Der Nationalpark Kalkalpen: Landschaft und Entstehung
Der Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich schützt im Sengsengebirge und im Reichraminger Hintergebirge die größte Waldwildnis Österreichs — von 385 bis 1.963 Metern Seehöhe.
Der Park ist nach IUCN-Kategorie II anerkannt, Ramsar- und Europaschutzgebiet und Teil des Naturnachtgebiets Eisenwurzen. 88 Prozent der Fläche gehören der Republik Österreich, 11 Prozent sind Privatbesitz.
Bemerkenswert ist die hohe Zahl an Urwaldarten, die nur in Wäldern mit alten Bäumen und viel Totholz überleben: Weißrückenspecht, Raufußkauz und Zwergschnäpper kommen in hoher Dichte vor, dazu 41 bestätigte Urwald-Reliktkäfer.
Steinadler, Fischotter, Luchs und Wanderfalke sind zurückgekehrt, der Schwarzstorch ist neu zugewandert. Im Sengsengebirge lebt eine Höhlenlaufkäferart, die weltweit nur hier vorkommt.
Nationalpark Kalkalpen: Daten und Fakten ↗
Der Park in Zahlen
- Fläche
- 209 km² (20.850 ha)
- Wald
- 81 %
- Höhenlagen
- 385 bis 1.963 Meter
- Quellen
- über 800
- UNESCO-Weltnaturerbe
- seit 2017
- Eröffnet
- 25. Juli 1997










