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USA

Utah

Bryce Canyon

Bryce Canyon ist kein Canyon: Die Parkverwaltung zählt mehr als ein Dutzend Amphitheater, die mindestens 300 Meter tief in die Kante eines Hochplateaus geschnitten sind.

Originalquellen28Amtliche Seiten und Betreiberangaben
Orte auf der Karte26Zugänge und Ausgangspunkte mit Koordinaten
BundesstaatUtahUtah
QuellenstandJede Angabe führt zur amtlichen Quelle. Preise und Zeiten vor der Fahrt dort gegenprüfen.Zuletzt geprüft: 25.09.2026

Bryce Canyon ist kein Canyon

Was hier steht, ist die abbröckelnde Kante eines Hochplateaus — belegt aus den Angaben der Parkverwaltung.

Die Parkverwaltung schreibt es selbst: „The park is not a canyon.“ Was aussieht wie eine Schlucht, ist eine Reihe von mehr als einem Dutzend Amphitheatern, die mindestens 300 Meter tief in den Ostrand des Paunsaugunt-Plateaus geschnitten sind.

Ein Canyon entsteht, wenn ein Fluss sich eingräbt. Hier hat kein Fluss gearbeitet, sondern die Kante selbst: Regen löst den Kalk, der das Gestein zusammenhält, und Frost sprengt auf, was übrig bleibt. Das Plateau zieht sich dabei Jahr für Jahr ein Stück nach Westen zurück und lässt stehen, was härter ist.

Die Parkverwaltung beschreibt den Ablauf in drei Schritten. Ablagerung: Vor rund 50 Millionen Jahren lag hier ein System aus See und Überschwemmungsfläche, aus dessen Sedimenten die Claron-Formation wurde. Hebung: Als die Farallon-Platte unter Nordamerika zerbrach, stieg das Colorado-Plateau auf. Verwitterung: In dieser Höhe friert und taut es an über 170 Nächten im Jahr.

Gefrierendes Wasser dehnt sich um neun Prozent aus. Was als Riss beginnt, wird zur Gasse, die Gasse zur Wand, die Wand bekommt Fenster, und wenn ein Fenster einstürzt, bleiben zwei Hoodoos stehen. Dieselben Kräfte, die sie geformt haben, tragen sie weiter ab.

Die Farben kommen aus dem Eisen im Gestein, die gebänderten Formen aus unterschiedlich fester Verkittung: Schichten mit mehr Kalk lösen sich schneller und treten zurück, härtere Lagen bleiben als Wülste stehen. Deshalb sieht kein Hoodoo aus wie der andere.

Geschützt ist das seit 1923, damals als Nationalmonument der Forstverwaltung. 1924 wurde daraus der Utah National Park, 1928 der Bryce Canyon National Park. Der Name stammt von Ebenezer Bryce, einem Siedler, der hier Vieh hielt — und dem der Satz zugeschrieben wird, das sei ein verflixter Ort, um eine Kuh zu verlieren.

NPS: Geschichte und Kultur ↗

Drei Meilen, vier Aussichtspunkte — und ein kostenloser Shuttle

Was man über diesen Park wissen sollte, bevor man losfährt.

1

Eine Straße, 18 Meilen

Durch den Park führt eine einzige Hauptstraße von Nord nach Süd. Die vier bekanntesten Aussichtspunkte — Bryce Point, Inspiration Point, Sunset Point und Sunrise Point — liegen alle auf den ersten drei Meilen am Bryce Amphitheater. Wer länger bleibt, fährt die Southern Scenic Drive bis Rainbow Point und hält auf dem Rückweg an den Aussichtspunkten.

NPS: Grundinformationen ↗
2

Keine Reservierung nötig

Für die Einfahrt gibt es kein Zeitfenster-Ticket. Der Park ist ganzjährig rund um die Uhr geöffnet; man zeigt am Eingang seinen Pass oder bezahlt. Nach starkem Schneefall kann die Straße zeitweise gesperrt sein, bis geräumt ist.

NPS: Öffnungszeiten und Saisons ↗
3

Der Shuttle ist freiwillig — und kostenlos

Von April bis Mitte Oktober fährt ein kostenloser Shuttle durch den Amphitheater-Abschnitt, alle 15 Minuten, eine Runde dauert rund 50 Minuten. Er ist im Eintritt enthalten und nicht vorgeschrieben. Die Parkverwaltung empfiehlt ihn trotzdem: Die häufigste Ursache für volle Parkplätze sind Wandernde, deren Auto stundenlang am Aussichtspunkt steht.

NPS: Der kostenlose Parkshuttle ↗
4

Wo man das Auto abstellt

Die Parkverwaltung nennt zwei Plätze: die Shuttle Station in Bryce Canyon City vor dem Park und den Zusatzparkplatz gegenüber dem Besucherzentrum. Am Besucherzentrum selbst gilt eine Stunde Parkzeit. Wer außerhalb des Parks einsteigt, muss dem Fahrer den Eintrittsnachweis zeigen.

NPS: Der kostenlose Parkshuttle ↗
5

Fahrzeuge ab 23 Fuß

Während der Shuttle-Saison dürfen Fahrzeuge ab sieben Metern Länge am Besucherzentrum, an Sunrise Point, Bryce Lodge, Sunset Point, Inspiration Point und Bryce Point nicht parken; am Paria View ganzjährig nicht. Auf der Southern Scenic Drive zwischen Meile 4 und 18 gibt es keine solchen Beschränkungen.

NPS: Der kostenlose Parkshuttle ↗
6

Kein Bargeld

Die Parkverwaltung schreibt es deutlich auf die Gebührenseite: Dieser Park nimmt kein Bargeld. Bezahlt wird mit Karte — oder vorab digital über Recreation.gov.

NPS: Gebühren und Pässe ↗

Sechzig Prozent kommen zwischen Juni und September

Dabei ist der Park an 365 Tagen offen — und im Winter am eindrucksvollsten.

Sommer

Im Juni liegen die Höchstwerte typischerweise bei 20 bis 22 Grad, im Juli und August bei 25 bis 28. Für einen Wüstenstaat ist das mild — die Höhe macht den Unterschied. Die Regenzeit fällt in Juli und August, mit kurzen, heftigen Nachmittagsgewittern.

NPS: Wetter und Klimawerte ↗

Frühjahr und Herbst

Die Parkverwaltung nennt Oktober bis Mai ausdrücklich als gute Zeit: weniger Menschen, kühlere Temperaturen, Herbstfarben und Wildblumen. Schneestürme im Oktober sind nicht ungewöhnlich, ebenso schwere Schneefälle im März und April.

NPS: Häufige Fragen ↗

Winter

Von Oktober bis Mai fällt die Temperatur nahezu jede Nacht unter null, am kältesten und schneereichsten ist es von Dezember bis Februar. Der Park bleibt offen; Schnee auf rotem Fels ist das Motiv, das im Sommer niemand mitbringt. Langlauf und Schneeschuhwandern sind erlaubt, das Abfahren über die Kante nicht.

NPS: Häufige Fragen ↗

Der Sonnenuntergang ist hinter einem

Fast alle Aussichtspunkte schauen nach Osten. Das heißt: Die Sonne geht hinter dem Betrachter unter, nicht über dem Amphitheater. Für den Sonnenaufgang empfiehlt die Parkverwaltung Sunrise Point und Bryce Point, für den Sonnenuntergang Inspiration Point oder Paria View — und anderthalb Stunden vorher da zu sein.

NPS: Häufige Fragen ↗

Nachts

Bryce Canyon ist als International Dark Sky Park ausgewiesen. In einer mondlosen Nacht sind tausende Sterne zu sehen, und die Milchstraße spannt sich von Horizont zu Horizont. Rund 100 Astronomieprogramme im Jahr halten Ranger und ehrenamtliche Astronomen; im Sommer kommt ein viertägiges Astronomiefestival dazu.

NPS: Astronomie- und Nachthimmelprogramme ↗

Vollmondwanderungen sind Lotterie

Die geführten Wanderungen bei Vollmond gibt es nur über Recreation.gov: 15 Tickets 14 Tage vorher, zehn weitere fünf Tage vorher, jeweils um 10 Uhr Eastern Time, höchstens sechs pro Buchung, 1 $ Gebühr. Kinder unter acht sind nicht zugelassen, Profilsohlen Pflicht, weiße Taschenlampen verboten. Bei Bewölkung oder unter minus zwölf Grad fällt die Wanderung aus.

NPS: Vollmondwanderungen ↗

Kein Bus, kein Zug, 270 Meilen von Las Vegas

Ohne Auto oder gebuchte Tour kommt man hier nicht an.

Mit dem Auto

Die Zufahrt führt über den Highway 12 auf die UT 63. Das Besucherzentrum liegt eine Meile hinter der Parkgrenze. Von Norden kommt man über die I-15 und die UT 20, von Süden entweder durch den Zion-Nationalpark oder über die UT 14 ab Cedar City — die Parkverwaltung nennt diese Strecke im Sommer und Frühherbst besonders schön.

NPS: Anfahrt ↗

Mit dem Flugzeug

Las Vegas (LAS) und Salt Lake City (SLC) liegen jeweils rund 270 Meilen entfernt. Kleiner und näher sind Cedar City (CDC, 80 Meilen) und St. George (SGU, 125 Meilen).

NPS: Anfahrt ↗

Kein öffentlicher Verkehr

Die Parkverwaltung schreibt es in einem Satz: Öffentliche Verkehrsmittel zum Park gibt es nicht. Wer ohne Mietwagen reist, ist auf eine gebuchte Tour oder einen Shuttle-Dienst angewiesen.

NPS: Anfahrt ↗

Höhe: 2.400 Meter ab dem Parkplatz

Das Besucherzentrum liegt auf 7.894 Fuß, rund 2.406 Metern, der höchste Punkt des Parks auf 9.115 Fuß. Bei 8.000 Fuß stehen noch etwa 75 Prozent des Sauerstoffs zur Verfügung, den man von zu Hause kennt. Wer direkt von der Küste anreist, sollte den ersten Tag ruhig angehen.

NPS: Häufige Fragen ↗

Im Park bleibt man beim Shuttle

Innerhalb des Parks übernimmt der kostenlose Shuttle die Verteilung auf Aussichtspunkte, Wege und Einrichtungen. Wer mit dem eigenen Wagen fährt, kann sich vorab ansehen, wann welcher Parkplatz am vollsten ist.

NPS: Anfahrt ↗

Was in der Nähe liegt

Zion-Ostzugang 78 Meilen, Capitol Reef 112, Grand Canyon Nordrand 150, Südrand 300, Arches 245, Canyonlands 256. Für den Südwesten der USA sind das kurze Strecken — eingeplant werden sollten sie trotzdem.

NPS: Häufige Fragen ↗
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Angebotsfoto: Tagestour ab Las Vegas zu Bryce Canyon und ZionTagestour ab Las Vegas · 13 Stunden

National Park Express, CHD Inc. · über Tiqets

Tagestour ab Las Vegas zu Bryce Canyon und Zion

Dreizehn Stunden ab dem Las Vegas Boulevard: durch die Mojave-Wüste und die Virgin River Gorge nach Bryce Canyon, mit freier Zeit an der Kante, danach weiter in den Zion-Nationalpark mit Halten an der Checkerboard Mesa und am Besucherzentrum.

13 StundenBeide Parkeintritte inbegriffenLunchpaket und WasserNicht rollstuhlgerecht

Abfahrt Las Vegas Boulevard South 3300; zehn Minuten vor Abfahrt da sein.

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Dieser Anbieter beantwortet die Frage, die die meisten offenlassen: Er weist den Zuschlag für Nicht-Ansässige auf der Produktseite selbst aus — 100 $ pro Person ab 16 Jahren, zahlbar beim Check-in, es sei denn, man hat einen America-the-Beautiful-Jahrespass. Die Eintritte für beide Parks sind enthalten, ebenso Hin- und Rückfahrt, Lunchpaket, Wasser sowie Fahrer und Reiseleiter; Trinkgeld und zusätzliche Verpflegung nicht. Das Produkt selbst hat erst eine Bewertung mit drei von fünf Sternen, der Anbieter kommt über alle Produkte auf 4,5 bei 280 Bewertungen. Nicht rollstuhlgerecht. Stornierung bis 24 Stunden vorher. Produktfoto des Anbieters · Tiqets

Werbung · Bei Buchung über diesen Partnerlink können wir eine Provision erhalten. Angebotsangaben geprüft am 25.09.2026. Offizielle Eintrittsinformationen ansehen.

35 $ fürs Auto — plus 100 $ pro Person ohne US-Wohnsitz

Bryce Canyon gehört zu den elf Parks mit dem Zuschlag für Nicht-Ansässige.

Der Grundpreis

Ein privates Fahrzeug mit bis zu 15 Sitzplätzen und allen Insassen kostet 35 $, ein Motorrad 30 $, eine Person zu Fuß oder mit dem Rad 20 $. Der Pass gilt sieben Tage. Kinder unter 16 zahlen nichts.

NPS: Gebühren und Pässe ↗

Der Zuschlag von 100 $

Jede Person ohne US-Wohnsitz ab 16 Jahren zahlt zusätzlich 100 $ — es sei denn, sie kommt mit einem Jahrespass oder einem America-the-Beautiful-Pass herein. Für ein deutsches Paar im Mietwagen werden aus 35 $ damit 235 $ für sieben Tage.

NPS: Gebühren und Pässe ↗

Auch auf einer gebuchten Tour fällig

Bryce Canyon schreibt es selbst auf die Gebührenseite, deutlicher als die meisten anderen Parks: Der Zuschlag gilt ausdrücklich auch für Personen ohne US-Wohnsitz, die als Teil einer gewerblichen Reisegruppe, einer CUA-Gruppe oder einer Konzessionärstour einfahren.

NPS: Gebühren und Pässe ↗

Was der Veranstalter tun kann

Seit Juni 2026 können Anbieter Eintritt und Zuschlag vorab über einen Commercial Site Pass auf Recreation.gov bezahlen und digitale Jahrespässe für ihre Gäste kaufen. Ob ein Anbieter das tut, steht selten in seiner Leistungsliste — vor der Buchung fragen.

NPS: Zuschlag bei gewerblichen Touren ↗

Der 250-Dollar-Pass gilt auch in der Reisegruppe

Der America-the-Beautiful-Pass für Nicht-Ansässige kostet 250 $ und hebt den Zuschlag an allen elf Parks auf. In einer gewerblichen Reisegruppe deckt er die haltende Person und drei weitere Personen ab 16 Jahren ab. Als Nachweis der US-Ansässigkeit gelten US-Pass, Führerschein oder Ausweis eines Bundesstaats sowie die Green Card; wer 15 oder jünger ist, zahlt weder Eintritt noch Zuschlag.

NPS: Zuschlag bei gewerblichen Touren ↗

Warum sich der Pass hier fast immer lohnt

Zion liegt 78 Meilen entfernt und steht ebenfalls auf der Zuschlagsliste. Ein Paar zahlt ohne Pass an beiden Parks zusammen 470 $; der Jahrespass für Nicht-Ansässige kostet 250 $ und gilt zwölf Monate.

NPS: Häufige Fragen ↗

Der 70-Dollar-Parkpass hilft nicht

Bryce Canyon verkauft einen eigenen Jahrespass für 70 $. Die Parkverwaltung führt ihn als „Available to: US citizens and residents“ — für Reisende aus Deutschland ist er nicht erhältlich. Die eintrittsfreien Tage des Jahres gelten seit 2026 ebenfalls nur für US-Ansässige.

NPS: Gebühren und Pässe ↗

Offizielle Gebühren prüfen ↗

Jeder Weg beginnt mit dem Abstieg

Und endet mit dem Aufstieg — auf 2.400 Metern Höhe.

Film der Parkverwaltung

The Magic of the Hoodoos

Gut sechs Minuten vom Kanal der Parkverwaltung: der Park, seine Hoodoos und die Kräfte, die sie formen. Eine Fassung mit Audiodeskription steht auf demselben Kanal.

Quelle: Bryce Canyon National ParkKanal ansehen ↗

Die Runde, die alle gehen

Queen’s Garden und Navajo Loop zusammen ergeben 4,6 Kilometer mit 191 Höhenmetern, zwei bis drei Stunden. Die Parkverwaltung empfiehlt die Richtung im Uhrzeigersinn: bei Sunrise Point hinab, über den Navajo Loop zurück nach Sunset Point und am Rand zurück.

NPS: Tageswanderungen ↗

Kurze Wege oben

Der Abschnitt des Rim Trail zwischen Sunset und Sunrise Point ist 1,6 Kilometer lang, asphaltiert, nahezu eben — und der einzige Weg, auf dem Hunde erlaubt sind. Die Bristlecone-Runde am Rainbow Point ist 1,6 Kilometer lang und führt zu den ältesten Bäumen des Parks.

NPS: Tageswanderungen ↗

Die langen Runden

Peekaboo Loop 8,8 Kilometer mit 474 Höhenmetern, nur im Uhrzeigersinn. Fairyland Loop 12,9 Kilometer mit 579 Höhenmetern und deutlich weniger Betrieb. Die Achterrunde aus Queen’s Garden, Peekaboo und Navajo Loop kommt auf 10,2 Kilometer.

NPS: Tageswanderungen ↗

Mossy Cave, aber nicht mittags

Der kurze Weg am Highway 12 im Nordosten führt zu einer moosigen Grotte mit Eiszapfen im Winter. Die Parkverwaltung rät vom Besuch zwischen 10 und 18 Uhr ab und weist darauf hin, dass außerhalb des Parkplatzes abgestellte Autos abgeschleppt werden.

NPS: Tageswanderungen ↗

Nichts erklettern

Das Gestein bildet brüchige Kanten und steile Schuttflanken. Die Parkverwaltung formuliert es bildhaft: Die Griffe und Tritte tragen nichts Schwereres als ein Streifenhörnchen. Auf die Hoodoos zu klettern oder die Hänge hinunterzurutschen ist verboten und gefährlich.

NPS: Tageswanderungen ↗

Zu Pferd

Der Konzessionär Canyon Trail Rides bietet zwei- und dreistündige Ritte ins Amphitheater und auf den Peekaboo Loop, üblicherweise von April bis 31. Oktober. Wer ein eigenes Pferd mitbringt, bucht feste Zeitfenster zwischen 16.30 und 19.30 Uhr über Recreation.gov, höchstens zehn Reitende je Termin.

NPS: Reiten im Park ↗

Mit dem Rad

Der asphaltierte Shared-Use Path verläuft vom Parkeingang bis zum Inspiration Point entlang der Kante. Hunde dürfen dort mit, an der Leine. Räder lassen sich im Park mieten.

NPS: Aktivitäten ↗

Rangerprogramme

Neben den Astronomieabenden gibt es Geologievorträge, Junior-Ranger-Programme und saisonale Führungen. Der Veranstaltungskalender der Parkverwaltung führt sie einzeln auf; viele sind schnell ausgebucht.

NPS: Astronomie- und Nachthimmelprogramme ↗
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Angebotsfoto: Geführte Rundfahrt im Minivan durch den ParkGeführte Rundfahrt · 3 Stunden

Bryce Canyon Scenic Tours · über GetYourGuide

Geführte Rundfahrt im Minivan durch den Park

Drei Stunden im Minivan mit Halt am Fairyland Canyon, an der Natural Bridge, am Inspiration Point und oberhalb der Wall Street, mit kurzen Spaziergängen dazwischen. Insgesamt ist man weniger als einen Kilometer zu Fuß unterwegs.

3 StundenWeniger als 1 km zu FußWasser und Snacks inbegriffenKeine Fahrt bei Gewitter

Abfahrt Bryce Canyon City; genauer Treffpunkt in der Buchungsbestätigung.

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Der Parkeintritt ist ausdrücklich nicht enthalten, Trinkgeld auch nicht. Für Personen ohne US-Wohnsitz kommen damit Eintritt und der Zuschlag von 100 $ pro Person ab 16 Jahren hinzu — die Gebührenseite des Parks nennt Teilnehmende gewerblicher Touren ausdrücklich. Enthalten sind Transfer, Guide, Wasser, Snacks und bei Bedarf Regenschirme. Geführt wird auf Englisch; 91 Prozent der deutschsprachigen Bewertungen vergeben die Höchstnote. Der Anbieter weist selbst auf die mögliche Höhenkrankheit hin. Bei Gewitter fahren keine Touren. Stornierung bis 24 Stunden vorher. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

Angebotsfoto: Geführte E-Bike-Tour auf dem Radweg an der KanteE-Bike-Tour · 3,5 Stunden

Bryce Canyon Scenic Tours · über GetYourGuide

Geführte E-Bike-Tour auf dem Radweg an der Kante

Dreieinhalb Stunden auf dem asphaltierten Shared-Use Path entlang der Amphitheater-Kante, mit Halt an den Aussichtspunkten und ohne Parkplatzsuche. Rund 13 Kilometer einfache Strecke und etwa 300 Höhenmeter.

3,5 StundenHöchstens 5 TeilnehmendeE-Bike und Helm inbegriffenAb 11 Jahren selbst fahren

Abfahrt Büro des Anbieters bei Bryce Wildlife Adventure, außerhalb des Parks.

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Der Anbieter führt die Eintrittsgelder für den Nationalpark ausdrücklich als nicht enthalten, Trinkgeld ebenso. Für Personen ohne US-Wohnsitz kommen damit Eintritt und 100 $ Zuschlag pro Person ab 16 Jahren hinzu. Enthalten sind Guide, E-Bike, Helm, Schloss, Wasser und Snacks. Geführt wird auf Englisch, es liegen mehrere deutschsprachige Bewertungen vor. Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren, Menschen im Rollstuhl, Personen über 150 Kilogramm und alle, die nicht Rad fahren können; unter 11 Jahren nur als Mitfahrende. Stornierung bis 24 Stunden vorher. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

Angebotsfoto: Sternbeobachtung mit Teleskopen außerhalb des ParksSternbeobachtung · 1,5 Stunden

Bryce Canyon Stargazing · über GetYourGuide

Sternbeobachtung mit Teleskopen außerhalb des Parks

Anderthalb Stunden an einem festen Beobachtungsplatz abseits der Straßen, mit lichtstarken Teleskopen, Laserpointer, heißen Getränken, Stühlen und Decken. Abholung an vier Hotels und Plätzen in Bryce Canyon City ist gegen Aufpreis wählbar.

1,5 StundenTeleskope gestelltRollstuhlgerechtAbholung wählbar

Abfahrt Eigener Beobachtungsplatz bei Bryce Canyon City; Abholung optional.

Ausflug ansehen ↗Termine und Preise beim Anbieter

Der Platz liegt außerhalb des Nationalparks — ein Parkticket ist dafür weder nötig noch enthalten, und der 100-Dollar-Zuschlag fällt nicht an. Das ist der Unterschied zu den Rangerprogrammen der Parkverwaltung: Die kosten nichts über den Eintritt hinaus, sind aber an Termine gebunden und schnell voll. Enthalten sind Teleskope, Laserpointer, Guides, heiße Getränke, Stühle und Decken; Trinkgeld nicht. Geführt wird auf Englisch. Was zu sehen ist, hängt von Jahreszeit und Mondphase ab. Warm anziehen — auf 2.400 Metern wird es auch im Sommer kalt. Stornierung bis 24 Stunden vorher. Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

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Wie ein Hoodoo entsteht

Ablagerung, Hebung, Eis — in genau dieser Reihenfolge.

Schritt eins: ein See

Vor rund 50 Millionen Jahren lag hier eine Senke mit See- und Überschwemmungsflächen. Bäche trugen Material aus höherem Gelände im Westen ein; daraus entstanden Kalkstein, Dolomit, Schluff-, Ton- und Sandstein — die Claron-Formation.

NPS: Wie ein Hoodoo entsteht ↗

Schritt zwei: die Hebung

Die Farallon-Platte schob sich unter die nordamerikanische. Als sie zerbrach, stieg Wärme auf und hob das Colorado-Plateau. Das Gestein, das nahe dem Meeresspiegel entstand, liegt heute bis auf 2.778 Meter — die Parkverwaltung nennt das die „Goldilocks-Zone“, die genau richtige Höhe für den nächsten Schritt.

NPS: Wie ein Hoodoo entsteht ↗

Schritt drei: Eis

An über 170 Nächten im Jahr fällt die Temperatur unter null, nachdem sie tagsüber darüber lag. Wasser sickert in Risse, gefriert und dehnt sich um neun Prozent aus. Diese Frostsprengung zerlegt die Plateaukante zuerst in Wände, dann in Fenster und zuletzt in einzelne Hoodoos.

NPS: Wie ein Hoodoo entsteht ↗

Und der Regen macht die Formen

Alle Schichten enthalten Kalk, der sich in leicht saurem Regenwasser löst. Weil die Schichten unterschiedlich stark verkittet sind, tritt die eine vor und die andere zurück — daher die gebänderten, knotigen Silhouetten.

NPS: Wie ein Hoodoo entsteht ↗

Die größte Ansammlung der Welt

Das Bryce Amphitheater hat nach Angaben der Parkverwaltung die größte Hoodoo-Dichte der Erde. Genau dafür wurde der Park 1928 unter diesem Namen eingerichtet.

NPS: Geologische Formationen ↗

Die Grand Staircase

Von Bryce Canyon zieht sich eine Folge von Gesteinsstufen 100 Meilen nach Süden durch Zion bis in den Grand Canyon. Der Geologe Clarence Dutton beschrieb sie in den 1870er-Jahren als Treppe und benannte fünf Stufen nach ihrer Farbe: Pink, Grey, White, Vermilion und Chocolate Cliffs. Yovimpa Point ist einer der wenigen Orte, an denen man sie als Treppe erkennt.

NPS: Die Grand Staircase ↗

Drei Klimazonen auf 600 Höhenmetern

Der Park überspannt rund 2.000 Fuß Höhenunterschied und damit drei Waldtypen: Fichten-Tannen-Wald, Ponderosa-Kiefernwald und Pinyon-Wacholder-Wald. Die Parkverwaltung zählt über 100 Vogelarten, 59 Säugetier- und 11 Reptilienarten sowie über tausend Pflanzenarten.

NPS: Natur und Forschung ↗

Die Brandflächen

Zwischen Meile 8 und 10 sieht man die Spuren des Bridge Fire von 2009 — mit 3.947 Acres das größte Feuer der Parkgeschichte. Die Holzstapel an der Straße gehören dagegen zur Brandvorsorge: ausgedünntes Holz, das im Januar und Februar unter Schnee kontrolliert verbrannt wird.

NPS: Häufige Fragen ↗

Orte im Park

Aussichtspunkte, Wegeinstiege und Haltestellen mit belegter Lage.

Orte im Park
Der frei stehende Hoodoo Thor’s Hammer mit breiter Deckplatte auf schmalem Hals vor dem Bryce Amphitheater
Foto: Tobias Alt ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Thor’s Hammer

Ein Hoodoo mit Deckplatte — das Wahrzeichen des Parks und ein Lehrstück in Erosion.

Lage
am Navajo Loop unter Sunset Point
Von oben sichtbar
ja
Zugang
Navajo Loop, 2,2 km
Besteigen
verboten
NPS: Tageswanderungen ↗
Der Felsbogen Natural Bridge im Schnee, darunter dunkelgrüne Nadelbäume
Foto: CelikBlek ↗ · CC BY-SA 3.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Die Southern Scenic Drive

Achtzehn Meilen bis Rainbow Point — und die Aussichtspunkte, an denen kaum jemand hält.

Länge
18 Meilen, rund 29 km
Ende
Rainbow Point, 2.778 m
Shuttle
fährt diesen Abschnitt nicht
Wohnmobile
keine Beschränkungen
NPS: Grundinformationen ↗
Weiter Blick von Yovimpa Point über rote Felsstufen und bewaldete Ebenen bis zu fernen Hochflächen
Foto: Anthony Maw ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Yovimpa Point und die Grand Staircase

Von hier sieht man 100 Meilen Erdgeschichte als Treppe — wenn man weiß, worauf man schaut.

Lage
Ende der Panoramastraße
Stufen
Pink, Grey, White, Vermilion, Chocolate Cliffs
Länge der Treppe
100 Meilen bis zum Grand Canyon
Sicht
bis nach Arizona
NPS: Die Grand Staircase ↗
Sonnenaufgang über schneebedeckten Hoodoos, die im Morgenlicht orange leuchten
Foto: Ymaup ↗ · CC BY-SA 3.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt

Bryce im Winter

Schnee auf rotem Fels — und der Park ist trotzdem offen.

Frostnächte
Oktober bis Mai fast durchgehend
Kälteste Monate
Dezember bis Februar
Shuttle
fährt nicht
Geöffnet
24 Stunden, das ganze Jahr
NPS: Häufige Fragen ↗
Orientierung vor Ort

Orte im Park

Wähle einen Ort, um seine Lage und Anreisehinweise zu sehen.

Belegte Standorte aus den verlinkten Originalquellen. Die Karte zeigt keine Fahrstrecken, Wegverläufe oder Parkgrenzen. Die Verbindung zwischen zwei Punkten ist keine Zufahrtsfreigabe.

Zwei Campingplätze — beide nur mit Reservierung

Spontan ankommen und einen Platz bekommen funktioniert hier nicht.

Kein Windhundprinzip

Bryce Canyon hat keine Stellplätze nach dem Windhundprinzip. Reserviert wird ausschließlich über Recreation.gov — das unterscheidet den Park von den meisten Nachbarn.

NPS: Häufige Fragen ↗

North und Sunset Campground

North Campground ist ganzjährig geöffnet, Sunset Campground von Mitte April bis Oktober. Beide liegen nahe am Besucherzentrum, an der Lodge und am Amphitheater. Zelt- und Wohnmobilplatz kosten je 30 $ pro Nacht; abgereist wird bis 11.30 Uhr.

NPS: Campingplätze ↗

Wann sie voll sind

Die Parkverwaltung rechnet an Wochenenden von Mai bis Oktober damit, dass die Plätze bis mittags belegt sind. Am Straßenrand oder auf Haltebuchten zu übernachten ist verboten und wird geahndet.

NPS: Campingplätze ↗

Die Lodge

Die historische Lodge liegt wenige Minuten zu Fuß vom Amphitheater und hat 114 Zimmer in Lodge, Motelbauten und Hütten, dazu einen Speisesaal für Frühstück, Mittag- und Abendessen. Reservierung dringend empfohlen; im Winter geschlossen.

NPS: Übernachten im Park ↗

Im Hinterland

Übernachtet wird nur an ausgewiesenen Plätzen und nur mit Genehmigung, die persönlich am Besucherzentrum abgeholt wird. Sie kostet 10 $ plus 5 $ pro Person, nur mit Karte, höchstens 14 Nächte. Für März bis November lässt sie sich drei Monate im Voraus reservieren, im Winter gibt es sie nur vor Ort bis 48 Stunden vorher.

NPS: Häufige Fragen ↗

Außerhalb

Private Campingplätze und Unterkünfte liegen in Bryce Canyon City direkt vor dem Park und in den Orten der Umgebung. Auf den angrenzenden Flächen des Dixie National Forest ist freies Campen teils erlaubt — die Regeln dafür setzt die Forstverwaltung, nicht der Park.

NPS: Campingplätze ↗

Schuhe, Höhe, Gewitter

Die Parkverwaltung führt eine eigene Rangliste der Verletzungsursachen.

Platz eins und zwei: das falsche Schuhwerk

Die Parkverwaltung setzt es doppelt an die Spitze ihrer Liste: Schuhe, die nicht zum Wandern gemacht sind, sind die häufigste Ursache für Rettungseinsätze und Krankenhausbesuche. Verlangt werden Wanderschuhe mit Knöchelhalt und Profilsohle; Sportsandalen und Turnschuhe gelten ausdrücklich nicht als sicher. Im Winter kommen Spikes dazu.

NPS: Die zehn häufigsten Verletzungsursachen ↗

Platz drei: Überanstrengung

Die Wege beginnen oben. Jeder Rückweg ist ein Aufstieg, und das bei 75 Prozent des gewohnten Sauerstoffs. Die Parkverwaltung rät, umzukehren, bevor man müde wird.

NPS: Die zehn häufigsten Verletzungsursachen ↗

Trinken, bevor man Durst hat

Ein Liter alle ein bis zwei Stunden. Sonnenbrand trocknet zusätzlich aus, deshalb Hut, Sonnencreme und Sonnenbrille — auch gegen das vom hellen Fels reflektierte Licht. Wasserstationen zum Nachfüllen stehen an mehreren Stellen im Park.

NPS: Die zehn häufigsten Verletzungsursachen ↗

Fünfzig Grad Unterschied an einem Tag

Zwischen Tageshoch und Nachttief können 50 Grad Fahrenheit liegen, also rund 27 Grad Celsius. Wer mittags im T-Shirt losgeht, steht abends im Kalten.

NPS: Die zehn häufigsten Verletzungsursachen ↗

Gewitter

Blitze sind ganzjährig möglich, am gefährlichsten bei den Sommergewittern im Juli und August. Wer Donner hört, ist höchstens 16 Kilometer vom Blitz entfernt und soll sofort ein Gebäude oder das Auto aufsuchen.

NPS: Die zehn häufigsten Verletzungsursachen ↗

Auf dem Weg bleiben

Abseits der Wege ist der Untergrund selbst an flach wirkenden Hängen nicht zu halten. Die Parkverwaltung führt „Leaving the Trail“ als Platz vier ihrer Liste und empfiehlt, die Parkkarte mitzunehmen.

NPS: Die zehn häufigsten Verletzungsursachen ↗

Der Under-the-Rim Trail

Für den langen Weg unterhalb der Kante warnt die Parkverwaltung ausdrücklich: Der Zustand ist vielerorts schlecht, wer ihn geht, tut das auf eigenes Risiko. Karte und sichere Orientierung sind Voraussetzung, Hilfe kann sich verzögern.

NPS: Aktuelle Bedingungen ↗

Tiere nicht füttern

Gefütterte Tiere werden zutraulich und aggressiv. Selbst kleine Nager beißen so, dass genäht werden muss, und übertragen Krankheiten. Füttern ist im Park und in der Umgebung nach Bundesrecht verboten.

NPS: Die zehn häufigsten Verletzungsursachen ↗

Was sich anschließt

Bryce liegt mitten im dichtesten Parkgebiet der USA.

Zion, 78 Meilen

Der Ostzugang des Zion-Nationalparks liegt 78 Meilen entfernt, die übliche Verbindung führt über den Highway 12 und die UT 9. Zion steht ebenfalls auf der Zuschlagsliste — wer beide besucht, sollte die Passrechnung vorher machen.

NPS: Häufige Fragen ↗

Red Canyon für Hunde

Wer mit Hund reist, kommt im Park kaum vom Asphalt herunter. Die Parkverwaltung verweist selbst auf das benachbarte Red Canyon des Dixie National Forest: ähnliche Felsformationen, Wege, auf denen Hunde erlaubt sind.

NPS: Tageswanderungen ↗

Capitol Reef und die Nachbarn

Capitol Reef liegt 112 Meilen entfernt, der Nordrand des Grand Canyon 150. Dazwischen liegen das Grand-Staircase-Escalante-Nationalmonument, das Cedar Breaks National Monument und mehrere State Parks, die die Parkverwaltung selbst als Anschluss empfiehlt.

NPS: Reisetipps und Nachbarschaft ↗

Häufige Fragen zum Bryce Canyon

Kurz beantwortet – jede Antwort mit ihrer Quelle.

Brauche ich eine Reservierung für Bryce Canyon?

Nein. Für die Einfahrt ist kein Zeitfenster nötig; man zeigt seinen Pass oder bezahlt am Eingang. Reserviert werden muss nur, was dazukommt: beide Campingplätze, die Lodge, Genehmigungen fürs Hinterland und die Vollmondwanderungen.

NPS: Öffnungszeiten und Saisons ↗

Was kostet der Eintritt?

Ein privates Fahrzeug mit allen Insassen kostet 35 $, ein Motorrad 30 $, eine Person zu Fuß oder mit dem Rad 20 $ — jeweils für sieben Tage. Kinder unter 16 zahlen nichts. Der Park nimmt kein Bargeld.

NPS: Gebühren und Pässe ↗

Zahle ich als Reisende aus Deutschland den 100-Dollar-Zuschlag?

Ja. Bryce Canyon gehört zu den elf Parks, die seit 2026 zusätzlich 100 $ je Person ohne US-Wohnsitz ab 16 Jahren erheben. Die Gebührenseite nennt ausdrücklich auch Teilnehmende gewerblicher Touren, von CUA-Gruppen und von Konzessionärstouren. Wer mit einem Jahres- oder America-the-Beautiful-Pass einfährt, zahlt ihn nicht.

NPS: Gebühren und Pässe ↗

Muss ich den Shuttle nehmen?

Nein, er ist an keiner Stelle des Parks vorgeschrieben. Er ist im Eintritt enthalten, fährt von April bis Mitte Oktober alle 15 Minuten und bedient die vier Hauptaussichtspunkte. Hunde dürfen nicht mit. Mit einem Fahrzeug ab sieben Metern Länge lohnt er sich besonders, weil man damit im Amphitheater-Abschnitt kaum parken darf.

NPS: Der kostenlose Parkshuttle ↗

Welche Wanderung lohnt sich, wenn ich nur wenige Stunden habe?

Die Parkverwaltung empfiehlt Erstbesuchenden die Runde aus Queen’s Garden und Navajo Loop: 4,6 Kilometer, 191 Höhenmeter, zwei bis drei Stunden, im Uhrzeigersinn. Wer weniger Zeit oder Kondition hat, geht den asphaltierten halben Kilometer des Rim Trail zwischen Sunset und Sunrise Point.

NPS: Häufige Fragen ↗

Wo sieht man den Sonnenuntergang am besten?

Nicht am Sunset Point. Fast alle Aussichtspunkte schauen nach Osten, die Sonne geht also hinter einem unter. Die Parkverwaltung empfiehlt für den Sonnenuntergang Inspiration Point oder Paria View und rät, anderthalb Stunden vorher da zu sein. Für den Sonnenaufgang nennt sie Sunrise Point und Bryce Point.

NPS: Häufige Fragen ↗

Wie hoch liegt der Park — und ist das ein Problem?

Das Besucherzentrum liegt auf 2.406 Metern, der höchste Punkt auf 2.778. Bei 8.000 Fuß stehen noch rund 75 Prozent des gewohnten Sauerstoffs zur Verfügung. Höhenkrankheit kann jeden treffen; wer Herz- oder Lungenvorerkrankungen hat, trägt ein erhöhtes Risiko. Die Wege beginnen oben, der Rückweg ist immer der Aufstieg.

NPS: Häufige Fragen ↗

Kann ich spontan auf dem Campingplatz übernachten?

Nein. Bryce Canyon hat keine Stellplätze nach dem Windhundprinzip — beide Campingplätze werden ausschließlich über Recreation.gov vergeben. An Wochenenden von Mai bis Oktober sind sie oft schon mittags belegt. Am Straßenrand zu übernachten ist verboten.

NPS: Häufige Fragen ↗

Darf mein Hund mit?

Nur auf Asphalt: Straßen, Parkplätze, Campingplätze, die asphaltierten Aussichtspunkte — ausgenommen Piracy Point —, der Shared-Use Path und der halbe Kilometer Rim Trail zwischen Sunset und Sunrise Point. Auf allen anderen Wegen und im Shuttle sind Hunde nicht erlaubt. Die Parkverwaltung verweist selbst auf das benachbarte Red Canyon.

NPS: Tageswanderungen ↗

Wie komme ich zu einer Vollmondwanderung?

Über Recreation.gov, und es ist ein Wettlauf: 15 Tickets werden 14 Tage vorher freigeschaltet, zehn weitere fünf Tage vorher, jeweils um 10 Uhr Eastern Time — das ist 16 Uhr deutscher Zeit. Höchstens sechs Tickets pro Buchung, 1 $ Gebühr. Einchecken muss man bis 15 Uhr am Tag der Wanderung; Profilsohlen werden kontrolliert.

NPS: Vollmondwanderungen ↗

Woher die Angaben stammen

Alle Sachangaben stammen von der Parkverwaltung.

  1. NPS: Bryce Canyon National Park ↗
  2. NPS: Grundinformationen ↗
  3. NPS: Gebühren und Pässe ↗
  4. NPS: Öffnungszeiten und Saisons ↗
  5. NPS: Aktuelle Bedingungen ↗
  6. NPS: Anfahrt ↗
  7. NPS: Der kostenlose Parkshuttle ↗
  8. NPS: Tageswanderungen ↗
  9. NPS: Die zehn häufigsten Verletzungsursachen ↗
  10. NPS: Campingplätze ↗
  11. NPS: Übernachten im Park ↗
  12. NPS: Genehmigungen und Reservierungen ↗
  13. NPS: Reiten im Park ↗
  14. NPS: Astronomie- und Nachthimmelprogramme ↗
  15. NPS: Vollmondwanderungen ↗
  16. NPS: Aktivitäten ↗
  17. NPS: Wetter und Klimawerte ↗
  18. NPS: Häufige Fragen ↗
  19. NPS: Reisetipps und Nachbarschaft ↗
  20. NPS: Karten und Broschüren ↗
  21. NPS: Geologische Formationen ↗
  22. NPS: Wie ein Hoodoo entsteht ↗
  23. NPS: Die Grand Staircase ↗
  24. NPS: Natur und Forschung ↗
  25. NPS: Geschichte und Kultur ↗
  26. NPS: Zuschlag für Personen ohne US-Wohnsitz ↗
  27. NPS: Zuschlag bei gewerblichen Touren ↗
  28. Recreation.gov: Buchbare Leistungen im Park ↗

Wie aktuell sind diese Angaben?

Recherche: 25.09.2026. Kein Live-Status. Termine gelten ausdrücklich für das genannte Jahr. Ein technisch erfolgreicher Abruf ist keine redaktionelle Bestätigung; veraltete automatische Werte werden ausgeblendet und durch den Quellenlink ersetzt.

Aktuelle Informationen des Parks ↗
Bild- und Kartennachweise

Foto: Pierre André ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗ · verkleinert, WebP, Darstellungszuschnitt. Bearbeitete Fassung unter der angegebenen Bildlizenz. Historisches Foto, kein Nachweis aktueller Bedingungen.

Standortnachweise: Aussichtspunkte, Wegeinstiege und Haltestellen sind aus OpenStreetMap übernommen und einzeln über die Objekt-Adresse belegt. Die Punkte dienen der Orientierung und ersetzen keine Wanderkarte. Markierungen sind keine Zufahrtsfreigabe. Kartengrundlage © OpenStreetMap-Mitwirkende.