässige kostet 250 $ und deckt Eintritt und Zuschlag für das ganze Fahrzeug. Für Joshua Tree allein ist er sinnlos. Sobald aber ein Zuschlagspark dazukommt, kippt die Rechnung: Joshua Tree plus Grand Canyon kosten zwei Erwachsene 265 $ einzeln — mehr als der Pass.

National Park Service: Nonresident Fees ↗

Alte Pässe gelten weiter

Ein America-the-Beautiful-Pass, der vor dem 1. Januar 2026 gekauft wurde, gilt zwölf Monate ab Kauf zu den ursprünglichen Bedingungen und deckt Eintritt und Zuschlag für den Inhaber und alle Mitfahrenden im Privatfahrzeug.

National Park Service: Nonresident Fees ↗

Der Jahrespass des Parks ist nichts für Deutsche

Der Joshua Tree Annual Pass zu 55 $ gilt zwölf Monate für ein Fahrzeug, ist laut Parkverwaltung aber nur für US-Bürger und Personen mit US-Wohnsitz erhältlich.

National Park Service: Eintrittsgebühren und Pässe ↗

Bezahlen und eintrittsfreie Tage

An den Eingangsstationen West und Nord wird nur mit Karte bezahlt, in den Besucherzentren auch bar. Die eintrittsfreien Tage des Parkdiensts gelten seit 2026 nur noch für US-Bürger und Personen mit US-Wohnsitz.

National Park Service: Eintrittsgebühren und Pässe ↗

Offizielle Gebühren prüfen ↗

Kurze Wege, lange Kletterrouten, sehr dunkle Nächte

Der Park belohnt kurze Distanzen — die Höhepunkte liegen dicht an der Straße.

Film der Parkverwaltung

Granite Desk: Joshua Trees

Viereinhalb Minuten vom Kanal der Parkverwaltung: Zwei Ranger erklären, wo der Joshua-Baum wächst, warum er nur in der Mojave-Wüste vorkommt und wie er in dieser Umgebung überlebt. Englisch, mit einer audiodeskribierten Fassung auf demselben Kanal.

Quelle: Joshua Tree National ParkKanal ansehen ↗

Die kurzen Wege

Hidden Valley (1,6 km, eine Stunde) führt in ein von Felswänden umschlossenes Tal. Barker Dam (1,8 km) zu einem Staubecken der Viehzüchter, an dem sich Dickhornschafe zeigen. Der Cholla Cactus Garden (0,4 km) durch tausende Teddybär-Chollas, Skull Rock (2,7 km) durch die Felsblöcke bei Jumbo Rocks. Keys View ist ein 400 Meter langer, steiler Asphaltweg zum Blick über das Coachella-Tal.

National Park Service: Wandern ↗

Ryan Mountain

Der beliebteste Gipfelweg: 4,8 Kilometer hin und zurück, 320 Höhenmeter, anderthalb bis zweieinhalb Stunden. Vom Grat aus überblickt man den gesamten Mojave-Teil des Parks.

National Park Service: Wandern ↗

Die Oasen

Fortynine Palms (4,8 km, 91 Höhenmeter) führt über einen Kamm hinab in eine Felsschlucht mit Fächerpalmen. Lost Palms Oasis ab Cottonwood Spring ist mit 12 Kilometern und fünf bis sechs Stunden die längste Tageswanderung. Beide stuft der Park als anstrengend ein und rät bei Hitze ausdrücklich ab.

National Park Service: Wandern ↗

Klettern

Über 8.000 Kletterrouten und 2.000 Boulderprobleme im Monzogranit machen den Park zu einem der wichtigsten Reviere weltweit, bekannt für Riss- und Plattenkletterei. Geführte Kurse dürfen nur Anbieter mit Parkgenehmigung anbieten; die Verwaltung verlangt dafür eine Zertifizierung nach PCGI oder AMGA, Wilderness First Aid und eine Versicherung.

National Park Service: Klettern ↗

Sternenhimmel

Joshua Tree ist von DarkSky International als International Dark Sky Park ausgezeichnet. Vier Parkplätze sind offiziell zum Beobachten ausgewiesen: Quail Springs, Hidden Valley, Cap Rock und Ryan Mountain. Man muss dabei wach bleiben und im Umkreis von sechs Metern zum Fahrzeug — Übernachten auf Parkplätzen ist verboten. Die dunkelsten Stellen liegen an der Pinto Basin Road zwischen Cholla Cactus Garden und Cottonwood. Nur rotes Licht verwenden: Die Augen brauchen 20 bis 30 Minuten, um sich anzupassen.

National Park Service: Sternenhimmel ↗

Keys Ranch nur mit Führung

Die erhaltene Ranch der Familie Keys — Wohnhaus, Laden, Schule, Werkstatt — ist nur im Rahmen einer Führung der Parkverwaltung zugänglich.

National Park Service: Joshua Tree National Park ↗

Wander-Apps sind hier gefährlich

Der Park warnt seit März 2024 offiziell davor: Fremd-Apps stufen Strecken falsch ein und zeigen nutzergenerierte Routen als Wege an. Diese Routen führen oft weglos durch Felsgelände und haben zu Rettungseinsätzen geführt. Verlässlich sind die Wegetabellen der Parkverwaltung und die offizielle NPS-App mit Offline-Karten.

National Park Service: Warnhinweise und aktuelle Bedingungen ↗
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Mit einem Guide unterwegs

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Angebotsfoto: Private Wanderführung durch den Park ab Palm SpringsPrivate Führung · 4 Stunden

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Private Wanderführung durch den Park ab Palm Springs

Vier Stunden mit einem ortskundigen Guide im eigenen Fahrzeug, mit leichten Wanderungen am Naturpfad Hidden Valley, an Cap Rock, den Felsformationen von Quail Springs und am Keys View.

4 StundenNur die eigene GruppeAbholung ab Palm SpringsLeichte Wanderungen

Abfahrt Abholung in Palm Springs und Umgebung.

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Der Parkeintritt ist nicht enthalten; der Anbieter nennt 15 $ pro Person. Maßgeblich ist die Gebührenordnung des Parks: Im Fahrzeug werden 30 $ für alle Insassen fällig, die 15 $ gelten nur zu Fuß oder mit dem Rad. Geführt wird auf Englisch, feste Wanderschuhe sind nötig. Stornierung bis 24 Stunden vorher. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

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Zwei Wüsten, drei Ökosysteme — und ein Baum unter Druck

Der Park wurde für seine Pflanzenvielfalt gegründet. Genau die steht jetzt zur Disposition.

Wo die Joshua-Bäume stehen

Die Colorado-Wüste, ein westlicher Ausläufer der Sonora-Wüste, nimmt Süden und Osten des Parks ein — mit Ocotillo und Cholla. Der Joshua-Baum wächst nur im Mojave-Teil, also in der westlichen Hälfte. Über 1.220 Metern, in den Little San Bernardino Mountains, wachsen Kalifornischer Wacholder und Pinyonkiefer.

National Park Service: Natur des Parks ↗

Tiere

Dickhornschafherden, sechs Klapperschlangenarten und eine hohe Vogelvielfalt — der Park liegt auf dem Pacific Flyway und ist Rastplatz für Zugvögel. Ursprünglich sollte er „Desert Plants National Park“ heißen; unter Schutz kam er 1936 für genau diese Vielfalt.

National Park Service: Natur des Parks ↗

Was sich schon geändert hat

Zwischen 1895 und 2016 ging der Jahresniederschlag um 39 Prozent zurück, die Durchschnittstemperatur stieg um 2 Grad. Von 2006 bis 2016 fielen 60 Prozent der Quellen mit Oberflächenwasser trocken — für Dickhornschafe und viele andere Arten ist das im Sommer die einzige Wasserquelle. In der Mojave-Wüste gingen die Vogelarten zwischen den Erhebungen von 1908–1968 und 2013–2016 um 43 Prozent zurück.

National Park Service: Klimawandel im Park ↗

Der Baum könnte verschwinden

Bis 2099 könnte die Jahresdurchschnittstemperatur im Park bei hohen Emissionen um 5 Grad steigen. Forschungsergebnisse, auf die sich die Parkverwaltung stützt, sehen dann nahezu den gesamten geeigneten Lebensraum für Joshua-Bäume im Park verschwinden. Selbst bei niedrigeren Emissionen wären es rund 80 Prozent. In tieferen, wärmeren Lagen keimen und überleben schon heute weniger Jungpflanzen.

National Park Service: Klimawandel im Park ↗

Feuer trifft Joshua-Bäume besonders

Eingeschleppte Gräser wie Red Brome tragen Feuer schnell über die Wüste. Brennt ein Bestand durch, überleben die meisten Joshua-Bäume nicht, und die Verjüngung wird schwer. Im Dome Fire im benachbarten Mojave National Preserve starben 2020 schätzungsweise 1,3 Millionen Joshua-Bäume.

National Park Service: Klimawandel im Park ↗

Der Dunst über dem Coachella-Tal

Was man von Keys View aus über dem Tal liegen sieht, ist meist Smog, der von außen in den Park weht. Die Parkverwaltung nennt Luftqualität und Sicht ausdrücklich als beeinträchtigt — Wärme verschlechtert die Sicht zusätzlich, weil Smog bei Hitze anders reagiert.

National Park Service: Klimawandel im Park ↗

Karte und Orte im Park

Eingänge, Besucherzentren, Aussichtspunkte und Wegziele mit belegten Koordinaten.

Orte im Park
Orientierung vor Ort

Orte im Park

Wähle einen Ort, um seine Lage und Anreisehinweise zu sehen.

Belegte Standorte aus den verlinkten Originalquellen. Die Karte zeigt keine Fahrstrecken, Wegverläufe oder Parkgrenzen. Die Verbindung zwischen zwei Punkten ist keine Zufahrtsfreigabe.

Neun Campingplätze — und kein Hotel im Park

Wer nicht zeltet, schläft außerhalb.

Mit Reservierung

Black Rock (99 Plätze, 35 $) und Cottonwood (62 Plätze, 35 $) haben Wasser, Spültoiletten und eine Entsorgungsstation. Indian Cove (101 Plätze, 35 $), Jumbo Rocks (124 Plätze, 30 $) und Ryan (31 Plätze, 30 $) haben Plumpsklos, Tische und Feuerstellen, aber kein Wasser. Reserviert wird über recreation.gov, bis zu sechs Monate im Voraus.

National Park Service: Campingplätze ↗

Ohne Reservierung

Hidden Valley (44 Plätze), Belle (18) und White Tank (15) kosten 25 $ und werden nicht vergeben: Platz suchen, belegen, dann binnen einer Stunde an einer Eingangsstation bezahlen. Von September bis Mai sind sie an fast jedem Wochenende voll.

National Park Service: Campingplätze ↗

Im Auto schlafen ist verboten

Übernachten am Straßenrand oder auf Parkbuchten ist untersagt und wird geahndet. Wer keinen Platz findet, weicht auf BLM-Land außerhalb des Parks, auf private Campingplätze oder in die Orte aus.

National Park Service: Campingplätze ↗

Gruppen und Pferde

Gruppenplätze für 10 bis 60 Personen gibt es an Cottonwood, Indian Cove und Sheep Pass (ab 55 $). Cottonwood und Sheep Pass sind reine Zeltplätze. Black Rock und Ryan haben eigene Pferdeplätze, buchbar nur mit Pferd.

National Park Service: Campingplätze ↗

Nichts an die Bäume hängen

Hängematten, Slacklines und andere waagerechte Seile dürfen nicht an Vegetation befestigt werden, auch nicht an Joshua-Bäumen und Wacholdern — nur an Felsen und Kletterhaken. Auf Campingplätzen sind sie ganz untersagt.

National Park Service: Campingplätze ↗

Was der Park verlangt

Die Wüste verzeiht schlechte Vorbereitung nicht — auch gute nicht immer.

Vier Liter Wasser pro Person

Für einen Sommertag empfiehlt die Parkverwaltung vier Liter pro Person, plus Wasser zum Kühlen. Im Inneren des Parks gibt es keines. Füllstationen für Flaschen stehen am Black Rock Nature Center, an der West Entrance Station und am Hauptbesucherzentrum; Kanister lassen sich zusätzlich an der Indian Cove Ranger Station, auf den Campingplätzen Black Rock und Cottonwood und an der Parkverwaltung füllen.

National Park Service: Besuch im Sommer ↗

Im Sommer nicht zwischen 10 und 17 Uhr wandern

Das ist die ausdrückliche Empfehlung des Parks. Dazu: salzige Snacks gegen den Salzverlust, im Schatten pausieren, trinken bevor der Durst kommt. Eine Taschenlampe gehört auch auf eine Tageswanderung — damit man in der kühlen Abendluft zurückgehen kann.

National Park Service: Wandern ↗

Warum der Park einen Namen nennt

Auf der Wanderseite steht die Geschichte von Paul Miller, einem erfahrenen Wanderer und Fotografen aus Ontario. Er brach am 13. Juli 2018 zur 4,8 Kilometer langen Fortynine-Palms-Runde auf und kam nicht zurück; gefunden wurde er erst im Dezember 2019, abseits des Weges. Der Park erzählt das, um an die einfachste Regel zu erinnern: jemandem sagen, wohin man geht und wann man zurück sein will — und sich danach melden.

National Park Service: Wandern ↗

Hunde

Hunde müssen angeleint sein und dürfen weder auf Wege noch ins Hinterland. Eine Ausnahme ist der Rundweg an der Oasis of Mara am Besucherzentrum. Im Sommer rät der Park, Hunde gar nicht erst mitzubringen — und sie niemals im Auto oder angebunden zurückzulassen.

National Park Service: Besuch im Sommer ↗

Bienen und Allergien

Im Sommer sind die Bienen des Parks sehr aktiv. Wer auf Bienenstiche allergisch reagiert, sollte den Besuch in die Wintermonate legen.

National Park Service: Besuch im Sommer ↗

Was sich anschließen lässt

Joshua Tree liegt günstig zwischen Küste, Wüste und Colorado-Plateau.

Palm Springs

Eine knappe Stunde vom Südwesten des Parks, mit dem nächsten Flughafen. Die Palm Springs Aerial Tramway führt vom Wüstenboden in die Höhenlagen des Mount San Jacinto — desselben Berges, den man von Keys View aus sieht.

National Park Service: Joshua Tree National Park ↗

Die kalifornischen Bergparks

Nach Norden schließen der Sequoia-Nationalpark mit den größten Bäumen der Erde und der Yosemite-Nationalpark an — beide allerdings mit dem 100-Dollar-Zuschlag für Nicht-Ansässige.

National Park Service: Nonresident Fees ↗

Richtung Colorado-Plateau

Wer nach Osten weiterfährt, erreicht über Arizona den Grand Canyon und über Utah den Zion-Nationalpark. Sobald einer dieser Parks auf dem Plan steht, lohnt sich der America-the-Beautiful-Pass für Nicht-Ansässige.

National Park Service: Nonresident Fees ↗

Häufige Fragen zum Joshua Tree

Kurz beantwortet – jede Antwort mit ihrer Quelle.

Was kostet der Eintritt für Deutsche?

Ein privates Fahrzeug mit allen Insassen kostet 30 $ für sieben Tage — für Deutsche genauso viel wie für US-Bürger. Den 100-Dollar-Zuschlag für Personen ohne US-Wohnsitz erhebt Joshua Tree nicht; er gilt nur an elf anderen Parks, darunter Grand Canyon, Yosemite, Zion und Sequoia.

National Park Service: Nonresident Fees ↗

Muss ich vorher ein Zeitfenster buchen?

Nein. Joshua Tree hat keine Zeitfensterbuchung und keine Einfahrtsreservierung. Der Park ist ganzjährig 24 Stunden geöffnet. Nur für Campingplätze und die Führung zur Keys Ranch braucht man eine Buchung.

National Park Service: Eintrittsgebühren und Pässe ↗

Wann ist die beste Reisezeit?

Oktober bis Mai. Im Frühjahr und Herbst liegen die Höchstwerte um 29 Grad, im Winter um 15 Grad mit Frostnächten. Im Sommer wird es über 38 Grad heiß und nachts kaum kühler als 24 Grad; dann sind mehrere Wege und Campingplätze gesperrt. Am vollsten ist es zwischen Mitte Februar und Mitte Mai.

National Park Service: Öffnungszeiten und Wetter ↗

Gibt es im Park Wasser, Benzin oder Essen?

Nein. Im Inneren des Parks gibt es kein Trinkwasser, keinen Kraftstoff und keinen Laden. Wasser zum Abfüllen steht nur am Rand bereit: am Black Rock Nature Center, an der West Entrance Station und am Hauptbesucherzentrum in Twentynine Palms. Für einen Sommertag empfiehlt der Park vier Liter pro Person.

National Park Service: Besuch im Sommer ↗

Kann man im Park übernachten?

Nur auf einem der neun Campingplätze. Ein Hotel oder eine Lodge gibt es im Park nicht. Fünf Plätze werden über recreation.gov reserviert, drei sind ohne Reservierung, einer ist ein Gruppenplatz. Im Auto am Straßenrand zu schlafen ist verboten. Unterkünfte gibt es in Joshua Tree, Twentynine Palms, Yucca Valley und Palm Springs.

National Park Service: Campingplätze ↗

Wie lange braucht man für den Park?

Ein Tag reicht für die Kernstrecke am Park Boulevard: Hidden Valley, Barker Dam, Keys View, Skull Rock. Zwei Tage erlauben zusätzlich den Ryan Mountain, den Cholla Cactus Garden an der Pinto Basin Road und eine Nacht unter dem Sternenhimmel — wofür der Park eigentlich berühmt ist.

National Park Service: Wandern ↗

Wo sieht man die Joshua-Bäume?

Nur in der westlichen Hälfte des Parks. Der Baum wächst ausschließlich in der Mojave-Wüste; der Süden und Osten gehören zur Colorado-Wüste mit Ocotillo und Cholla. Wer über den Südeingang an der Interstate 10 hereinfährt, sieht die ersten Joshua-Bäume erst nach rund einer Stunde Fahrt.

National Park Service: Natur des Parks ↗

Gibt es Handyempfang?

Nein. Die Parkverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass es im Park keinen Mobilfunk gibt. Digitale Tickets und Karten müssen vor der Anfahrt heruntergeladen oder ausgedruckt werden, und man sollte jemandem sagen, wohin man geht und wann man zurück sein will.

National Park Service: Besuch im Sommer ↗

Quellen und Stand

Alle Angaben stammen vom National Park Service, geprüft am 22. September 2026.

  1. National Park Service: Joshua Tree National Park ↗
  2. National Park Service: Eintrittsgebühren und Pässe ↗
  3. National Park Service: Nonresident Fees ↗
  4. National Park Service: Besucherzentren ↗
  5. National Park Service: Öffnungszeiten und Wetter ↗
  6. National Park Service: Warnhinweise und aktuelle Bedingungen ↗
  7. National Park Service: Anfahrt ↗
  8. National Park Service: Wandern ↗
  9. National Park Service: Klettern ↗
  10. National Park Service: Sternenhimmel ↗
  11. National Park Service: Campingplätze ↗
  12. National Park Service: Besuch im Sommer ↗
  13. National Park Service: Natur des Parks ↗
  14. National Park Service: Klimawandel im Park ↗
  15. National Park Service: Geschichte und Kultur ↗

Wie aktuell sind diese Angaben?

Recherche: 22.09.2026. Kein Live-Status. Termine gelten ausdrücklich für das genannte Jahr. Ein technisch erfolgreicher Abruf ist keine redaktionelle Bestätigung; veraltete automatische Werte werden ausgeblendet und durch den Quellenlink ersetzt.

Aktuelle Informationen des Parks ↗
Bild- und Kartennachweise

Foto: National Park Service (NPS / Emily Hassell) ↗ · Public domain ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt. Bearbeitete Fassung unter der angegebenen Bildlizenz. Historisches Foto, kein Nachweis aktueller Bedingungen.

Standortnachweise: Eingänge, Besucherzentren, Aussichtspunkte und Wegziele sind aus OpenStreetMap übernommen und einzeln über die Objekt-Adresse belegt. Die Punkte dienen der Orientierung; sie sind keine Zufahrtsfreigabe und ersetzen keine Wegbeschreibung des Parks.. Markierungen sind keine Zufahrtsfreigabe. Kartengrundlage © OpenStreetMap-Mitwirkende.