Der Iguaçu-Nationalpark: Landschaft und Entstehung
Dass die brasilianischen Fälle heute ein Nationalpark sind, verdanken sie einem Flugpionier, der 1916 auf einem Baumstamm über dem Abgrund saß.
1916 war Alberto Santos-Dumont, der „Vater der Luftfahrt“, in Puerto Aguirre auf der argentinischen Seite, als Frederico Engel ihn einlud, die Fälle von Brasilien aus zu sehen. Laut Parkbetreiber setzte er sich am heutigen Salto Floriano auf das Ende eines Baumstamms über dem Abgrund und schaute lange in die Garganta do Diabo.
Dass das Land einem Privatmann gehörte, überraschte ihn. Er änderte seine Reise, ritt sechs Tage bis Guarapuava und fuhr weiter nach Curitiba, um den Gouverneur Affonso Camargo zu bitten, das Gebiet öffentlich zu machen und zu schützen.
Am 10. Januar 1939 wurde der Parque Nacional do Iguaçu gegründet. Heute gehört er laut Betreiber zu den meistbesuchten Parks Brasiliens: Seit der ersten Konzession im Jahr 2000 kamen mehr als 26 Millionen Gäste, in einem einzigen Jahr schon über zwei Millionen.
Der Park in Zahlen
- Gegründet
- 10. Januar 1939
- Rechtsgrundlage
- Decreto-Lei 1.035
- UNESCO-Welterbe
- 1986
- Naturwunder
- 11. November 2011
- Fläche
- 185.000 ha
- Gemeinden
- 14
- Grenze zum Iguazú-Park
- über 60 km
- Konzession seit
- 1999
- Gäste seit 2000
- über 26 Millionen













