Nationalparkatlas

Ozeanien / Australien

Nationalparks in Australien:
Uluru, Blue Mountains und Daintree

Wüste, Klippen, Regenwald. Drei Parks, drei Verwaltungen – vom Roten Zentrum bis an die Küste von Queensland.

Bühne: Kata Tjuṯa · im Morgenlicht

Foto: Ed Dunens ↗ · CC BY 2.0 ↗

3Parkprofile

Uluṟu-Kata Tjuṯa, Blue Mountains, Daintree

6Parks des Bundes

die übrigen verwalten Bundesstaaten und Territorien

1879Seit

Royal National Park bei Sydney

Jede Angabe führt zur amtlichen Quelle . Preise und Zeiten vor der Fahrt dort gegenprüfen. · Zuletzt geprüft: 08.10.2026

Uluṟu-Kata-Tjuṯa-NationalparkUluṟu-Kata-TjuṯaBlue-Mountains-NationalparkBlue-MountainsDaintree-NationalparkDaintree
3 Parks im Atlas · Küstenlinien: Natural Earth · Punkte: Mittel der belegten Kartenpunkte je Park

01 · Northern Territory

Uluṟu-Kata-Tjuṯa-Nationalpark

348 Meter Sandstein mitten in der Wüste, 36 Kuppeln daneben – und ein Park, der den Anangu gehört.

Foto: Matheus Hobold Sovernigo ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗

Das Wichtigste zum Uluṟu-Kata-Tjuṯa-Nationalpark in Kürze

Der Park im Zentrum Australiens schützt zwei Felsformationen: den Uluru (Ayers Rock), 348 Meter hoch und 9,4 Kilometer im Umfang, und die 36 Kuppeln von Kata Tjuṯa, 50 Straßenkilometer weiter westlich. Wer hinein will, braucht einen Parkpass: 38 AUD für drei Tage für Erwachsene, unter 18 Jahren frei, online oder an der Eingangsstation. Den Uluru zu besteigen ist seit dem 26. Oktober 2019 verboten. Der Park gehört den Anangu und wird gemeinsam mit Parks Australia verwaltet; an mehreren heiligen Stätten ist Fotografieren untersagt. Übernachtet wird außerhalb, im Ayers Rock Resort in Yulara, zehn Minuten vor der Eingangsstation. Nachts ist der Park geschlossen.

Länge
10,6 km Rundweg
Dauer
rund 3,5 Stunden
Schwierigkeit
Grad 3
Start
Mala Carpark

Parks Australia: Uluṟu Base Walk ↗

Zum Parkprofil Uluṟu-Kata-Tjuṯageprüft 08.10.2026

02 · New South Wales

Blue-Mountains-Nationalpark

Sandsteinklippen, blaue Täler und Eukalyptuswald – zwei Zugstunden von Sydney entfernt.

Foto: Yuanchen Chen ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗

Das Wichtigste zum Blue-Mountains-Nationalpark in Kürze

Der Blue-Mountains-Nationalpark westlich von Sydney umfasst laut Managementplan mehr als 247.000 Hektar Sandsteinplateau, Klippen und Schluchten und gehört seit 2000 zum Welterbe Greater Blue Mountains. Der Park ist immer geöffnet und kostet meist nichts; nur an den Zielen im Bereich Glenbrook zahlt man 8 AUD pro Auto und Tag. Mit dem Zug der Blue Mountains Line sind es ab Sydney Central rund zwei Stunden bis Katoomba. Der berühmteste Blick, Echo Point mit den Three Sisters, liegt knapp außerhalb des Parks und gehört der Stadt; Scenic World mit Bahn und Seilbahnen ist ein privates Unternehmen am Parkrand.

Länge
6,3 km Rundweg
Dauer
3–4 Stunden
Schwierigkeit
Grad 3
Start
Grand Canyon Carpark bei Blackheath

NPWS: Grand Canyon Track ↗

Zum Parkprofil Blue-Mountainsgeprüft 08.10.2026

03 · Queensland

Daintree-Nationalpark

Tieflandregenwald, der bis an den Strand reicht – zwischen Mossman Gorge und Cape Tribulation.

Foto: Steve Fitzgerald ↗ · CC BY-SA 4.0 ↗

Das Wichtigste zum Daintree-Nationalpark in Kürze

Der Daintree-Nationalpark im Norden Queenslands umfasst laut Parkverwaltung 73.500 Hektar in zwei Teilen: Mossman Gorge, 80 Kilometer nördlich von Cairns, und Cape Tribulation jenseits des Daintree River, bis 150 Kilometer von Cairns. Eintritt kostet der Park nicht. Zur Schlucht fährt ein Shuttle des Mossman Gorge Cultural Centre (15,50 AUD für Erwachsene), nach Cape Tribulation führt der Weg über die Daintree-Fähre (57 AUD hin und zurück pro Auto). Der Park gehört zum Welterbe der Wet Tropics und ist Land der Eastern Kuku Yalanji. In allen Gewässern können Krokodile leben, an der Küste giftige Quallen.

Länge
3,4 km Rundweg
Dauer
rund 2 Stunden
Schwierigkeit
Grad 3
Start
Shuttle-Haltestelle, über Baral Marrjanga

QPWS: Rainforest Circuit Track, Mossman Gorge ↗

Zum Parkprofil Daintreegeprüft 08.10.2026

Feldbuch · Australien

Zuletzt geprüft: 08.10.2026

01Was in Australien anders ist

Jede Verwaltung hat eigene Regeln

Am Uluru braucht man einen Parkpass von Parks Australia, in den Blue Mountains zahlt man nur im Bereich Glenbrook, im Daintree kostet der Park nichts – wohl aber Shuttle und Fähre.

Parkpass am Uluru →

Parks, die Aborigines gehören

Uluṟu-Kata Tjuṯa, Kakadu und Booderee gehören Aborigines und sind an den Bund verpachtet; verwaltet werden sie gemeinsam mit den Traditional Owners.

Regeln am Uluru →

Krokodile und Quallen im Norden

Im Daintree warnt die Parkverwaltung vor Krokodilen in allen Gewässern und vor giftigen Quallen an der Küste.

Warnungen im Daintree →

Ausführlich beschrieben sind bisher drei Parks; weitere folgen nach Quellenprüfung.

02Quellen und Stand

Jede Angabe führt zur amtlichen Quelle . Preise und Zeiten vor der Fahrt dort gegenprüfen. Zuletzt geprüft: 08.10.2026

Bildnachweise

Küstenlinien der Karten: Natural Earth, gemeinfrei. Parkpunkte: Mittel der belegten Kartenpunkte je Park.

Ende des Feldbuchs