Das Haus zur Wildnis: Wald von innen, Tiere von nah
Das zweite große Besucherzentrum des Nationalparks – und der leichteste Weg zu Luchs und Wolf.
Das Haus zur Wildnis ist der Mittelpunkt des Nationalparkzentrums Falkenstein bei Ludwigsthal. Die Ausstellung erzählt, wie sich die Wälder des Nationalparks ohne Eingriff verändern: an einem teils begehbaren Laubbaum, am Totholz und in einem Wurzelgang, in dem Besucher unterirdisch durch die Bodenschichten gehen.
Draußen beginnt das Tier-Freigelände. Neben Luchsen und Wölfen leben dort Wildpferde und Urrinder, zwei einstige Bewohner des Bayerwalds, und die Steinzeithöhle führt mit einer Kunstfelsenkulisse in die Altsteinzeit. Ein knapp drei Kilometer langer Rundweg verbindet alle Anlagen; die Verwaltung rät, sich dafür rund eineinhalb Stunden Zeit zu nehmen.
Eintritt kostet nichts: Der Nationalpark und seine Besuchereinrichtungen sind kostenlos. Bezahlt wird nur das Parken am Nationalparkzentrum. Wer mit der Waldbahn kommt, steigt am eigenen Haltepunkt Ludwigsthal direkt am Tier-Freigelände aus.
Geöffnet ist das Haus vom 1. Mai bis 9. November täglich von 9 bis 18 Uhr und vom 26. Dezember bis 30. April von 9 bis 17 Uhr; vom 10. November bis 25. Dezember bleibt es zu. Das Tier-Freigelände ist ganzjährig frei zugänglich und wird im Winter geräumt.
In Zahlen
- Eintritt
- frei
- Rundweg Tier-Freigelände
- knapp 3 km, rund 1,5 h
- Rundgang Wildtiere (Tourdaten)
- 2,5 km, leicht
- Haus, Sommer
- 9–18 Uhr, 1.5.–9.11.
- Haus, Winter
- 9–17 Uhr, 26.12.–30.4.
- Geschlossen
- 10.11.–25.12.
- Steinzeithöhle
- ab 9.30 Uhr
- Parken
- höchstens 5 € pro Tag










