NationalparkatlasUSA entdecken
Nationalparks / USA / Canyonlands
USA

Utah

Canyonlands

Drei Bezirke, ein Park — und keine Straße, die sie verbindet: Von Island in the Sky in die Needles fährt man zwei Stunden, in den Maze bis zu sechs.

Originalquellen25Amtliche Seiten und Betreiberangaben
Orte auf der Karte28Zugänge und Ausgangspunkte mit Koordinaten
BundesstaatUtahUtah
QuellenstandJede Angabe führt zur amtlichen Quelle. Preise und Zeiten vor der Fahrt dort gegenprüfen.Zuletzt geprüft: 25.09.2026

Drei Bezirke, zwei Flüsse, keine Brücke

Warum dieser Park anders geplant werden muss als jeder andere — belegt aus den Angaben der Parkverwaltung.

Ein Park, drei Bezirke, kein Übergang: Green River und Colorado zerschneiden Canyonlands so gründlich, dass keine Straße im Park von einem Teil in den anderen führt.

Auf der Karte wirken die drei Bezirke wie Teile eines Ganzen. In der Praxis sind sie drei Reiseziele: Wer von Island in the Sky in die Needles will, fährt aus dem Park heraus, nach Moab hinunter, über den US 191 nach Süden und auf der UT 211 wieder hinein. Die Parkverwaltung schreibt selbst, dass die meisten Besuchenden es für unpraktikabel halten, auf einer Reise mehr als ein oder zwei Bezirke zu sehen.

Island in the Sky liegt auf einer Hochfläche zwischen den beiden Flüssen. Von dort blickt man auf eine Stufenlandschaft: zuerst die White-Rim-Bank rund 300 bis 400 Meter tiefer, dann noch einmal so weit hinunter die Flussschluchten. Die Wege der Hochfläche sind kurz und flach, jeder Weg nach unten ist ein Tagesunternehmen mit 300 bis 600 Höhenmetern Wiederaufstieg.

The Needles im Süden ist der Bezirk zum Wandern: über 60 Meilen verbundener Wege zwischen gebänderten Sandsteintürmen, dazu einige der technisch schwersten Geländewagenpisten des Parks. Die Wege verlaufen über Felsbänke und durch sandige Wasserläufe, mit Leitern an den engen Stellen.

The Maze westlich der Flüsse ist ausdrücklich ein Ziel für mehrtägige Touren. Die Wege sind steil, unmarkiert und kaum unterhalten, die Cañons sehen einander ähnlich, und die Anfahrt zu den Wegeinstiegen verlangt ein geländegängiges Fahrzeug. Wer dorthin will, muss sich selbst helfen können.

Horseshoe Canyon gehört verwaltungstechnisch zum Maze, liegt aber als eigener Abschnitt nordwestlich abseits. Dort steht die Great Gallery, eine der bekanntesten Felsbildstätten Nordamerikas — erreichbar über 11 Kilometer Wanderung mit 780 Fuß Höhenunterschied.

NPS: Grundinformationen und Bezirke ↗

Ein Park, drei Bezirke — und keine Straße dazwischen

Die eine Sache, die fast jede Planung für diesen Park falsch macht.

1

Zwei bis sechs Stunden zwischen den Bezirken

Green River und Colorado teilen den Park in drei Teile: Island in the Sky, The Needles und The Maze. Keine Straße im Park überquert die Flüsse. Auf der Karte liegen die Bezirke nah beieinander, tatsächlich sind es zwei bis sechs Fahrstunden. Die Parkverwaltung schreibt selbst, dass die meisten Besuchenden es für unpraktikabel halten, auf einer Reise mehr als einen oder zwei Bezirke zu sehen.

NPS: Grundinformationen und Bezirke ↗
2

Keine Reservierung nötig

Für die Einfahrt braucht es kein gebuchtes Zeitfenster. Das gilt auch 2026 — anders als beim Nachbarpark Arches, wo bis 2025 eine Reservierung nötig war. Reserviert wird in Canyonlands nur, was zusätzlich dazukommt: Gruppenstellplätze in den Needles, Genehmigungen fürs Hinterland und Flussfahrten.

NPS: Gebühren und Pässe ↗
3

Island in the Sky ist der Tagesbesuch

Der nördliche Bezirk liegt auf einer Hochfläche mit Asphaltstraße und ist von Moab aus am schnellsten zu erreichen. Die Parkverwaltung nennt ihn den zugänglichsten Bezirk und den einzigen, der sich in kurzer Zeit besuchen lässt. Alles andere verlangt Wandern, Geländewagen oder ein Boot.

NPS: Grundinformationen und Bezirke ↗
4

Keine Tankstelle, kein Restaurant

Außer Besucherzentren, zwei Campingplätzen und Toiletten gibt es im Park nichts. Kein Kraftstoff, keine Lebensmittel, keine Unterkunft. Was man braucht, kauft man vorher in Moab, Monticello oder Hanksville.

NPS: Häufige Fragen ↗
5

Trinkwasser nur an zwei Stellen

Wasser gibt es an den Besucherzentren Island in the Sky und The Needles, saisonal außerdem am Campingplatz der Needles. Am Campingplatz von Island in the Sky und im gesamten Maze-Bezirk gibt es keines. Die Parkverwaltung rechnet mit zwei bis drei Litern pro Person für Wege im vorderen Bereich und vier Litern und mehr im Hinterland.

NPS: Sicherheit in der Cañonlandschaft ↗
6

Handyempfang: nicht einplanen

In Teilen des Parks gibt es begrenzten Empfang, in vielen Bereichen gar keinen. Die Parkverwaltung rät ausdrücklich, nicht damit zu rechnen. Karten für die Offline-Nutzung herunterladen, bevor man Moab verlässt.

NPS: Häufige Fragen ↗

Im Sommer über 38 Grad, im Winter leer

Der Park ist ganzjährig 24 Stunden geöffnet — die Häuser nicht.

Ganzjährig offen — nicht alles geöffnet

Der Park selbst ist das ganze Jahr über rund um die Uhr zugänglich. Die Besucherzentren der drei Bezirke haben jeweils eigene Zeiten, die mit der Saison wechseln; einige Einrichtungen schließen im Winter ganz.

NPS: Öffnungszeiten und Saisons ↗

Frühjahr und Herbst

Zwischen März und November kann es an der Zufahrt zu langen Schlangen kommen, und die Parkplätze an beliebten Wegeinstiegen und Aussichtspunkten sind oft voll. Besonders betroffen sind die Wochen um Ostern, das lange Wochenende um Memorial Day, das um Labor Day und die Herbstferien in Utah im Oktober.

NPS: Hinweise, Andrang und Bauarbeiten ↗

Früh starten, nicht auf Pflanzen parken

Die Parkverwaltung nennt März, April, Mai und Oktober als die Monate, in denen die Parkplätze an den Wegeinstiegen früh belegt sind. Wer auf die Vegetation ausweicht, beschädigt sie dauerhaft und wird verwarnt; auch falsches Parken auf Asphalt wird geahndet.

NPS: Genehmigungen fürs Hinterland ↗

Sommer: Hitze ohne Schatten

Im Juli und August liegen die Temperaturen häufig über 38 Grad. Schatten gibt es kaum. Die Parkverwaltung rät, die Zeit zwischen 10 und 16 Uhr zu meiden, salzige Snacks zu essen und zwei bis drei Liter pro Person mitzunehmen — im Hinterland vier Liter und mehr.

NPS: Sicherheit in der Cañonlandschaft ↗

Sommergewitter

Der Monsun bringt Starkregen, Blitz, Wind und Hagel. Bei einem Gewitter gibt es im Park keinen sicheren Ort außer dem eigenen Fahrzeug oder einem Gebäude. Sturzfluten treten auch bei Sonnenschein auf; überflutete Wasserläufe nicht durchqueren.

NPS: Sicherheit in der Cañonlandschaft ↗

Winter: die ruhigste Zeit

Das Besucherzentrum der Needles schließt im Winter. Zwischen Anfang Januar und Anfang März ist das Besucherzentrum an Island in the Sky nur von Freitag bis Dienstag geöffnet, mittwochs und donnerstags geschlossen. Die Rangerstation Hans Flat im Maze ist ganzjährig täglich besetzt.

NPS: Häufige Fragen ↗

Schnee und Eis

Wenige Zentimeter Schnee genügen, um Wege unpassierbar zu machen und Markierungen zu verdecken. Von Oktober bis April empfiehlt die Parkverwaltung Ketten für alle vier Räder auf den Pisten im Hinterland.

NPS: Sicherheit in der Cañonlandschaft ↗

Nachts

Canyonlands gehört zur Dark-Sky-Kooperation des Colorado-Plateaus. Unter guten Bedingungen sind rund 2.500 Sterne mit bloßem Auge zu sehen, mit einem gewöhnlichen Fernglas sogar die Ringe des Saturn. Am dunkelsten ist es bei Neumond oder wenn der Mond unter dem Horizont steht.

NPS: Sternenhimmel ↗

Zwei Straßen, zwei Bezirke

Jeder Bezirk hat seine eigene Zufahrt — von außen.

Island in the Sky

Vom US 191 nördlich von Moab führt die UT 313 hinauf auf die Hochfläche. Es ist die einzige asphaltierte Zufahrt zu diesem Bezirk; dieselbe Straße führt auch zum Dead Horse Point State Park.

NPS: Anfahrt und Verkehrsmittel ↗

The Needles

Vom US 191 südlich von Moab zweigt die UT 211 ab. Die Parkverwaltung rechnet mit rund anderthalb Stunden Fahrzeit ab Moab; unterwegs gibt es kaum bis keine Versorgung.

NPS: Panoramastraßen und Geländewagenpisten ↗

The Maze: nur unbefestigt

In den Maze führen ausschließlich unbefestigte Straßen — von planierter Piste bis zu Strecken, die hohe Bodenfreiheit und Allrad verlangen. Nach Regen werden sie unpassierbar.

NPS: Anfahrt und Verkehrsmittel ↗

Verlass dich nicht aufs Navi

Die Parkverwaltung schreibt es so deutlich, wie man es selten liest: kein GPS-Gerät zur Anfahrt benutzen, sondern eine Karte. Im Umland gibt es Pisten, auf die Navigationsgeräte Mietwagen schicken, die dort nichts zu suchen haben.

NPS: Anfahrt und Verkehrsmittel ↗

Flugzeug, Zug, Bus

Canyonlands Field (CNY) liegt 16 Meilen von Moab, Grand Junction (GJT) 113 Meilen, Salt Lake City (SLC) 237 Meilen. Amtrak und Greyhound halten in Green River, Utah, und in Grand Junction, Colorado; von dort fahren Shuttles und Kleinbusse nach Moab.

NPS: Anfahrt und Verkehrsmittel ↗

Kein öffentlicher Verkehr im Park

Es gibt keinen Shuttle und keine Buslinie nach Canyonlands. Ohne eigenes Fahrzeug bleibt eine geführte Tour ab Moab — oder das Fahrrad, das nur auf ausgewiesenen Straßen fahren darf.

NPS: Anfahrt und Verkehrsmittel ↗

Wohnmobile über 25 Fuß

Fahrzeuge über 7,6 Meter Länge können an Island in the Sky am Besucherzentrum, am Shafer Canyon Overlook, am Grand View Point und am Green River Overlook parken; an anderen Stellen wird es eng. In den Needles dürfen sie nur die asphaltierte Panoramastraße befahren.

NPS: Anfahrt und Verkehrsmittel ↗
Deinen Besuch ergänzen

Mit einem Guide unterwegs

Abfahrtsort, enthaltene Leistungen und Zusatzkosten vor der Buchung prüfen.

Partnerangebote
Angebotsfoto: Morgendliche Van-Tour zu Island in the Sky und Dead Horse PointKleinbus · 4 Stunden

Adrift Adventures · über GetYourGuide

Morgendliche Van-Tour zu Island in the Sky und Dead Horse Point

Vier Stunden im Kleinbus über die Panoramastraße von Island in the Sky, mit kurzen Spaziergängen an Mesa Arch, Whale Rock, Upheaval Dome, Shafer Canyon und Grand View Point — und einem Halt im Dead Horse Point State Park.

4 StundenRollstuhlgerechtWasser und Snacks inbegriffenOhne eigenes Auto machbar

Abfahrt Moab, neben den Comfort Suites.

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Die Leistungsliste nennt Guide, Wasserflaschen, Snacks und Gebühren als enthalten — welche Gebühren genau gemeint sind, steht dort nicht; vor der Buchung klären. Der Anbieter führt die Tour als rollstuhlgerecht. Sie bleibt auf der Asphaltstraße, verlangt also kein geländegängiges Fahrzeug, und ist damit die einzige Möglichkeit, den Bezirk ohne eigenes Auto zu sehen. Geführt wird auf Englisch. Dead Horse Point ist ein State Park mit eigenem Eintritt. Stornierung bis 24 Stunden vorher. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

Werbung · Bei Buchung über diesen Partnerlink können wir eine Provision erhalten. Angebotsangaben geprüft am 25.09.2026. Offizielle Eintrittsinformationen ansehen.

30 $ fürs Auto — und kein Zuschlag für Deutsche

Canyonlands steht nicht auf der Liste der elf Parks mit Ausländeraufschlag.

Der Grundpreis

Ein privates Fahrzeug mit bis zu 15 Sitzplätzen und allen Insassen kostet 30 $, ein Motorrad 25 $, eine Person zu Fuß oder mit dem Rad 15 $. Der Pass gilt sieben Tage. Kinder unter 16 zahlen nichts. Die Eingangsstationen an Island in the Sky und The Needles nehmen ausschließlich Karte.

NPS: Gebühren und Pässe ↗

Kein 100-Dollar-Zuschlag

Seit 2026 verlangen elf besonders stark besuchte Parks zusätzlich 100 $ je Person ohne US-Wohnsitz ab 16 Jahren — Acadia, Bryce Canyon, Everglades, Glacier, Grand Canyon, Grand Teton, Rocky Mountain, Sequoia & Kings Canyon, Yellowstone, Yosemite und Zion. Canyonlands gehört nicht dazu.

NPS: Zuschlag für Personen ohne US-Wohnsitz ↗

Der 55-Dollar-Regionalpass ist nichts für uns

Für 55 $ gibt es einen Jahrespass, der Canyonlands, Arches und die Nationaldenkmäler Natural Bridges und Hovenweep abdeckt. Die Parkverwaltung führt ihn als „U.S. residents only“ — für Reisende aus Deutschland ist er nicht erhältlich.

NPS: Gebühren und Pässe ↗

Wann sich der Jahrespass lohnt

Der America-the-Beautiful-Jahrespass kostet für Personen ohne US-Wohnsitz 250 $ und hebt an den elf Zuschlagsparks die 100 $ pro Person auf. Für Canyonlands allein lohnt er nicht. Sobald aber Zion, Bryce Canyon oder der Grand Canyon auf derselben Route stehen, kippt die Rechnung schnell.

NPS: Zuschlag für Personen ohne US-Wohnsitz ↗

Gratistage gelten nicht für alle

Die eintrittsfreien Tage des National Park Service sind seit 2026 auf US-Ansässige beschränkt. Für Besuchende aus Deutschland ändert sich an diesen Tagen nichts.

NPS: Zuschlag für Personen ohne US-Wohnsitz ↗

Was extra kostet

Der Eintritt deckt keine Genehmigung ab. Eine Übernachtungsgenehmigung fürs Hinterland kostet 36 $ Reservierungsgebühr plus 5 $ pro Person und Nacht, eine Tagesgenehmigung für Geländewagen oder Rad 6 $ je Fahrzeug beziehungsweise Rad. Camping kostet 15 $ pro Nacht an Island in the Sky und 20 $ in den Needles.

NPS: Genehmigungen fürs Hinterland ↗

Offizielle Gebühren prüfen ↗

Kurze Wege oben, lange Pisten unten

Was in einen Tag auf Island in the Sky passt — und wofür man eine Genehmigung braucht.

Film der Parkverwaltung

Journey Into Canyonlands

Gut fünfzehn Minuten vom Kanal der Parkverwaltung: der Film, der in den Besucherzentren läuft. Er führt durch die Bezirke und erklärt Geologie, Ökologie und die Geschichte der Menschen in dieser Landschaft.

Quelle: Canyonlands National ParkKanal ansehen ↗

Die Panoramastraße

Auf der Hochfläche führt die asphaltierte Straße 34 Meilen hin und zurück an Aussichtspunkten und Wegeinstiegen vorbei. Die Parkverwaltung rechnet mit zwei bis drei Stunden, je nachdem, wie oft man aussteigt.

NPS: Panoramastraßen und Geländewagenpisten ↗

Mesa Arch

Ein Kilometer hin und zurück, rund 30 Minuten, zu einem Bogen direkt an der Abbruchkante. Der klassische Punkt für den Sonnenaufgang und entsprechend voll; tagsüber ist der Blick zur La-Sal-Bergkette genauso gut und der Parkplatz leerer.

NPS: Wanderwege in allen Bezirken ↗

Grand View Point

Am Ende der Straße. Der Weg an der Kante entlang ist 2,9 Kilometer lang und braucht rund anderthalb Stunden. Achtung: Die Parkverwaltung führt für den Spätsommer und Frühherbst 2026 einen Umbau am Grand View Point.

NPS: Hinweise, Andrang und Bauarbeiten ↗

Upheaval Dome und Whale Rock

Am Nordende der Straße. Zum ersten Aussichtspunkt über den Upheaval Dome ist es ein Kilometer bei 30 Höhenmetern; der zweite kostet einen weiteren Kilometer. Whale Rock führt über die Flanke einer Sandsteinkuppe, 1,3 Kilometer mit steilen Abbrüchen.

NPS: Wanderwege in allen Bezirken ↗

Aztec Butte

2,3 Kilometer mit Kletterstellen über blanken Fels. Der westliche Ast führt unter die Kante zu zwei Bauten der Vorfahren der Pueblo-Völker. Betreten, Berühren oder Beklettern archäologischer Stätten ist streng verboten — sie sind nur aus Abstand zu betrachten.

NPS: Wanderwege in allen Bezirken ↗

Die langen Wege gehen nach unten

Alle längeren Wege an Island in the Sky steigen 300 bis 600 Höhenmeter zur White-Rim-Stufe ab — über Serpentinen aus losem Fels und Tiefsand. Der Syncline Loop mit 13 Kilometern gilt als der Weg, auf dem die meisten Rettungseinsätze des Parks stattfinden.

NPS: Wanderwege in allen Bezirken ↗

Welche Piste eine Genehmigung braucht

Für Tagesfahrten mit Geländewagen, Motorrad oder Fahrrad auf der White Rim Road, über Elephant Hill, im Lavender Canyon und auf Peekaboo/Horse Canyon ist eine Genehmigung nötig; wer eine Übernachtungsgenehmigung für dieselbe Strecke hat, braucht keine zweite. Für Shafer Trail und Potash Road ist keine nötig — dort dürfen auch Hunde im Fahrzeug mitfahren, auf der White Rim Road nicht.

NPS: Panoramastraßen und Geländewagenpisten ↗

White Rim Road

Die 100 Meilen lange Rundpiste verläuft unterhalb der Hochfläche und verlangt Allrad mit Geländeuntersetzung und hohe Bodenfreiheit. Von der ganzen Runde an einem Tag rät die Parkverwaltung ab; die meisten brauchen zwei bis drei Tage. Für einen Tag empfiehlt sie, vom Shafer Trail oder von der Potash Road ein paar Stunden hineinzufahren und umzukehren.

NPS: Panoramastraßen und Geländewagenpisten ↗

Elephant Hill

Eine der technisch schwersten Pisten des Parks: steile Rampen, loser Fels, Stufen, enge Kehren und Passagen, die rückwärts gefahren werden. Höchstens drei Fahrzeuge je Gruppe, Start im Abstand von mindestens 30 Minuten, Fahrzeuglänge bis 21 Fuß.

NPS: Panoramastraßen und Geländewagenpisten ↗

Auf keinen Bogen steigen

Klettern, Krabbeln, Gehen oder Stehen auf einem Bogen und das Abseilen von ihm sind im gesamten Park verboten — für jede Öffnung über drei Fuß, ob der Bogen einen Namen hat oder nicht.

NPS: Regeln im Park ↗

Was sonst noch geht

Die Parkverwaltung führt neben Wandern und Autofahren auch Radfahren auf ausgewiesenen Straßen, technisches Klettern in bestimmten Bereichen, Reiten mit Pack- und Sattelpferden auf allen Hinterlandpisten und Bootsfahrten auf beiden Flüssen. Eine Liste der Unternehmen, die geführte Touren in den Park anbieten dürfen, steht ebenfalls dort.

NPS: Aktivitäten ↗

Rangerprogramme

Von Frühjahr bis Herbst gibt es an Island in the Sky täglich Kurzvorträge, im Frühjahr und Herbst auch an den Needles, dazu Abendprogramme und Vollmondwanderungen nach Anmeldung. Im Maze führen Ranger an den meisten Samstagen im April, Mai, September und Oktober durch den Horseshoe Canyon.

NPS: Rangerprogramme ↗
Deinen Besuch ergänzen

Mit einem Guide unterwegs

Abfahrtsort, enthaltene Leistungen und Zusatzkosten vor der Buchung prüfen.

Partnerangebote
Angebotsfoto: Halbtagestour mit dem Geländewagen durch Island in the SkyGeländewagen · 4,5 Stunden

NAVTEC Expeditions · über GetYourGuide

Halbtagestour mit dem Geländewagen durch Island in the Sky

Viereinhalb Stunden ab Moab: Felsbilder außerhalb der Parkgrenze, Fotostopps an Fossil Point und Musselman Arch, der Blick vom Gooseneck Overlook auf den Colorado, ein Stück White Rim Road und der Aufstieg über die Serpentinen des Shafer Trail.

4,5 StundenHöchstens 12 TeilnehmendeWasser und Limonade inbegriffenMindestens 3 Personen

Abfahrt Moab; Abholung im Ort nur nach direkter Absprache mit dem Anbieter.

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Der Parkeintritt ist nicht enthalten — die Leistungsliste nennt dafür 15 $ pro Person, sofern kein Jahrespass vorliegt. Ebenfalls nicht enthalten sind Mittagessen, Trinkgeld und Kindersitz. Enthalten sind Fahrzeug, Fahrer, Führung sowie Wasser und Limonade. Geführt wird auf Englisch. Die Tour findet erst ab drei Teilnehmenden statt; andernfalls gibt es ein Ersatzdatum, die volle Erstattung oder die Möglichkeit, den dritten Platz mitzubezahlen. Stornierung bis 24 Stunden vorher. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

Angebotsfoto: Tagestour in den Needles-Bezirk mit Wanderung zum Chesler ParkGeländewagen und Wanderung · 10 Stunden

NAVTEC Expeditions · über GetYourGuide

Tagestour in den Needles-Bezirk mit Wanderung zum Chesler Park

Zehn Stunden ab Moab in den Süden des Parks: Halt am Newspaper Rock, dann über Elephant Hill, SOB Hill und The Squeeze bis Devils Kitchen, nach dem Picknick eine rund fünf Kilometer lange Wanderung über den Joint Trail in den Chesler Park.

10 StundenHöchstens 12 TeilnehmendeMittagessen inbegriffenGenehmigungspflichtige Pisten

Abfahrt Stadtzentrum von Moab.

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Die Tour fährt Strecken, für die Privatleute eine Tagesgenehmigung und ein Fahrzeug mit Allrad und Untersetzung brauchen. Achtung bei den Leistungen: Die Liste „Inbegriffen“ führt Trinkgelder und Nationalpark-Eintritt auf, der Hinweiskasten derselben Seite sagt ausdrücklich das Gegenteil. Vor der Buchung beim Anbieter klären. Unstrittig enthalten sind Mittagessen mit Getränken und ein lizenzierter Guide. Geführt wird auf Englisch. Für Personen mit Rückenbeschwerden nicht geeignet. Stornierung bis 24 Stunden vorher. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

Angebotsfoto: Tagestour zur Great Gallery im Horseshoe CanyonTagestour mit Wanderung · 10 Stunden

NAVTEC Expeditions · über GetYourGuide

Tagestour zur Great Gallery im Horseshoe Canyon

Zehn Stunden ab Moab in den abgelegenen Maze-Bezirk: Fahrt durch die Green-River-Wüste, Picknick am Cañonrand und anschließend die rund elf Kilometer lange Wanderung hinunter zur Great Gallery mit ihren lebensgroßen Malereien.

10 StundenHöchstens 12 TeilnehmendeMittagsbuffet inbegriffenAnstrengender Wiederaufstieg

Abfahrt Moab; Hotelabholung auf Anfrage gegen 10 $ Aufpreis.

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Eintritt und Trinkgeld sind ausdrücklich nicht enthalten — Pass oder Bargeld mitnehmen. Enthalten sind Mittagsbuffet mit Getränken und ein lizenzierter Guide. Der Anbieter weist darauf hin, dass der Wiederaufstieg aus dem Cañon anstrengend ist und gute körperliche Verfassung voraussetzt. Geschlossene Schuhe sind Pflicht. Geführt wird auf Englisch. Die Tour findet erst ab einer Mindestteilnehmerzahl statt. Stornierung bis 24 Stunden vorher. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

Werbung · Bei Buchung über diesen Partnerlink können wir eine Provision erhalten. Angebotsangaben geprüft am 25.09.2026. Offizielle Eintrittsinformationen ansehen.

Warum hier drei Bezirke entstanden sind

Ablagerung, Hebung, Erosion — und zwei Flüsse, die den Rest erledigt haben.

Ein Schichtkuchen aus fernen Gebirgen

Das meiste Gestein in Canyonlands stammt aus weit entfernten Gebirgen — den Vorläufern der Rocky Mountains und sogar den Appalachen. Wind und Wasser trugen es über Jahrmillionen hierher. Manche Schichten entstanden in Flussbetten zwischen Sümpfen und Seen, die dicksten aus Dünenfeldern am Ufer eines alten Meeres.

NPS: Geologie und Entstehung ↗

Von Meereshöhe auf über 1.500 Meter

Viele der freiliegenden Schichten wurden nahe dem Meeresspiegel abgelagert. Heute liegt die mittlere Höhe des Parks über 5.000 Fuß. Vor etwa 20 Millionen Jahren begann die Hebung, die auch die Rocky Mountains und das Colorado-Plateau formte — manche Fachleute gehen von bis zu 10.000 Fuß aus.

NPS: Geologie und Entstehung ↗

Die Inselgebirge am Horizont

Bei der Hebung stieg geschmolzenes Gestein in Risse auf und erstarrte, bevor es die Oberfläche erreichte. Die Erosion legte diese härteren Körper später frei: die La Sals, die Henrys und die Abajos, die von jedem Aussichtspunkt aus am Horizont stehen.

NPS: Geologie und Entstehung ↗

Warum die Wände wie Treppen aussehen

Weiche Schichten verschwinden schneller als harte. Wo weicher Fels wegwittert, bleiben Bänke aus hartem Gestein stehen — das gibt den Cañonwänden ihre Stufen. Bleibt eine harte Platte auf einer weichen Schicht liegen, entstehen Türme und balancierende Blöcke wie im Monument Basin.

NPS: Geologie und Entstehung ↗

Und warum die Needles Nadeln sind

Wasser dringt in Risse, weitet sie und lässt am Ende nur schmale Türme stehen. Genau das ist im Bezirk The Needles passiert — daher der Name.

NPS: Geologie und Entstehung ↗

Hochwüste, kein Ödland

Der Park liegt in der Hochwüste des Colorado-Plateaus. Die Trockenheit bestimmt, was hier lebt: Gabelböcke und Dickhornschafe, Schwarzbären, Schlangen und Eidechsen, dazu die Bodenkrusten, ohne die auf dem Sand nichts wachsen würde.

NPS: Natur im Park ↗

Seit über 10.000 Jahren besucht

Menschen kommen seit mehr als 10.000 Jahren in dieses Gebiet. Der Park liegt im angestammten Land von 27 Stämmen und Pueblos, darunter Hopi, Navajo Nation, Ute Mountain Ute und Zuni. Bauten und Felsbilder sind bis heute im Park zu sehen.

NPS: Geschichte und Kultur ↗

Orte im Park

Aussichtspunkte, Wegeinstiege und Pisten mit belegter Lage.

Orte im Park
Die Serpentinen der Shafer Canyon Road, die sich in engen Kehren die Sandsteinwand hinunterziehen
Foto: DXR ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Shafer Trail und Potash Road

Die Serpentinen, die man vom Aussichtspunkt sieht — und die einzige Piste hier, die keine Genehmigung braucht.

Abstieg
rund 1.500 Fuß auf 5,2 Meilen
Genehmigung
nicht nötig
Fahrzeug
hohe Bodenfreiheit, Allrad empfohlen
Strecke bis Moab
rund 35 bis 40 Meilen
NPS: Panoramastraßen und Geländewagenpisten ↗
Blick vom Rand in den Upheaval Dome: helle, steil gestellte Gesteinsschichten inmitten roter Felsen
Foto: Juozas Rimas ↗ · CC BY 2.5 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Upheaval Dome

Ein Kreis aus verdrehten Schichten am Nordende der Straße — und zwei Aussichtspunkte darauf.

Erster Aussichtspunkt
1 km, rund 30 Minuten
Zweiter Aussichtspunkt
1,5 km zusätzlich
Höhenunterschied
30 m zum ersten Punkt
Lage
Nordende der Panoramastraße
NPS: Wanderwege in allen Bezirken ↗
Orientierung vor Ort

Orte im Park

Wähle einen Ort, um seine Lage und Anreisehinweise zu sehen.

Belegte Standorte aus den verlinkten Originalquellen. Die Karte zeigt keine Fahrstrecken, Wegverläufe oder Parkgrenzen. Die Verbindung zwischen zwei Punkten ist keine Zufahrtsfreigabe.

Zwei Campingplätze, sonst Moab

Im Park gibt es keine Lodge und kein Hotel.

Willow Flat, Island in the Sky

Zwölf Stellplätze mit Feuerring, Tisch und Trockentoilette — kein fließendes Wasser. Alle Plätze werden nach dem Windhundprinzip vergeben, reservieren lässt sich nichts. 15 $ pro Nacht.

NPS: Häufige Fragen ↗

The Needles Campground

26 Stellplätze mit Feuerringen, Tischen, Toiletten und fließendem Wasser. Ein Teil der Plätze ist über Recreation.gov reservierbar, der Rest nach dem Windhundprinzip. 20 $ pro Nacht; Gruppenplätze kosten nach Gruppengröße 70 bis 225 $.

NPS: Häufige Fragen ↗

Wann sie voll sind

Im Frühjahr und Herbst sind beide Plätze oft schon am frühen Morgen belegt. Im Sommer und Winter füllen sie sich häufig gar nicht. Stromanschlüsse gibt es nicht, eine Entsorgungsstation auch nicht; Wohnmobile bis rund 28 Fuß passen.

NPS: Häufige Fragen ↗

Im Hinterland

Jede Übernachtung im Hinterland braucht eine Genehmigung. Reserviert wird auf Recreation.gov, vier Monate im Voraus für feste Zeiträume, jeweils um 8 Uhr Mountain Time, und bis zwei Tage vor Reisebeginn. Die Parkverwaltung nennt die Vergabe ausdrücklich „sehr umkämpft“.

NPS: Genehmigungen fürs Hinterland ↗

Feuer nur an drei Stellen

Holzfeuer sind an den beiden Campingplätzen und entlang der Flüsse erlaubt, sonst nirgends im Hinterland. Holz darf im Park nicht gesammelt werden. An Fahrzeugstellplätzen im Hinterland ist Kohle in einer Feuerschale erlaubt — die Reste müssen mit.

NPS: Regeln im Park ↗

Auf dem Fluss

Green River und Colorado lassen sich auf ruhigen Abschnitten und im Wildwasser befahren — mit dem Kanu, dem Schlauchboot oder auf einer geführten Fahrt. Für jede Flussfahrt ist eine Genehmigung nötig, für Tagesfahrten ebenso wie für Übernachtungen. Die Parkverwaltung stellt dafür einen eigenen Leitfaden bereit.

NPS: Hinterland — Überblick ↗

Moab und Monticello

Unterkünfte, Campingplätze mit Anschlüssen und Versorgung liegen außerhalb. Moab ist die Basis für Island in the Sky, Monticello die nächste Stadt an den Needles. Das Bundesamt für Landmanagement betreibt rund um Moab zahlreiche weitere Plätze.

NPS: Camping im Park ↗

Wasser, Orientierung, Selbstrettung

Warum die Ranger hier jedes Jahr hunderte Male ausrücken.

Hunderte Rettungseinsätze im Jahr

Die Parkverwaltung meldet für Arches und Canyonlands zusammen jährlich hunderte Such- und Rettungseinsätze. Es kann Stunden dauern, eine verletzte Person zu finden und herauszubringen. Sie schreibt deutlich: Es ist möglich, dass sofortige Hilfe nicht verfügbar ist.

NPS: Sicherheit in der Cañonlandschaft ↗

Wege ohne Weg

Markiert wird mit Steinmännchen, Schilder stehen nur an Kreuzungen. Viele abgelegene Wege werden nicht regelmäßig unterhalten und sind streckenweise gar nicht markiert. Die Parkverwaltung setzt für jede Tour ins Hinterland eine topografische Karte voraus.

NPS: Wanderwege in allen Bezirken ↗

Wasser gibt es nicht unterwegs

Auf der gesamten White-Rim-Stufe und in den Graben der Needles gibt es keine verlässliche Wasserstelle. Quellen auf alten Karten existieren teils nicht mehr oder fallen in Trockenjahren aus. Aus Green River und Colorado lässt sich schlecht Wasser gewinnen — es ist stark schlammig.

NPS: Genehmigungen fürs Hinterland ↗

Tempo realistisch ansetzen

Die Parkverwaltung rechnet im Hinterland mit rund 3 km/h zu Fuß und weniger als 11 km/h mit Geländewagen oder Rad. Ab 27 Grad sollen Zeit und Wasser weiter aufgeschlagen werden. Unterwegssein nach Einbruch der Dunkelheit wird nicht empfohlen.

NPS: Genehmigungen fürs Hinterland ↗

Was ins Fahrzeug gehört

Für Fahrten im Hinterland verlangt die Parkverwaltung mindestens ein vollwertiges Ersatzrad, zusätzlichen Kraftstoff, zusätzliches Wasser, eine Schaufel, einen Wagenheber mit hohem Hub und Ketten für alle vier Räder — besonders von Oktober bis April. Für die Needles empfiehlt sie, zu zweit zu fahren, beide Fahrzeuge mit Seilwinde.

NPS: Aktueller Zustand der Pisten ↗

Abschleppen kostet vierstellig

Die Parkverwaltung nennt auf ihren Seiten unterschiedliche Größenordnungen — über 1.000 $, über 1.500 $, über 2.000 $; für den Maze unterhalb des Flint Trail beginnen die Kosten bei über 2.000 $. Pannenhilfe- und Abschleppversicherungen gelten auf diesen Pisten oft nicht, und Ranger ziehen keine Fahrzeuge frei.

NPS: Aktueller Zustand der Pisten ↗

Mietwagen sind meist ausgeschlossen

Die meisten Mietverträge verbieten unbefestigte Straßen. Die Parkverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass Vermieter Schäden außerhalb der Vertragsbedingungen in Rechnung stellen — und dass es in Moab Anbieter gibt, die geeignete Fahrzeuge vermieten.

NPS: Panoramastraßen und Geländewagenpisten ↗

Keine Quads

ATVs, UTVs und andere Geländefahrzeuge ohne Straßenzulassung sind im gesamten Park verboten. Motorräder müssen für den überörtlichen Verkehr zugelassen und ausgerüstet sein. Alle Fahrzeuge müssen auf ausgewiesenen Straßen bleiben.

NPS: Regeln im Park ↗

Wasserlöcher in Ruhe lassen

Die Becken im Fels sammeln Regenwasser und beherbergen eigene Lebensgemeinschaften. Hineinsteigen, Waschen oder Schöpfen ist untersagt — auch bei trockenen Becken. Schwimmen ist nur in Green River und Colorado erlaubt.

NPS: Genehmigungen fürs Hinterland ↗

Nichts einritzen

Ranger und Freiwillige verbringen jedes Jahr hunderte Stunden damit, Kratzer und Graffiti zu entfernen. Rock art zu berühren ist verboten, ebenso das Sammeln von Artefakten, Pflanzen oder Steinen. Drohnen sind im gesamten Park untersagt.

NPS: Regeln im Park ↗

Was sich anschließt

Moab ist der Knotenpunkt für den ganzen Südosten Utahs.

Arches, der Nachbar

Der Nachbarpark teilt sich mit Canyonlands den regionalen Jahrespass und liegt ebenfalls an der Zufahrt ab Moab. Auch dort fällt kein Zuschlag für Personen ohne US-Wohnsitz an.

NPS: Gebühren und Pässe ↗

Dead Horse Point

Der State Park liegt an derselben Straße wie Island in the Sky, gehört aber dem Bundesstaat Utah. Eintritt und Pässe sind getrennt; der Nationalparkpass gilt dort nicht.

NPS: Anfahrt und Verkehrsmittel ↗

Die Karten vorher laden

Die Parkverwaltung stellt für jeden Bezirk einen eigenen Plan als PDF bereit, dazu GPX- und KMZ-Dateien der Hinterlandzonen. Für Touren im Hinterland empfiehlt sie ausdrücklich eine gedruckte topografische Karte zusätzlich.

NPS: Karten und Geodaten ↗

Häufige Fragen zum Canyonlands

Kurz beantwortet – jede Antwort mit ihrer Quelle.

Brauche ich eine Reservierung für Canyonlands?

Nein. Für die Einfahrt ist kein Zeitfenster-Ticket nötig. Reserviert wird nur, was zusätzlich dazukommt: Gruppenstellplätze in den Needles sowie Genehmigungen für Hinterland-, Übernachtungs- und Flussfahrten.

NPS: Gebühren und Pässe ↗

Was kostet der Eintritt?

Ein privates Fahrzeug mit allen Insassen kostet 30 $, ein Motorrad 25 $, eine Person zu Fuß oder mit dem Rad 15 $. Der Pass gilt sieben Tage. Kinder unter 16 zahlen nichts. Die Eingangsstationen nehmen ausschließlich Karte.

NPS: Gebühren und Pässe ↗

Zahle ich als Reisende aus Deutschland den 100-Dollar-Zuschlag?

In Canyonlands nicht. Der Zuschlag von 100 $ je Person ohne US-Wohnsitz ab 16 Jahren gilt seit 2026 an elf Parks: Acadia, Bryce Canyon, Everglades, Glacier, Grand Canyon, Grand Teton, Rocky Mountain, Sequoia & Kings Canyon, Yellowstone, Yosemite und Zion. Canyonlands steht nicht auf dieser Liste.

NPS: Zuschlag für Personen ohne US-Wohnsitz ↗

Kann ich Island in the Sky und The Needles an einem Tag sehen?

Praktisch nicht. Keine Straße im Park verbindet die Bezirke; die Fahrt von einem zum anderen dauert zwei bis sechs Stunden. Die Parkverwaltung schreibt selbst, dass die meisten Besuchenden es für unpraktikabel halten, auf einer Reise mehr als einen oder zwei Bezirke zu besuchen.

NPS: Grundinformationen und Bezirke ↗

Brauche ich einen Geländewagen?

Für Island in the Sky und die Needles nicht — beide Bezirke haben eine asphaltierte Panoramastraße. Für alles darüber hinaus schon: Die meisten unbefestigten Strecken verlangen hohe Bodenfreiheit und Allrad mit Geländeuntersetzung. In den Maze führen ausschließlich unbefestigte Straßen.

NPS: Panoramastraßen und Geländewagenpisten ↗

Für welche Strecken brauche ich eine Genehmigung?

Für Tagesfahrten mit Geländewagen, Motorrad oder Fahrrad auf der White Rim Road, über Elephant Hill, im Lavender Canyon und auf Peekaboo/Horse Canyon. Für Shafer Trail und Potash Road ist keine nötig. Jede Übernachtung im Hinterland braucht ohnehin eine Genehmigung.

NPS: Panoramastraßen und Geländewagenpisten ↗

Wo bekomme ich Trinkwasser?

An den Besucherzentren Island in the Sky und The Needles, saisonal auch am Campingplatz der Needles. Am Campingplatz von Island in the Sky und im gesamten Maze gibt es keines. Die Parkverwaltung rechnet mit zwei bis drei Litern pro Person für kurze Wege und vier Litern und mehr im Hinterland.

NPS: Sicherheit in der Cañonlandschaft ↗

Darf mein Hund mit?

Nur sehr eingeschränkt. Angeleinte Hunde dürfen auf asphaltierte Straßen, Parkplätze, Picknickplätze und die beiden Campingplätze. Auf Wanderwegen, an Aussichtspunkten, in Gebäuden und im gesamten Hinterland sind sie nicht erlaubt — auch nicht im Fahrzeug oder in einer Tasche. Eine Ausnahme ist die Strecke Shafer Trail–Potash Road, auf der Hunde im Auto mitfahren dürfen.

NPS: Hunde im Park ↗

Wie komme ich zur Great Gallery im Horseshoe Canyon?

Über eine eigene Zufahrt ab Highway 24, die hohe Bodenfreiheit verlangt, und anschließend 11,2 Kilometer zu Fuß mit 780 Fuß Höhenunterschied, vier bis fünf Stunden. Im Sommer rät die Parkverwaltung von der Wanderung ab. An den meisten Samstagen im April, Mai, September und Oktober führen Ranger durch den Cañon.

NPS: Wanderwege in allen Bezirken ↗

Lohnt sich der 55-Dollar-Regionalpass?

Für Reisende aus Deutschland ist er gar nicht erhältlich: Die Parkverwaltung führt ihn als „U.S. residents only“. Er würde Canyonlands, Arches sowie Natural Bridges und Hovenweep abdecken.

NPS: Gebühren und Pässe ↗

Woher die Angaben stammen

Alle Sachangaben stammen von der Parkverwaltung.

  1. NPS: Canyonlands National Park ↗
  2. NPS: Grundinformationen und Bezirke ↗
  3. NPS: Gebühren und Pässe ↗
  4. NPS: Öffnungszeiten und Saisons ↗
  5. NPS: Hinweise, Andrang und Bauarbeiten ↗
  6. NPS: Anfahrt und Verkehrsmittel ↗
  7. NPS: Panoramastraßen und Geländewagenpisten ↗
  8. NPS: Aktueller Zustand der Pisten ↗
  9. NPS: Wanderwege in allen Bezirken ↗
  10. NPS: Sicherheit in der Cañonlandschaft ↗
  11. NPS: Camping im Park ↗
  12. NPS: Hinterland — Überblick ↗
  13. NPS: Genehmigungen fürs Hinterland ↗
  14. NPS: Aktivitäten ↗
  15. NPS: Rangerprogramme ↗
  16. NPS: Sternenhimmel ↗
  17. NPS: Hunde im Park ↗
  18. NPS: Regeln im Park ↗
  19. NPS: Karten und Geodaten ↗
  20. NPS: Häufige Fragen ↗
  21. NPS: Geologie und Entstehung ↗
  22. NPS: Natur im Park ↗
  23. NPS: Geschichte und Kultur ↗
  24. NPS: Zuschlag für Personen ohne US-Wohnsitz ↗
  25. Recreation.gov: Buchbare Leistungen im Park ↗

Wie aktuell sind diese Angaben?

Recherche: 25.09.2026. Kein Live-Status. Termine gelten ausdrücklich für das genannte Jahr. Ein technisch erfolgreicher Abruf ist keine redaktionelle Bestätigung; veraltete automatische Werte werden ausgeblendet und durch den Quellenlink ersetzt.

Aktuelle Informationen des Parks ↗
Bild- und Kartennachweise

Foto: snowpeak ↗ · CC BY 2.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt. Bearbeitete Fassung unter der angegebenen Bildlizenz. Historisches Foto, kein Nachweis aktueller Bedingungen.

Standortnachweise: Aussichtspunkte, Wegeinstiege und Pisten sind aus OpenStreetMap übernommen und einzeln über die Objekt-Adresse belegt. Die Punkte dienen der Orientierung und ersetzen keine Wanderkarte. Markierungen sind keine Zufahrtsfreigabe. Kartengrundlage © OpenStreetMap-Mitwirkende.