Die Kreideküste lässt sich auch vom Schiff ansehen. Das ist die einzige Perspektive, aus der man die ganze Wand sieht — vom Land aus steht man immer oben drauf.
Die Aussichtsplattform über dem Königsstuhl gehört zum Zentrumsticket und ist barrierefrei erreichbar. Den Blick von unten auf die Wand ersetzt sie nicht.
„Die hohen, am Königsstuhl bis auf 118 m aufragenden Kreidekliffs“ sind nach Angabe der Verwaltung einzigartig in Deutschland. Die Kreide entstand aus den Schalen von Kleinstlebewesen eines Meeres der Kreidezeit.
Der Nationalpark selbst ist frei zugänglich. Eintritt kostet nur das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL mit Ausstellung und Skywalk — 14 Euro für Erwachsene.
Erwachsene zahlen 14 Euro, Kinder von 6 bis 14 Jahren 8 Euro, die Familienkarte kostet 30 Euro. Kinder unter 5 Jahren haben freien Eintritt. Im Ticket enthalten sind die dreigeschossige Ausstellung, das Kino und der Skywalk.
Die Parkverwaltung schreibt: „Immer einen sicheren Abstand zur Kliffkante einhalten.“ Und unten am Geröllstrand besteht Lebensgefahr — aus der Kliffwand brechen regelmäßig Gesteinsbrocken. Die Wissower Klinken stürzten 2005 teilweise ein.
Eine markante Kreideformation südlich des Königsstuhls, 2005 teilweise abgestürzt. Sie zeigt, dass diese Küste in Bewegung ist — der Grund für die Warnung am Geröllstrand.
Am Geröllstrand unterhalb der Kreidefelsen besteht Lebensgefahr: Aus der Kliffwand brechen regelmäßig Gesteinsbrocken. Der Abstand zur Kante oben und zur Wand unten ist beides Mal ernst gemeint.
Ein Moorsee im Buchenwald im Inneren des Parks, umgeben von der Herthaburg. Ein ganz anderes Bild als die Küste — und gut erreichbar vom Königsstuhl aus.
493 Hektar alte Buchenwälder im Herzen des Parks gehören seit dem 25. Juni 2011 zum UNESCO-Weltnaturerbe — als Teil der europäischen Buchenurwälder, zu denen auch die Wälder von Paklenica in Kroatien zählen.
Die Fahrten entlang der Kreideküste laufen in der Saison ab Sassnitz, Binz, Sellin oder Göhren. Abfahrtsorte und Zeiten wechseln — beim Anbieter prüfen.
Der Weg führt an der Kliffkante entlang von Sassnitz nach Lohme. Er verbindet die Aussichten und ist der klassische Zugang zum Königsstuhl — auch bei Sonnenaufgang.
Nördliches Ende des Hochuferwegs, näher am Königsstuhl als Sassnitz.
Anreise: Bahn bis Sassnitz, dann Bus oder zu Fuß
Zu Fuß über das Hochufer
Der Hochuferweg verbindet Sassnitz und Lohme entlang der Kliffkante. Er ist der schönste Zugang und macht den Shuttle überflüssig — festes Schuhwerk vorausgesetzt.
Das 3-in-1-Ticket verbindet Shuttlebus, Zentrumseintritt und Tagesparkkarte in Hagen. Es wird nur von April bis Oktober angeboten — außerhalb dieser Zeit gelten die Einzelpreise.
Direkt am Königsstuhl gibt es kein öffentliches Parken. Geparkt wird in Hagen; von dort fährt ein Shuttlebus. Die Tagesparkkarte ist Teil des 3-in-1-Tickets.
185 Meter lang, 122 Meter über der Ostsee und vier Meter über dem Königsstuhl. Freitragend, vollständig stufenlos und ohne Glasboden; im Eintritt enthalten.
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Königsstuhl
118 Meter Kreidekliff, seit 2023 ein Skywalk darüber — und keine Straße, die hinführt: Zum Königsstuhl kommt man mit dem Bus oder zu Fuß.