Victoria Falls: Landschaft und Entstehung
Der größte Wasservorhang der Erde: vier Abschnitte, getrennt durch Inseln an der Kante.
Der Sambesi ist an den Fällen über zwei Kilometer breit. Auf 1.708 Metern stürzt er in die erste Schlucht, gegliedert in Devil’s Cataract, Main Falls, Rainbow Falls und Eastern Cataract.
Die Gischt steigt bis zu 500 Meter hoch. Sie speist den Regenwald gegenüber der Kante, einen empfindlichen, lückenhaften Wald auf sandigem Schwemmland, der vom ständigen Sprühregen lebt.
Unter den Fällen hat sich der Fluss in acht Schluchten durch den Basalt gearbeitet. Jede war einmal ein Wasserfall; am Devil’s Cataract hat der Sambesi schon begonnen, die nächste zu graben.
In den Ablagerungen rund um die Fälle fanden sich Steinwerkzeuge des Homo habilis, die die UNESCO auf drei Millionen Jahre datiert, dazu Werkzeuge der mittleren und späten Steinzeit.
UNESCO-Welterbezentrum: Mosi-oa-Tunya / Victoria Falls (Welterbe seit 1989) ↗
Der Park in Zahlen
- Breite
- 1.708 m
- Mittlere Tiefe
- 100 m
- Tiefste Stelle
- 108 m
- Höhe über dem Meer
- rund 915 m
- Wassermenge
- bis 500 Millionen Liter pro Minute
- Devil's Cataract
- 61 m
- Main Falls
- 83 m
- Rainbow Falls
- 99 m
- Eastern Cataract
- 98 m
- Schluchten unterhalb
- 8, rund 150 km
- Welterbe seit
- 1989
- Fläche Welterbe
- 6.860 ha














