Die Schwedenlöcher: Klamm, Treppen und ein Sturm
Der kürzeste wilde Weg von der Bastei hinunter – und warum die klassische Runde gerade nicht geht.
Die Schwedenlöcher sind eine klammartige Schlucht zwischen der Bastei und dem Amselgrund. Über rund 700 Stufen führt der Weg zwischen moosbewachsenen Felswänden hinab ins kühle Tal des Grünbachs. Für die Nationalparkverwaltung sind sie die naheliegende Verbindung zu einem Besuch der Bastei.
Am 31. Juli 2026 hat ein heftiges, lokal begrenztes Unwetter einen Teil des Nationalparks zwischen Bastei, Rathen und Hohnstein getroffen. Seit der Allgemeinverfügung vom 14. August 2026 sind die Schwedenlöcher, der Gansweg dorthin und der obere Amselgrund vom Abzweig Schwedenlöcher bis Rathewalde wieder freigegeben.
Noch gesperrt sind der Amselsee und der Amselgrund von Rathen bis zum Abzweig Schwedenlöcher. Damit fehlt genau das Stück, über das die bekannten Rundwege des Tourismusverbands zurück nach Rathen oder zur Bastei führen. Wer heute durch die Schwedenlöcher absteigt, geht im Amselgrund nach links Richtung Rathewalde oder auf demselben Weg zurück.
Die Schlucht liegt mitten im Nationalpark, nach der Parkgrenze in OpenStreetMap rund 300 Meter innerhalb. Laut Karte der Verwaltung gehört sie zur Kernzone, in der nur markierte oder ausgeschilderte Wege benutzt werden dürfen.
Nationalparkverwaltung: Sehenswürdigkeiten im Nationalpark ↗
In Zahlen
- Stufen
- rund 700
- Höchster Punkt der Runde
- 312 m
- Tiefster Punkt (Amselgrund)
- 118 m
- Runde ab Bastei
- 4,82 km · 211 Hm · 1:45 h
- Runde ab Kurort Rathen
- 6,37 km · 378 Hm · 2:30 h
- Sturm
- 31. Juli 2026
- Wieder frei seit
- 14. August 2026












