Nationalparkatlas
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01 · Österreich · Steiermark

Nationalpark Gesäuse

Wildes Wasser, steiler Fels: Der einzige Nationalpark der Steiermark kostet keinen Eintritt – nur das Parken an den Ausgangspunkten.

Foto: Andreas Gesäuse ↗ · CC BY 4.0 ↗

Gesäuse auf einen Blick · PDF, 2 Seiten

Der Nationalpark Gesäuse: Landschaft und Entstehung

Fels, Alm, Wald und Wasser: Der Nationalpark Gesäuse ist 12.000 Hektar groß, der einzige Nationalpark der Steiermark und mit der Gründung am 26. Oktober 2002 der jüngste Österreichs.

Die Enns prägt das Schutzgebiet: Auf einer fast neun Kilometer langen, unverbauten Fließstrecke formt sie Lebensräume für seltene Arten. Daneben leben Gämsen, Steinadler, Rothirsche, Fischotter, Äschen und Wasseramseln im Park; das Alpenmurmeltier zog erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein.

Bei den Endemiten weichen die Angaben voneinander ab: Nationalparks Austria nennt über 200 entdeckte endemische Arten und an anderer Stelle 150 endemische Tierarten, die Parkverwaltung 195 endemische Tier- und 30 Pflanzenarten. Die Kenndaten von Nationalparks Austria geben die Fläche genau mit 12.029 Hektar an.

Nationalparks Austria: Nationalpark Gesäuse ↗

Der Park in Zahlen

Fläche
rund 12.000 ha
Gegründet
26. Oktober 2002
Höhenunterschied
rund 1.800 m vom Ennsufer zum Hochtor
Unverbaute Enns
fast 9 km
Schmetterlinge
1.234 Arten
Orchideen
über 50 Arten (mit Umgebung)

Den Nationalpark Gesäuse besuchen: Überblick

01

Kein Eintritt, aber Parkgebühr

Einen Eintritt für den Nationalpark nennt die Parkverwaltung nicht. Die meisten Parkplätze im Park, in Johnsbach, auf der Buchau und in der Mühlau kosten seit 2023 eine Tagesgebühr von 7 €.

Nationalpark Gesäuse: Parkplätze im Gesäuse ↗

02

12.000 Hektar, 0,7 Prozent der Steiermark

Rund 12.000 Hektar oder 0,7 Prozent der Steiermark sind Nationalpark. An der ungezähmten Enns brütet der Flussuferläufer, auf den Felsgiganten wächst die Zierliche Federnelke.

Nationalpark Gesäuse: Kurz und bündig ↗

03

Die Kenndaten

Nach den Kenndaten von Nationalparks Austria misst der Park 12.029 Hektar, davon 9.515 Hektar IUCN-Naturzone und 2.514 Hektar weitere Zonen. Gegründet 2002, ist er der jüngste der sechs Nationalparks Österreichs; ihn betreuen 20 Mitarbeiter:innen und 15 Ranger:innen.

Nationalparks Austria: Kenndaten der sechs Nationalparks ↗

04

Am besten zu Fuß oder im Raft

Die Parkverwaltung empfiehlt, das Gesäuse zu Fuß oder per Raft auf der Enns zu erleben. Besucherzentren gibt es beim Weidendom und in Gstatterboden.

Nationalpark Gesäuse: Häufige Fragen ↗

06

Wildnis nach IUCN-Kategorie II

Hauptaufgabe ist die freie Entwicklung der Natur. Waldnutzung und Schotterabbau sind verboten; eine Ausnahme gilt für die Almwirtschaft.

Nationalpark Gesäuse: Häufige Fragen ↗

02 · Orte

Karte und Orte im Park

Vom Gesäuseeingang bei Admont bis zur Ennstaler Hütte über Hieflau.

Foto: Daniel Kraft ↗ · CC BY-SA 3.0 ↗

Ort im Park

Enns und Gesäuseeingang

Der längste Binnenfluss Österreichs – und nur hier noch naturnah.

Enns
254 Kilometer, längster Binnenfluss Österreichs
Naturdenkmal
seit 1988
Naturschutzgebiet
seit 1958
Bahnlinie
seit 1872

Nationalpark Gesäuse: Gesäuseeingang ↗

Karte

19 Orte im Gelände

Vom Gesäuseeingang bei Admont bis zur Ennstaler Hütte über Hieflau.

Karte öffnen3D-Gelände · Detail und Bilder zu jedem Ort
  • Aussicht1
  • Berge und Fels3
  • Wasser1
  • Wege1
  • Ankommen6
  • Übernachten5
  • Natur1
  • Umgebung1

03 · Unterwegs

Aktivitäten – Wandern, Klettern, Rafting, Sterne

Vom barrierefreien Themenweg bis zur Kletterroute im XI. Grad.

Foto: Carsten Steger ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗

„Auf drei Vierteln der Fläche darf sich die Natur frei entwickeln: Ein Wald wird alt, stirbt ab und wächst neu, ein Fluss tritt über die Ufer, eine Lawine schafft neue Lebensräume.“

Nationalpark Gesäuse · Luftbild von Westen über das Ennstal

Aktivitäten – Wandern, Klettern, Rafting, Sterne

Leichte Wege am Talboden

Der Rauchbodenweg ist vier Kilometer lang, rund eine Stunde reine Gehzeit, familienfreundlich, aber kein Rundweg. Steiler, doch gut ausgebaut führt der Weg durch den Hartelsgraben, rund 1,5 Stunden bis zum ehemaligen Jagdhaus; bei Schlechtwetter droht Steinschlag.

Nationalpark Gesäuse: Höhepunkte ↗

Die „Universität des Bergsteigens“

Seit rund 200 Jahren schreibt das Gesäuse Alpingeschichte. Die Touren reichen vom II. bis zum XI. Grad, oft mit langen Zustiegen und nur eingerichteten Standplätzen. Teile der Wände sind Natura-2000-Verbotszonen; Sportklettern gibt es in den Klettergärten am Johnsbach.

Nationalpark Gesäuse: Klettern ↗

Rafting und Kajak auf der Enns

Rafting und Kajak sind auf der Enns erlaubt, aber nur an festgelegten Ein- und Ausstiegen zu festgelegten Zeiten. Gewerbliches Rafting ist Mitgliedern des Steirischen Raftingverbands vorbehalten, die mit der Parkverwaltung eine Vereinbarung haben.

Nationalpark Gesäuse: Wassererlebnis ↗

Radfahren auf markierten Routen

Mountainbike-Strecken wie die Hochscheibenalm, der Ennsboden- und Rauchbodenweg oder die Johnsbacher Almenrunde sind von Mai bis Oktober von 7 Uhr bis Sonnenuntergang, höchstens bis 20 Uhr, offen.

Nationalpark Gesäuse: Radfahren ↗

Barrierefrei bis auf die Alm

Alle drei Besucherzentren sind barrierefrei, ebenso die Themenwege Lettmair Au und Leierweg; am Johnsbachsteg gibt es ein Fenster für Rollstuhlfahrer. Am Weidendom kann man nach Anmeldung beim Infobüro Admont Swiss-Tracs ausleihen – Zuggeräte für Rollstühle, mit denen auch Almen erreichbar sind.

Nationalpark Gesäuse: Für Menschen mit Behinderung ↗

Lage auf der Karte

Der gelbe Bahnhof Gstatterboden im Nationalpark Gesäuse an der Gleisanlage, dahinter der bewaldete Gstatterstein

Nationalpark Gesäuse GmbH, geleitet von Nationalpark Ranger:innen · Abend · Sterne und Naturnacht

Erlebnis Naturnacht: mit Ranger:innen in die Dunkelheit am Pavillon Gstatterboden

Eine kurze Abendwanderung ab dem Nationalpark Pavillon in Gstatterboden darüber, warum Dunkelheit wertvoll ist: Künstliches Licht stört Insekten, nachtaktive Tiere und den Schlaf und lässt die Sterne verschwinden. Bei klarem Himmel wird die mobile Sternwarte „Gisela“ aufgebaut, bei Bewölkung gibt es eine Wanderung in die Dunkelheit und einen kurzen Vortrag.

  • 2 Stunden
  • Freitagabend, Mai bis Oktober
  • Deutsch
  • Keine Hunde

Treffpunkt Nationalpark Pavillon Gstatterboden; die Verbundparkplätze kosten 7 € am Tag.

Termine 2026 laut Veranstaltungsseite: 22. Mai, 19. Juni, 24. Juli, 14. August von 21 bis 23 Uhr, zuletzt 16. Oktober von 20 bis 22 Uhr. Die Führung findet bei jedem Wetter statt; bei Gewittergefahr kommt die Absage bis 12 Uhr am Veranstaltungstag per E-Mail. Für Erwachsene und Jugendliche. Buchung und Fragen: Nationalpark Gesäuse GmbH, +43 3613 211 60-20.

Zur Seite der Parkverwaltung ↗Führung der Nationalpark Gesäuse GmbH · kein Partnerlink · geprüft 04.10.2026

Landschaftsbild, kein Anbieterfoto · Foto: Simon Legner (User:simon04) ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗

Angebotsfoto: Wildwasser-Rafting auf der Salza bei Palfau – außerhalb des Nationalparks

deep roots - adventures · Landschaft · Rafting außerhalb des Parks

Wildwasser-Rafting auf der Salza bei Palfau – außerhalb des Nationalparks

Halbtägige Rafting-Tour mit staatlich geprüftem Guide durch die Schluchten der Salza bei Palfau. Nach Ausrüstung und Sicherheitseinweisung am Campingplatz geht es zum Einstieg; die Tour endet wieder auf Höhe des Campingplatzes, wo es heiße Duschen gibt. Die Salza fließt nicht durch den Nationalpark Gesäuse – auf der Enns im Park raften nur Mitglieder des Steirischen Raftingverbands.

4,8 von 5 Sternen42 Bewertungen bei GetYourGuideab 72 €Stand 04.10.

  • 4–5 Stunden
  • Deutsch, Englisch
  • ab 6 Jahren
  • Option mit Grillessen

Abfahrt Basis am Campingplatz in Palfau im Salzatal, außerhalb der Parkgrenze; der Treffpunkt hängt von der gebuchten Option ab.

Enthalten sind Transfer zum Einstieg und zurück, Guide, Raft und komplette Wildwasserausrüstung, das Grillessen nur mit der entsprechenden Option. Badekleidung, Wechselkleidung und Handtuch mitbringen. Nicht geeignet für Kinder unter 6 Jahren, Schwangere und Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Stornierung bis 24 Stunden vorher kostenfrei. Die Produktseite des Anbieters gibt es derzeit nur auf Englisch.

Ausflug ansehen ↗Werbung · Partnerlink · geprüft 04.10.2026

Produktfoto des Anbieters · GetYourGuide

Blick über das Sulzkar im Nationalpark Gesäuse mit Schuttrinne, Latschen und Almwiesen vor Kalkgipfeln

Nationalpark Gesäuse GmbH, Infobüro Admont und Nationalpark Reisebüro · Landschaft · Rangertour im Park

Buch dir deinen Guide: Wunschtour mit Nationalpark-Ranger:innen

Ranger:innen des Nationalparks begleiten eine Wunschtour im Gesäuse – allein, zu zweit oder als Gruppe. Das Thema bestimmen die Gäste: Orchideen, Fels, Endemiten oder Regionales. Die Parkverwaltung nennt eine individuell gebuchte Ranger:in als Guide die ergiebigste Art, in den Nationalpark einzutauchen.

  • Dauer nach Absprache
  • Einzelne, Paare, Gruppen
  • Anfrage beim Infobüro
  • Im Nationalpark

Treffpunkt Treffpunkt nach Vereinbarung im Nationalpark; Anfragen über das Infobüro Admont, Hauptstraße 35.

Kein festes Programm: Route, Dauer und Preis werden auf Anfrage vereinbart (Infobüro Admont, +43 3613 211 60 20, info@nationalpark-gesaeuse.at). Für Busgruppen gibt es feste Pauschalprogramme wie die Panoramarundfahrt ab dem Stiftsparkplatz Admont. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind im Gebirge Pflicht.

Zur Seite der Parkverwaltung ↗Rangerführung der Nationalpark Gesäuse GmbH · kein Partnerlink · geprüft 04.10.2026

Landschaftsbild, kein Anbieterfoto · Foto: Michal Klajban ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗

Werbung · Bei Buchung über diesen Partnerlink können wir eine Provision erhalten – für dich ohne Mehrkosten. Danke, dass du damit den Atlas unterstützt. Angebotsangaben geprüft am 04.10.2026. Offizielle Eintrittsinformationen ansehen.

Natur und Geschichte

195 endemische Tierarten, 30 Pflanzen

Mit nachgewiesenen 195 endemischen Tier- und 30 endemischen Pflanzenarten ist das Gesäuse laut Parkverwaltung der Endemiten-Hotspot Österreichs. Die Zierliche Federnelke hat hier ihr zentrales Vorkommen.

Nationalpark Gesäuse: Was uns ausmacht ↗

Der Flussuferläufer

Vier bis sechs Brutpaare zählt die Parkverwaltung jedes Jahr – der größte Bestand der Steiermark. In der Brutzeit von Mai bis Juli sind die Vögel besonders störanfällig; beobachten lassen sie sich aus sicherer Entfernung von der Beobachtungshütte am Leierweg.

Nationalpark Gesäuse: Tiere ↗

Steinadler und Luchs

Drei Steinadlerpaare brüten zwischen März und Mai im Park, etwa jedes zweite Jahr mit einem Jungen. Für den Luchs begann 2011 im benachbarten Nationalpark Kalkalpen ein Wiederansiedlungsprojekt; ein Luchs beansprucht 10.000 bis 25.000 Hektar Revier.

Nationalpark Gesäuse: Tiere ↗

Wo der Gletscher endete

Am Gesäuseeingang endete die eiszeitliche Vergletscherung vor rund 12.000 Jahren. Hier wechselt das breite Trogtal von Admont ins enge Kerbtal; die Gipfel reichen bis 2.369 Meter am Hochtor.

Nationalpark Gesäuse: Geologie ↗

Vom Kraftwerksplan zum Nationalpark

1958 wurde das Gesäuse Naturschutzgebiet, 1986 trat die „Plattform Gesäuse“ gegen neue Kraftwerke an, 1988 kam der Gesäuseeingang als Naturdenkmal unter Schutz. 2002 wurde der Nationalpark eröffnet, im Dezember 2003 von der IUCN als Kategorie II anerkannt.

Nationalpark Gesäuse: Gesäuseeingang ↗

Waldwildnis seit 2018

Seit 2018 darf sich auf rund 85 Prozent der Nationalparkfläche ein Biotopschutzwald ohne Borkenkäferbekämpfung entwickeln. In einem 500 Meter breiten Gürtel zu Wirtschaftswäldern wird weiter bekämpft.

Nationalpark Gesäuse: Erfolge im Naturschutz ↗

Sterne in der dunklen Mitte

Das Gesäuse liegt weit weg von Wien, Graz, Salzburg und Linz; bei klarem Himmel sind rund 6.000 Sterne mit freiem Auge zu sehen. Am 17. März 2026 wurde im Norden der Steiermark und im Süden Ober- und Niederösterreichs das „Naturnachtgebiet Eisenwurzen“ unter Schutz gestellt und von Dark Sky International zertifiziert.

Nationalpark Gesäuse: Sternenhimmel ↗

04 · Bevor du fährst

Parkfilm und Ziele in der Nähe

Foto: Andreas Gesäuse ↗ · CC BY 4.0 ↗

Film der Parkverwaltung

Skitouren im Nationalpark Gesäuse 2025 – Spuren des Respekts

Knapp fünf Minuten mit Rangerin Gudrun Bruckner auf Skitour: warum es Schutzgebiete braucht, wie Wildtiere den Winter überstehen und wie Besucher und Natur nebeneinander Platz finden. Auf Deutsch, umgesetzt im Freiwilligen Umweltjahr.

Quelle: Nationalpark Gesäuse · Kanal ansehen ↗

Rund um den Park

Stift Admont

Nur sieben Kilometer liegen zwischen dem Stift Admont und dem Gesäuseeingang. Im Naturhistorischen Museum des Stifts zeigt eine gemeinsame Ausstellung Forscherpersönlichkeiten und Juwele aus dem Nationalpark.

Nationalpark Gesäuse: Ausstellungen ↗

Feldbuch · Nationalpark Gesäuse

geprüft am 04.10.2026

Gesäuse auf einen Blick · PDF, 2 Seiten ↓

00Mein Besuch

Noch keine Station vorgemerkt. Jede Ortstafel trägt einen Pin, ebenso jeder Ort auf der Karte. Was du vormerkst, sammelt sich hier: mit Tagen, Notizen und einer Vorschau, die du teilen kannst.

01Reisezeit – Mai bis Oktober ist Hauptsaison

Besucherzentren, Hütten und Bootsstellen haben ein Sommerhalbjahr.

Frühjahr bis Herbst für die Klassiker

Für Gesäuseeingang und Weidendom nennt die Parkverwaltung Frühjahr bis Herbst als beste Zeit, für Hartelsgraben und Alpinklettern Sommer bis Herbst. Der Rauchbodenweg lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Nationalpark Gesäuse: Höhepunkte ↗

Weidendom: betreut von Mai bis Oktober

Das Gelände ist ganzjährig frei betretbar. Betreutes Programm gibt es im Mai, Juni, September und Oktober an Wochenenden, Feier- und Fenstertagen, im Juli und August täglich, jeweils 10 bis 18 Uhr.

Nationalpark Gesäuse: Erlebniszentrum Weidendom ↗

Hütten je nach Schnee von Mai bis Oktober

Die Schutzhütten im Gesäuse sind laut Tourismusverband je nach Schneelage von Mai bis Oktober geöffnet.

Tourismusverband Gesäuse: Schutzhütten ↗

Wasser: 1. Mai bis 15. Oktober

Die Ein- und Ausstiegsstellen für Boote an der Enns sind vom 1. Mai bis einschließlich 15. Oktober täglich von 9:30 bis 17:30 Uhr offen.

Nationalpark Gesäuse: Wassererlebnis ↗

Federnelke von Mai bis Juli

Die Zierliche Federnelke, ein Endemit der Nordöstlichen Kalkalpen, blüht von Mai bis Juli an und in Schuttgräben, etwa im Haindlkar. Ihren intensiven Duft riecht man oft, bevor man die Blume sieht.

Nationalpark Gesäuse: Pflanzen ↗

Winter mit Schongebieten

Im Winter sind Skitouren und Schneeschuhwanderungen auf ausgewiesenen Routen möglich. Wald-Wild-Schongebiete für die Raufußhühner sind in den gängigen digitalen Tourenportalen eingezeichnet; Touren bei Dämmerung und Dunkelheit sind tabu.

Nationalpark Gesäuse: Skitouren und Schneeschuhwandern ↗

Klima übers Jahr

Wetter und Klima im Nationalpark Gesäuse

Am angenehmsten laut Klimadaten: Juni bis August. Tagsüber im Mittel 18 bis 20 °C, nachts 8 bis 10 °C, 156 bis 166 mm Niederschlag im Monat. Am meisten Niederschlag fällt im Juli (166 mm), am wenigsten im Februar (59 mm).

Klimadiagramm im Nationalpark GesäuseMittlere Tageshöchstwerte von −1 °C bis 20 °C, Tiefstwerte von −8 °C bis 10 °C; Niederschlag je Monat von 59 mm bis 166 mm.
Alle Monatswerte als Tabelle
Mittlere Monatswerte 2001–2020, Modell NASA POWER
MonatHöchstwert °CTiefstwert °CNiederschlag mm
Januar−1,4−8,569
Februar−0,3−7,959
März4,4−4,271
April10,4−0,168
Mai14,54,2129
Juni18,18,2156
Juli19,99,9166
August19,79,8166
September15,15,7125
Oktober11,12,188
November5,4−1,868
Dezember0,1−6,665
Jahr1.230

Modellwerte, keine Messstation: NASA POWER (MERRA-2) für eine Rasterzelle von rund 55 × 45 km um den Kartenpunkt Johnsbachsteg (47,58° N, 14,60° O), mittlere Geländehöhe der Zelle rund 1.220 m. Mittel der Jahre 2001–2020. In Hoch- und Tallagen weichen die Werte im Gelände deutlich ab.

Quelle: NASA POWER, Klimatologie 2001–2020 ↗ · abgerufen 04.10.2026

02Anreise und Parken im Gesäuse

Mit der Bahn bis in den Park, mit dem Auto bis zum Verbundparkplatz.

Mit der ÖBB direkt in den Park

Ab Wien fährt man an Wochenenden und Feiertagen dreimal täglich ins Gesäuse, freitags auch mit dem Schnellzug und mit Rückfahrt am Sonntag. Am Wochenende gibt es verdichteten Regionalverkehr ab Attnang-Puchheim. Für Züge, die nicht durch den Park fahren, nennt die Parkverwaltung Ardning, Kleinreifling, Weißenbach/Enns, Selzthal und Liezen.

Nationalpark Gesäuse: Anreise und sanfte Mobilität ↗

Lage auf der Karte

Ab Graz über Liezen

Von Graz geht es mit der Bahn nach Liezen und von dort etwa stündlich mit dem Bus nach Admont. Die Buslinien 910 und 912 verbinden Altenmarkt, St. Gallen, Admont und Liezen über die Buchau beziehungsweise durch das Gesäuse.

Nationalpark Gesäuse: Anreise und sanfte Mobilität ↗

Gesäuse Sammeltaxi

Ein Anruf unter +43 3613 21 000 99 genügt, mindestens ein bis zwei Stunden vorher. Im Sommer 2026 fährt es im Mai, Juni und vom 14. September bis 25. Oktober freitags bis sonntags und feiertags, im Juli, August, vom 1. bis 13. September und vom 26. Oktober bis 1. November täglich, jeweils 8 bis 20 Uhr. Ab zwei Personen kostet die Fahrt bis 25 Kilometer 11 € pro Person.

Tourismusverband Gesäuse: Gesäuse Sammeltaxi ↗

Parken bei Hüttentouren

Wer auf einer Hütte übernachtet, löst Tickets für die entsprechende Zahl der Tage. Parken dürfen Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen und einspurige Fahrzeuge; an P33 Lahnalm und P34 Mühlau gelten teils verkürzte Parkzeiten.

Nationalpark Gesäuse: Parkplätze im Gesäuse ↗

Lage auf der Karte

Wer gratis parkt

Ohne Gebühr parken Autos mit Behindertenparkkarte und einspurige Fahrzeuge. Busse über 3,5 Tonnen stehen gratis am P4 Weidendom. Wohnmobile über 3,5 Tonnen dürfen nur auf Camping- und Stellplätzen stehen.

Nationalpark Gesäuse: Parkplätze im Gesäuse ↗

Zum Weidendom mit dem Navi

Der Weidendom hat keine eigene Adresse. Die Parkverwaltung empfiehlt die Eingabe Krumau 97, 8911 Admont – das ist der gegenüberliegende Gasthof „Zur Bachbrücke“. Der Bus hält an „Gesäuse Bachbrücke/Weidendom“.

Nationalpark Gesäuse: Erlebniszentrum Weidendom ↗

Lage auf der Karte

Mit dem Rad über den Ennsradweg

Die 4. Etappe des Ennsradwegs R7 führt durch den Nationalpark weiter in den Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen. Mountainbikes und E-Bikes verleiht laut Parkverwaltung ein Sportgeschäft in Admont.

Nationalpark Gesäuse: Anreise und sanfte Mobilität ↗

03Eintritt – der Park ist frei, das Parken nicht

Beträge in Euro, abgerufen bei Parkverwaltung und Betreibern am 04.10.2026.

Kein Eintritt in den Nationalpark

Die Parkverwaltung schreibt: Der Nationalpark steht allen Menschen offen, um die Natur respektvoll zu erleben. Einen Eintrittspreis nennt sie nicht.

Nationalpark Gesäuse: Kurz und bündig ↗

Parken: 7 € am Tag

Im Parkverbund Admont-Gesäuse kostet das Tagesticket 7 €. Es gilt am jeweiligen Kalendertag von 0 bis 24 Uhr auf allen Parkplätzen des Verbunds. Bezahlt wird am Automaten mit Karte, über EasyPark oder bar – dann nur mit Münzen.

Nationalpark Gesäuse: Parkplätze im Gesäuse ↗

Jahreskarte für 80 €

Die allgemeine Jahreskarte für alle Parkplätze im Verbund kostet 80 € und gilt 2026 vom 1. Jänner bis 31. Dezember. Sie gibt es im Infobüro Admont, auf Wunsch auch per Versand.

Nationalpark Gesäuse: Parkplätze im Gesäuse ↗

Ausstellungen mit freiem Eintritt

Die Ausstellung „Die Planspitze – Berg der Gegensätze“ im Nationalpark Pavillon, die Bahn-Ausstellung in der Alten Säge Gstatterboden und die Fotoausstellungen in Admont sind laut Parkverwaltung frei.

Nationalpark Gesäuse: Ausstellungen ↗

Wohin das Parkgeld geht

Die Einnahmen fließen laut Parkverwaltung in Pflege und Verbesserung der Parkplätze und der Infrastruktur. Pro Parkticket gehen 1 € an die alpinen Vereine für die Wegeerhaltung.

Nationalpark Gesäuse: Parkplätze im Gesäuse ↗

Rangerprogramme für Gruppen

Feste Programme mit Ranger:in kosten pauschal: 230 € für die Almwanderung „Mythos Almleben“ in Johnsbach, 240 € für die dreistündige Panoramarundfahrt im eigenen Bus ab Admont, 330 € für den Ganztag „Wildes Wasser, steiler Fels“ ohne Mittagessen.

Nationalpark Gesäuse: Angebote für Gruppen und „Buch dir deinen Guide“ ↗

04Übernachten im und am Park

Ein Campingplatz, eine Lodge, vier Schutzhütten – und sonst nichts im Gelände.

Campen nur im Forstgarten

Zelten, Campen und geplantes Biwakieren sind im ganzen Nationalpark verboten, auch auf Parkplätzen. Einzige Ausnahme ist der Campingplatz Forstgarten in Gstatterboden; ein Notbiwak in Bergnot wird toleriert.

Nationalpark Gesäuse: Campen ↗

Lage auf der Karte

Campingplatz Forstgarten

Die Landesforste betreiben den Platz am Ennsufer vom 1. Mai bis 26. Oktober, mit Stromplätzen, Matratzenlagern für Gruppen, Lagerfeuerstelle und Badeplatz an der Enns. Gstatterboden ist fünf Gehminuten entfernt.

Steiermärkische Landesforste: Campingplatz Forstgarten ↗

Notlösung für Wohnmobile

Ist der Forstgarten voll, darf der Stellplatz am Parkplatz Hartelsgraben angefahren werden – für höchstens zwei Fahrzeuge, ohne Müll- und Abwasserentsorgung.

Nationalpark Gesäuse: Campen ↗

Nationalpark Gesäuse Lodge

76 Betten in 14 Zimmern in Gstatterboden, betrieben wie der Pavillon von Thomas Nebl; Saison 2026 vom 17. April bis 26. Oktober. Willkommen sind Schulklassen, Gruppen, Paare und Einzelpersonen.

Nationalpark Gesäuse: Übernachten ↗

Auf der Hütte unter Sternen

Die Parkverwaltung empfiehlt, die Naturnacht auf einer Schutzhütte zu erleben: Auf- und Abstieg bei Tag, Beobachtung im Rahmen einer Übernachtung, damit Wildtiere ungestört bleiben.

Nationalpark Gesäuse: Sternenhimmel ↗

05Regeln und Gefahren im Gesäuse

Alpines Gelände, wilde Wälder und gesperrte Ufer.

Was verboten ist

Campieren, Feuer machen, Parken abseits der Parkplätze, Hunde frei laufen lassen, Drohnen starten oder landen und Höhlen betreten sind verboten, ebenso Pflanzen beschädigen und Tiere stören.

Nationalpark Gesäuse: Häufige Fragen ↗

Ufer von Enns und Johnsbach gesperrt

Das Betreten der Uferbereiche ist gesetzlich verboten – außer in den markierten Besucherbereichen, wo man auch baden darf. Im Sulzkarsee ist Baden verboten.

Nationalpark Gesäuse: Wassererlebnis ↗

Lage auf der Karte

Hund an die Leine

Wandern mit Hund ist erlaubt, an der Leine. Bei Pilzen und Beeren bittet die Parkverwaltung um Zurückhaltung und nennt höchstens 2 Kilogramm; Pflanzen pflücken, Tiere stören und Mineralien sammeln gehören nicht dazu.

Nationalpark Gesäuse: Wandern und Weitwandern ↗

Totholz ist ein Risiko

Der Wald bleibt sich selbst überlassen, morsche Äste und tote Bäume gehören dazu. Auf naturbelassenen Wegen gilt: nicht unter Bäumen mit viel Totholz verweilen, bei Sturm oder Schneedruck den Wald verlassen, nicht im Dunkeln gehen.

Nationalpark Gesäuse: Naturbelassene Wege ↗

Steinschlag, Nebel, Kreuzottern

Die meisten Wege verlangen Trittsicherheit, teils besteht Absturzgefahr. Die Parkverwaltung warnt vor Lawinen, Steinschlag, Nebel und raschen Wetterumschwüngen, dazu vor Kreuzottern und Zecken.

Nationalpark Gesäuse: Häufige Fragen ↗

Keine Drohnen, keine Gleitschirme

Drohnen und alle Arten von Luftfahrzeugen, auch Paragleiter, dürfen im Nationalpark weder starten noch landen.

Nationalpark Gesäuse: Drohnen und Luftfahrt ↗

06Häufige Fragen zum Nationalpark Gesäuse

Kostet der Nationalpark Gesäuse Eintritt?

Einen Eintritt für den Park nennt die Parkverwaltung nicht. Kosten fallen an den Parkplätzen an: Das Tagesticket im Parkverbund Admont-Gesäuse kostet 7 € und gilt am selben Tag auf allen Verbundparkplätzen, die Jahreskarte 80 €.

Nationalpark Gesäuse: Parkplätze im Gesäuse ↗

Wo parke ich im Nationalpark Gesäuse?

Auf den Parkplätzen des Parkverbunds Admont-Gesäuse im Park, in Johnsbach, auf der Buchau und in der Mühlau, etwa am P4 Weidendom. Tickets gibt es am Automaten, bar nur mit Münzen, mit Karte oder über EasyPark. Busse über 3,5 Tonnen parken am P4 Weidendom gratis.

Nationalpark Gesäuse: Parkplätze im Gesäuse ↗

Wie komme ich ohne Auto ins Gesäuse?

Mit der ÖBB, die direkt in den Nationalpark fährt: Ab Wien gibt es an Wochenenden und Feiertagen drei Verbindungen täglich, ab Graz geht es über Liezen und mit dem Bus nach Admont. Vor Ort bringt das Gesäuse Sammeltaxi auf Anruf zu jedem Ziel im Park.

Nationalpark Gesäuse: Anreise und sanfte Mobilität ↗

Welche Wanderungen sind leicht?

Der Rauchbodenweg ist vier Kilometer lang und in rund einer Stunde gegangen, aber kein Rundweg. Der Weidendom mit seinen Themenwegen ist familienfreundlich und barrierefrei. Steiler, aber gut ausgebaut ist der Weg durch den Hartelsgraben, rund 1,5 Stunden bis zum ehemaligen Jagdhaus.

Nationalpark Gesäuse: Höhepunkte ↗

Darf ich mit Hund in den Nationalpark Gesäuse?

Ja, mit Hund an der Leine. Die markierten Wege sollte man dabei nach Möglichkeit nicht verlassen.

Nationalpark Gesäuse: Wandern und Weitwandern ↗

Darf man im Gesäuse campen oder im Wohnmobil übernachten?

Nur auf dem Campingplatz Forstgarten in Gstatterboden. Im übrigen Park und auch auf Parkplätzen ist Campen verboten. Ist der Forstgarten voll, dürfen höchstens zwei Wohnmobile auf den Stellplatz am Parkplatz Hartelsgraben.

Nationalpark Gesäuse: Campen ↗

Kann man im Nationalpark Gesäuse raften?

Ja, auf der Enns – aber gewerblich nur mit Mitgliedern des Steirischen Raftingverbands und nur an festgelegten Ein- und Ausstiegen, vom 1. Mai bis 15. Oktober zwischen 9:30 und 17:30 Uhr.

Nationalpark Gesäuse: Wassererlebnis ↗

Wann ist die beste Reisezeit für das Gesäuse?

Für Gesäuseeingang und Weidendom nennt die Parkverwaltung Frühjahr bis Herbst, für Hartelsgraben und Alpinklettern Sommer bis Herbst, für die Schutzhütten spätes Frühjahr bis Herbst. Der Rauchbodenweg lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Nationalpark Gesäuse: Höhepunkte ↗

Was sind die Highlights im Nationalpark Gesäuse?

Die Parkverwaltung nennt unter anderem den Gesäuseeingang, den Weidendom, den Rauchbodenweg, den Hartelsgraben, die Schutzhütten, das Alpinklettern und die Naturnacht unter dem Sternenhimmel.

Nationalpark Gesäuse: Höhepunkte ↗

07Quellen und Stand

Jede Angabe führt zur Parkverwaltung, zu Nationalparks Austria oder zum Betreiber vor Ort.

  1. Nationalpark Gesäuse: Kurz und bündig ↗
  2. Nationalparks Austria: Kenndaten der sechs Nationalparks ↗
  3. Nationalparks Austria: Nationalpark Gesäuse ↗
  4. Nationalpark Gesäuse: Häufige Fragen ↗
  5. Nationalpark Gesäuse: Parkplätze im Gesäuse ↗
  6. Nationalpark Gesäuse: Anreise und sanfte Mobilität ↗
  7. Tourismusverband Gesäuse: Gesäuse Sammeltaxi ↗
  8. Nationalpark Gesäuse: Gesäuseeingang ↗
  9. Nationalpark Gesäuse: Höhepunkte ↗
  10. Nationalpark Gesäuse: Erlebniszentrum Weidendom ↗
  11. Nationalpark Gesäuse: Nationalpark Pavillon Gstatterboden ↗
  12. Nationalpark Gesäuse: Infobüro Admont ↗
  13. Nationalpark Gesäuse: Ausstellungen ↗
  14. Nationalpark Gesäuse: Übernachten ↗
  15. Nationalpark Gesäuse: Campen ↗
  16. Steiermärkische Landesforste: Campingplatz Forstgarten ↗
  17. Nationalpark Gesäuse: Wandern und Weitwandern ↗
  18. Nationalpark Gesäuse: Klettern ↗
  19. Nationalpark Gesäuse: Wassererlebnis ↗
  20. Nationalpark Gesäuse: Radfahren ↗
  21. Nationalpark Gesäuse: Skitouren und Schneeschuhwandern ↗
  22. Nationalpark Gesäuse: Für Menschen mit Behinderung ↗
  23. Nationalpark Gesäuse: Naturbelassene Wege ↗
  24. Nationalpark Gesäuse: Was uns ausmacht ↗
  25. Nationalpark Gesäuse: Geologie ↗
  26. Nationalpark Gesäuse: Tiere ↗
  27. Nationalpark Gesäuse: Pflanzen ↗
  28. Nationalpark Gesäuse: Sternenhimmel ↗
  29. Nationalpark Gesäuse: Erfolge im Naturschutz ↗
  30. Nationalpark Gesäuse: Bergsteigerdorf Johnsbach ↗
  31. Nationalpark Gesäuse: Drohnen und Luftfahrt ↗
  32. Tourismusverband Gesäuse: Schutzhütten ↗
  33. Nationalpark Gesäuse: Angebote für Gruppen und „Buch dir deinen Guide“ ↗
  34. Tourismusverband Gesäuse: Erlebnis Naturnacht im Nationalpark Gesäuse ↗

Wie aktuell sind diese Angaben?

Recherche: 04.10.2026. Kein Live-Status. Termine gelten ausdrücklich für das genannte Jahr. Ein technisch erfolgreicher Abruf ist keine redaktionelle Bestätigung; veraltete automatische Werte werden ausgeblendet und durch den Quellenlink ersetzt.

Aktuelle Informationen des Parks ↗

Bild- und Kartennachweise

Standortnachweise: Die Parkverwaltung veröffentlicht für diese Orte keine Koordinaten. Jeder Punkt ist einzeln in OpenStreetMap nachgeschlagen und gegen die Parkgrenze (OSM-Relation 10015852) geprüft; der Nachweis steht an jedem Punkt. Markierungen sind keine Zufahrtsfreigabe. Kartengrundlage © OpenStreetMap-Mitwirkende. Küstenlinien der Kartenleiste: Natural Earth.

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