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Hauptbesucherzentrum mit der Ausstellung „Im Fluss“, Aussichtsturm und dem Auerlebnisgelände Schlossinsel samt Unterwasserbeobachtungsstation. 2026 vom 20. März bis 1. November täglich 9 bis 17 Uhr geöffnet. Das Schloss steht im Ort Orth, knapp außerhalb der Parkgrenze.
Das Nationalparkzentrum mit Schlossinsel — und zwei Kilometer weiter die Donau mit Tschaike und Inseln.
Eintritt 2026
15 € Erwachsene, 30 € Familie
Geöffnet 2026
20. März bis 1. November, 9–17 Uhr
Schlossinsel
Unterwasserstation, Sumpfschildkröten, Ziesel
Ohne Auto
Bus 550, 552, 553, 545
Eintritt — der Park ist frei, das Schloss Orth nicht
Schloss Orth: 15 € für Erwachsene
Der Eintritt ins Nationalparkzentrum mit Ausstellung „Im Fluss“, Schlossinsel, Aussichtsturm und museumORTH kostet 2026 15 € für Erwachsene, 10 € für Kinder und Jugendliche von 6 bis 19 Jahren, 12 € für Senioren und Menschen mit Behinderung und 30 € für die Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern. Die Saisonkarte kostet 30 €, für Familien 45 €; mit der Niederösterreich-Card ist ein Besuch kostenfrei.
Anreise und Parken — mit Bus, Bahn, Rad oder Schiff ab Wien
Parken am Schloss Orth
Für das Nationalparkzentrum gibt es Stellplätze auf der Parkfläche neben der Mittelschule Orth, für Busse vor allem im Straßenzug „Am Rosenhügel“. Für die Bootstouren und die Uferhausrunde parkt man an der Donau beim Gasthaus Humer's Uferhaus.
Reisezeit — ganzjährig offen, jede Jahreszeit hat ihre Tiere
Schloss Orth: März bis November
Das Nationalparkzentrum ist 2026 vom 20. März bis 1. November täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Vom 2. November bis 20. März 2027 gilt Wintersperre; Auskunft und Buchung gibt es dann werktags von 9 bis 13 Uhr am Telefon.
Die einstige Wasserburg aus dem 12. Jahrhundert und spätere Jagdschloss von Kronprinz Rudolf ist seit 2005 Nationalparkzentrum. Vom Aussichtsturm aus lassen sich Weißstörche, Turmfalken und Dohlen über Monitore am Nest beobachten; auf der Schlossinsel zeigt eine Unterwasserstation Hecht und Hausen.
Besucherzentrum für den Wiener Teil des Parks mit der Ausstellung tonAU; der Zutritt ist kostenlos. 2026 vom 4. März bis 1. November mittwochs bis sonntags 10 bis 18 Uhr. Es steht am Eingang zur Lobau, knapp außerhalb der Parkgrenze.
Der Wiener Teil des Parks: ein einst durchströmtes Donaugebiet mit Heißländen, die an Savannen erinnern.
Besucherzentrum
Nationalparkhaus wien-lobAU
Naturerlebnispfad
5 km, 2 bis 3 Stunden
Baden
Dechantlacke, Panozzalacke u. a.
Ohne Auto
Bus 92B ab U2 Donaustadtbrücke
Eintritt — der Park ist frei, das Schloss Orth nicht
Nationalparkhaus wien-lobAU: kostenlos
Im Besucherzentrum für den Wiener Teil besteht kostenloser Zutritt ohne Führung, mit Ausstellung tonAU, AU-Kino und Garten.
Anreise und Parken — mit Bus, Bahn, Rad oder Schiff ab Wien
In die Lobau mit dem Bus
Zum Nationalparkhaus wien-lobAU fährt der Bus 92B ab der U2-Station Donaustadtbrücke bis zur Haltestelle Steinspornbrücke, dann zwei Minuten zu Fuß; alternativ der 93A ab U1 Kagran oder U2 Donaustadtbrücke bis Naufahrtbrücke, zehn Minuten zu Fuß.
Das Besucherzentrum der Stadt Wien ist 2026 vom 4. März bis 1. November mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Informationen gibt es auf Deutsch, Englisch, Slowakisch und Tschechisch; Hunde dürfen nicht ins Haus und in den Garten.
Aufgelassene Schottergrube und alter Naturbadeplatz der Oberen Lobau, erste Station des Naturerlebnispfads ab dem Nationalparkhaus. Rundherum hinterlassen Biber ihre Nagespuren.
Aktivitäten — Wandern, Radfahren, Paddeln
Naturerlebnispfad Obere Lobau
Fünf Kilometer, zwei bis drei Stunden ab dem Nationalparkhaus: zur Dechantlacke, über eine Heißlände zum Josefsteg und zur Aussichtsplattform am Tischwasser. Der Pfad ist im Gelände nicht eigens ausgeschildert; eine Begleitbroschüre gibt es kostenlos im Nationalparkhaus.
In der Oberen Lobau sind Dechantlacke, Panozzalacke, Becken II und III des Donau-Oder-Kanals und die Stadler Furt zum Baden freigegeben. In Niederösterreich ist das Baden in den Seitenarmen außer am Naturbadeplatz in der Schönauer Au verboten; an der Donau empfiehlt die Verwaltung die Orther Inseln und die Auterrasse Stopfenreuth.
Hier legt das Wiener NationalparkBoot an, das vom Donaukanal in der Innenstadt kommt; danach führt Forstpersonal der Stadt Wien rund eine Stunde durch den Auwald. Die Anlegestelle liegt unmittelbar an der Parkgrenze.
Eintritt — der Park ist frei, das Schloss Orth nicht
NationalparkBoot ab Wien: 48 €
Die halbtägige Fahrt mit dem Wiener NationalparkBoot vom Donaukanal in die Lobau mit Waldspaziergang kostet für Erwachsene 48 €, für Kinder und Jugendliche 24 €.
Start der Schönauer Donaurunde, rund zwei Kilometer durch einen der dynamischsten Bereiche des Parks. Parkplatz am Ortsende von Schönau, Bus 553 bis Schönau/Donau.
Parkplatz an der Donau beim Gasthaus Humer's Uferhaus: Treffpunkt der Tschaiken- und Schlauchboottouren der Ranger und Start der Uferhausrunde. Wenige hundert Meter stromab liegen die Orther Inseln, ein empfohlener Badebereich.
Eintritt — der Park ist frei, das Schloss Orth nicht
Bootstouren mit den Rangern
Die Kombitour mit der Tschaike, einem nachgebauten historischen Schiff, und einem Spaziergang im Orther Auwald kostet 38 € für Erwachsene und 27 € für Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren; Kinder unter 6 fahren kostenlos mit.
Der Orther Rundwanderweg misst fünf Kilometer, etwa anderthalb Stunden, und ist vom Schloss bis zum Marchfelddamm rollstuhltauglich. Wegen des Eschentriebsterbens sind Abschnitte dauerhaft gesperrt und neu ausgeschildert; den Fadenbachweg gibt es nicht mehr.
Ehemaliges kaiserliches Jagdschloss mit Nationalparkinfostelle und der kostenfreien Ausstellung WILD°WECHSEL. Der Schlosspark ist ganzjährig bei freiem Eintritt geöffnet; das Schloss selbst ist nur mit Führung zu sehen.
Kaiserliches Jagdgebiet: Wiesen, alte Eichen und Altarme rund um ein Schloss mit Infostelle.
Rundweg Eckartsau
3,3 km, rollstuhltauglich
Große Donaurunde
8 km, rund 3 Stunden
Ausstellung
WILD°WECHSEL, kostenfrei
Ohne Auto
Bus 552, 546, 550 bis Marktplatz
Eintritt — der Park ist frei, das Schloss Orth nicht
Eckartsau: Ausstellung und Park frei
In der Nationalparkinfostelle im Schloss Eckartsau ist die Ausstellung WILD°WECHSEL kostenfrei; Schlosspark und Naturspielplatz sind ganzjährig bei freiem Eintritt geöffnet.
Anreise und Parken — mit Bus, Bahn, Rad oder Schiff ab Wien
Parken in Eckartsau
Die Parkplätze liegen beim Sportplatz, rund zehn Minuten zu Fuß vom Schloss. In den Schlosspark darf man nicht hineinfahren; wer eine nähere Parkmöglichkeit braucht, meldet sich vorab beim Schloss.
Das Schloss ist nur mit Führung zu besichtigen: „Kaiser ohne Krone“ täglich um 11, 14 und 16 Uhr vom 21. März bis 1. November 2026, auf Deutsch mit Leihtexten in weiteren Sprachen. Das Schloss Café im Innenhof bietet Mehlspeisen und kleine Snacks.
Ehemaliges Gasthaus Forsthaus an der Uferstraße beim Hochwasserschutzdamm, knapp außerhalb der Parkgrenze: Treffpunkt der Ranger-Kanutouren und der winterlichen Biber-Exkursion. Hier begann im Dezember 1984 die Aubesetzung.
Reisezeit — ganzjährig offen, jede Jahreszeit hat ihre Tiere
Frühling: Orchideen und Sumpfschildkröten
Auf der Brücklwiese bei Stopfenreuth blühen im Frühling verschiedene Orchideenarten. Die Europäischen Sumpfschildkröten an den Altarmen sonnen sich auf treibendem Totholz und sind besonders im Frühling zu sehen.
Im Dezember 1984 besetzten tausende Menschen gewaltlos die Au bei Stopfenreuth, um den Bau des Kraftwerks Hainburg zu verhindern. Nach erfolglosen Räumungsversuchen verordnete die Regierung eine Nachdenkpause; am 27. Oktober 1996 wurde der Nationalpark gegründet.
Zweigeschossige Plattform am Ende der Uferstraße mit Blick auf die Donau und einer Ausstellung zur Geschichte der Region. Davor liegt ein empfohlener Badebereich; Zelten und Feuer sind verboten.
Die „Wiege des Nationalparks“: Hier begann 1984 die Aubesetzung, heute baut die Donau die Ufer wieder selbst.
Stopfenreuther Donaurunde
4,6 km, rund 1,5 Stunden
Stand 2026
Runde wegen Uferrückbau teilweise gesperrt
Parken
Kurzparkzone 90 Min. an der Auterrasse
Ohne Auto
Bus 552 und 546
Anreise und Parken — mit Bus, Bahn, Rad oder Schiff ab Wien
Parken an der Auterrasse: höchstens 90 Minuten
Für die Auterrasse bei Stopfenreuth bittet die Parkverwaltung, den beschilderten Parkplatz am Beginn der Uferstraße zu nutzen und zu Fuß zu gehen. Entlang der Uferstraße gilt links Parkverbot, an der Auterrasse eine Kurzparkzone von 90 Minuten; Verstöße werden angezeigt.
Parkplatz beim Donaucafé und Ausgangspunkt aller Hainburger Wanderwege, auch Treffpunkt der Ranger-Schlauchboottour „Fluss – Berg – Auwald“. Er liegt am Stadtrand, knapp außerhalb der Parkgrenze.
Anreise und Parken — mit Bus, Bahn, Rad oder Schiff ab Wien
Parken in Hainburg
Alle Hainburger Wanderwege beginnen am Parkplatz Donaulände 2–3 beim Donaucafé. Vom Personenbahnhof sind es sechs Minuten zu Fuß.
Restaurierte Burgruine am Donau-Rundwanderweg; auf dem Felsen wächst Trockenrasen mit Weißem Mauerpfeffer, dazu leben hier Smaragdeidechsen. Die Ruine liegt unmittelbar an der Parkgrenze.
Aktivitäten — Wandern, Radfahren, Paddeln
Durch die Felstunnel in Hainburg
Der Donau-Rundwanderweg ab dem Parkplatz Donaulände führt durch zwei Felstunnel am Ufer und am Rötelsteinfelsen vorbei, drei Kilometer in etwa einer Stunde. Der Keltenweg steigt auf den Braunsberg mit 360-Grad-Blick, verläuft aber großteils außerhalb der Nationalparkfläche.
Knapp 350 Meter hoher Karstberg, letzter Ausläufer der Karpaten nach Westen, mit nachgebauter Keltenschanze. Vom Plateau reicht der Blick über die ganze Au bis in die Slowakei. Der Berg ist Naturschutzgebiet und liegt außerhalb des Nationalparks.
Wo sich die Donau zwischen Braunsberg und Thebener Kogel zwängt, endet ihr Oberlauf.
Zughalt an der Strecke Wien – Wolfsthal; zum Ausgangspunkt der Hainburger Wanderwege sind es sechs Gehminuten.
Anreise und Parken — mit Bus, Bahn, Rad oder Schiff ab Wien
Ans Südufer mit der Bahn
Am Südufer halten die Züge Richtung Wolfsthal in Maria Ellend, Haslau, Regelsbrunn, Petronell und Hainburg, zum Beispiel ab Wien Floridsdorf, Praterstern oder Wien Mitte. Von Haslau setzt eine Personenfähre ohne Autos nach Orth über.
Zughalt am Südufer; zum Nationalparkeingang sind es rund zehn Gehminuten. Von hier führt die Streckenwanderung am Donauufer nach Haslau.
Anreise und Parken — mit Bus, Bahn, Rad oder Schiff ab Wien
Haslau und Maria Ellend: kaum Parkplätze
An den Eingängen in Maria Ellend und an der Haslauer Traverse gibt es kaum Parkmöglichkeiten; in Haslau verweist die Parkverwaltung auf den beschilderten Parkplatz nahe dem Sportplatz. Beide Orte haben einen Bahnhof.
Reisezeit — ganzjährig offen, jede Jahreszeit hat ihre Tiere
Winter: Seeadler und Wasservögel
Ab Ende November oder Anfang Dezember bis Mitte Februar überwintern viele Enten an der meist eisfreien Donau; aus dem Norden und Osten kommen Seeadler als Wintergäste. Vom Ufer bei Maria Ellend lassen sie sich gut beobachten.