Der Nationalpark Los Glaciares: Landschaft und Entstehung
Los Glaciares schützt einen Teil des Südlichen Patagonischen Eisfelds – nach Antarktis und Grönland laut Parkbehörde die größte Süßwasserreserve der Erde.
Das Südliche Patagonische Eisfeld teilen sich Argentinien und Chile; es ist laut Parkbehörde 370 Kilometer lang und im Mittel 35 Kilometer breit. 48 große und über 100 kleinere Gletscher fließen aus ihm ab, viele davon in den Park.
Der Lago Argentino und die Front des Perito Moreno liegen nur 177 Meter über dem Meer. Der See ist laut UNESCO 160 Kilometer lang; an seinem Ende treffen drei Gletscher zusammen und kalben Eisberge in milchig graues Wasser.
Im Norden ragen der Fitz Roy, den die Tehuelche Chaltén nannten, und der Cerro Torre aus dem Eis. Die Parkbehörde beschreibt den Berg als heiligen Ort der ursprünglichen Bewohner; Chaltén heißt auf Tehuelche „rauchender Berg“: Die Wolken am Gipfel ließen ihn wie einen Vulkan aussehen.
APN: Faltblatt Allgemeine Information 2024 (Eisfeld, Gletschergrößen, Tiere) ↗
Der Park in Zahlen
- Fläche
- 726.927 ha
- Gegründet
- 1937
- UNESCO-Welterbe
- 1981
- Südliches Eisfeld
- rund 12.500 km²
- Große Gletscher
- 48
- Fitz Roy (Chaltén)
- 3.405 m
- Lago Argentino
- 160 km lang
- Perito Moreno
- 254 km²










