Die Außenküste des Darß, an der die Ostsee ungebremst anlandet: Treibholz, umgestürzte Bäume, kein Strandkorb. Einer der wenigen weitgehend unverbauten Strände Deutschlands.
Die Verwaltung betreibt Informationsstellen in Vitte auf Hiddensee, an der Sundischen Wiese, in Barhöft, in Waase auf Ummanz und das Natureum am Darßer Ort.
Die Nordwestspitze der Halbinsel mit dem Leuchtturm und dem Natureum. Hier wächst die Küste durch Anlandung weiter — der Park verändert seine eigene Form.
Am Darßer Ort landet Sand an, andernorts trägt die See ihn ab. Der Park lässt diese Umlagerung zu, statt sie zu verbauen — die Landschaft verändert ihre Form von Jahr zu Jahr.
Hinter dem Weststrand steht ein Küstenwald, in dem die Bäume vom Wind geformt sind — Windflüchter. Teile davon gelten als eines der letzten weitgehend ungenutzten Waldgebiete an der deutschen Ostseeküste.
Beobachtungsgebiet am Zingst. Von Anfang September bis Anfang November täglich ab 15 Uhr bis 8 Uhr gesperrt; Abendbeobachtung nur mit Nationalpark-Card.
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Im Herbst gelten Sperrzeiten
Von Anfang September bis Anfang November ist die Sundische Wiese täglich ab 15 Uhr bis 8 Uhr gesperrt. Für die Abendbeobachtung des Kranicheinflugs ist eine Nationalpark-Card nötig.
Von Anfang September bis Anfang November ist die Fläche täglich ab 15 Uhr bis 8 Uhr gesperrt. Wer den Abendeinflug sehen will, braucht die Nationalpark-Card und einen ausgewiesenen Punkt.
Einer der flachen Bodden zwischen Halbinsel und Festland. Zusammen machen Bodden, Ostsee und Watt 83 Prozent der Parkfläche aus.
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83 Prozent sind Wasser
„83 % seiner Fläche sind Ostsee, Wattflächen und Lagunen.“ Wer hier „in den Park geht“, steht meist an seinem Rand — das Gebiet selbst erschließt sich vom Ufer, von Plattformen oder vom Schiff.
Insel im Bodden, einer der Schlafplätze der rastenden Kraniche. Betreten nicht erlaubt; Beobachtung von den ausgewiesenen Punkten.
Reisezeit: Der Herbst ist hier die Hauptsache
Kranichrast im Herbst
Der abendliche Kranicheinflug zur Dämmerung ist das Ereignis des Jahres. Die Schutzmaßnahmen laufen von Anfang September bis Anfang November — in dieser Zeit ist Beobachtung nur an ausgewiesenen Punkten erlaubt.
Im Herbst sammeln sich die Kraniche über den flachen Boddengewässern. Der abendliche Einflug zu den Schlafplätzen ist das Ereignis, für das die Sperrzeiten gelten.
Die flachen Bodden bieten den Kranichen sichere Schlafplätze im Wasser, die umliegenden Felder die Nahrung. Diese Kombination macht das Gebiet zu einem der bedeutendsten Rastplätze des Kontinents.
Die Verwaltung nennt für den Park ein Wegenetz mit Wander-, Rad-, Reit- und Kutschwegen. Auf der flachen Halbinsel ist das Rad das naheliegende Verkehrsmittel.
Seebad am östlichen Ende der Halbinsel, Hafen für die Boddenschifffahrt und Zugang zur Sundischen Wiese.
Anreise: auf die Halbinsel und aufs Wasser
Mit dem Schiff über den Bodden
Weil der Park überwiegend Wasser ist, führt die Schifffahrt mitten hinein. Linien verbinden Zingst, Bodstedt, Born und Ahrenshoop mit Ribnitz-Damgarten.