Wald, Wand und Sodasee
648,7 Quadratkilometer am Fuß des Rift Valley, baumkletternde Löwen und der amtliche Tarif 2026/27 in Schilling, belegt bei TANAPA und UNESCO.
Der Lake-Manyara-Nationalpark ist klein und schmal: ein Streifen Land zwischen der Westwand des Rift Valley und einem flachen Sodasee, auf dem Weg von Arusha zum Ngorongoro-Krater. Auf 30 Kilometern wechseln Grundwasserwald, Akazien, Grasland und Ufer; bekannt ist er für Löwen, die in den Bäumen liegen, und für die Vögel am See.
Wer von Arusha kommt, sieht den Park zuerst von oben: Hinter Mto wa Mbu steigt die Straße die Rift-Valley-Wand hinauf, und unten liegt ein dunkelgrüner Wald, dahinter der See, an dessen Ufer sich weiße Pelikane und rosa Flamingos sammeln. Der Park wurde 1960 eingerichtet, 1981 wurde er Biosphärenreservat der UNESCO. Seinen Namen hat er von Euphorbia tirucalli, auf Maa „Emanyara“, einer Pflanze, die die Massai als Hecke um ihre Bomas setzen.
Was der Besuch kostet, steht in der Tarifdatenbank der Behörde, gültig vom 1. Juli 2026 bis 30. Juni 2027: 127.750 Tansania-Schilling je Erwachsenem und 24 Stunden in der Hauptsaison vom 16.5. bis 14.3., Kinder von 5 bis 15 Jahren 38.325, einschließlich 18 Prozent Steuer. Dazu kommen das Fahrzeug, 102.200 Schilling bei ausländischer Zulassung, und jede Zusatzaktivität: Baumkronenpfad 51.100, Kanu 51.100, Nachtpirsch 127.750.
Gleich hinter dem Tor beginnt der Grundwasserwald, gespeist von Quellen am Fuß der Wand. Hier führt der Baumkronenpfad bis 18 Meter über dem Boden durch die Kronen. Nach Süden öffnet sich der Wald zu Akazien, in denen die Löwen liegen, zu Grasland mit Büffeln, Zebras und Gnus und zu den Ufern des Sees. Ganz im Süden, nach der Behörde rund 30 Kilometer vom Tor, dampfen die heißen Quellen von Maji Moto.
Die meisten Besucher kommen mit einem Veranstalter für einen Tag oder auf dem Weg zum Ngorongoro-Krater und in die Serengeti. Wer länger bleibt, schläft in den Cottages der Behörde, auf den Zeltplätzen im Park oder in Mto wa Mbu und auf dem Steilhang, außerhalb des Parks. Für Fußsafari, Nachtpirsch und Kanu stellt die Behörde bewaffnete Ranger.
Der Park in Zahlen
- Fläche
- 648,7 km², davon 262,7 km² See
- Eintritt
- 127.750 TZS je 24 Stunden, inkl. 18 % Steuer
- Kinder 5 bis 15
- 38.325 TZS
- Fahrzeug
- 102.200 TZS bis 2 t, im Ausland zugelassen
- Baumkronenpfad
- 51.100 TZS je Person
- Nationalpark seit
- 1960
- Biosphärenreservat
- seit 1981
- Anfahrt
- 115 km ab Arusha, rund 2 Stunden
- Höhe
- 960 m laut Behörde









