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Karte

00 · Felsentor im Nationalpark · Sachsen · Nationalpark Sächsische Schweiz

Kuhstall

Das zweitgrößte Felsentor des Elbsandsteins, eine Treppe durch den Spalt und eine Aussicht auf die Affensteine.

Anfahrt, Wege & ZeitenAnreise & ParkenZeiten

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Foto: Meyres ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗

17 mFelsentor

breit, 11 Meter hoch

3,42 kmKürzeste Runde

ab Lichtenhainer Wasserfall

173 mAufstieg

rund zwei Stunden hin und zurück

Der Kuhstall: eine Höhle mit Aussicht

Ein Tor im Fels, eine enge Treppe nach oben und seit 1824 eine Gaststätte daneben.

Der Kuhstall ist ein mächtiges Felsentor im Neuen Wildenstein in der Hinteren Sächsischen Schweiz, 11 Meter hoch und 17 Meter breit. Wer hindurchgeht, steht auf einer Aussicht über dem Affensteinmassiv. Die Nationalparkverwaltung zählt ihn zu den beliebtesten Ausflugszielen des Parks.

Der Name kommt aus einer Sage: Die Höhle und die zerklüfteten Felsen ringsum sollen den Bewohnern der umliegenden Dörfer und ihren Tieren in Kriegszeiten als Versteck vor plündernden Heeren gedient haben. Auf dem Plateau darüber liegen die Reste einer Burg der Herrschaft Wildenstein aus dem 15. Jahrhundert.

Hinauf führt die Himmelsleiter, eine enge Treppe zwischen zwei Felswänden. Sie zweigt links vom Geländer des Felsentors ab und endet an einem weiteren Aussichtspunkt. Breite Schultern und ein großer Rucksack machen sie spürbar enger.

Schon 1824 entstand am Kuhstall ein Gasthaus. Die Gastwirtschaft gibt es bis heute; sie ist Nationalpark-Partner. Für den Felsen selbst nennen weder Verwaltung noch Tourismusverband einen Eintritt oder Öffnungszeiten – bezahlt werden Anfahrt und Parken.

Der Kuhstall liegt mitten im Nationalpark: Nach der Parkgrenze in OpenStreetMap rund anderthalb Kilometer innerhalb. Deshalb gilt die Regel der Verwaltung: Das Gelände darf nur auf den vorhandenen Wegen betreten werden.

Nationalparkverwaltung: Sehenswürdigkeiten im Nationalpark ↗

In Zahlen

Höhe des Tors
11 m
Breite des Tors
17 m
Gasthaus seit
1824
Burgreste
15. Jahrhundert
Runde ab Wasserfall
3,42 km · 173 Hm
Tiefster / höchster Punkt
160 m / 329 m
Ab Schmilka
11,04 km · 649 Hm

Zum Parkprofil Sächsische Schweiz

01 · Planen

Anfahrt, Wege & Zeiten

Mit Bahn oder Bus bis zum Lichtenhainer Wasserfall, dann zu Fuß.

Foto: Dr. Bernd Gross ↗ · CC BY-SA 3.0 ↗

Anfahrt und Parken

Mit Bahn oder Bus bis zum Lichtenhainer Wasserfall, dann zu Fuß.

Tarifkarte

geprüft am 03.10.2026

Eintritt und Öffnungszeiten

Für das Felsentor nennt niemand einen Preis – für die Anreise schon.

Kein Kassenhäuschen

Weder die Nationalparkverwaltung noch der Tourismusverband nennen für den Kuhstall einen Eintritt oder Öffnungszeiten. Der Weg dorthin ist ein markierter Wanderweg im Nationalpark.

Nationalparkverwaltung: Sehenswürdigkeiten im Nationalpark ↗

Einkehr am Tor

Das Berggasthaus am Kuhstall hat eigene Öffnungszeiten; sie stehen auf der Seite des Hauses.

Berggasthaus Kuhstall (Nationalpark-Partner) ↗

Anreise kostet

Bezahlt werden Bahn, Bus oder Parkplatz. Wer mit der Familie kommt, fährt mit der Familientageskarte der Kirnitzschtalbahn für 25 Euro.

RVSOE: Fahrplan und Tarif der Kirnitzschtalbahn ↗

Drei Wege

Wie weit es zum Kuhstall ist

Offizielle Tourdaten des Tourismusverbands Sächsische Schweiz, nebeneinander.

Runde ab Lichtenhainer Wasserfall

Start und Ziel an der Endstelle der Kirnitzschtalbahn. Schwierigkeit: leicht.

Strecke
3,42 km
Aufstieg
173 m
Gehzeit
2:00 h

Strecke ab Schmilka über den Winterberg

Von der Elbe über Großen Winterberg und Kuhstall ins Kirnitzschtal. Schwierigkeit: mittel.

Strecke
11,04 km
Aufstieg
649 m
Gehzeit
4:00 h

Höhen der kurzen Runde

Tiefster und höchster Punkt laut Tourbeschreibung.

Tiefster Punkt
160 m
Höchster Punkt
329 m
Abstieg
177 m

Tourdaten abgerufen am 03.10.2026; Gehzeiten ohne Pausen. Tourismusverband Sächsische Schweiz: Runde zum Kuhstall ↗

Wann es sich lohnt

Licht, Andrang und Wetter am Felsentor.

02 · Vor Ort

Wandern zum Kuhstall

Die kurze Runde, die lange Strecke und der Malerweg.

Foto: Molgreen ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗

„Durch das Tor hindurch – und auf einmal liegt die Hintere Sächsische Schweiz vor dir.“

Der Kuhstall im Neuen Wildenstein, 11 Meter hoch und 17 Meter breit.

Wandern zum Kuhstall

Die kurze Runde, die lange Strecke und der Malerweg.

Die Runde vom Wasserfall

Hinter dem Parkplatz über die kleine Brücke, links dem Malerweg folgen und stetig bergauf bis zum Felsentor. Zurück über die Treppenstufen links vor dem Tor und den Hinteren Kuhstallweg mit rotem Strich. Zusammen 3,42 Kilometer und 173 Höhenmeter, etwa zwei Stunden.

Tourismusverband Sächsische Schweiz: Runde zum Kuhstall ↗

03 · In der Nähe

Weiter von hier

Der Kuhstall liegt mitten im Nationalpark Sächsische Schweiz. Regeln, Wege und die übrigen Orte des Parks stehen im Parkprofil.

Foto: Meyres ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗

Karte

Kuhstall im Gelände

Sechs Punkte zwischen Kirnitzschtal und Neuem Wildenstein, jeder an einem OpenStreetMap-Objekt belegt. Alle Punkte liegen auf der Karte des Nationalpark Sächsische Schweiz, mit Detail und Bildern.

Auf der Karte zeigenKarte des Nationalpark Sächsische Schweiz · 3D-Gelände

Feldbuch · Kuhstall

geprüft am 03.10.2026

01Gut zu wissen

Was am Felsentor gilt.

Im Nationalpark

Der Kuhstall liegt im Nationalpark. Das Gelände darf nur auf den vorhandenen Wegen betreten werden; in der Kernzone nur auf markierten oder ausgeschilderten Wegen.

Nationalparkverwaltung: Verhalten im Nationalpark ↗

Sperrungen prüfen

Aktuelle Sperrungen und Umleitungen veröffentlicht die Verwaltung im Wegeservice. Die Rangerinnen und Ranger schildern Umleitungen auch vor Ort aus.

Nationalparkverwaltung: Wegeservice mit Sperrungen ↗

Eine Höhle mit Geschichte

Mit der Romantik begann Anfang des 19. Jahrhunderts der Fremdenverkehr im Elbsandstein; Maler und Publizisten machten Orte wie den Kuhstall bekannt.

Nationalparkverwaltung: Sehenswürdigkeiten im Nationalpark ↗

Lage zur Parkgrenze

Nach der OpenStreetMap-Grenze liegen Felsentor, Himmelsleiter und Gasthaus rund anderthalb Kilometer innerhalb des Nationalparks.

OpenStreetMap: Grenze des Nationalparks Sächsische Schweiz ↗

02Kuhstall: häufige Fragen

Kurz beantwortet, mit Quelle.

Wie lange wandert man zum Kuhstall?

Vom Lichtenhainer Wasserfall aus ist die Runde zum Kuhstall und zurück 3,42 Kilometer lang und dauert laut Tourismusverband rund zwei Stunden. Dabei sind 173 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen.

Tourismusverband Sächsische Schweiz: Runde zum Kuhstall ↗

Wo parkt man für den Kuhstall?

Am Lichtenhainer Wasserfall gibt es einen Parkplatz. Die Nationalparkverwaltung empfiehlt aber Bus oder Kirnitzschtalbahn ab Bad Schandau, weil die Parkplätze im Kirnitzschtal meist schnell belegt sind.

Nationalparkverwaltung: Sehenswürdigkeiten im Nationalpark ↗

Kostet der Kuhstall Eintritt?

Weder die Nationalparkverwaltung noch der Tourismusverband nennen einen Eintritt oder Öffnungszeiten für das Felsentor. Bezahlt werden Anreise und Parken.

Nationalparkverwaltung: Sehenswürdigkeiten im Nationalpark ↗

Wie groß ist der Kuhstall?

Das Felsentor ist 11 Meter hoch und 17 Meter breit. Durch das Tor gelangt man zu einer Aussicht auf das Affensteinmassiv.

Nationalparkverwaltung: Sehenswürdigkeiten im Nationalpark ↗

Was ist die Himmelsleiter am Kuhstall?

Eine enge Treppe zwischen zwei Felswänden, die links vom Geländer des Felsentors abzweigt. Sie führt auf das Plateau des Neuen Wildensteins mit einem weiteren Aussichtspunkt und den Resten einer Burg aus dem 15. Jahrhundert.

Tourismusverband Sächsische Schweiz: Runde zum Kuhstall ↗

Liegt der Kuhstall im Nationalpark Sächsische Schweiz?

Ja. Nach der Parkgrenze in OpenStreetMap liegt der Kuhstall rund anderthalb Kilometer innerhalb des Nationalparks, im hinteren Teil des Schutzgebiets.

OpenStreetMap: Grenze des Nationalparks Sächsische Schweiz ↗

03Quellen und Stand

Betreiber, Gemeinde und Parkverwaltung — jede Angabe einzeln belegt.

Orte auf der Karte

  • Kuhstall Felsentor, 11 × 17 m

    Das Felsentor im Neuen Wildenstein. Punkt-im-Polygon-Prüfung gegen die OpenStreetMap-Grenze: innerhalb des Nationalparks, rund 1,5 Kilometer von der Grenze.

    Standortnachweis ↗
  • Aussicht Kuhstall Aussicht

    Der Blick nach dem Durchgang durch das Tor, hinüber zum Affensteinmassiv.

    Standortnachweis ↗
  • Himmelsleiter Treppe

    Enge Treppe zwischen zwei Felswänden hinauf auf das Plateau des Neuen Wildensteins.

    Standortnachweis ↗
  • Burgreste Neuer Wildenstein Ruine

    Reste der Burganlage der Herrschaft Wildenstein aus dem 15. Jahrhundert.

    Standortnachweis ↗
  • Gasthaus am Kuhstall Einkehr

    Gastwirtschaft seit 1824, heute Nationalpark-Partner.

    Standortnachweis ↗
  • Lichtenhainer Wasserfall Start der kürzesten Runde

    Endstelle der Kirnitzschtalbahn mit Parkplatz. Hier beginnt die Runde zum Kuhstall.

    Standortnachweis ↗
  1. Nationalparkverwaltung: Sehenswürdigkeiten im Nationalpark ↗
  2. Nationalparkverwaltung: Verhalten im Nationalpark ↗
  3. Nationalparkverwaltung: Wegeservice mit Sperrungen ↗
  4. OpenStreetMap: Grenze des Nationalparks Sächsische Schweiz ↗
  5. Tourismusverband Sächsische Schweiz: Runde zum Kuhstall ↗
  6. Tourismusverband Sächsische Schweiz: Schmilka – Winterberg – Kuhstall – Lichtenhainer Wasserfall ↗
  7. RVSOE: Fahrplan und Tarif der Kirnitzschtalbahn ↗
  8. Berggasthaus Kuhstall (Nationalpark-Partner) ↗

Wie aktuell sind diese Angaben?

Recherche: 03.10.2026. Kein Live-Status. Preise, Fahrpläne und Öffnungszeiten ändern sich; vor der Fahrt bitte beim Betreiber gegenprüfen.

Aktuelle Informationen des Betreibers ↗

Bild- und Kartennachweise

Standortnachweise: Jeder Punkt auf der Karte führt zu dem OpenStreetMap-Objekt, aus dem seine Koordinate stammt. Markierungen sind keine Zufahrtsfreigabe.

Ende des Feldbuchs · Parkverwaltung ↗