Phang-Nga-Bucht: Landschaft und Entstehung
Ein Feuchtgebiet von internationalem Rang, das die meisten Besucher nur als Kulisse eines Films kennen.
Die Bucht von Phang Nga ist flach. Zwischen den Inseln liegen Gezeitenwälder, Wattflächen und Seegraswiesen; an ihren Rändern wachsen laut Ramsar-Datenblatt mindestens 28 Arten von Mangroven. Deshalb trägt der Nationalpark seit dem 14. August 2002 den Titel eines Feuchtgebiets von internationaler Bedeutung, mit 40.000 Hektar Fläche.
Das Datenblatt zählt mindestens 88 Vogelarten, darunter den weltweit bedrohten Malaien-Regenpfeifer und den Steppenschlammläufer, 82 Fischarten und 17 Säugetiere, unter ihnen Dugong und Weißhandgibbon. In den Dörfern am Wasser leben die Menschen vom Fischfang und vom Dachdecken mit Wedeln der Nipapalme.
Die Kalkinseln selbst sind ein eigener Lebensraum. Anfang 2026 meldete die Parkbehörde, dass ihre Botaniker an den Felswänden der Bucht und im benachbarten Khao Sok Coleus tomentifolius wiedergefunden hatten — eine Pflanze, die seit 1896 niemand mehr in der Natur gesehen hatte.
Ramsar Sites Information Service: Pang Nga Bay Marine National Park, Site 1185 ↗
Der Park in Zahlen
- Amtlicher Name
- Ao Phang Nga
- Provinz
- Phang Nga
- Ramsar-Gebiet
- Nr. 1185, seit 14. August 2002
- Fläche laut Ramsar
- 40.000 ha
- Inseln
- 42
- Mangrovenarten
- mindestens 28
- Vogelarten
- mindestens 88
- Gebührengruppe
- 3: 300 Baht für Ausländer










