Das 2021 eröffnete Zentrum am Ruhestein ist der bauliche Mittelpunkt des Parks: ein auskragender Holzbau über dem Hang mit Ausstellung und Aussichtsturm. Öffnungszeiten und Eintritt beim Zentrum prüfen.
Der 2021 eröffnete Bau kragt weit über den Hang hinaus und trägt einen Aussichtsturm. Er ist zugleich Ausstellung, Kino und Ausgangspunkt für Führungen.
Am Lotharpfad ist zu sehen, was aus einer Sturmfläche wird. Der Bewuchs verändert sich von Jahr zu Jahr — der Weg sieht heute anders aus als vor zehn Jahren.
Ein Steg über eine Sturmwurffläche, die der Orkan Lothar 1999 hinterließ. Sie blieb liegen, und heute wächst dort ein neuer Wald — über Stege, Leitern und Treppen mitten hindurch.
Gipfel an der Schwarzwaldhochstraße mit offenen Grindenflächen — Heiden, die durch jahrhundertelange Beweidung entstanden.
Reisezeit und Saison
Hochlagen mit eigenem Wetter
Der Park liegt zwischen Baden-Baden und Freudenstadt auf den Höhen des Nordschwarzwalds. Auf den offenen Grinden ist es windiger und kühler als im Tal — auch im Sommer.
Offene Heideflächen auf dem Kamm, entstanden durch jahrhundertelange Beweidung. Sie sind der Grund, warum der Park hier Koniks und andere Weidetiere einsetzt — ohne sie würden die Grinden zuwachsen.
Eiszeitlicher Karsee in der Kernzone unterhalb des Seekopfs. Nicht zu verwechseln mit dem Mummelsee, der außerhalb des Parks liegt.
Die wichtigste Verwechslung dieser Region: Der bekannteste See der Schwarzwaldhochstraße gehört nicht zum Nationalpark.
Im Park
Der Wilde See, ein eiszeitlicher Karsee in der Kernzone.
Nicht im Park
Der Mummelsee an der Hornisgrinde — mit Hotel und Souvenirhandel.
Unterschied
Der Wilde See ist nur zu Fuß erreichbar und deutlich stiller.
Kernzone
Wilder See und Kleemüsse bilden den mittleren Kernzonenbereich.
Regel
„Bitte betreten und befahren Sie die Gewässer nicht.“
Merke
Wer „Mummelsee“ sucht, sucht nicht den Nationalpark.
Den Besuch im Nationalpark Schwarzwald planen
Der Mummelsee gehört nicht dazu
Der bekannteste See an der Schwarzwaldhochstraße liegt an der Hornisgrinde außerhalb des Nationalparks. Der See im Park heißt Wilder See und ist ein Karsee unterhalb des Seekopfs — deutlich stiller und nur zu Fuß erreichbar.
Ein eiszeitlicher Karsee in der Kernzone, umgeben von altem Wald und Totholz. Nicht zu verwechseln mit dem Mummelsee an der Hornisgrinde, der außerhalb des Parks liegt.
Gipfel im nördlichen Parkteil; gehört mit dem Nägeliskopf zur Kernzone, in der kein Eingriff mehr stattfindet.
Was hier geschützt wird
Wo die Kernzone liegt
„Plättig, Hoher Ochsenkopf/Nägeliskopf im Norden, Wilder See/Kleemüsse in der Mitte sowie Buhlbachsee/Hechliskopf im Süden“ — dort findet kein Eingriff mehr statt.
Badische Sitzgemeinde der Nationalparkverwaltung, westlich unterhalb des Ruhesteins.
Anreise: über die Schwarzwaldhochstraße
Die Verwaltung sitzt auf der Grenze
Der Sitz liegt „auf der Grenze zwischen Baden (Gemeinde Seebach) und Württemberg (Gemeinde Baiersbronn)“ — eine Anspielung auf die alte Landesteilung, die hier bis heute verläuft.
Der Parkplatz an der B 500, den die Nationalparkverwaltung als Start und Parkmöglichkeit nennt. Rund 300 Meter bis zum Pfad. In OpenStreetMap ist er als gebührenfrei erfasst.
Eigene Seite
Lotharpfad
900 Meter Bohlenweg über eine Sturmfläche von 1999 — eine halbe Stunde, die zeigt, wie Wald ohne Zutun des Menschen zurückkommt.
Die Haltestelle, die die Nationalparkverwaltung für die Anreise mit dem ÖPNV nennt. Ohne Wartehäuschen und ohne taktiles Leitsystem, laut OpenStreetMap aber rollstuhlgerecht.
Eigene Seite
Lotharpfad
900 Meter Bohlenweg über eine Sturmfläche von 1999 — eine halbe Stunde, die zeigt, wie Wald ohne Zutun des Menschen zurückkommt.